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Artikel mit ‘Unsinn’ getagged
26.
Mai '11
Über einigen Unsinn im recht undurchsichtigen Markt der unterschiedlichen Makler, Vertreter und Vermittler hatte ich in der Vergangenheit bereits geschrieben. Da ging es um Adress-/ Leadhändler, vermeintlich billige Angebote und die tollsten Tests und Rechner.
Doch manchmal frage ich mich auch nach über 16 Jahren in dieser Branche noch, ob es nicht mit dem Unsinn endlich einmal ein Ende hat. Und während ich noch darüber nachdenke macht es “bing” und ich erhalte folgende Mail (auszugsweise)
Energiemakler24 – ein neues, bundesweit einmaliges Vertriebssystem exklusiv für Versicherungsmakler und Finanzberater – ist gestartet. Energiemakler24 bietet Versicherungsmaklern ab sofort die Möglichkeit, mit dem Angebot von Strom- und Gastarifvergleichen ihr Produkt- und Beratungsportfolio zu ergänzen und sich ein lukratives Zusatzgeschäft zu sichern. Makler können für ihre Kunden mehr als 1.000 Strom- und Gasanbieter vergleichen und bei jedem Anbieterwechsel kräftig mitverdienen – und das bei minimalem Zeitaufwand.
Weiterhin schreibt man mir, als Moderator einer Gruppe für Versicherungsmakler bei XING:
Die Teilnahme ist zu jeden Zeitpunkt kostenlos und unverbindlich. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieses Thema in Ihrer Gruppe platzieren würden und Ihren Kollegen so helfen, vom boomenden Markt des Strom- und Gasanbieterwechsels zu profitieren.
Erst dachte ich, es wäre ein Scherz. Vielleicht hat man mich auch einfach nur verwechselt oder so etwas? Aber nein, es war ernst gemeint und da sieht man einmal wieder, was die weitverbreitete Meinung zu sein scheint.
“Der Versicherungsmakler braucht bestimmt noch Geld.”
“Der Versicherungsmakler hat ja eh Kontakte, die können wir ja mal schnell für uns nutzen.”
Was glaubt so ein Anbieter eigentlich mit wem er spricht? Die Unterschiede zwischen Maklern, Vertretern, Beratern oder Mehrfachagenten sind schon schwer zu verstehen, das gebe ich durchaus zu. Aber alle vermitteln VERSICHERUNGEN bzw. beraten in diesem Bereich.
Die Kundendaten für solche Art von Werbung (denn nichts anderes wäre das dann ja) zu verwenden halte ich nicht nur für bedenklich, sondern frage mich wie dieses mit dem Maklerauftrag, dem Mandat und dem Datenschutz zu vereinbaren wäre, Ganz abgesehen von dem Bild was der “Kollege” von sich abgibt.
Nebenbei wären vielleicht auch noch Heizdecken zu verkaufen, Kosmetik- oder sonstige Artikel- eben alles wo noch ein paar Cent zu verdienen sind.
Schon bei ein, zwei Sparten ist der Berater völlig ausgelastet. Spezialisiert sich dieser zum Beispiel auf die Sach- und Gewerbekunden, die Private Krankenversicherung und die Absicherung der Arbeitskraft oder Investmentanlagen, so geht “nebenbei” fast nichts anderes mehr. So komplex und so oft ändern sich die Produkte, der Markt und die Bedingungen, da ist lernen, weiterbilden und umsetzen ausreichend.
Aber es gibt ja noch diese Provision… Sicher finden sich “Kollegen”, die das nutzen und der Meinung sind “das lasse ich mir doch nicht entgehen”. Schauen Sie mal auf die Website des Anbieters, da heißt es:
Provisionen
Für jeden Strom-, Ökostrom- oder Gasantrag erhält der Vertriebspartner eine Provision in Höhe von derzeit 20,00 Euro netto. Wenn Sie einen Vertriebspartner geworben haben, verdienen Sie zusätzlich mit. Für jeden Strom-, Ökostrom- oder Gasantrag, der über Ihren geworbenen Vertriebspartner erfolgte, erhalten Sie eine Provision in Höhe von 1,00 Euro netto.
