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18.
Juli '16

Kann ich auch Online Apotheken und Dienstleister nutzen und meine Rechnungen bei der PKV einreichen?


Eigentlich ein Thema welches ich in der Vergangenheit schon einmal beschrieben habe, doch heute gab es gleich zwei Gründe dieses noch einmal zu tun. Einmal geht es um die Frage welche Medikamente ich in einer Online-/ Internetapotheke bekomme, die zweite ob ich Hilfsmittel wie hier eine Fazienrolle auch „irgendwo“ im Internet kaufen kann und diese dann bei meiner privaten Krankenversicherung einreichen. Doch der Reihe nach und immer schön eins nach dem anderen.

Medikamente bei Onlineapotheken aus dem Internet

Grundsätzlich gelten die Tarifbedingungen zu Ihrer privaten Krankenversicherung. Dabei ist es wichtig zu wissen, welche Vorgaben der Versicherer Ihnen macht, auch hinsichtlich der Verordnung.Versandapotheke internet Rezept Ablauf

Generika – kein Markenprodukt, aber wirkstoffgleich

Mittlerweile finden wir in der privaten Krankenversicherung durchaus Unternehmen, welche bei der Erstattungshöhe unterscheiden, ob es sich um ein Generika Medikament oder ein Originalpräparat handelt. Dabei will ich gar nicht bewerten welches besser ist, damit könnte man eine „Glaubensauseinandersetzung“ führen und jeder muss nun selbst für sich entscheiden ob er mit dem (teilweise deutlich) günstigeren Medikament eines „Nachahmers“ oder aber mit dem Originalpräparat versorgt werden möchte.

Was sind Generika? (Auszug Signal Iduna Vers. Bedingungen Start Tarif)

Generika sind Arzneimittel, die einem bereits auf dem Markt befindlichen, als Markenzeichen eingetragenen Präparat in der Zusammensetzung gleichen, in der Wirksamkeit und Sicherheit entsprechen und in der Regel preiswerter angeboten werden. Wie alle anderen Arzneimittel auch, werden Generika vor ihrer Zulassung nach strengen Kriterien untersucht und geprüft. Ob zu einem Originalpräparat ein Generikum existiert, können Sie bei Ihrem Apotheker erfahren.

Selbst Mediziner sind sich nicht ganz eins darüber, ob die Medikamente nun wirklich (besonders hinsichtlich der Nebenwirkungen) gleich sind. Aber wie gesagt, Ihre Entscheidung.

Signal Iduna Start Unisex

Ist eine solche Regelung in Ihren Tarifen vorhanden, so müssen Sie selbst darauf achten und den Arzt oder Apotheker auf so eine Regelung in Ihrem Tarif hinweisen. Dabei ist es wichtig zu prüfen ob es ein Generika gibt, oder (falls nicht) eine Alternative zur Verfügung steht.

Internetapotheken, kann ich diese nutzen?

Damit ein Medikament für die private Krankenversicherung erstattungsfähig ist, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Diese finden sich zum einen in den Musterbedingungen der privaten Krankenversicherung (Link), zum anderen kann der Versicherer weitere Regelungen in den eigenen Bedingungen und den Tarifbedingungen festlegen. Die Nutzung von Internetapotheken ist heute eine gängige Praxis. Apotheke Auszug Musterbedingungen

Anders als die Apotheke vor Ort, Sie einfach mit ihrem Rezept hingehen können, funktioniert das in der Internetapotheke ein klein wenig anders. Dabei muss unterschieden werden ob es sich um rezeptpflichtige oder rezeptfreie Medikamente handelt Und ob diese vom Arzt verordnet worden sind. Zwingende Voraussetzung ist somit eine ärztliche Verordnung. Anders als in der gesetzlichen Krankenkasse können auch Medikamente verordnet werden, die in der gesetzlichen Kasse nicht mehr erstattungsfähig sind. Dazu gehören zum Beispiel Medikamente bei Erkältungen. Auch wenn das Medikament frei verkäuflich ist, müssen Sie (um es erstattet zu bekommen) zwingend einen Arzt aufsuchen und dieser muss Ihnen ein Rezept ausstellen. Normalerweise gehen Sie jetzt mit diesem Rezept in die Apotheke, legen es vor und bekommen daraufhin ihr Medikament. Bei einer Internetapotheke funktioniert das so natürlich nicht ganz.

