Artikel mit ‘Makler’ getagged

30.
April '14

Gastbeitrag: Versicherungsvermittler – alles die gleichen „Versicherungsfuzzis“?


Das Thema Versicherungen ist schon von Natur aus kompliziert genug. Da gilt es, sich Gedanken zu machen, welchen Versicherungsschutz man braucht, welche Folgen die Missdeutung von Versicherungsbedingungen haben können und was man sich wie noch „gerade so” selbst leisten kann. Und dann bemerkt man irgendwann – meist sehr schnell: Ich schaff’ das nicht alleine und brauch dringend einen Berater. Und spätestens dann gehen die „Probleme” los.

Versicherungsvertreter oder Makler – die Unterschiede sind meistens nicht klar und werden auch so nicht wahrgenommen. Für die meisten Kunden ist es doch immer gleich. Der „Versicherungsfuzzi” will mir doch nur was verkaufen und lebt vom Verkauf. Doch worin unterscheiden sich denn die Beratertypen?

Seit 2007 benötigt jeder Versicherungsvermittler (Oberbegriff) eine Zulassung vom Gewerbeamt. Diese erhält man nur, wenn man einen guten Leumund, eine Vermögensschadenhaftpflicht für Beratungsfehler und eine Sachkunde hat. Zumindest hat sich der Gesetzgeber das ursprünglich einmal so vorgestellt. Die Wirklichkeit sieht, wie so oft, etwas anders aus:

Der Versicherungsvertreter

Am häufigsten in der Branche vorzufinden ist dieser Typ von Berater. Er ist bei einem Versicherer angestellt oder Handelsvertreter gem. § 84 Handelsgesetzbuch (HGB) und vermittelt auch nur für dieses Unternehmen Verträge. Verträge von anderen Unternehmen darf er nicht anbieten, auch nicht vermitteln. Würde er dies tun, so verstieße er gegen seinen Vertrag mit dem Unternehmen.
Leider gibt es auch bei dieser Gruppe zwei große Unterscheidungen:

Versicherungsvertreter mit einer Zulassung gem. §34 d Abs 1 GewO (Die haben eine eigene Zulassung und auch die entsprechende Sachkunde)
Es gibt aber auch die Versicherungsvertreter gem. §34 d Abs 4 GewO. (Die haben keine eigene Zulassung, der gute Leumund wurde nicht von der IHK überprüft und viel wichtiger: Es wurde keine Sachkunde in Form von Prüfungen oder Berufsabschlüssen vorgelegt. Die Versicherungsgesellschaft übernimmt die „Verantwortung“ und die Vermittler dürfen fleißig Versicherungen vermitteln)
Damit Sie einmal überprüfen können, zu welchem Typ Ihr Berater gehört, gibt es eine einsehbare Liste aller Versicherungsvermittler beim DIHK:
www.vermittlerregister.org

Beim Versicherer angestellte Versicherungsvermittler finden Sie nicht in dem Register, da diese keine eigene Zulassung haben. Es wurde damit auch keine Sachkunde oder der gute Leumund bei der IHK nachgewiesen.

Vorteile des Versicherungsvertreters:

Der Berater kennt seine Produkte genau. Durch die begrenzte Anzahl der Tarife sollte der (mehr …)

04.
April '13

Betreuen Sie mich nach Vertragsabschluss auch weiter? Vertragsbetreuung durch den Makler oder Vermittler


Eine immer wiederkehrende Frage bei Interessenten die sich für die Private Krankenversicherung und/ oder andere Versicherungen bzw. die Altersvorsorge interessieren.

Der Versicherungsmakler, der Sachwalter des Kunden, ist nicht nur für die Beratung vor Abschluss eines Vertrages zuständig, sondern gerade auch mit der laufenden Betreuung der bestehenden Versicherungsverträge.

Welche Betreuungsaufgaben fallen an? 

Hierzu ist die Art und Weise des Vertrages zu berücksichtigen und zu unterscheiden wann eine solche Betreuung anfallen kann. Während der Vertragslaufzeit können sich hinsichtlich des Vertrages Änderungen ergeben, neue Tarife durch den Versicherer an den Markt gebracht werden oder sich Änderungen hinsichtlich des Absicherungsbedarfes ergeben.