Wie sehen Sie das?
Bauchladen oder Spezialist?
Würden Sie auch den Strom noch beim Berater kaufen oder ist Ihnen das vielleicht schon passiert?
Wie haben Sie reagiert?
Tags: Berufsehre, Makler, Unsinn
Veröffentlicht in Allgemein | 4 Kommentare »
20.
Mai '11
In den letzten Jahren gab es ja einige “prominente PKV Tests”. Nicht nur Finanztest, auch Focus Money oder die Wirtschaftswoche haben bereits ausreichend dokumentiert, dass das Private Krankenversicherungsthema nicht unbedingt das “Zeitschriftenthema” ist.
Eines unterscheidet aber die Wirtschaftswoche von den anderen. Die Wirtschaftswoche hat es nicht gelernt und veröffentlicht nun einen weiteren PKV Test.
Hier ein Auszug:
Den neusten „Vogel“ hat die „Wirtschaftswoche“ in der aktuellen Ausgabe Nr. 20 abgeschossen. Leider hat man aus dem unsinnigen und teilweise falschen Test in der Ausgabe 02/2010 nichts gelernt. Auch ein Jahr später veröffentlicht man so hanebüchenen Unsinn, dass nur Aufklärung hilft. Leider ist das Interesse der Zeitungen nicht, den richtigen Tarif an den Mann oder die Frau zu bringen. Verlage verkaufen eben Zeitschriften.
Schlimm an solchem Unsinn, den ich hier nur in einigen Details kommentieren will, ist allerdings die Tatsache, dass sich Interessenten davon leiten lassen und solche Testsiege als gegeben hinnehmen.
Weiterlesen können Sie in der pdf Datei. ”Finanznews zum Wirtschaftswoche PKV Test“.
Tags: PKV Test, Unsinn, Wirtschaftswoche, Zeitschriften
Veröffentlicht in Krankenversicherung, Private KV | Keine Kommentare »
14.
April '11
Ein Twitter Nutzer hat heute morgen kurz geschrieben, diese Abzocke wäre schon manchmal lustig. Beim weiteren Lesen auffiel, das es diesmal nicht um irgendwelche tollen Mittelchen oder um viel Geld gehen sollte, nein es ging um das Thema Private Krankenversicherung. Nachdem mir nun die Mail vorliegt, hab ich mir das ganze mal genauer angeschaut.
Im Text ging es dann um die Abzocke durch den Makler beim Abschluss der Privaten Krankenversicherung. Dort schrieb der Absender nämlich folgendes:

Hallo Christoph,
leider hat meine Email keinen erfreulichen Grund.
Ich muss dir leider mitteilen, dass du abgezockt wirst. Und zwar ohne es zu merken!
Wie das passieren konnte? Wahrscheinlich hast du dich nicht ordentlich beraten lassen oder dein Makler hat dich absichtlich falsch informiert.
Das musst du nicht länger hinnehmen.
Unter http://www.sie-werden-abgezockt.com habe ich einen Vergleich online gestellt, der dir schnell, kostenlos und unverbindlich eine Prüfung deines Versicherungstarifes ermöglicht.
Lass dich nicht länger über den Tisch ziehen. Du hast die beste Leistung verdient. Und zwar ohne dabei zuviel zu zahlen!
Also zöger nicht länger und mache den Vergleich.
Mit freundlichen Grüßen
Dein Markus Beese
Klar, alle anderen sind schlecht und man will ja nur helfen, meinen wohl die Versender dieser “Müll Mails”. Grundsätzlich ist ja nichts verwerfliches daran, eine Empfehlung eines Maklers überprüfen zu lassen. Gerade in der Privaten Krankenversicherung (PKV) ist es nicht nur wichtig einen umabhängigen, sondern vielmehr einen spezialisierten Berater zu haben.
In der Mail ist auch gleich ein Link enthalten, den kann jeder gern selbst überprüfen. Wird dieser angeklickt, findet eine Umleitung auf die Domain “http://www.spar-profis.com/2/” statt.

