<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge &#187; Kosten</title>
	<atom:link href="http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/blog-tag/kosten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 06:32:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Was kostet denn die Beratung zur Privaten Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeitsabsicherung?</title>
		<link>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/was-kostet-denn-die-beratung-zur-privaten-krankenversicherung-oder-berufsunfaehigkeitsabsicherung/</link>
		<comments>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/was-kostet-denn-die-beratung-zur-privaten-krankenversicherung-oder-berufsunfaehigkeitsabsicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 05:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Hennig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[BU]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Makler]]></category>
		<category><![CDATA[Nettotarife]]></category>
		<category><![CDATA[PKV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/?p=1909</guid>
		<description><![CDATA[Eine durchaus häufig gestellte Frage. Das freut mich aus mehreren Gründen. Zum einen ist der Wert einer umfangreichen Beratung mittlerweile anerkannt, zum anderen machen sich- zumindest die die bei mir (an-)fragen Gedanken wer diese Beratung bezahlt und ob diese neutral ist. Bei der Beratung zur Privaten Krankenversicherung muss zunächst unterschieden werden, ob es sich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine durchaus häufig gestellte Frage. Das freut mich aus mehreren Gründen. Zum einen ist der <strong>Wert einer umfangreichen Beratung mittlerweile anerkannt</strong>, zum anderen machen sich- zumindest die die bei mir (an-)fragen Gedanken wer diese Beratung bezahlt und ob diese neutral ist.</p>
<p>Bei der Beratung zur <strong>Privaten Krankenversicherung</strong> muss zunächst unterschieden werden, ob es sich um eine Beratung handelt, die einen Vertragsabschluss zur Folge haben soll/ zur Folge hat, oder eine Umstellung. Diese <strong><a title="Tarifwechsel nach § 204 VVG statt Kündigung bei Beitragsanpassung in der Privaten Krankenversicherung" href="http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/tarifwechsel-nach-204-vvg-statt-kuendigung-bei-beitragsanpassung-in-der-privaten-krankenversicherung/" target="_blank">Tarifumstellungen nach §204 VVG</a></strong> sind dabei anders zu betrachten. Leider honorieren die Versicherer eine solche Beratung nicht, so dass hier ein Honorar zu vereinbaren ist.</p>
<p><em><strong>Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV)</strong></em></p>
<p>Hierbei wird die <strong>Beratungsleistung von dem Versicherer honoriert</strong>. Dieser zahlt Versicherungsmaklern eine Courtage, die sich in zwei Teile gliedert. Einmal die Abschlußcourtage und zum Anderen eine Betreuungscourtage. Dabei ist es (leider) immer noch so, dass der Abschlußaufwand höher bezahlt wird, als die Betreuung.</p>
<p>Oftmals kommt dann durchaus der Vorschlag von den Interessenten: <strong>&#8220;Die Beratung zahle ich Ihnen gern selbst, dann wird es bestimmt neutraler.&#8221;</strong></p>
<p>Ich persönlich kann für meine Beratung behaupten, dem ist nicht so. Die Erklärung liegt nahe und kann einfach erklärt werden. Die Beratung zur Privaten Krankenversicherung sollte eine nachvollziehbare Beratung sein, diese kann an objektiven und belegbaren Kriterien festgemacht werden. Daher kann der Interessent genau sehen, warum ein Tarif empfohlen wurde oder ein anderer eben eher nicht. Warum bestimmte Tarife nicht empfohlen werden oder nicht zu dem Interessenten passen sieht dieser auch an den <strong><a href="http://www.online-pkv.de/28-0-Auswahlkriterien.html" target="_blank">Auswahlkriterien zur Privaten Krankenversicherung</a></strong> und weiter an den <strong><a href="http://www.online-pkv.de/106-0-Versicherungsbedingungen.html" target="_blank">Versicherungsbedingungen</a></strong> und deren Aussagen.</p>