Bei Medikamenten die nicht rezeptpflichtig sind, können Sie die Bestellung einfach über die Internetseite des Anbieters durchführen und lassen sich das Medikament nach Hause schicken. Zusammen mit der ärztlichen Verordnung (dem Rezept, welches eine Diagnose enthalten muss oder zusätzlich zum Rezept die Behandlungsrechnung mit Diagnose) und der Rechnung des Internetanbieters schicken Sie beides zusammen zu Ihrer privaten Krankenversicherung.

Bei Medikamenten welche rezeptpflichtig sind, ist das hingegen etwas komplizierter. Da die Apotheke (und damit auch die Internetapotheke) Ihnen ein solches Medikament nur dann aushändigen darf wenn das Rezept vorgelegt wird, müssen Sie dieses zunächst einmal an die Internetapotheke schicken. Das geschieht auf dem Postweg, einige wenige Anbieter lassen auch die Zusendung als gescanntes Dokument zu. Rechtlich ist das etwas schwierig, da sie dieses Rezept ja dann mehrfach verwenden könnten. Nachdem das Rezept also in der Internetapotheke vorliegt, kommen Sie Ihre Medikamente und die entsprechende Rechnung nach Hause geschickt und reichen diese gemeinsam bei der privaten Krankenversicherung ein.

Bei Medikamenten die Sie regelmäßig benötigen, ist so eine Abwicklung über die Apotheke im Internet durchaus möglich. Denn diese Medikamente werden nicht akut am gleichen Tag benötigt, sondern sind auf Vorrat zu Hause gelagert. Bekommen Sie ein neues Konzept, so schicken Sie es weg, bekomme das Medikament usw. Bei akuten Erkrankungen, welche eine Einnahme des Medikaments sofort erforderlich machen oder um eine schnelle Einnahme empfehlenswert ist, eignen sich die Apotheken aus dem Internet nur bedingt.

Jetzt könnte man natürlich man natürlich hingehen und die akut benötigten Medikamente vor Ort holen, alles andere (kostengünstiger?) aus dem Internet bestellen. Damit ergibt sich ein Vorteil, entweder für Sie (wenn sie die Medikamente im Rahmen ihrer Selbstbeteiligung allein zahlen, oder für die privaten Krankenversicherer da er damit weniger Kosten. Am Ende profitieren sie auch hier davon, der weniger Kosten bedeutet weniger Beitrags. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch berücksichtigen, eine Apotheke vor Ort steht eine Versorgung für dringend benötigte Medikamente sicher. Das können die Internetanbieter in der Regel nicht. Heute Morgen entstand bei Twitter eine kleine Diskussion darüber, ob es jetzt empfehlenswert ist die Medikamente im Netz zu bestellen. Zum Missfallen eines anderen Beteiligten dieser Diskussion äußerte ich meine persönliche Meinung dahingehend, dass ich es nicht schön finde nur die dringenden Sachen in der Apotheke vor Ort zu besorgen, alle anderen im Internet zu bestellen. Ich brauche und von einer dauerhaften Erkrankung regelmäßig Medikamente, komme jedoch trotzdem nicht in die Verlegenheit diese im Internet zu bestellen. Der Grund ist für mich relativ einfach, ich empfinde es als „Ausnutzung“ die Medikamente die ich schnell bzw. sofort brauche vor Ort zu holen und alles andere einfach im Netz zu bestellen. Dabei geht es mir gar nicht um die Beratung in der Apotheke, die brauchen speziell chronisch erkrankte Patienten in der Regel nicht (mehr), sondern vielmehr um eine faire Behandlung die Apotheke vor Ort, denn ich möchte diese auch in den nächsten Jahren weiter nur wenige Meter von meinem Zuhause entfernt wissen.