Diese offeriert in (sogar normaler Sprache) einen Vergleich zur Privaten Krankenversicherung. Doch was genau passiert nun mit der Seite, wer ist der Betreiber und was genau wird mit meinen Daten gemacht?
Klar, zunächst einmal spart man Unmegen von Geld. (bis zu) 2.400 EUR im Jahr sind da schon mal locker drin. Dabei ist es natürlich alles kostenfrei und harmlos. Durch einen Wechsel der Krankenkasse (komisch das es keine Privaten, sondern nur Gesetzliche Krankenkassen (GKV) gibt, die Privaten Anbieter heißen Krankenversicherungen)
Wer steht hinter der Seite?
Das ist eine spannende Frage, die leider nicht vollständig geklärt werden konnte, bisher. Laut Impressum sitzt der Betreiber der Seite im schönen, südamerikanischen Land Belize. Wer nachschauen möchte, kann die Domain einfach abfragen.
Dabei ist sonst im Impressum nichts weiter vermerkt. Kein Name, keine Pflichtangaben für eine AG, keine Kontaktdaten, nur ein einsames E-Mail Anfrageformular fristet sein einsames Dasein auf der Seite.

Nur durch die Angaben von Name, Anschrift und Kontaktdaten sollte bereits eins klar sein. Ziel ist nicht eine Beratung oder so etwas, Ziel ist es eine Adresse zu erhaschen, die der Anbieter dann gewinnbringend weiter verkaufen kann. Dazu gibt es- vollkommen legitime und seriöse Anbieter. Diese vermitteln ordentlich generierte Adressen aus Internetanfragen an Makler, Berater oder Vermittler, welche diese käuflich erwerben müssen. Das Augenmerk liegt aber dann auf der Generierung. So werden Datenschutzhinweise gegeben, es wird mitgeteilt was weiter passiert und wer die Adresse bekommen hat und dergleichen.
Was sollte dann (normalerweise) mit der Adresse passieren oder was passiert damit?
Der Berater muss diese vom Seitenbetreiber oder einem Portal kaufen. Die Preise liegen zwischen 100 und 300 EUR für eine Adresse mit einer Anfrage zur Privaten Krankenversicherung. Dabei unterscheiden sich jedoch die Vorstellungen meist.
Der Anfragende erwartet, einen Online Vergleich oder eine zugeschickte Übersicht. Der Berater hingegen, der ja viel Geld bezahlt hat, will bzw. muss in diesem Fall ein “schnelles” Geschäft machen. Dadurch entsteht Verkaufsdruck, die Beratung wird “unentspannter” und die Erwartungen gehen weiter auseinander. Ob man letztendlich dann noch von neutraler Beratung sprechen kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Das ist natürlich auch von dem Berater abhängig.
In der Privaten Krankenversicherung sind mehr als 30 Auswahlkriterien nötig, es sind eine Vielzahl von Fragen zur privaten und Beruflichen Plänen und Vorstellungen zu besprechen und es sind weiter viele, viele Punkte zu klären.
Das geht weder in einem, noch in mehreren Formularen. Dazu ist eine ausführliche (telefonische, online oder persönliche) Beratung unumgänglich und nicht zu ersetzen.
Wie verhindere ich, dass ich auf solchen Unsinn hereinfalle?
Eigentlich ist es recht simpel. Bevor Sie auf solche Anfragen, Mails oder dergleichen reinfallen, suchen Sie sich lieber direkt einen Berater. Doch die große Frage ist ja immer: Wie finde ich einen guten Makler, einen guten Berater?
Pauschale Lösungen und Empfehlungen gibt es leider auch hier nicht. Nicht jeder Makler ist gut, nicht jeder (Einfirmen-)Vertreter ist schlecht oder voreingenommen. Daher sollten Sie zunächst einmal auf die Suche gehen.
Bemühen Sie google, sehen Sie sich in Foren um und bilden sich eine Meinung. Ist da jemand, der nur auf die schnelle Kundenanfrage aus ist, oder erhalten Sie (in ihren Augen) neutrale Antworten auf Fragen? Dann suchen Sie sich einen, zwei oder auch drei raus und telefonieren einfach mal mit diesen. Danach entscheiden Sie, bei wem Sie weiter anfragen.