<p>In der Analyse sind auch die Tarife enthalten, welche ja angeblich nicht von Maklern angeboten werden, da diese keine Courtage zahlen. Versicherer wie Debeka oder HUK Coburg behaupten dieses ja oftmals und glauben daher von den Maklern nicht berücksichtigt zu werden. <strong><a href="http://www.online-pkv.de/23-0-Kundenstimmen.html" target="_blank">Meine Kunden</a></strong> wissen das besser, aber gern fragen Sie einen dieser.</p>
<p>Auch kann es durchaus passieren, das jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht wechseln kann oder das ein Wechsel aus anderen Gründen nicht sinnvoll ist. Das können berufliche, private oder sonstige Gründe sein. Nicht jeder passt in die Private Krankenversicherung, einige sind in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) besser aufgehoben, obwohl Sie wechseln könnten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Und noch eins:</strong></span> Wenn ich mit einem Interessenten oder auch bereits PKV Versicherten spreche und einige Zeit telefoniere und diesen berate, so ruiniert mich das auch dann nicht, wenn es keinen Abschluss gibt. Viele meiner Blogbeiträge entstanden aus solchen Anfragen und die &#8220;Gegenleistung&#8221; für einen Tipp oder Hilfe bei dem Umgang mit der eigenen Versicherung war oftmals &#8220;schicken Sie mir ihre doch Unterlagen, ich schreib mal was dazu&#8221;</p>
<p>Dazu kommt noch ein anderer Punkt: Würde ich eine solche Beratung gegen Honorar anbieten, so hielte ich diese für unfair. Unfair deshalb, da es in der Privaten Krankenversicherung keine Honorartarife gibt. In den Tarifen sind daher immer Kosten für die Beratung, den Vertrieb und die Abwicklung enthalten. Ich halte es für nicht fair, den Kunden diese Kosten zweimal zahlen zu lassen.</p>
<p>Bei einer<strong> Beratung zum Tarifwechsel ist das etwas anders</strong>. Gerade Kunden die sehr lange bei einem Versicherer sind und aus gesundheitlichen, persönlichen oder sonstigen Gründen den Versicherer nicht mehr verlassen können oder sollten suchen oft Beratung für einen Tarifwechsel. Gesellschaften sträuben sich oft und geben die gewünschten Informationen nur sehr zögerlich heraus. Hier muss die <strong><a href="http://www.online-pkv.de/36-0-Kosten.html" target="_blank">Vergütung über ein Honorar erfolgen</a></strong>. Dieses wird immer vorher vereinbart und ist damit kalkulierbar. Auch hier ist der Versicherte vor Überraschungen sicher.</p>
<p><em><strong>Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Altersvorsorge</strong></em></p>
<p>Hier bieten sich bei einigen Unternehmen auch andere Möglichkeiten an. Neben der Beratung wie in der Privaten Krankenversicherung gibt es hier so genannte <strong>Nettotarife</strong>. Dabei handelt es sich um <strong>Tarife, welche ohne Abschluss- und Vertriebskosten kalkuliert sind</strong>. Diese muss der Kunde dann selbst an den Berater zahlen.</p>
<p>Dennoch kann sich das langfristig rechnen. Gerade bei Verträgen mit hohen Investitionssummen (wie in der Altersvorsorge üblich) macht es unter Umständen Sinn, die Abschluss- und Beratungskosten selbst zu zahlen und mehr von dem monatlichen Betrag zu investieren. Das kann (!) sich langfristig rechnen. Hier spielen Sie am besten mit Ihrem Berater verschiedene Modelle durch und entscheiden danach gemeinsam, welche die beste ist.</p>
<p>Für die Abrechnung der Beratungskosten gibt es grundsätzlich keine feste Regel. Je nachdem wie lang diese Beratung dauert, welcher Aufwand für Recherche und Beratung betrieben werden muss, unterscheiden sich die Kosten.</p>
<p><em><strong>GENERELL GILT:</strong></em></p>
<p><strong>Weder die Beratung mit Courtagezahlung an den Makler, noch die gegen Honorar sind besser oder schlechter.</strong> Entscheiden ist das Vertrauensverhältnis zu Ihrem Spezialisten und Berater. Berät dieser Sie<strong> transparent und nachvollziehbar</strong>, so wird es keinen Unterschied machen, ob er von Ihnen oder der Gesellschaft bezahlt wird. Haben Sie aber das Gefühl, bestimmte Produkte oder Gesellschaften werden von Beginn an bevorzugt oder kommen Aussagen wie &#8220;nur die XXX oder Tarife XYZ ist gut&#8221;, dann sollten Sie vorsichtig sein.</p>