Bei einigen Medikamenten oder freiverkäuflichen Heilmitteln (zum Beispiel solche wärmenden Bandagen bei Rückenschmerzen) sind die Unterschiede tatsächlich in vielen Fällen recht hoch. Natürlich muss man Versandkosten berücksichtigen und das alles in Relation sehen. Auf der Internetseite von medizinfuchs.de lassen sich zum Beispiel die Preise für verschiedene Medikamente und Anbieter vergleichen. Kaufen Sie regelmäßig Medikamente selber oder benötigen Sie als chronisch kranker Patient dauerhaft Medikamente, so spricht nichts dagegen mit der Apotheke „zu verhandeln“. Sprechen Sie mit der Apotheke ruhig einmal und nehmen Sie den Ausdruck mit den anderen Preisen mit. Gerade bei Medikamenten die frei verkäuflich sind haben auch die Apotheken eine entsprechende Spanne. So habe ich durchaus schon Medikamente/ Wärmebandagen vor Ort zum fast identischen Preis wie dem Internet gekauft.

Faszienrolle

Heil- und Hilfsmittel aus dem Internet

Eine weitere Anfrage heute Morgen beschäftigte sich mit einem kleinen Hilfsmittel, welches gegen Rückenschmerzen helfen soll. Eine sogenannten Faszienrolle. Viele von ihnen werden das vielleicht aus dem Fitnessstudio kennen, damit lassen sich bestimmte Muskelgruppen trainieren und somit Verspannungen vorbeugen. Oben auf dem Bild sehen Sie einige solcher Rollen, welche Sie zum Beispiel bei Amazon bestellen können. Dazu erreichte mich folgende Frage:

Moin,
so auf die schnelle :
Brauch ich für eine Behandlungsreihe  (Massage/Chiropraktik) eine Überweisung vom Orthopäden zum Therapeuten?
Fällt eine Faszienrolle (bei Amazon) unter die Hilfmittel meines Vertrages?
Zunächst einmal benötigen Sie in jedem Fall für eine Behandlung einen Therapeuten eine entsprechende Verordnung. Diese Verordnung muss ein Arzt ausstellen, oder der Heilpraktiker wenn es in ihrem Vertrag versichert ist. Bitte beachten Sie hierbei auch, dass bei Verordnungen durch Heilpraktiken gegebenenfalls Leistungseinschränkungen zu beachten sind. Wer sich also von einem Therapeuten mit einer Massage behandeln lassen möchte, der geht vorher zum Arzt (das muss nicht zwingend der Orthopäde sein) bekommt ein entsprechendes Rezept/eine Verordnung. Nur nebenbei der Hinweis, einige Versicherer beschränken die Heilmittel (dazu gehören auch Massagen) in ihren Bedingungen, mehr Informationen finden Sie auch in meinem Artikel zu den Heilmitteln.
Der zweite Teil der Frage bezog sich auf einen Link zu Amazon. Die sogenannte Faszienrolle ist ein Hilfsmittel, welches dazu dient körperliche Beschwerden zu lindern oder auszugleichen. Ob eine solche Rolle dazu geeignet ist und ob diese auch in ihrem Vertrag versichert ist, sind entscheidend davon ab welche Regelungen ihren Vertrag zu Grunde liegen.

Kann ich bei Internethändlern (die keine Apotheke sind) kaufen?

Dennoch benötigen Sie auch hier eine entsprechende Verordnung, also ein Rezept. Aufgrund der Regelung zu dem Bezug aus der Apotheke (die wir oben schon einmal bei den Medikamenten als Auszug aus den Bedingungen hatten) ist ein Kauf bei Amazon oder anderen Internet anbieten (wenn diese keine Apotheke oder Sanitätshaus sind) nicht möglich. Die Bedingung des Bezuges aus der Apotheke wäre nicht erfüllt und das Hilfsmittel daher auch bei entsprechenden Rezept nicht erstattungsfähig. Einige Versicherer sind hier durchaus bereit Ausnahmen zu machen, diese sind aber individuelle Vereinbarungen die niemals für alle gelten und immer vorher abzusprechen sind und am besten schriftlich bestätigt werden sollten.
Sollte Ihr Versicherer und Tarif eine solche Erstattung nicht vorsehen, so können Sie natürlich das (selbst bezahlte) Hilfsmittel im Internet erwerben. Dabei steht es ihm natürlich frei dieses bei dem Anbieter zu kaufen der ihnen persönlich am besten gefällt. Bei dem Bezug von Hilfsmitteln sehen die meisten Versicherer generell spezielle Regelungen vor. Dieses kann zum Beispiel sein, dass die Hilfsmittel direkt über den Versicherer zu beziehen sind oder bei einem von diesem beauftragten Unternehmen. Dabei ist eine generelle Aussage hier schlecht möglich.

