Artikel mit ‘Pflege’ getagged

13.
Mai '15

Herrentag, Vatertag oder Himmelfahrt- bitte nicht ohne den richtigen Schutz


Für alle die in den letzten Jahren Vater geworden sind und nun diesen Tag „besonders“ genießen, habe ich in meinem Beitrag „Welche Versicherungen für Kinder wichtig sind“ schon die wichtigen Versicherungen für die Kleinen zusammengefasst. In den letzten Tagen wurde ich (eigenartigerweise) mehrfach darauf angesprochen welche Versicherungen man eigentlich (an solchen Tagen) haben sollte, dabei ist das gar nicht so schwer.

Ein solcher Feiertag ist natürlich keineswegs ein Grund, einen extra Versicherungsschutz zu besorgen oder gar einen besonderen Schutz haben zu wollen. Dennoch gibt es einige wichtige Absicherungen, die nicht nur an einem solchen Tag nicht fehlen sollten.

VatertagAusgelassene Feiern, manchmal etwas Alkohol, entspannte Stimmung- das alles sind auch beste Voraussetzungen das einmal etwas zu Bruch geht. Das ist hoffentlich nicht der eigene Körper, kann aber durchaus auch das Eigentum anderer sein. Und für den Fall dass sie das Eigentum anderer beschädigen, ist eine Haftpflichtversicherung das absolute Muss.

Nachdem Vorgaben des BGB haften sie für Schäden welche sie Dritten zufügen unbegrenzt. Damit dieses nicht in einem finanziellen Desaster endet, ist es erforderlich einen ansprechenden Versicherungsschutz zu haben. Die Privathaftpflichtversicherung ist mit Prämien von wenigen Euro Monat eine der wichtigsten Absicherungen überhaupt.

Geht nun aber nicht nur das Eigentum Dritter kaputt, welches sich meist mit etwas finanziellen Aufwand ersetzen lässt, sondern leidet auch hier eigene Körper, so kann es schnell nach einem Unfall zu einer so genannten Invalidität kommen. Was das genau ist und worin der Unterschied zur Berufsunfähigkeit liegt, das können Sie hier in meinem Beitrag mit Begriffserklärungen nachlesen. Passiert Ihnen also in ihrer Freizeit etwas (während der beruflichen Tätigkeit besteht unter Umständen noch ein Schutz aus der gesetzlichen Unfallversicherung) und bedingt dieses eine „dauernde körperliche oder geistige Beeinträchtigung“, so ist dieses mit einer entsprechenden Absicherung finanziell aufzufangen. Eine Unfallversicherung schützt Sie hier vor finanziellen Folgen und sichert auch die Kosten für einen Umbau des Hauses, einen Umzug oder eine weitere Anpassung an das zukünftige Leben.

InterriskEin solcher Versicherungsschutz hilft natürlich nicht nur am morgigen Feiertag und sollte keineswegs unüberlegt oder überstürzt abgeschlossen werden, jedoch sollten Sie sich Gedanken über den bisherigen Schutz machen. Falls schon eine Absicherung für den Fall eines Unfalls und der daraus resultierenden Invalidität besteht, prüfen Sie gern einmal welche der folgenden Leistungen dort enthalten sind. Denn nur weil sie schon einmal eine Unfallversicherung abgeschlossen haben, muss diese noch lange nicht den Bedarf entsprechen und zudem kann der Versicherungsschutz viele Ausschlüsse enthalten, die zu einer Leistungsfreiheit des Versicherers führen. Leistungsverweigerung sind zum Beispiel:

Erweiterung des Unfallbegriffes:
Mitversichert ist die Einatmung oder Einnahme schädlicher Stoffe einschließlich Nahrungsmittelvergiftungen.
Wir leisten zudem für Verletzungen durch Eigenbewegungen (auch Knochenbrüche, Meniskusschäden, Bauch- oder Unterleibsbrüche).
Oberschenkelhalsbruch und Armbruch sind unabhängig von der Ursache versichert.
Versicherungsschutz bei Infektionen:
Infektionskrankheiten sind unabhängig vom Übertragungsweg mitversichert.
Als versichertes Ereignis gilt der Ausbruch der Infektionskrankheit.
Außerdem besteht Versicherungsschutz bei sonstigen Folgen von Insektenstichen (z. B. allergische Reaktionen) sowie bei stationären Desensibilisierungsmaßnahmen.

