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26.
Mai '14

Universa Krankenversicherung mit Beitragsgarantie in Unisex und Bisex Tarifen bis 2016


Universa GarantieNachdem letzte Woche der Deutsche Ring und die Signal fast die ersten Gesellschaften mit Beitragsgarantien waren, folgt nun die Universa Krankenversicherung mit der Garantie für die Unisex, aber auch viele Bisextarife. Das ist wiederum recht früh. Welche Tarife genau garantiert werden, das lesen Sie hier.

Die Garantie gilt- wie üblich- bis zum 31. Dezember 2015, das bedeutet zum 1.1.2016 ist eine Anpassung wieder möglich.

Unisextarife:

Keine Beitragsanpassung bis zum oben genannten Termin bekommen die Tarife: (Männer und Frauen)

uni-A620, 1360, 80, uni-AM 62,, uni A80 und S-BB AE, uni A 155 und S-BB AE

uni ZA50-20 BB-AE, uni ZA 100 S-BB AE, uni ZA 50

uni-VE900K, 1300H, 1300G, 2000H, 2000G

uni- intro Privat 300, 600

uni- OPTI, AWG, uni-KT29, uni-PK-K, uni PT-P

Bisextarife Männer:

A100, 155, 310, 360K, 620, 1360, 80

Beihilfetarife A50-20R, AM50-20R

AM155, 620, A155 S-BB AE, A80 S-BB AE, AM-AiP100/ 155

ZA100/ 90/ 50-20/ 50-20 BB-AE, 100 S-BB AE, ZAM-AiP, SAM 100, ZAM 50-20

ST1 50-20R, ST2/100, ST2+3 50-20R, STM 100, STM 50-20R, ST2+3 50-20 BB AE, STM-AiP100

VE1300H/G, VF, intro Privat 300/600, Opti 2008, OPTI, AWG, PT, PT-K, PT-P

KT29, KTF29, GZ, GZplus, GZ-E

Bisex Frauen:

A100, 620, 80, AM620, A50-20R, AM50-20R, A50-20 BB-AE, A80 S-BB AE, AM-AiP 100

Z50-20, 50-20 BB AE+ S-BBAE, ZAM, ZZ-S

ST2 50-20 BBAE, STM-AiP 100, ST1 50-20R, ST2/100, ST2 50-20R, ST3/100, STM 100, STM 50-20R

VE 900K, VF, OPTI2008, Opti, AWG

SZ, SZ BB-AE, STZ-E, SZ II. SZ II-E, KSKT

Bisex Kinder

A155, 310, 360K, 620, 1360, 80, AM 155, 620, AM-AiP 155

ZA50-20, ZAM 50-20, Z50-20 BB AE

ST1/100, ST2/100, ST3/100, STM100, STM-AiP100, Opti2008, Opti, AWG, KSKT, GZplus

 

01.
August '12

Axa Krankenversicherung mit neuer „Garantieerklärung“ für den Krankentagegeld- Berufsunfähigkeitsübergang – mehr als nur ein Prospekt?


In vergangenen Blogbeiträgen ging es schon einige Male um die Frage des Überganges zwischen Krankentagegeld- und Berufsunfähigkeitsabsicherung. Auch andere Gesellschaften haben bereits mehr oder minder sinnige Erklärungen zu der Frage abgegeben. Die Gothaer kam vor einiger Zeit mit einem Prospekt (Neuer Werbegag der Gothaer oder echter Mehrwert?), auch die Barmenia hat eine solche Erklärung.

Nun scheint auch bei der Axa Krankenversicherung angekommen zu sein, das mündliche Aussagen nichts helfen und „Garantien“ immer gut sind um ein Produkt „an den Mann zu bringen“. Dieses schieb mir dann auch die Axa in einer Vertriebsinfo:

„Mit dem neuen Garantiezertifikat von AXA, kann dies Ihren Kunden mit einer Krankentagegeld- und BU-/DU-Versicherung von AXA nicht mehr passieren. (…) Nutzen Sie diesen Vorteil in Ihrem Kundengespräch und händigen am Besten gleich die Garantieerklärung aus!“

Das klingt doch erstmal gut, dachte ich mir also auch und las weiter. Klar ist, dass der Übergang zwischen Krankentagegeldleistung und der Frage nach bestehender Berufsunfähigkeit elementar wichtig ist.