Das Fazit

Aus Kostengründen kann es durchaus ein Stück Medikamenten sinnvoll sein, Medikamente kostengünstiger im Internet zu bestellen. Achten Sie bitte darauf, dass es sich um eine deutsche Internetapotheke handelt, mit einer entsprechenden Zulassung. Bitte bedenken Sie auch, dass es etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, als der Besuch in der Apotheke um die Ecke. Natürlich haben nicht alle Apotheken alle Medikamente vorrätig, das gilt sowohl für Medikamente bei Internetapotheken, aber natürlich auch vor Ort. Damit das Medikament in der privaten Krankenversicherung erstattungsfähig ist, muss es zusammen mit der Rechnung und der entsprechenden Diagnose (diese kann auch auf der beigelegten Arztrechnung sein) bei der Versicherung eingereicht werden.
15.
Oktober '14

Rot, grün, blau oder gelb? Was die unterschiedlichen Farben des Rezeptes bedeuten und wann es eingelöst werden muss


Rezepte, nicht die die beschreiben wie Sie ihre Lieblingssuppe zubereiten, sondern die die der Arzt Ihnen ausstellt um Sie von einer Krankheit zu heilen, genau um diese Art von Rezepten soll es heute gehen.

Wer schon einmal bei seinem Arzt gesessen hat, einen Blick über dessen Schreibtisch wirft, der sieht unterschiedlich bunte „Zettel“. Doch warum verwendet der Arzt verschiedene Farben, will er doch mit allen nur ein Medikament für seinen Patienten verordnen.

KassenrezeptFangen wir mit dem am häufigsten verwendeten Rezept an. Das rosarote Rezept kennt jeder, der in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist und ein Medikament verordnet bekommt. Hiermit erkennt der Apotheker sofort, dass es sich um ein Medikament handelt, welches die gesetzliche Krankenkasse (gegebenenfalls mit Zuzahlung) erstattet.

Auf diesem Rezept sind also Medikamente verzeichnet, welche apothekenpflichtig und verschreibungspflichtig sind. Ausnahmen sind jedoch bei Medikamenten und Hilfsmittel möglich, die unter die „bedingt verordnungsfähig“ Kategorie fallen, wie auch bei bestimmten Medizinprodukten.

Für dieses Rezept gibt es zwei unterschiedliche Fristen. Zunächst einmal kann der Patient das Rezept binnen drei Monaten bei der Apotheke einlösen und hat auch so lange ein Anrecht, das verordnete Medikament zu bekommen.

Aber Achtung: die gesetzliche Krankenkasse muss das Medikament nur dann erstatten, wenn es binnen einen Monats nach Ausstellung auch eingelöst wird. (ob der Monat genau 28, 30 oder 31 Tage hat, wird von den Krankenkassen unterschiedlich gehandhabt und ist gegebenenfalls von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich) Nur bei einer Einreichung binnen 28 Tagen ist der Apotheker sicher, auch sein Geld zu bekommen, daher kann er danach die Einreichung (wenn durch GKV erstattet werden soll) verweigern.

Auf der Internetseite des gemeinsamen Bundesausschusses können Sie nachlesen, welche Medikamente verschreibungspflichtig sind.

pkvrpblau_1Das nächste Rezept ist ein blaues. Dieses Rezept wird bei Privatpatienten verwendet, wobei es keine zwingender Formvorschrift gibt. Der Arzt kann Ihnen ebenso gut auf einem weißen Blatt Papier, einem grünen Rezept (siehe unten), einem Bierdeckel oder der Rückseite eines Kassenzettels ein Medikament verordnen.