<p><strong>Und noch ein Punkt ist wichtig</strong>. Allein aus der rechtlichen Verpflichtung heraus <strong>steht der Makler auf Ihrer Seite</strong>. Anders als ein Vertreter, Mehrfachagent oder gar der Angestellte des Versicherers ist der Makler allein Ihnen gegenüber verpflichtet.</p>
<p>Mehr Informationen zu den Unterschieden habe ich Ihnen im folgenden Beitrag bereits ausführlich beschrieben:</p>
<p><a href="http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/wie-finde-ich-den-passenden-makler-berater-vertreter-und-woran-erkenne-ich-diesen/">Wie finde ich den passenden Makler, Berater, Vertreter und woran erkenne ich diesen?</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/was-kostet-denn-die-beratung-zur-privaten-krankenversicherung-oder-berufsunfaehigkeitsabsicherung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus Kostengründen habe ich mich gegen eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden</title>
		<link>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/aus-kostengruenden-habe-ich-mich-gegen-eine-berufsunfaehigkeitsversicherung-entschieden/</link>
		<comments>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/aus-kostengruenden-habe-ich-mich-gegen-eine-berufsunfaehigkeitsversicherung-entschieden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 07:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Hennig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Reduzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenhöhe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/?p=1395</guid>
		<description><![CDATA[Es passiert nicht oft, aber ab und an erreicht mich auch so eine E-Mail. Nachdem das Thema Krankenversicherung abgeschlossen ist und der nächste Punkt: „Absicherung der eigenen Arbeitskraft bei Berufsunfähigkeit“ auf dem Plan stand, kamen zwei Mails mit folgenden Aussagen: „Die BU ist gut und richtig, aber muss auch bezahlt werden.“ Zunächst einmal ist diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es passiert nicht oft, aber ab und an erreicht mich auch so eine E-Mail. Nachdem das <strong><a href="http://www.online-pkv.de/2-0-Private-Krankenversicherung.html" target="_blank">Thema Krankenversicherung</a></strong> abgeschlossen ist und der nächste Punkt: „<strong><a href="http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/blog-kategorie/berufsunfaehigkeit/" target="_blank">Absicherung der eigenen Arbeitskraft bei Berufsunfähigkeit</a></strong>“ auf dem Plan stand, kamen zwei Mails mit folgenden Aussagen:</p>
<blockquote><p>„Die BU ist gut und richtig, aber muss auch bezahlt werden.“</p></blockquote>
<p>Zunächst einmal ist diese Aussage natürlich berechtigt und richtig. Jeder <strong>Versicherungsschutz muss bezahlt werden</strong> und macht nur dann Sinn, wenn nicht nur das Bedingungswerk, sondern auch <strong>gerade die Höhe der Absicherung</strong> passt. Ich habe in meinem Blogbeitrag „<strong><a href="http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/richtige-rentenhoehe-oder-gar-keine-berufsunfaehigskeitsabsicherung/" target="_blank">Richtige Rentenhöhe oder besser gar keinen Berufsunfähigkeitsschutz</a></strong>“ bereits ausführlicher beschrieben, warum dem so ist.</p>
<p>Daher bleiben <strong>am Markt nicht mehr so viele Gesellschaften übrig</strong>. Vermeintliche <strong>Gütesiegel</strong> oder <strong>Ratings</strong> (am besten haben alle 5 ***** oder FFF Bewertungen) oder <strong>Testsiege</strong> jedoch, <strong>sagen nichts über die Qualität von Bedingungswerken</strong> aus. Daher ist eine individuelle Analyse von Versicherungsschutz, Bedarf und Absicherungshöhe nötig.</p>
<p>Führt der Interessent dieses nun mit Hilfe eines Beraters sorgfältig durch, so kommt es zu einem <strong><a href="http://www.online-pkv.de/119-0-Auswahlkriterien-BU.html" target="_blank">passenden Berufsunfähigkeitstarif</a></strong>. Dumm nur, das dieser eben auch Geld kostet und das meist gar nicht so wenig.</p>
