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25.
Juni '20

Neue Öffnungsaktion für Beamte mit Vorerkrankungen – ein Weg in die Private Kranken-/ Beihilfeversicherung


Wer sich heute privat krankenversichern möchte, der muss Gesundheitsfragen beantworten und manchmal bleibt dann der Weg in die private Krankenversicherung verwehrt. Gerade bei Beamten, welche in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert sind, ist dies manchmal ärgerlich und auch teuer.

So erhalten diese durch die Beihilfe einen Anteil von 50-70% der Krankeheitskosten bereits von dem Dienstherren erstattet, müssen damit nur noch 30-50% der Restkosten im Rahmen einer so genannten Restkostenversicherung absichern.

Bestehen nun Vorerkrankungen, dann gab es bei der ERSTEN Verbeamtung schon immer die Chance einen Weg in die private Krankenversicherung zu nutzen, die so genannte „Öffnungsaktion für Beamte“ Hierbei gab es aber ein entscheidendes Kriterium. Einen solcher Antrag konnte nur

  • – einmalig

  • – bei der ersten Verbeamtung

  • – binnen 6 Monaten nach der Verbeamtung

gestellt werden und verhalf damit dem Antragsteller in die PKV.

Wie gestern durch den Verband bekanntgegeben, wird es in diesem Jahr eine BEFRISTETE neue ÖFFNUNG geben.

Die neue Öffnungsaktion für Beamte – für wen?

Die neue Aktion ersetzt nicht die bestehende Öffnung, sondern ERGÄNZT diese. Ins Leben gerufen wurde diese für:

  • – derzeit freiwillig gesetzlich versicherte Beamte

  • – die aufgrund einer Verbeamtung vor > 6 Monaten die normale Öffnung nicht mehr nutzen können

  • – deren Angehörige, wenn ein gemeinsamer Wechsel stattfindet

Die neue Öffnungsaktion für Beamte – wann gilt diese?

In der befristeten Sonderaktion können Beamte vom

  • – 1. Oktober 2020 bis 31. März 2021

einen Antrag auf Versicherung in der Privaten Krankenversicherung stellen.

Die neue Öffnungsaktion für Beamte – Eckdaten?

  • – Zugang ähnlich der bisherigen Öffnungsaktion

  • – zeitlich befristet (1.10.2020 – 31.03.2021)

  • – in alle, zu dieser Öffnung berechtigten Tarife

  • – es wird niemand abgelehnt

  • – es gibt keine Leistungsausschlüsse

  • – ein Risikozuschlag aufgrund medizinischer Vorgeschichte ist auf maximal 30% begrenzt

Die neue Öffnungsaktion für Beamte – weitere Informationen und Antragstellung

Bis zum Beginn im Oktober ist noch etwas Zeit. Dennoch sollten Sie diese nicht ungenutzt verstreichen lassen. Die Auswahl der entsprechenden Tarife und auch die Suche nach einer passenden Gesellschaft kann durchaus schon jetzt beginnen. Dabei machen Sie sich bitte zunächst mit dem Thema Private Krankenversicherung vertraut.

Zunächst einmal schauen Sie sich bitte folgende Unterlagen an:

Eine Anfrage oder weitere Rückfragen können Sie mir hier unter dem Link:

stellen, oder die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme unter „Kontakt“ am oberen Bildschirmrand nutzen.

Bitte vorab keinen Antrag stellen

Bitte beachten Sie noch einige wichtige Punkte. Auch bei der bisherigen Öffnung gilt die erste Antragstellung. Sollten Sie also „nur mal schauen wollen“, so sollten Sie mit Ihrem Berater maximal anonyme Voranfragen stellen. Die Informationen wie und warum habe ich Ihnen im unten verlinkten Beitrag bereits zusammengestellt.