Krankentagegeld- denken Sie an die Überprüfung der Höhe

Jährliche Überprüfung der bestehenden Absicherung bei Berufsunfähigkeit

Über solche Änderungen sollte der Makler seinen Kunden, den Versicherungsnehmer informieren und bei der Abwicklung solcher Änderungen behilflich sein. Auch die Veränderungen der Lebenssituationen sollen und müssen berücksichtigt werden, dieses geht jedoch nur dann, wenn der Versicherungsmakler von seinem Kunden über solche Änderungen informiert ist/ wird.

Erlangt dieser also Kenntnis von beruflichen Veränderungen, der Geburt eines Kindes etc., so sollte der bestehende Versicherungsschutz zum Beispiel überprüft werden, wie in vielen anderen Fällen auch.

Auch die Klärung von Fragen zur Leistungsabwicklung fällt in diesen Bereich, solange es sich um eine Betreuung der bestehenden Verträge handelt. Eine rechtsberatende Tätigkeit ist jedoch nicht zulässig und dem Versicherungsmakler verboten. Daher ist die gerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Versicherer auch den rechtsberatenden Berufen vorbehalten.

In der Privaten Krankenversicherung ist der Beratungsaufwand bei Leistungsfragen jedoch deutlich höher als in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Kann in letztgenannter der Leistungsfall in der Regel nur einmal auftreten, so ist es in der PKV ein laufender Fall, welcher mit zunehmender Erkrankung auch mehr Aufwand bedeutet.

Wird der Makler dafür vergütet?

Ja, denn die Vergütung des Vermittlers (Makler wie Vertreter) teilt sich in eine Abschlusscourtage/ -provision und eine laufende Vergügtung für die Bestandsvergütung auf. Zum besseren Verständnis hier ein Beispiel: (mehr …)

31.
August '11

Was kostet denn die Beratung zur Privaten Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeitsabsicherung?


Eine durchaus häufig gestellte Frage. Das freut mich aus mehreren Gründen. Zum einen ist der Wert einer umfangreichen Beratung mittlerweile anerkannt, zum anderen machen sich- zumindest die die bei mir (an-)fragen Gedanken wer diese Beratung bezahlt und ob diese neutral ist.

Bei der Beratung zur Privaten Krankenversicherung muss zunächst unterschieden werden, ob es sich um eine Beratung handelt, die einen Vertragsabschluss zur Folge haben soll/ zur Folge hat, oder eine Umstellung. Diese Tarifumstellungen nach §204 VVG sind dabei anders zu betrachten. Leider honorieren die Versicherer eine solche Beratung nicht, so dass hier ein Honorar zu vereinbaren ist.

Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV)

Hierbei wird die Beratungsleistung von dem Versicherer honoriert. Dieser zahlt Versicherungsmaklern eine Courtage, die sich in zwei Teile gliedert. Einmal die Abschlußcourtage und zum Anderen eine Betreuungscourtage. Dabei ist es (leider) immer noch so, dass der Abschlußaufwand höher bezahlt wird, als die Betreuung.

Oftmals kommt dann durchaus der Vorschlag von den Interessenten: „Die Beratung zahle ich Ihnen gern selbst, dann wird es bestimmt neutraler.“

Ich persönlich kann für meine Beratung behaupten, dem ist nicht so. Die Erklärung liegt nahe und kann einfach erklärt werden. Die Beratung zur Privaten Krankenversicherung sollte eine nachvollziehbare Beratung sein, diese kann an objektiven und belegbaren Kriterien festgemacht werden. Daher kann der Interessent genau sehen, warum ein Tarif empfohlen wurde oder ein anderer eben eher nicht. Warum bestimmte Tarife nicht empfohlen werden oder nicht zu dem Interessenten passen sieht dieser auch an den Auswahlkriterien zur Privaten Krankenversicherung und weiter an den Versicherungsbedingungen und deren Aussagen.

In der Analyse sind auch die Tarife enthalten, welche ja angeblich nicht von Maklern angeboten werden, da diese keine Courtage zahlen. Versicherer wie Debeka oder HUK Coburg behaupten dieses ja oftmals und glauben daher von den Maklern nicht berücksichtigt zu werden. Meine Kunden wissen das besser, aber gern fragen Sie einen dieser.