Was passiert da überhaupt?

Die Definition der Berufsunfähigkeit in der Krankentagegeldversicherung ist eine andere, als in der BU Versicherung selbst. So kann es im Leistungsfall passieren, dass die Krankenversicherung die Leistung einstellt, da laut Bedingungen eine Berufsunfähigkeit eingetreten ist. Eine Leistungspflicht besteht somit nicht mehr. (–> Unterschiede zwischen Berufsunfähigkeit, Arbeitsunfähigkeit und Invalidität) Doch wer nun geglaubt hat, dann ist man ja berufsunfähig und die BU Versicherung zahlt, der wird leider enttäuscht. Da es sich um unterschiedliche Definitionen handelt, muss auch diese ggf. nicht zahlen. So hat der Kunde zwei unterschiedliche Produkte, die für sich allein genommen auch passen können, aber eben nicht zusammenpasst. Ergo: Es zahlt niemand. (mehr …)

14.
Juni '11

Neuer Werbegag der Gothaer oder echter Mehrwert?


In der Vergangenheit hatte ich bereits über den Unterschied zwischen Aussagen in bunten Prospekten und den Versicherungsbedingungen geschrieben. Ein eindrucksvolles Beispiel zu solchem Unfu,g ist in dem Artikel „Wie Kunden und Vermittler für dumm verkauft werden sollen – das Gothaer Hilfsmittelmanagement in der PKV“ anschaulich dokumentiert.

Eigentlich sollte man ja meinen, dass Versicherer aus so einem „Supergau aus Marketingsicht“ lernen. Mal sehen ob das in diesem Fall passiert ist.

Letze Woche erreichte mich via Mail ein neues Prospekt der Gothaer Versicherung. Wer genau Herausgeber des Prospektes „Die Gothaer Service-Erklärung“ mit der Druckstücknummer 115108 – 05.2011 ist, lässt sich nicht so genau sagen. Es wäre neben der Gothaer Krankenversicherung auch die Lebensversicherung des Konzerns möglich. Steht aber nirgends.

KT – BU Übergang, was ist das denn?

Der so genannte KT-BU Übergang beschreibt den (möglichst) nahtlosen Übergang von der Zahlung des Krankentagegeldes bis zum Bezug einer Berufsunfähigkeitsrente. In dem Beitrag „Krankentagegeld und die Abstimmung auf die Berufsunfähigkeitsabsicherung“ finden Sie zunächst generelle Informationen hierzu. In der Krankentaggeeldversicherung wird die Leistung solange erbracht, wie der Versicherte arbeitsunfähig ist. Dabei ist maßgebend, dass eine Besserung zu erwarten ist und nicht dauerhafte Beeinträchtigung vorliegt, welche zur Nichtausübung des Berufes führt. Dieses wäre dann nicht mehr der Zustand der Arbeitsunfähigkeit, sondern vielmehr der Berufsunfähigkeit. Bereits mehrfach musste sich das oberste Gericht, der Bundesgerichtshof, mit der Frage beschäftigen, ob der Versicherte denn nun noch arbeits- oder schon berufsunfähig ist. Urteile dazu finden Sie in der Unterrubrik Urteile im Downloadbereich.

(c) Sven Hennig, online-pkv.de

Was steht nun in den Bedingungen bei der Gothaer?