<p>Geschehen auch in einer Beratung bei einem meiner PKV Kunden. Abgesichert werden sollten hier einige tausend Euro. Nach Beratung, Berechnung und Analyse erreichte mich folgende Aussage:</p>
<blockquote><p>„Ich habe mich dazu entschlossen, dass ich aus Kostengründen auf eine BU verzichten werde.“</p></blockquote>
<p>Diese kann ich so nicht nachvollziehen und daher gingen wir nochmals ins Gespräch. <strong>Grund</strong> für die Aussage ist der <strong>Beitrag</strong>, welcher natürlich monatlich oder jährlich erst einmal gezahlt werden muss und -wenn nichts passiert- auch noch weg ist.<strong> Bis auf einige Euro an Überschüssen</strong> während der Vertragslaufzeit ist das <strong>Geld schlichtweg weg</strong> da es sich eben um einen Risikoschutz handelt.</p>
<p>Logisch und nachvollziehbar ist die Aussage mit dem „Verzicht aus Kostengründen“ jedoch nicht. Denn hier geht es um <strong>eine elementare Absicherung</strong>, welche alles andere in Frage stellt. Ist die <strong>Arbeitskraft nicht mehr da</strong>, dann <strong>fehlt es</strong> an jedweder Art von Einkommen. Nicht nur die <a href="http://www.online-pkv.de/2-0-Private-Krankenversicherung.html"><strong>Private Krankenversicherung</strong></a><strong> (PKV)</strong>, die man gerade dann braucht, ist vielleicht nicht mehr bezahlbar, auch alle weiteren Kosten laufen dann ins Leere. Was nützt da noch eine gut gemeinte <strong><a href="http://www.online-pkv.de/4-0-Altersvorsorge.html" target="_blank">Altersvorsorge</a></strong>, eine gute Gesundheitsvorsorge und alle Planung, <strong>wenn das Wichtigste fehlt</strong>- Die Arbeitskraft um das alles zu bezahlen?</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Was ist sinnvoll zu tun, um den Beitrag zu senken?</span></em></strong></p>
<p>Zunächst ist es möglich, über die <strong>Höhe der Rente nachzudenken</strong>. Diese kann <strong>anfänglich</strong> reduziert werden, um dann mit der Dynamik auf ein passendes Maß gebracht zu werden. Dieses macht aber nur dann Sinn, wenn <strong>auch mit der Anfangssumme ein „finanzielles Überleben“ machbar ist</strong>.</p>
<p><strong><em>Welche Berufsunfähigkeitsrente soll ich versichern?</em></strong></p>
<p>Eine allgemeine Aussage gibt es auch hier nicht. Zur Verdeutlichung daher ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>Ein 31jähriger Kunde von mir, <strong>verdient heute 2.400 EUR netto </strong>(Brutto 4.200 EUR) und lebt mit seiner Freundin in einer <strong>Wohnung</strong> in Frankfurt. Die Miete wird geteilt, so das seine <strong>Belastung bei 450 EUR </strong>liegt. Privat krankenversichert ist er auch, die Beträge sind im Nettoeinkommen bereits berücksichtigt. Für die eigenen <strong>Altersvorsorge</strong> wendet der Kunde<strong> 250 EUR monatlich</strong> auf, wovon ein Teil in einen Riester Vertrag und der Rest in eine Fondsparplan fliest. In die <strong>gesetzlichte Rentenversicherung</strong> werden durch den Arbeitgeber nochmals <strong>knapp 840 EUR abgeführt</strong>, wovon jeder die Hälfte trägt.</p></blockquote>
<p><strong><em>Was braucht dieser Kunde nun an Rentenhöhe?</em></strong></p>
<p>Zunächst sollten die<strong> Kosten der Privaten Krankenversicherung berücksichtigt </strong>werden. Heute ist hierfür ein <strong>Aufwand von 450 EUR</strong> + 34 EUR für das Krankentaggeld und 19 EUR für die Pflegeversicherung nötig. Da die Beiträge in den nächsten Jahren steigen werden, das Krankentagegeld im Leistungsfall Berufsunfähigkeit aber wegfällt, berücksichtigen wir <strong>pauschal einen Betrag von 600 EUR</strong>. Der <strong>Arbeitgeberanteil ist dann ja auch mit zu zahlen</strong>, denn einen Arbeitgeber gibt es dann ja nicht mehr. Für Lebenshaltung und dergleichen werden heute ca. <strong>700 EUR</strong> benötigt, dazu benötigt er 250 EUR für Benzin im Monat um zur Arbeit zu kommen, so mein Kunde weiter.</p>
<p>Daraus ergibt sich folgende Berechnung der möglichen BU Rente:</p>