Auch kann es durchaus passieren, das jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht wechseln kann oder das ein Wechsel aus anderen Gründen nicht sinnvoll ist. Das können berufliche, private oder sonstige Gründe sein. Nicht jeder passt in die Private Krankenversicherung, einige sind in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) besser aufgehoben, obwohl Sie wechseln könnten.

Und noch eins: Wenn ich mit einem Interessenten oder auch bereits PKV Versicherten spreche und einige Zeit telefoniere und diesen berate, so ruiniert mich das auch dann nicht, wenn es keinen Abschluss gibt. Viele meiner Blogbeiträge entstanden aus solchen Anfragen und die „Gegenleistung“ für einen Tipp oder Hilfe bei dem Umgang mit der eigenen Versicherung war oftmals „schicken Sie mir ihre doch Unterlagen, ich schreib mal was dazu“

Dazu kommt noch ein anderer Punkt: Würde ich eine solche Beratung gegen Honorar anbieten, so hielte ich diese für unfair. Unfair deshalb, da es in der Privaten Krankenversicherung keine Honorartarife gibt. In den Tarifen sind daher immer Kosten für die Beratung, den Vertrieb und die Abwicklung enthalten. Ich halte es für nicht fair, den Kunden diese Kosten zweimal zahlen zu lassen.

Bei einer Beratung zum Tarifwechsel ist das etwas anders. Gerade Kunden die sehr lange bei einem Versicherer sind und aus gesundheitlichen, persönlichen oder sonstigen Gründen den Versicherer nicht mehr verlassen können oder sollten suchen oft Beratung für einen Tarifwechsel. Gesellschaften sträuben sich oft und geben die gewünschten Informationen nur sehr zögerlich heraus. Hier muss die Vergütung über ein Honorar erfolgen. Dieses wird immer vorher vereinbart und ist damit kalkulierbar. Auch hier ist der Versicherte vor Überraschungen sicher.

Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Altersvorsorge

Hier bieten sich bei einigen Unternehmen auch andere Möglichkeiten an. Neben der Beratung wie in der Privaten Krankenversicherung gibt es hier so genannte Nettotarife. Dabei handelt es sich um Tarife, welche ohne Abschluss- und Vertriebskosten kalkuliert sind. Diese muss der Kunde dann selbst an den Berater zahlen.

Dennoch kann sich das langfristig rechnen. Gerade bei Verträgen mit hohen Investitionssummen (wie in der Altersvorsorge üblich) macht es unter Umständen Sinn, die Abschluss- und Beratungskosten selbst zu zahlen und mehr von dem monatlichen Betrag zu investieren. Das kann (!) sich langfristig rechnen. Hier spielen Sie am besten mit Ihrem Berater verschiedene Modelle durch und entscheiden danach gemeinsam, welche die beste ist.

Für die Abrechnung der Beratungskosten gibt es grundsätzlich keine feste Regel. Je nachdem wie lang diese Beratung dauert, welcher Aufwand für Recherche und Beratung betrieben werden muss, unterscheiden sich die Kosten.

GENERELL GILT:

Weder die Beratung mit Courtagezahlung an den Makler, noch die gegen Honorar sind besser oder schlechter. Entscheiden ist das Vertrauensverhältnis zu Ihrem Spezialisten und Berater. Berät dieser Sie transparent und nachvollziehbar, so wird es keinen Unterschied machen, ob er von Ihnen oder der Gesellschaft bezahlt wird. Haben Sie aber das Gefühl, bestimmte Produkte oder Gesellschaften werden von Beginn an bevorzugt oder kommen Aussagen wie „nur die XXX oder Tarife XYZ ist gut“, dann sollten Sie vorsichtig sein.

Und noch ein Punkt ist wichtig. Allein aus der rechtlichen Verpflichtung heraus steht der Makler auf Ihrer Seite. Anders als ein Vertreter, Mehrfachagent oder gar der Angestellte des Versicherers ist der Makler allein Ihnen gegenüber verpflichtet.