In den Versicherungsbedingungen zum Krankentagegeldtarif TG der Gothaer Krankenversicherung findet man folgende Formulierungen dazu:

§ 15 Sonstige Beendigungsgründe

(1) Das Versicherungsverhältnis endet hinsichtlich der betroffenen versicherten Personen (…)

b) mit Eintritt der Berufsunfähigkeit. Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person nach medizinischem Befund im bisher ausgeübten Beruf auf nicht absehbare Zeit mehr als 50% erwerbsunfähig ist. Besteht jedoch zu diesem Zeitpunkt in einem bereits eingetretenen Versicherungsfall Arbeitsunfähigkeit, so endet das Versicherungsverhältnis nicht vor dem Zeitpunkt, bis zu dem der Versicherer seine im Tarif aufgeführten Leistungen für diese Arbeitsunfähigkeit zu erbringen hat, spätestens aber drei Monate nach Eintritt der Berufsunfähigkeit;

(2) Der Versicherungsnehmer und die versicherten Personen haben das Recht, einen von ihnen gekündigten oder einen wegen Eintritts der Berufsunfähigkeit gemäß Abs. 1 Buchstabe b) beendeten Vertrag nach Maßgabe des Tarifs in Form einer Anwartschaftsversicherung fortzusetzen, sofern mit einer Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit zu rechnen ist.

Das bedeutet somit auch, 3 Monate nach (behauptetem) Eintritt der Berufsunfähigkeit, hat der Versicherte keine Einkünfte aus der Krankentageldversicherung mehr. Besteht dann keine Versicherung gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit, so entstehen unkalkulierbare finanzielle Lücken. Daher kann der Kunde (auch bei der Gothaer) einen solchen Schutz abschließen. In den Bedingungen zur Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (Druckstück 255103, 01-2011) heißt es dazu:

Der Anspruch auf Versicherungsleistungen entsteht mit Ablauf des Monats, in dem die Berufsunfähigkeit eingetreten ist. Bei verspäteter Meldung leisten wir bis zu drei Jahre ab Zeitpunkt der Meldung rückwirkend. Wenn die Verspätung der Meldung nicht auf das Verschulden des Versicherungsnehmers zurückzuführen ist, leisten wir rückwirkend für die nachgewiesene Zeit der Berufsunfähigkeit.

Klingt doch alles gar nicht schlecht, oder etwa doch nicht?

Dazu schauen wir noch einmal in die beiden Bedingungen und betrachten hier die Definition der Berufsunfähigkeit einmal genauer. In der Krankenversicherung heißt es bekanntlich:

Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person nach medizinischem Befund im bisher ausgeübten Beruf auf nicht absehbare Zeit mehr als 50% erwerbsunfähig ist.

In dem Vertrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung aber:

Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn

a. die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich länger als sechs Monate ununterbrochen außerstande ist, in ihrem zuletzt ausgeübten Beruf, wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, tätig zu sein, und

b. sie keiner anderen Tätigkeit nachgeht, die zu übernehmen sie auf Grund ihrer Ausbildung und Fähigkeiten in der Lage ist und die ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht, und

c. sie auch keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen könnte, die sie innerhalb der letzten 12 Monate vor Eintritt der Berufsunfähigkeit konkret ausgeübt hat. Eine frühere berufliche Tätigkeit wird nicht berücksichtigt, wenn der Berufswechsel auf ärztliches Anraten oder wegen eines nicht von der versicherten Person verursachten Wegfalls der früheren Tätigkeit erfolgte.

Hier wird sehr schnell deutlich, das „Berufsunfähigkeit“ nicht gleich „Berufsunfähigkeit“ ist und es daher durchaus vorkommen kann, das der Krankentagegeldversicherer meint man sei berufsunfähig (dann braucht dieser nicht mehr zahlen) und der Berufsunfähigkeitsversicherer das ganz anders sieht und behauptet, man wäre „noch nicht“ berufsunfähig.

Was hat es nun mit der „Service Erklärung“ der Gothaer auf sich?

Denn mit der Service-Erklärung garantieren Gothaer Kranken- und Lebensversicherung AG ihren Kunden eine unkomplizierte, reibungslose und schnelle Leistungsprüfung beim Übergang vom Krankentagegeld auf die Berufsunfähigkeitsrente.