Sonstige Erweiterungen:
Es gilt kein Ausschluss von Geistes- oder Bewusstseinsstörungen, daher gilt auch Versicherungsschutz für Unfälle infolge von Bewusstseinsstörungen durch Ohnmachtsanfälle.
Außerdem gilt beim Lenken eines Kfz. keine Promillegrenze.
Die Teilnahme an Kartrennen gilt mitversichert, sofern die versicherte Person nicht regelmäßig Rennsport betreibt.

Wir organisieren:
Such-, Bergungs- und Rettungseinsätze
Krankentransporte einschließlich Flug-Rückholung
Krankenbesuche
Medizinische Rehabilitation
Betreuung von Kindern sowie von Haustieren und tragen die dafür entstehenden Kosten

All diese Leistungen sind keine Standardleistungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Unfallversicherung, dennoch entscheiden diese im Fall der Fälle darüber, ob es eine Zahlung gibt oder der Versicherer leistungsfrei ist.

Neben der Unfallversicherung sollte auf keinen Fall ein Schutz für weitere Folgen fehlen. Dabei geht es vorwiegend gar nicht einmal um einen Unfall, sondern um krankheitsbedingten Verlust der Arbeitsfähigkeit. Die Berufsunfähigkeitsversicherung (welchen Sie hoffentlich bereits haben?) Schützt Sie vor den finanziellen, dauerhaften Folgen bei Verlust der Arbeitskraft. Können Sie also in Ihrem Beruf nicht mehr tätig sein, so ist dieser Schutz dafür verantwortlich das weiterhin ein monatliches Einkommen gezielt werden kann. Nur wenn dies der Fall ist, können auch laufende Kosten wie die Absicherung von Krankheitskosten, laufende Miete aber auch die Beiträge zur gesetzlichen oder privaten Altersvorsorge weitergezahlt werden.

Nur wenn dies erfüllt ist, ist ein (finanziell) halbwegs normales Leben auch nach einer Erkrankung mit folgender Berufsunfähigkeit möglich.

Gibt es Familie, haben Sie (kleine) Kinder welche auch im schlimmen Fall ihres Ablebens noch eine finanzielle Zukunft haben müssen, so kommen sie an einer angemessen hohen Risikolebensversicherung kaum vorbei. Diese sichert im Falle des Todes eine einmalige finanzielle Entschädigung und ermöglicht nicht nur dem Rest der Familie weitere Kosten zu zahlen, sondern auch für die Zukunft der Kinder, dass Studium und alle weiteren Kosten aufzukommen. Der Versicherungsschutz ist in diesem Falle deutlich günstiger als oftmals erwartet. In diesem Onlinerechner bekommen Sie einen ersten Anhaltspunkt. Diese Prämie ist keinesfalls die einzige, und soll auch nur einen schnellen Überblick ermöglichen. Im Bedarfsfall sollten wir eine solche Absicherung in Ruhe besprechen und überlegen welche Höhe notwendig ist, und bei welchem Versicherer diese zu entsprechenden Konditionen zu besorgen ist.

Natürlich gibt es noch eine Reihe anderer Bereiche die abgesichert werden sollten, dennoch sind die Haftpflichtversicherung, eine Absicherung bei Unfällen, des Schutz bei Berufsunfähigkeit und gegebenenfalls ein finanzieller Schutz bei Tod die zunächst einmal wichtigsten Kriterien. Alles andere kommt dann, denn nur wenn diese elementaren Bereiche abgesichert sind, lassen sich alle anderen auch weiter finanzieren.

Ein entsprechender Versicherungsschutz im Krankheitsfall (das kann die gesetzliche Krankenkasse + Zusatzversicherung sein) oder eine private Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung in Deutschland und daher setze ich diese als vorhanden voraus. Auch hier wird natürlich, wie bei der Absicherung des Pflegerisikos, nur der richtige und passende Schutz ist sinnvoll.

Wenn Sie nun an die elementaren Absicherungen gedacht haben, dann darf eines Morgen nicht fehlen. Der Spaß. Genießen Sie den Tag mit ihren Freunden, ziehen sie durch die Stadt wenn Sie mögen oder verbringen Sie Zeit mit ihren Kindern und der Familie. Ist ja schließlich Vatertag.