Mehr Informationen zu den Unterschieden habe ich Ihnen im folgenden Beitrag bereits ausführlich beschrieben:

Wie finde ich den passenden Makler, Berater, Vertreter und woran erkenne ich diesen?

26.
Mai '11

Der Bauchladen – Versicherungsmakler sollen auch Strom- und Gastarife vergleichen


Über einigen Unsinn im recht undurchsichtigen Markt der unterschiedlichen Makler, Vertreter und Vermittler hatte ich in der Vergangenheit bereits geschrieben. Da ging es um Adress-/ Leadhändler, vermeintlich billige Angebote und die tollsten Tests und Rechner.

Doch manchmal frage ich mich auch nach über 16 Jahren in dieser Branche noch, ob es nicht mit dem Unsinn endlich einmal ein Ende hat. Und während ich noch darüber nachdenke macht es „bing“ und ich erhalte folgende Mail (auszugsweise)

Energiemakler24 – ein neues, bundesweit einmaliges Vertriebssystem exklusiv für Versicherungsmakler und Finanzberater – ist gestartet. Energiemakler24 bietet Versicherungsmaklern ab sofort die Möglichkeit, mit dem Angebot von Strom- und Gastarifvergleichen ihr Produkt- und Beratungsportfolio zu ergänzen und sich ein lukratives Zusatzgeschäft zu sichern. Makler können für ihre Kunden mehr als 1.000 Strom- und Gasanbieter vergleichen und bei jedem Anbieterwechsel kräftig mitverdienen – und das bei minimalem Zeitaufwand.

Weiterhin schreibt man mir, als Moderator einer Gruppe für Versicherungsmakler bei XING:

Die Teilnahme ist zu jeden Zeitpunkt kostenlos und unverbindlich. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieses Thema in Ihrer Gruppe platzieren würden und Ihren Kollegen so helfen, vom boomenden Markt des Strom- und Gasanbieterwechsels zu profitieren.

Erst dachte ich, es wäre ein Scherz. Vielleicht hat man mich auch einfach nur verwechselt oder so etwas? Aber nein, es war ernst gemeint und da sieht man einmal wieder, was die weitverbreitete Meinung zu sein scheint.

„Der Versicherungsmakler braucht bestimmt noch Geld.“

„Der Versicherungsmakler hat ja eh Kontakte, die können wir ja mal schnell für uns nutzen.“

Was glaubt so ein Anbieter eigentlich mit wem er spricht? Die Unterschiede zwischen Maklern, Vertretern, Beratern oder Mehrfachagenten sind schon schwer zu verstehen, das gebe ich durchaus zu. Aber alle vermitteln VERSICHERUNGEN bzw. beraten in diesem Bereich.

Die Kundendaten für solche Art von Werbung (denn nichts anderes wäre das dann ja) zu verwenden halte ich nicht nur für bedenklich, sondern frage mich wie dieses mit dem Maklerauftrag, dem Mandat und dem Datenschutz zu vereinbaren wäre, Ganz abgesehen von dem Bild was der „Kollege“ von sich abgibt.

Nebenbei wären vielleicht auch noch Heizdecken zu verkaufen, Kosmetik- oder sonstige Artikel- eben alles wo noch ein paar Cent zu verdienen sind.

Schon bei ein, zwei Sparten ist der Berater völlig ausgelastet. Spezialisiert sich dieser zum Beispiel auf die Sach- und Gewerbekunden, die Private Krankenversicherung und die Absicherung der Arbeitskraft oder Investmentanlagen, so geht „nebenbei“ fast nichts anderes mehr. So komplex und so oft ändern sich die Produkte, der Markt und die Bedingungen, da ist lernen, weiterbilden und umsetzen ausreichend.

Aber es gibt ja noch diese Provision… Sicher finden sich „Kollegen“, die das nutzen und der Meinung sind „das lasse ich mir doch nicht entgehen“. Schauen Sie mal auf die Website des Anbieters, da heißt es:

Provisionen

Für jeden Strom-, Ökostrom- oder Gasantrag erhält der Vertriebspartner eine Provision in Höhe von derzeit 20,00 Euro netto. Wenn Sie einen Vertriebspartner geworben haben, verdienen Sie zusätzlich mit. Für jeden Strom-, Ökostrom- oder Gasantrag, der über Ihren geworbenen Vertriebspartner erfolgte, erhalten Sie eine Provision in Höhe von 1,00 Euro netto.