So wird hier eine Garantie ausgesprochen, die für mein Verständnis selbstverständlich sein sollte. Das ein Unternehmen schnell seine Leistungspflicht prüft und reibungslos arbeitet, dazu noch unkompliziert- WOW, aber das erwarte ich sowieso. Weiterhin gibt es, so das Unternehmen weiter, Vorteile die da wären:

– Meldepflicht automatisch erfüllt

– unbürokratischer Ablauf

– schnelle Klarheit über den weiteren Verlauf

– Optimale Nutzung der Nachleistungszeit

FAZIT: Und was bringt mir diese Erklärung nun?

Offen gesagt, außer ein bisschen Marketing, nichts. Das ist einfach zu erklären. Zum einen handelt es sich bei der Servicegarantie um ein Prospekt, welches keinen vertraglich bindenden Charakter hat. Ob es daher in die Versicherungspoilice(n) der jeweiligen Kunden geschrieben wird, also als Klausel oder besondere Bedingung zum Vertragsbestandteil wird, bleibt abzuwarten. Ich habe in der letzten Woche beide Vorstände angeschrieben und um schriftliche Bestätigung zu dieser Frage gebeten.

Einen echten Mehrwert (außer vielleicht die automatische Erfüllung der Meldepflicht) kann ich hier nicht erkennen. Es ist mal wieder etwas aus der Rubrik „unnützes möglichst gut aufbauschen um einen Marketingeffekt zu erzielen“.

Warum die Gothaer das tut, die Frage können Sie sich bestimmt selbst beantworten. Zumal aus meiner Sicht der Berufsunfähigkeitsschutz der Gothaer nicht unbedingt zu den leistungsstärksten zählt. Sollten sie sich dennoch für einen solchen entscheiden oder bereits entschieden haben, so beachten Sie dabei bitte unter anderem die Formulierungen zu der abstrakten Verweisung, dem Berufswechsel und dem Ausscheiden aus dem Beruf, den Vorgaben bei der Nachprüfung, Ausschlüssen im Kleingedruckten und vielem mehr.

Dabei gibt es durchaus Unternehmen, welche solche KT-BU Übergänge vertraglich lösen und auch in Ihre Bedingungen schreiben. Eine solche Formulierung und damit eine die auch einen Mehrwert bringt, finden Sie bei der Halleschen Krankenversicherung und der Alten Leipziger Lebensversicherung. Die Bedingungen Alte Leipziger KT – BU Übergang finden Sie im Downloadbereich unter Versicherungsbedingungen.

Bevor sie also (leider wieder einmal) Prospekten glauben und sich vermeintlichen Garantien hingeben, beachten Sie bitte die Auswahlkriterien der Privaten Krankenversicherung und natürlich auch die Kriterien zur Berufsunfähigkeitsversicherung und lassen sich ausreichend Zeit bei der Suche des für Sie passenden Produktes.

Weiterführende Informationen:

Gothaer Service Erklärung (KT-BU Übergang), Stand 05.2011

“Der Beste Tarif ist der Gothaer MediVita 500? – oder: Was von solchen Versprechungen zu halten ist

Alle Blogartikel zum Thema Gothaer

14.
Oktober '10

Ich möchte einen (Kranken-) Versicherer der kulant ist


Diesen Satz, so wie Sie Ihn gerade in der Überschrift des Artikels lesen, höre ich einige Male in der Woche. Der Wunsch eines neuen Interessenten für die Private Krankenversicherung (PKV) ist oftmals „Kulanz“.

Der Leistungsrahmen der Privaten Krankenversicherung, ist durch die Regelungen in den Muster- und Tarifbedingungen der Gesellschaften verbindlich und für beide „Parteien“ (also den Versicherer wie auch den Versicherten) verbindlich geregelt.

Hierbei sind manchmal „auslegungswürdige“ Formulierungen enthalten, welche man „so oder so“ deuten kann. Dann kommt es sicher auf den Willen des Unternehmens an, wie unkompliziert man mit so einem Fall umgeht. Berechtigt daher der Wunsch, einen unkomplizierten Umgang mit solchen Herausforderungen zu haben.