28.
Januar '15

Sie müssen jetzt aber schnell… warum Eile der falsche Berater bei PKV und Berufsunfähigkeitsversicherung ist


„Aber Hr. Hennig, ich muss mich doch binnen zwei Wochen entscheiden, sagt meine Kasse/ mein Arbeitgeber.“

Für eine Wahl des passenden Gesundheitssystems, für eine ggf. lebenslange Entscheidung? Bitte nicht! Sie kaufen doch auch kein Haus binnen Tagen oder gehen mal schnell zum Altar, ok, manche Menschen machen das, der Regelfall ist es aber nicht. Eine so weitreichende Entscheidung über die eigene (finanzielle) Zukunft sollte keinesfalls in wenigen Tagen getroffen werden.

Aber der Berater sagt…

Egal welche Art von Berater, egal welcher Grund (Eintrittsalter, „ab morgen wird es teurer“, „morgen könnten Sie krank/ tot sein“) Ihnen genannt wird, der beste Rat den Sie sich in dieser Situation selbst geben können: „Werfen Sie ihn/ sie raus!“

Warum? Weil eine Entscheidung für die richtige Private Krankenversicherung oder die notwendige Absicherung bei Berufsunfähigkeit etwas ist, was Zeit braucht. Zeit in der Krankenversicherung Systeme, Unterscheide und Feinheiten zu erkennen und zu verstehen, Zeit in der Absicherung der Arbeitskraft dafür zu sorgen, das diese auch zahlt. Die beste „schnelle Absicherung“ nützt gar nix, wenn nachher die Leistungen nicht da sind oder nicht das absichern was eigentlich geplant war. Daher geht hier Sorgfalt vor Eile.

Natürlich könn(t)en Sie morgen vom Bus überfahren werden, sich ein Bein brechen oder heute Nacht ins Krankenhaus kommen, aber mal „Hand auf’s Herz“, das hatte auch gestern, letzte Woche oder letztes Jahr passieren können, oder?

Älter werden Sie jede Minute, Prämien in den Sparten der Personenversicherung sind vom Alter abhängig und bei den meisten Unternehmen ist es eh „egal“, denn das Eintrittsalter wird nach der Formel

„Abschlussjahr minus Geburtsjahr“

berechnet.

Das bedeutete wiederum auch, am 1. Januar sind Sie genau so alt, wie am 31.12.2015 und daher ist der Grund „Eile“ auch hier wieder ad absurdum geführt. Eine kleine Ausnahme ergibt sich hier bei einer rückdatierbaren Anwartschaft, die könnte tatsächlich noch das Alter 2014 retten, das ist aber ein anderes Thema und nicht generell gültig.

Wer weiss wie gesund Sie morgen sind…

Das stimmt natürlich. Niemand weiss was Ihnen morgen passiert, niemand weiss ob Sie nicht in der nächsten Minuten krank sind oder werden, aber niemand weiss auch, was in zwanzig Jahren ist. Daher ist eine angemessene Absicherung wichtig und richtig, aber das bedeutet aber nicht, das Erstbeste abzuschließen, denn eine schlechte Absicherung bewahrt Sie nicht vor dem Sozialamt, Ihre Hinterbliebenen nicht vor finanziellen Folgen und Ihnen, Ihnen bringt es ebenfalls nichts. (mehr …)

03.
Juni '14

Der Maßanzug für Ihre Gesundheitsvorsorge, wie die PKV, BU und Pflege wirklich passt


Nach der Frage ob die Private Krankenversicherung das richtige System für Sie ist, folgt sogleich die weitaus schwierige, die nach der richtigen Gesellschaft und dem passenden Tarif. Dabei steht der Interessent meist vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Wie komme ich zu der passenden Gesellschaft und finde den richtigen Tarif?

Hierzu gibt es völlig unterschiedliche Wege und Ansätze, diese und „den einzig richtigen“ gibt es dabei nicht. Zunächst einmal ist zu klären, welche Kriterien überhaupt erfüllt sein müssen um den „richtigen“ Tarif zu finden. Dabei geht es nicht darum was generell richtig oder falsch ist, sondern vielmehr um sehr individuelle Kriterien und Bedürfnisse welche der Tarif erfüllen muss.

Blog_Massanzug_Bild

„Aber meine Kollegen sind …“

Eine immer wieder gern gehörte Aussage, die Kollegen, Freunde oder Bekannte sind bei der Gesellschaft X versichert und sind da ja so zufrieden. Zu Gesellschaft Y möchte man aber überhaupt nicht, da steht so viel schlechtes in diesem Internet, da scheinen alle unzufrieden.