Manchmal ist eine sorgfältige Aufbereitung der Gesundheitsfragen dann mit einem positiven Ergebnis verbunden und Sie müssen doch gar nicht die Öffnung nutzen, sondern bekommen auch Versicherungsschutz zu normalen Konditionen. Dieses kann natürlich auch einen Zuschlag beinhalten, manchmal kann das Angebot auch höher sein, im Vergleich der Deckelung auf 30%, aber dennoch ist es SINNVOLL auch diese Option genau zu prüfen.

Anonyme Voranfragen bei Berufsunfähigkeit und Krankenversicherung – warum es einen qualifizierten Berater braucht

05.
August '09

Neueinstellungen für Lehrer – denken Sie an Ihre Krankenversicherung


Die Ferien sind in den meisten Bundesländern fast vorbei und so werden allerorts neue Lehrer eingestellt. In vielen Bundesländern passiert dieses bereits im August. Ausnahmen bilden Bremen, Hamburg und Niedersachsen (1.11.) und BaWü, Bayern, Thüringen mit dem 1.9.

Eines haben jedoch alle neuen „Junglehrer“ gemeinsam. Sie bekommen als Beamte oder Beamte auf Probe Beihilfeleistungen. Diese betragen bei ledigen i.d.R. 50% für allgemeine Leistungen ohne Erweiterungen wie Wahlarzt/ Chefarztbehandlung und die bessere stationäre Versorgung.

Praktisch bedeutet das, für jeden beihilfefähige Arztrechnung bekommt der Versicherte die Hälfte des Betrages erstattet, die andere muss er selbst versichern. Anders als bei Angestellten, die den hälftigen Beitrag erstattet bekommen, werden bei Beamten eben die anteiligen Kosten erstattet. Mit der so genannten „Restkostenabsicherung“ bieten die Privaten Krankenversicherungen eine ergänzende Absicherung zur Beihilfe.

Dabei gibt es jedoch eine ganze Reihe von weiteren Fakten zu beachten. So müssen die Tarife so ausgestaltet sein, das auch ergänzende Leistungen zur Beihilfe erstattet werden (Beihilfeergänzungstarife) und es sollte ein Augenmerk auf die Bedingungen gelegt werden.

Viele Fragen werden aber oft von den Beratern, die meist im Haus sind oder ins Büro kommen, gar nicht gestellt. Warum?

Achten Sie daher zwingend auf Leistungen wie die Ausweitung des Versicherungsschutzes, Fragen zu Krankenhausbehandlungen, der Klinikwahl, Anschlussheilbehandlung etc. Eine ganze Liste von weiteren Auswahlkriterien können Sie hier downloaden.

Die Auswahl ist leider nicht wirklich einfach- schon gar nicht für den Laien. Da sich die Leistungen aus verschiedenen Tarifen bezahlt werden (Beihilfe, Restkosten- und Beihilfeergänzungstarif) ist ein Vergleich meist unübersichtlich und schwer zu durchschauen.

Beachten sollten Sie auch die Bedingungen der so genannten „Öffnungsklausel“ für Beamte. (Achtung: Dank einem Hinweis eines Kollegen hier noch eine weitere Klarstellung: Für Referendare gilt die Öffnungsklausel nicht generell, einige Anbieter wenden diese aber an. Hier ist auch an weitere Fragen „was ist bei Arbeitslosigkeit nach dem Referendariat zu denken- also genauer hinschauen) Hiermit muss jeder Beamte der die Kriterien erfüllt und sich an die Fristen hält versichert werden. Zuschläge sind auf maximal 30% begrenzt und Ausschlüsse finden nicht statt.

Sie sehen- die Auswahl ist nicht ganz einfach. Wenn Sie sich mit einem entsprechend spezialisierten Berater zusammensetzen, die Kriterien und Bedingungen besprechen und sich nicht auf den erstbesten verlassen der ihnen auf dem Flur entgegenkommt- dann klappt das aber schon!

Weiterführende Informationen: Beamte und Beamten Anwärter in die PKV- auch mit Vorerkrankungen kein Problem