Kulanz selber ist jedoch verboten und diese wollen Sie auch nicht haben

„Was bitte?“ werden Sie jetzt denken. Natürlich will ich die, hab ich doch gerade gesagt. Aber überlegen Sie sich folgenden Fall:

Stellen Sie sich vor, Sie seien mit 99 anderen Personen in einem Tarif XYZ privat krankenversichert. Nun wissen Sie bereits, dass der Versicherer seine Prämien nach dem zu erwartenden Leistungsumfang und den daraus resultierenden Kosten kalkuliert hat. Übersteigen die realen Kosten nun aber die kalkulierten Werte, so sind (vereinfacht formuliert) die Prämien anzupassen.

Stellen Sie sich weiter vor, es gäbe in dem Tarif für ein bestimmtes Hilfsmittel nur 1.000 EUR. Leider kostet dieses nun mit der Zeit immer mehr und als Sie es nun brauchen und verordnet bekommen, müssen Sie bei dem Sanitätshaus 1.900 EUR dafür bezahlen. In den Bedingungen steht jedoch, „wir leisten für das Hilfsmittel XYZ maximal einen Betrag von 1.000 EUR“.

Natürlich freuen Sie sich nun erst recht, wenn Ihnen der Versicherer mitteilt, er zahle aus Kulanz oder als so genannte „freiwillige Leistung“ (weitere Beiträge zu freiwilligen Leistungen) den ganzen Betrag.

Doch die Freude währt nur kurz, wenn dadurch die Beiträge steigen. „Ja klar“ werden Sie denken, was erzählen sie mir denn hier. Durch einmal 900 EUR mehr gezahlt als kalkuliert steigen doch die Beiträge nicht.

Stimmt!

Aber glauben Sie, eine Kulanz macht man nur bei Ihnen? Nein, mindestens bei einigen anderen Ihrer „Mitversicherten“ wird der Versicherer eine ähnliche Leistung vornehmen. Dadurch steigen die Kosten in dem jeweiligen Tarifkollektiv weiter an und die Beiträge müssen angepasst werden.

Aber zu unserem Beispiel zurück:

Nehmen wir weiter an, Sie haben sich bewusst für diesen Tarif entschieden. Sorgfältig bei Vertragsabschluss alle Ausschlüsse und Einschränkungen gelesen und verstanden. Nehmen wir auch an, Sie wollten genau diese Ausschlüsse und Einschränkungen, weil dafür der Tarif etwas preiswerter war als andere. Und nun… nun sind Sie Jahr(zehnt)e gesund. Der (kulante) Versicherer zahlt aber den 99 anderen in Ihrem Tarif ständig mehr und mehr Leistungen aus als in dem Vertrag vereinbart (und kalkuliert und bezahlt) sind. Dadurch steigen auch IHRE BEITRÄGE.

Ungeachtet der oben genannten Gründe und der Tatsache, dass eine Kulanzzahlung somit das veruntreuen von Versichertengeldern ist, wer sagt/ garantiert denn wie lange eine solche Leistung aus Kulanz erbracht wird?

Bis morgen? Nächste Woche oder nächstes Jahr? Bis ein neuer Sachbearbeiter kommt oder der Versicherer eine neue Führung bekommt, oder wie lange denken Sie?

Daher verlassen Sie sich bitte bei der Auswahl des Unternehmens und des Tarifs in der privaten Krankenversicherung nur auf die Vertragsbedingungen und somit die rechtssicheren Aussagen. Vergessen Sie Prospekte und vermeintliche Garantien. Wie es einem mit so einer Prospektaussage gehen kann, konnten Sie in der Vergangenheit in den 3 Blogbeiträgen zur „Gothaer Hilfsmittelgarantie“ anschaulich nachlesen. Das muss Ihnen sicher nicht passieren!