Schweifen wir ein klein wenig ab und überlegen einmal, wie es in anderen Lebensbereichen ist. Kaufen Sie ein Auto nur weil der Nachbar auch so eins hat? Ein Haus weil es gerade die Kollegen getan haben? Einen Maßanzug wie ihn der Freund der Schwester hat?

„Nein, der Maßanzug würde mir ja nicht passen.“ mögen Sie vielleicht bei der letzten Frage gedacht haben. Genau das ist aber auch die Lösung bei der Auswahl der passenden Privaten Krankenversicherung. Genau darum geht es in der Beratung, „nur“ darum den passenden Maßanzug zu finden. Klar ist die Farbe oder der Stoff noch reine Geschmacksache, was nützt das schöne blau aber, wenn er nicht passt?

Diesen Maßanzug zu finden, das genau ist die Aufgabe einer ausführlichen Beratung in der privaten Krankenversicherung, genau das ist das Ziel. Sie sollen sehen, welche Bereiche wichtig sind, welche Kriterien erfüllt sein müssen, um den Anzug passend zu machen.

Möglichkeiten der Auswahl

Einen Anzug können Sie an zig verschiedenen Stellen kaufen. Gehen Sie in ein Kaufhaus und nehmen einen von der Stange. Etwas individueller geht es dann schon in einem kleinen Geschäft, so eines wie Sie es von früher kennen, eines wo der Chef noch persönlich bedient und mit Leib und Seele seine Kunden individuell berät. Dumm nur, wenn der auch die nur die Standardgrößen im Laden hat und diese oft nicht richtig passen. Zu lange Ärmel, zu kurze Beine, ganz nett, aber irgendwie noch sitzt das noch nicht so recht, Sie fühlen sich nicht 100%ig wohl.

„Das lassen wir für Sie ändern.“ schallt es Ihnen vom Chef persönlich entgegen, dann sitzt der wie angegossen.

Und nun denken Sie sich wieder zurück in die Private Kranken-, Pflege- oder Berufsunfähigkeitsversicherung. Genau so eine Auswahl ist dort auch wichtig. Das Kaufhaus, das ist der Test in einer Zeitschrift. Klar kann der Ihnen sagen was ein Tarif kostet, er kann auch einige Leistungen aufzählen und Ihnen den Namen des Herstellers (also der Gesellschaft) nennen. Boss, Armani, Gucci- klingt toll, oder? Blog_Massanzug_Bild_2Passt nur nicht jedem. DKV, Allianz, Debeka, HUK und viele mehr. Klingt auch groß und bekannt, passt aber eben auch nicht jedem. Und so wie der schicke, hippe Designeranzug eben nicht zu jedem nicht ganz so optimalen Sixpack passt, so passt auch der Tarif vom Kollegen, Freund und Bekannten nicht zu Ihnen. Nicht weil der Tarif schlecht ist, sondern weil er nicht zu Ihnen passt.

Maßanzug statt Designerteil

Nachdem Sie sich nun von den Modezeitschriften verabschiedet haben, da irgendwie alles darin für Typen mit idealem Körper gemacht zu sein scheint, dann verabschieden Sie sich auch gleich von den Tests in Finanztest & Co. Denen unterstelle ich zwar nicht, das die Werbung im Heft den Test beeinflusst, oder andere Faktoren den Ausschlag geben, aber leider haben gerade die nicht verstanden wie man testet. Da gewinnen Tarife, welche die selbst gesetzten Kriterien nicht erfüllen, werden im Rahmen der „Finanztest PKV Analyse“ Tarife empfohlen, die Leistungen (mehr …)

06.
Dezember '12

Alt, pflegebedürftig und dann ins Ausland abgeschoben? Wollen Sie das?


Da ist es wieder, das ungeliebte Thema. Wer will sich schon vorstellen pflegebedürftig, alt oder gar beides zu sein und nicht mehr allein für sich sorgen zu können. Doch leider können wir in den meisten Fällen nichts daran machen. Der NDR zeigte gestern auf panprama3 einen interessanten und für mich sehr sachlichen Beitrag. Dabei ging es weniger um die steigenden Kosten der Pflege oder um Horrprszenarien, vielmehr um die realen Beispiele einer Pflege im Ausland. In Ungarn, Rumänien oder auch anderen Staaten ist eine Pflege oftmals billiger günstiger als bei uns hier. (Klick auf das Bild für das Video)

 

Doch ist es so einfach? Gehe ich dann einfach ins Ausland und da reicht es schon?