<p>700 EUR Lebenshaltungskosten und 600 EUR Miete (ggf. kleinere Wohnung, die aber auch allein bezahlbar sein muss). Weiterhin natürlich die private Krankenversicherung, gerade dann benötigt der Versicherte eine hochwertige medizinische Versorgung, also plus 600 EUR. <strong>Dazu kommen 600 EUR für eine Altersvorsorge</strong>, wie auch immer diese dann aussehen mag.</p>
<p>Stopp, werden Sie vielleicht jetzt denken. Warum <strong>600 EUR und nicht mehr?</strong> Im Falle der Berufsunfähigkeit muss Vorsorge betrieben werden, um nicht mit Eintritt in die Rente in ein „großes schwarzes Loch“ zu fallen. Jedoch ist es nicht zwingend nötig, gerade aus Kostengesichtspunkten, genau die Beiträge weiter zu zahlen, welche in der gesetzlichen Rentenversicherung anfallen. Durch entsprechende Auswahl der Möglichkeiten und Verteilung auf passende Produkte, sind höhere Erträge zu erzielen, als dieses in der GRV möglich ist.</p>
<p><strong>Zusammenfassend kommen wir also auf: 700 + 600 + 600 + 600 EUR = 2.500 EUR</strong></p>
<p>Das ist in diesem Fall sogar<strong> mehr, als das heutige Nettoeinkommen</strong>. Jedoch ist es hiermit möglich, genau die Kosten abzusichern, die im „Fall der Fälle“ tatsächlich nötig sind. Das der Betrag auch später noch ausreicht, wird durch die garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall sichergestellt.</p>
<p>Für einen solchen Schutz <strong>müssen heute </strong>(Berufsgruppe 1+, Kaufmännische Tätigkeit) ca <strong>130 EUR monatlich</strong> aufgewandt werden. Klar, viel Geld- keine Frage, aber dem gegenüber ist der <strong>Versicherer ab sofort mit einem Betrag von 1.080.000 EUR im Risiko</strong>. Tritt jetzt berufsunfähigkeit ein, so leistet der Versicherer diesen Betrag bis zum Renteneintritt (67) des Kunden. Dabei sind die Steigerungen durch die Anpassung im Leistungsfall noch nicht berücksichtigt.</p>
<p>Ist der <strong>Betrag nun jedoch absolut nicht aufzuwenden</strong>, so wäre ein reduzierter Schutz von vielleicht <strong>2.000 EUR minimal möglich</strong>. Hierdurch verbleibt dann weniger Geld für die Lebenshaltung und die Altersvorsorge, jedoch muss jeder für sich entscheiden ob er damit dann „über die Runden kommt“.</p>
<p>Die Reduzierung brächte hier einen Minderbeitrag von ca. 25 EUR. Dafür bekommt der Versicherte im gleichen Modell (Rentenzahlung bis 67) auch 216.000 EUR weniger Leistung ausgezahlt.</p>
<p><strong>Bevor Sie sich also für oder gegen</strong> eine solche Absicherung entscheiden, machen Sie sich <strong>sorgfältig Gedanken über die persönliche Kostensituation</strong>. Fallen Sie nicht auf Versprechungen wie „<strong>Geld kriegen Sie wieder wenn nichts passiert</strong>“ oder schlechte Bedingungen herein. Bei den tollen &#8220;Geld-zurück-Modellen&#8221; handelt es sich schlichtweg um Kopplungsverträge, also Lebensversicherung oder Rentenversicherung und einer BUZ, Berufsunfähigkeitszusatzversicherung. Schnell sind<strong> durch schlechte Bedingungen die Leistungsansprüche verspielt</strong>, da es Lücken in den Vertragsbedingungen gibt. Was nützen dann 10, 15, 20 Jahre lang gezahlte und teilweise gesparte Beiträge, <strong>wenn keine Leistung erfolgt?</strong></p>
<p>Nichts, aber merken tun Sie es erst dann, wenn es schon zu spät ist!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Weiterführende Informationen:</span></p>
<p><strong><a href="http://www.online-pkv.de/files/formular_bu_kriterienfragebogen.pdf" target="_blank">Kriterienfragebogen zur Überprüfung einer bestehenden BU oder eines Neuabschlusses</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.online-pkv.de/119-0-Auswahlkriterien-BU.html" target="_blank">Auswahlkriterien zur Berufsunfähigkeit</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.online-pkv.de/files/leitfaden_bu.pdf" target="_blank">Leitfaden zur Berufsunfähigkeit</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/aus-kostengruenden-habe-ich-mich-gegen-eine-berufsunfaehigkeitsversicherung-entschieden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kosten der Beratung und wie neutral sind Sie wirklich?</title>
		<link>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/kosten-der-beratung-und-wie-neutral-sind-sie-wirklich/</link>
