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02.
Oktober '20

24 Jahre Spaß – DANKE!


Jahrestage und Jubiläen kann man feiern oder sich auch einfach jeden Tag auf seinen Job und seine Kunden freuen. Ich habe mich für letztes entschieden.

Dennoch möchte ich ein paar kurze Worte loswerden, hier und jetzt. 24 Jahre Spaß – DANKE! Was es gut beschreibt und gar nicht von mir ist, ist ein Zitat aus einer Kundenbewertung nach einer Beratung:

„Sie leben Ihren Beruf und schaffen es mit so einer Begeisterung über Tarife, Bedingungen und Formulierungen zu sprechen, da habe selbst ich Spaß am Lesen von Versicherungsbedingungen.“

24 Jahre in der Versicherungsbranche

Heute vor 24 Jahren, am 01. Oktober 1996 habe ich mich entschieden in eine Branche einzutauchen, die den schlechtesten Ruf überhaupt hat. Die Versicherungswirtschaft und gerade die Berater dort kommen im Ranking erst nach vielen anderen Berufen. Ein absolut gruseliges Image.

Interessant in dem Zusammenhang ist aber seit Jahren dennoch ein anderer Fakt. Das Ansehen der Branche ist schlecht und wird nicht besser. Das Ansehen des eigenen Beraters hingegen gut. Fragen Sie einmal Ihren Nachbarn, Freund oder Kollegen wie er das Image der „Versicherungsfuzzies“ so sieht und fragen direkt danach wie „sein“ Berater so ist. Da tun sich durchaus große Diskrepanzen auf.

Doch zurück zu mir. Wie Sie seit Jahren bei dem „Über mich“ hier auf der Seite lesen können, hat es mich über die DEVK Versicherungen zu den Sparda Banken und dort auch in die Bereiche Baufinanzierung und Anlage verschlagen.

Nach einem schweren Autounfall 2000 wollte ich dann eine Veränderung und es wurde mein persönliches Steckenpferd, die biometrischen Risiken. Vielleicht- rückblickend- war es auch das selbst erlebte. Also meine große Freude über eine gute und umfassende Krankenversicherung, die mir damals ein Kollege erklärt und beraten hat. Schon seine Aussage damals

„Mach etwas Ordentliches oder such Dir einen anderen Berater, ich mache solchen Billigmist nicht.“

hat mich im Nachhinein tief beeindruckt.

Aus Überzeugung das Richtige tun. Auch gegen einen Abschluss, auch gegen das eigene Geschäft.

Nach meinem Unfall im Jahr 2000 musste eine Entscheidung her. Noch im Krankenhaus habe ich für mich eine solche getroffen und überlegt „Was machst du jetzt anders?“. Die Entscheidung Kunden auf die Distanz via Telefon und E-Mail zu beraten war eher eine zufällige. Meine Wahl auf die Spezialisierung und die reine Beratung in biometrischen Risiken (Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und Vorsorge) war eine bewusste und gewollte Auswahl.

Internetadressen wie „online-pkv.de und online-bu.de“ eine Schnapsidee vor dem Einschlafen. Also wieder aufstehen, Computer anschalten, Domains reservieren. Rückblickend eine der besten Entscheidungen meines beruflichen Lebens. Und nach dem „24 Jahre Spaß“ kam das Einhorn. Dazu aber in den kommenden Wochen mehr.

„Das geht so nicht, das wirst du schon noch merken.“

Als ich dann anfing beratungsintensive Produkte wie die private Krankenversicherung am Telefon erklären zu wollen, haben viele der Kollegen mit dem Kopf geschüttelt und mir lang und breit erklärt warum das alles so nicht gehen kann. Einige haben mich belächelt, andere wohl gedacht „lass den Spinner mal machen, er wird es schon merken.“

Habe ich, also es gemerkt. Anders sein, ein Einhorn sein.

Schnell habe ich- ganz ohne Coaches und Marketinggurus Sachen einfach so gemacht, wie ich diese gerngehabt hätte. Umfangreiche Analysen zu Tarifen erstellt, damals noch mit „Rendite 2000“, der Vergleichssoftware schlechthin. Teuer aber mit wenigen Alternativen. Da musste ich noch Cover für Analysen selbst basteln, die vorgegebenen waren mir zu hässlich. Als ich dann anfing mir ein Bindegerät zu kaufen und 50, 60 oder mehr Seiten Tarifauswertung und Bedingungen ausgedruckt habe und meinen Kunden als Buch geschickt, erklärten mich die Kollegen endgültig für Irre.

60 Seiten Texte, für eine simple Krankenversicherung. Das liest kein Mensch.

„Versicherungen werden verkauft, am Tisch im Wohnzimmer beim Kunden“ und „Du hast keine Ahnung.“ waren die Aussagen. Wenn Du da nicht sitzt, dann macht es der Vertreter um die Ecke. Wieder glaubte ich das nicht und habe weiterhin es so gemacht, wie ich es für richtig hielt. Ohne jemals ein Marketingbuch oder etwas Derartiges gelesen zu haben.

Ich habe (und tue es noch) geliebt was ich tue. Jeden Morgen neu und jeden Kunden aufs Neue. Über die Jahre wurden die Anfragen mehr, immer mehr Menschen bekamen von Ihren Kollegen, Freunden und Bekannten erzählt „da ist einer, der lebt das Thema, der ist das wandelnde Lexikon der PKV“ (O-Ton Hr. S. aus H.)