Wie sehen Sie das?

Bauchladen oder Spezialist?

Würden Sie auch den Strom noch beim Berater kaufen oder ist Ihnen das vielleicht schon passiert?

Wie haben Sie reagiert?

30.
Juli '10

Fluch und Segen von Onlinevergleichsrechnern für Versicherungen


Heute fragte in einem Verbraucherforum für Versicherungen ein Nutzer nach einem Vergleichsrechner. In seinem Beitrag schrieb er:

Hi an alle, Versicherungen heut zu Tage zu vergleichen ist ja sehr anstregend. Weiß jemand wo man das schnell und vor allem kostenlos machen kann? …also wo es auch nicht so kompliziert ist?

Damit sind wir jedoch wieder bei dem Grundproblem von komplexen Versicherungssparten. Der (Internet-)Nutzer erwartet möglichst schnelle Informationen und Vergleichsrechner, eine schneller Prämienberechnung und somit ein- für ihn augenscheinlich- tolles Ergebnis.

Die Erwartungshaltung des Nutzers lässt sich in „einfachen“ Sparten wie einer Haftpflicht, Hausrat oder Autoversicherung vielleicht noch erfüllen, in komplexen Versicherungssparten wie der Krankenversicherung, einer Absicherung bei Berufsunfähigkeit oder der Altersvorsorge ist dieses unmöglich.

Allein die Private Krankenversicherung bietet mehr als 800 Kriterien wo sich die Tarife unterscheiden. Diese sind selbst mit umfangreicheren Vergleichsrechnern nicht mehr darstellbar. Denn selbst wenn der Interessent eine entsprechende Auswahl treffen könnte und jedes Kriterium kennt, so ist es in vielen Bereichen nicht zu überblicken welche (finanziellen) Auswirkungen solche Entscheidungen haben (können).

Sollten Sie also auch nach einem Online Vergleichsrechner für die Private Krankenversicherung suchen und vielleicht sogar „tolle Vergleichsrechner“ finden, so hinterfragen Sie diese genau. Lesen Sie Bedingungen, versuchen diese zu verstehen und betrachten Sie nicht nur die Kriterien sondern auch die Folgen aus einer falschen Auswahl.

Ähnliche Umstände gelten in der Absicherung bei Berufsunfähigkeit. Auch hier spielen so viele Kriterien eine Rolle um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Und wie kommen Sie nun zum passenden Produkt:

Nun, da Sie ja keinen Vergleichsrechner nutzen sollen, stellt sich zu recht die Frage wo das passende Produkt herkommen soll. Zunächst empfehle ich Ihnen sich online und in verschiedenen Fachinformationen einige Grundlagen zu beschaffen. Hilfreich sind hier zum Beispiel der Leitfaden zur Privaten Krankenversicherung oder zur Berufsunfähigkeit.

Sollten Sie Beamter sein und sich über die Dienstunfähigkeit oder Beihilfeversicherung informieren wollen, so bietet die Internetseite meines Kollegen Hr. Harms entsprechende Leitfäden, Kriterienfragebögen und mehr.

Nachdem Sie nun Grundlagen der Systeme und Hinweise zu den Modellen und Tarifen erhalten haben- suchen Sie sich einen spezialisierten Berater. Spezialisiert? Ja, denn auch ihr Berater, Makler oder Vermittler ist kein „Alleskönner“.  Wer Ihnen vorgaukelt er könne alles, am besten noch Finanzierung, Vorsorge, Investment und sonstige Anlagen dem würde ich persönlich misstrauen. Allein die Neuerungen im Bereich der PKV verschlingen so viel Zeit wenn der Berater auf dem aktuellen Stand sein will, da bleiben nur noch wenige Stunden Zeit sich um alle anderen Bereiche zu kümmern.

Hinterfragen Sie daher ruhig kritisch die Erfahrung und die Kenntnisse- schließlich ist es eine lebenslange Entscheidung.