		<comments>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/kosten-der-beratung-und-wie-neutral-sind-sie-wirklich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 12:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Hennig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/?p=181</guid>
		<description><![CDATA[Guten Tag liebe Leser, bei einigen Anfragen taucht durchaus immer mal wieder die (berechtigte) Frage nach den entstehenden Kosten der Beratung und der Neutralität auf, wenn der Versicherer eine Courtage zahlt. Gern gebe ich hier in Beantwortung einer solchen Mail entsprechende Hinweise und Erläuterungen. Hier Auszüge aus der EMail: Ich habe in letzter Zeit schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag liebe Leser,</p>
<p>bei einigen Anfragen taucht durchaus immer mal wieder die (berechtigte) Frage nach den entstehenden Kosten der Beratung und der Neutralität auf, wenn der Versicherer eine Courtage zahlt.</p>
<p>Gern gebe ich hier in Beantwortung einer solchen Mail entsprechende Hinweise und Erläuterungen.</p>
<p>Hier Auszüge aus der EMail:</p>
<blockquote><p>Ich habe in letzter Zeit schon viel recherchiert, würde aber eine zusätzliche Beratung durch einen unabhängigen<br />
Fachmann sehr schätzen.</p></blockquote>
<p>Aus meiner Sicht auch nötig. Wobei <strong>Vertreter</strong> einer Gesellschaft (das gilt auch für so genannte Mehrfachagenten) schon allein aus der rechtlichen Situation nicht unabhängig sein können. Das heißt nicht, dass diese schlecht beraten, diese sind vertraglich <strong>Ihrem Auftraggebe</strong>r verpflichtet, dieses ergibt sich aus dem Handelsgesetzbuch. Der Makler ist spätestens seit dem so genannten Sachwalterurteil <strong>dem Kunden verpflichtet</strong>.</p>
<blockquote><p>Meine Frage ist: Ab welchem Schritt Ihres Services ist es für mich kostenpflichtig, und was für Kosten kommen da auf mich zu?</p></blockquote>
<p>Generell entstehen für die Beratung keinerlei Kosten. Das gar nicht, da es Maklern (leider) gesetzlich verboten ist gegen Honorar für die Vermittlung zu beraten. Dieses ist nach derzeitiger Rechtslage nur in sehr wenigen, definierten Fällen möglich. Zumal macht dieses auch solange keinen Sinn, wie es im Bereich der PKV und BU keine flächendeckenden &#8220;Honorartarife&#8221; gibt, denn sonst zahlen Sie die Beratung zweimal (einmal in dem bereits kalkulierten Beitrag und ein zweites mal durch das Honorar.</p>
<blockquote><p>(Falls ich mich zu einer Beratung bei Ihnen entschließe, möchte ich dies unverbindlich ohne &#8220;Zwang&#8221; zu einem Abschluss eines Versicherungsvertrages tun, und mich parallel mit Vertretern einiger PKVs zu einem persönlichen Beratungsgespräch treffen.) Und: Wenn Sie im Fall eines Vertragabschlusses eine Courtage von der entsprechenden Versicherung erhalten, wie kann ich sicher sein, dass Ihre Beratung objektiv und nicht im Sinne der meistzahlenden Gesellschaft ist?</p></blockquote>
<p>Zum einen sehen Sie live wie wir gemeinsam Schritt für Schritt zu dem Tarif kommen, das heißt es gibt keine pauschale Empfehlung sondern einen Weg dahin. Den gestalten Sie aktiv mit, daher kommt die Frage nach dem Unternehmen und der Courtage viel später. Die Empfehlung für einen bestimmten Tarif sollte (egal bei welchem Berater) begründbar und nachvollziehbar sein. Dann werden Sie auch sehen, das es keine &#8220;courtagegesteuerte&#8221; Entscheidung ist)</p>
<blockquote><p>ich hoffe Sie nehmen mir mein (hoffentlich gesundes) Misstrauen nicht übel&#8230;.</p></blockquote>
<p>Natürlich nicht. Ich &#8220;liebe&#8221; Kunden die solche Fragen im Vorfeld stellen und sich so mit dem Thema Beratung und Produktauswahl beschäftigen.</p>
<p>Danke daher für Ihre Anfrage.</p>
<p><em>Weiterführende Informationen zu den Kosten finden Sie <strong><a href="http://www.online-pkv.de/36-0-Kosten.html" target="_blank">hier</a></strong>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/kosten-der-beratung-und-wie-neutral-sind-sie-wirklich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