Bei einigen Aussagen in Bedingungen oder Test konnte ich nicht nur mit dem Kopf schütteln, es hat mich auch geärgert, wenn mich Versicherer für dumm verkaufen wollen. Die Gothaer Hilfsmittelgarantie war wohl ein solcher Fall. Eine Geschichte, die mich über Monate und Jahre begleitet hat und durch den Markt getragen wurde wie ein grüngestreiftes Kamel.

Veränderungen hin zu besseren Bedingungen oder besser klareren Formulierungen und mehr Sicherheit hat es in den letzten Jahren gegeben. Unzählige.

In mittlerweile knapp 1.300 Blogbeiträgen lesen jedes Jahr über 2.500.000 Menschen Aussagen zu Tarifen und Bedingungen, Fallen in der Beratung oder Risiken in Tarifen. Dazu kommen Berichte und Warnungen vor Fallstricken in Beratungen oder vor dubiosen Kollegen.

2,5 Mio. Leser – Kunden, Berater, Vorstände

Auch wenn es nicht jeden Tag einen neuen Beitrag gibt, das ist zeitlich gar nicht drin, versuche ich aktuell zu bleiben. Dabei greife ich neben aktuellen Themen gerade Fälle auf die Gefahren aufzeigen und somit bei rechtzeitigem Lesen Fehler vermeiden.

Viele Vorstände von Versicherern und Vertrieben lesen mit und viele meiner Beiträge kursieren in internen Newslettern, Empfehlungen an die eigenen Berater oder auch als Warnung „Pass auf, dass Du nicht bei dem Hennig im Blog landest.“

Das ist absolut nicht böse gemeint. Ich habe aber durchaus eine Abneigung gegen schlechte Beratung und „den Kunden über den Tisch ziehen“. Klar leben Berater von Provisionen und Courtagen, wie jeder Händler und jeder Unternehmer vom Geld seiner Kunden lebt.

Dennoch möchte ich morgens, beim Vorbeigehen an meinem Spiegel im Flur oder Badezimmer nicht erschrecken und zusammenzucken müssen.

„Großartige Beratung mit Rundumblick und absolutem Detailwissen.“

Diesen Satz schrieben mir schon einige Kunden in die Referenzen. Das ist genau das, was ich glaube was richtig ist. Ausbilden und selbst entscheiden lassen. Nur wer weiß was es gibt, kann sagen was er möchte.

Ausbildung und Information, statt einfacher Tarifempfehlungen. Das habe ich bereits vor 20 Jahren mit einem Fragebogen begonnen. Damals noch drei Seiten zum von Hand ausfüllen, heute als pdf oder Onlinefragebogen. Aber nur wenn ich weiß was Sie gern möchten, wenn SIE WISSEN WAS SIE MÖCHTEN!

DANKE, DANKE, DANKE!

An jede einzelne Kundin und jeden Kunden. Jede Interessentin und jeden Interessenten.

Auch und gerade wegen Ihnen macht mir das solchen Spaß. Egal ob LiveChat, Telefonate oder Mails. Ich freue mich auf die kommenden Jahre und Jahrzehnte und versuche auch weiterhin mein Bestes.

Fragen? Einfach fragen!

Spende Kinderhospiz Sternenbrücke

 

Zur Feier des Tages habe ich mich – außer der Reihe neben meinen regulären Spenden – für weitere (je 100 €) Spende an das Kinderhospiz Sternenbrücke und den Verein Kinderlachen 009 eV meiner Hausärztin entschieden.

Wer sich beteiligen möchte:

Onlinespende Verein Kinderlachen 009 oder Onlinespende Kinderhospiz Sternenbrücke

Spende Verein Kinderlachen

 

24.
November '10

Es gibt so Tage – Gemeinnütziges Engagement


Auch dieses Jahr und komischerweise wieder vor Weihnachten ein ähnlicher Beitrag wie im letzten Jahr. Dieses Mal inspiriert oder besser angestoßen von einem Blogbeitrag vom Gutjahr. Ich persönlich finde die Idee nicht so toll. Eine „Spendenaktion“ an ein Geschenk zu knüpfen, halte ich nicht unbedingt für perfekt.

Dennoch war der Beitrag heute der Anlass für mich, sich mal hinzusetzen und Gedanken für meine „Aktionen dieses Jahr“ zu machen.

Vor einer Woche habe ich mich in einer kleinen Aktion wieder für eine Unterstützung des Kinderhospiz Sternenbrücke entschieden.

Nun sind auch die weiteren „Aktionen für das Jahresende“ klar. Spenden gehen in diesem Jahr an örtliche Organisationen.

Spende Nr. 2 für den DRK Kindergarten „Friedrich Fröbel“



Spende Nr. 3: Kita Regenbogen, ebenfalls hier in Bergen

Und nein, ich werde hier keine genauen Summen nennen, da ich es nicht an Zahlen festmachen möchte. Die Beträge sind jeweils mind. dreistellig aber unterschiedlich hoch Dennoch ist die Höhe unwichtig. 100 * 5 EUR sind genau so viel wert wie einmal 500 EUR, oder? Zumindest für den, der das Geld bekommt. Ich halte wenig davon zu schreiben „ich spende X Euro“. Der Sinn des Beitrages ist eher eine Anregung, damit sich der Leser selbst Gedanken machen kann auch etwas zu tun.

Ein Projekt, welches ich noch unterstützen werde dieses Jahr, ist noch nicht „spruchreif“. Zu gegebener Zeit folgt aber auch hier eine Ergänzung.

Abschließend allen eine schöne Vorweihnachtszeit und … auch mal an andere denken. Ein klein bisschen reicht schon.