Das könnten Sie tun. Einfach umziehen, ab ins Ausland und die Pflege kostet (heute zumindest) einen Bruchteil der Beträge die in Deutschland aufzuwenden sind. Kingt fast zu schön um wahr zu sein- oder? Doch dieser „Export“ hat auch Nachteile. Wenn Sie allein leben und niemanden mehr haben, dann mag es vielleicht das Problem von Heimweh oder den Wunsch nach Nähe zur Familie und Freunden nicht (mehr) geben, vielleicht. Aber wer will schon allein in einem fremden Land alt werden? Fragen Sie mal wer in Ihrem Bekanntenkreis sich das vorstellen kann und vor allem will. Auch die Angehörigen sind betroffen, denn diese müssen im schlimmsten Fall für einen Teil der verbleibenden Kosten aufkommen und diese mit finanzieren. Will man seine Eltern aber einfach „ins Ausland abschieben schicken“?

Und ein weiteres Problem kommt noch hinzu. Auch wenn es in den Pflegeheimen dort oft viel mehr Angestellte und Hilfskräfte gibt und auch wenn sich alle liebevoll kümmern, es ist und bleibt ein fremdes Land und eine fremde Sprache. Daran ändert es nichts, dass es da schön ist. Obwohl viel und ausdauernd über das deutsche Gesundheitssystem gemeckert wird, wir haben immer noch eine der höchsten Medizinischen Versorgungsstandards der Welt- will ich diesen nicht auch im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit nutzen? ICH schon! (mehr …)

22.
März '12

superia – Ideal Lebensversicherung mit neuem Produkt zur Pflegeergänzung


Nicht nur weil wir alle immer älter werden, sondern auch wegen der besseren medizinischen Versorgung steigt der Bedarf an ergänzenden Produkten für die Pflegeversicherung.

Egal ob gesetzlich oder privat pflegepflichtversichert, beide Varianten stellen nur einen Grundschutz zur Absicherung der Pflegekosten dar. (Pflegeergänzungsversicherung vs. Pflegepflichtversicherung) Dabei steigt der Bedarf ständig an. Aus dem Bericht aktuellen „Fünften Bericht über die Entwicklung der Pflegeversicherung“, welchen die Bundesregierung herausgibt, ergeben sich zum Teil beunruhigende Zahlen.

Derzeit beziehen 2,42 Millionen Menschen Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung. 2,29 Millionen aus der gesetzlichen und 142.000 aus der Privaten Pflegepflichtversicherung. 61% der Pflegebedürftigen befinden sich in der Pflegestufe I, weitere 29% in der Stufe II. Das die gesetzlichen Leistungen nicht ausreichen, um eine angemessene Versorgung sicher zu stellen, das hat auch die Versicherungswirtschaft erkannt und bietet entsprechende Absicherungsmodelle an.

Pflegeergänzungsversicherung- Pflegekosten oder doch lieber Tagegeld?

Neben der Pflegekosten- und Pflegetagegeldversicherung gibt es aber noch eine andere Variante- die Pflegerente. Ein neues Produkt aus diesem Bereich bietet die IDEAL ihren Kunden zukünftig an. Unter dem Produktnamen superia wurde ein Produkt konzipiert, welches je nach Bedarf abgeschlossen werden kann.

Produktvarianten:

Die unterste Leistungsstufe mit dem Namen „superia Pflegeschutz Basis“ leistet die vereinbarte und versicherte Rente nur in der Pflegestufe III, ist also eher eine „Worst-case-Absicherung“. Da diese Fälle aber eher den kleineren Teil der Leistungsfälle ausmachen, bietet sich eher eine der beiden anderen Varianten an. Da wäre die nächste Stufe mit dem Namen „Klassik“, hier erfolgt die Leistung in den Pflegestufen II und III und dann die EXKLUSIV Variante, welche in allen drei Pflegestufen eine vereinbarte Rente leistet.

Die Rentenhöhen können unterschiedlich und je nach persönlichem Wunsch abgeschlossen werden. So kann eine kleine Rente in der Pflegestufe I versichert werden, falls in diesem Fall eine Betreuung in der Familie erfolgen kann. Um so schlimmer es aber wird, um so wichtiger wird der ausgleichende Pflegeschutz.

Beiträge und Beitragszahlung:
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