So es die Zeit zulässt, werde ich die Tage mal eine Art BeraterGuide verfassen, mal sehen wann.
Und ein kleiner Tipp noch, da ich es immer wieder erlebe. Makler heißt nicht per se gut, auch nicht per se neutral. Fragen Sie nach Spezialisierungen und Erfahrungen. Der gute Makler auf anderen Gebieten, der vielleicht Ihre Sachversicherungen macht, die Finanzierung begleitet oder die Geldanlage überwacht, glauben Sie der kann auch noch die Komplexe der PKV und BU Absicherung mit abdecken? Kann man Spezialist in allem sein?
Tags: Adressen, Internetseiten, Leads, Unsinn
Veröffentlicht in Allgemein, BAP, GKV, Krankenversicherung | 1 Kommentar »
07.
Oktober '10
Nachdem in den letzten Wochen und Monaten mehrere Zeitschriften den “besten”, “tollsten” oder einfach nur “idealen Tarif” in der privaten Krankenversicherung (PKV) gefunden haben, muss nun auch die Zeitschrift “€uro” etwas dazu beitragen.
Der zuständige Redakteur hat aber erst einmal entschieden, wir testen nur Einstiegstarife, das muss für den Wechsler aus der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) wohl reichen. Was genau diese Einstiegstarife (nach Meinung von €uro sind, erfahren wir in einer 3/4 Seite Erläuterungen.
Ich werde dieses Mal nicht wieder jeden Unsinn aus diesem Artikel und diesem Test kommentieren. Dennoch möchte ich Ihnen, wie auch in den letzten Kommentaren und Erläuterungen zu Tests einige Hinweise geben.
Auf Seite 136 der aktuellen Ausgabe 10/2010 der €uro Zeitschrift geht’s los. Dabei wird dem Leser mal wieder das “Schreckgespenst” “Du kannst die wieder in die GKV zurück” erklärt. Die Voraussetzungen, bei denen auch ein bisher privat Krankenversicherter wieder in die gesetzliche Krankenkasse (GKV) muss oder darf sind in dem Sozialgesetzbuch V geregelt. Demnach tritt Versicherungspflicht aus vielfältigen Gründen (Arbeitslosigkeit, EU Rentenbezug, Reduzierung der Arbeitszeit, sinkendes Einkommen) ein. Zu beachten ist aber hier, das die Altersgrenze von “55 Jahren” zu beachten ist.
Aber nun zurück zum “Test”. Warum derjenige, der aus der gesetzlichen Krankenkasse wechselt, sich gerade mit einen “Einstiegstarif” zufrieden geben soll, der zumindest in Teilbereichen, schlechter als die gesetzliche Kasse ist, verstehe ich nicht. Warum will ich mich leistungsseitig verschlechtern? Warum sollte der Versicherte in einen Tarif wechseln, welcher zwar Geld spart, aber im Leistungsfall richtig teuer werden kann?
Es gibt aber in dem Artikel noch einige “fragwürdige” Aussagen:
“Wenn ein Anbieter eines bestimmten PKV Tarifs keine jüngeren Beitragszahler mehr akquirieren kann, “vergreist” der Tarif.”
oder
“Privatversicherte sollten die Höhe Ihres Krankentagegeldes sehr genau ermitteln, da eine zu hohe Absicherung unnötig Geld kostet“
Solche Aussagen, wie die zum Krankengeld, verunsichern nicht nur die Kunden, bewirken gerade genau das, was sie nicht tun sollten. Gerade bei der Absicherung des Krankentagegeldes werden immer noch zu geringe Beträge versichert. Wie hoch ist Ihr Krankengeld? Wissen Sie wie hoch dieses in der GKV ist?
Aber wer “gewinnt” nun diesen Test und welche Kriterien spielen bei der Bildung der Tabelle eine Rolle?