Ein solches Privatrezept hat eine Gültigkeit von drei Monaten. Durch dieses andersfarbige Rezept sieht der Apotheker sofort, es handelt sich um einen Privatpatienten und dieser zahlt sein Medikament vollständig in der Apotheke und bekommt es (soweit versichert) von der PKV erstattet.

Je nach versichertem Tarif kann eine Erstattung hier natürlich auch eingeschränkt sein, und eine Verordnung bedeutet nicht zwingend, dass die private Krankenversicherung das Medikament auch bezahlt.

gruenes_rezeptDas grüne Rezept: Genau betrachtet handelt es sich um gar kein Rezept im eigentlichen Sinne, denn der Arzt empfiehlt hier seinem Patienten ein bestimmtes Medikament. Auch für sogenannte Lifestyleprodukte kann der Arzt dieses nutzen.

Es handelt sich dabei um nicht verschreibungspflichtige aber dennoch apothekenpflichtige Medikamente. Alle Verordnungen auf einem grünen Rezept müssen vom Patienten selbst bezahlt werden. Ein Beispiel für Medikamente sind bestimmte Präparate bei leichten Erkältungen, die nicht verordnungsfähig sind.

Eine besondere Gültigkeit gibt es für dieses Rezept nicht.

BTM RezeptDas besondere, gelbe BTM Rezept. Es gibt noch ein weiteres Rezept, welches Sie hoffentlich nicht so schnell brauchen. Es handelt sich hierbei um das so genannte Betäubungsmittelrezept. Mit diesem Rezept verordnet der Arzt Medikamente, welche unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Hierbei handelt es sich um stärkere Schmerzmittel oder weitere Betäubungsmittel.

Dieses Rezept ist nur sieben Tage gültig. Es muss also innerhalb dieser sieben Tage bei der Apotheke eingelöst sein, der Ausstellungstag zählt hier als ein Tag mit. Ein Rezept, welches am 01.01. ausgestellt wird, ist somit am 8.1. abgelaufen. Hat der Apotheker das Medikament nicht vorrätig, so könne es bestellen. Wichtig ist aber das rechtzeitige Einreichen, da das Rezept danach seine Gültigkeit verliert.

Es besteht aus einem Original und zwei Durchschlägen, wovon eines bei dem Arzt verbleibt, die anderen beiden gehen zunächst zur Apotheke. Dieses besondere Rezept ist mit fälschungssicheren Merkmalen ausgestattet und an weitere strenge Auflagen gebunden. Mehr Informationen zu der rechtlichen Grundlage und den genauen Vorgaben finden Sie unter anderem auf Wikipedia. Diese Rezepte müssen vom Arzt gesondert aufbewahrt werden, immer unter Verschluss gehalten und die Verordnungen werden durch die Bundesopiumsstelle überprüft. (Mehr Informationen)

Was müssen Sie nach beachten?

Wenn Sie sich nicht alle unterschiedlichen Fristen und Abläufe vermerken wollen, dann sollten Sie Ihre Rezepte immer sofort nach Verordnung einlösen. Meist empfiehlt auch der Arzt eine sofortige Einnahme und es macht wenig Sinn die Rezepte zuhause zu lagern.

Ob sie das Rezept (falls Sie privat versichert sind) direkt einreichen, oder zusammen mit den Arztrechnungen aufheben um eine eventuelle Beitragsrückerstattung nicht zu gefährden, das hängt von Ihrem Tarif und den persönlichen Vorgaben ab. Als Privatpatient sollten Sie zudem darauf achten, dass auf dem Rezept eine Diagnose angegeben ist, oder Sie dieses zusammen mit der entsprechenden Arztrechnung einreichen. Nur so kann der Versicherer erkennen, welche Erkrankung zu dem verordneten Medikament gehört.

Danke auch an Hr. Powalowski für die fachlichen Ergänzungen als Apotheker.

Weitere Informationen:

Kann ich Medikamente auch aus Internetapotheken bestellen?