Die Redaktion hat sich für 50 Kriterien “entschieden” und orientiert darin die Rangfolge in der Tabelle. Jedes Kriterium erhält eine eigene Gewichtung und ist vielleicht “frei entschieden”, gewürfelt oder wie auch immer zu Stande gekommen.
Die Arzthonorare im Ausland ( Kriterium Nr. 8 ) ist mit 0,2 bewertet, Vorsorgeuntersuchungen dagegen mit 0,8, orthopädische Schuhe mit 0,1 oder auch der Krankenfahrstuhl mit erstaunlichen 0,2. Nicht nachvollziehbar für mich, sind auch Transportkosten im Inland und auch weltweit mit jeweils 0,1 gewichtet.
Höchste Gewichtungen mit 1,0 erhalten dagegen zum Beispiel die “Entziehungsmaßnahmen“, Geltungsbereich und Erstattungen über der GOÄ.
Zum Glück sind die Gewichtungen transparent und entsprechend abgedruckt. Da kann jeder für sich allein entscheiden, welche der Kriterien wichtig ist und damit einmal sehen, wie unsinnig so eine Testtabelle ist. Nur die Gewichtung steuert hier die Reihenfolge der Tarife.
Erst recht nicht mehr nachvollziehbar ist die Tatsache, dass sich die Tester zwar die “Einstiegstarife” anschauen, nicht jedoch die Optionsrechte und Wechselmöglichkeiten beleuchten. Entscheidend ist der Zieltarif. Wohin kann ich wann und wie wechseln? Wie kann ich meinen Schutz verbessern, in andere Tarife (leistungsfähigere) oder andere Tarifkombinationen und das ohne Wartezeiten und Gesundheitsprüfung?
Bevor Sie also einen der “Testsieger” als besten und tollsten Tarif abschließen, egal ob als Angestellter oder Selbstständiger, beschäftigen Sie sich bitte ausführlich mit den Kriterien, lesen am besten den Leitfaden zu der Privaten Krankenversicherung und machen sich mit den Unterschieden der beiden Systeme vertraut.
Diese sind nicht “einfach so” vergleichen, sondern unterscheiden sich in der Art und Weise der Absicherung, der Abrechnung und vielen anderen Punkten. Und es kann durchaus passieren, das die “PKV nichts für Sie ist.”
Kriterienfragebogen zur Privaten Krankenversicherung
Leitfaden zur PKV
Tags: Euro, Test, Tests, Unsinn, Zeitschrift
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25.
August '10
Manchmal fällt mir wenig bis nichts mehr zu solchem Unsinn ein. Diese “Pressemitteilung” hat nur einen Sinn, Adressen erhaschen und den Kunden mit vermeintlichen Tests in die PKV zu locken. Gut das der Betreiber des “Infoportals” nicht Makler ist und laut Impressum keinerlei Zulassung hat.
In der Pressemitteilung vom heutigen Tage kann man folgendes nachlesen:
Während sich die gesetzliche Krankenkasse in erster Linie für kinderreiche Familien und Menschen mit chronischer Erkrankung eignet, ist die private Krankenversicherung für junge und/oder Gutverdiener die beste Wahl.
In einigen vergangenen Blogbeiträgen hatte ich bereits über den Unsinn solcher Tests und vermeintlich tollen Beratungen geschrieben. Auch diese Seite gehört wohl in diese Schublade. Dabei wird es leider zum Jahresende eher mehr solchen Unsinns. Auch hier wird wieder ein “Vergleich” angeboten, der so oberflächlich ist, dass eine vernünftige Aussage unmöglich ist.

Tun Sie sich also am besten einen großen Gefallen und nehmen sich ausreichend Zeit und lassen sich nicht unter zeitlichen Druck setzen. Im Zweifel sind sie eben ein Jahr älter und haben ein höheres Eintrittsalter. Das ist dann eben so. Besser als in einem Tarif zu sein, der unpassend und ungeeignet ist, ist das allemal.
Einen weiteren Artikel zur Suche der geeigneten Privaten Krankenversicherung (PKV) finden Sie im Blog.
Tags: Auswahlkriterien, PKV, Unsinn
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