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	<title>Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge &#187; Hörgerät</title>
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		<title>GKV: Teures H&#246;rger&#228;t trotz Festbetragsregelung BSG Urteil B3KR 20/08 R</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 09:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Hennig</dc:creator>
				<category><![CDATA[GKV]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsabwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Private KV]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundessozialgericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Securvita]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[In der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) bestehen f&#252;r bestimmte Versorgungsformen so genannte Festbetragsregelungen. Diese begrenzen die erstattungsf&#228;higen Kosten auf einen bestimmten Festbetrag.
Dieses sollte lt. Auffassung der Securvita BKK nun auch bei einem Schwerh&#246;rigen gelten. Dieser, seit Geburt schwerh&#246;rige Versicherte beantragte die Kosten&#252;bernahme f&#252;r ein ensprechendes digitales H&#246;rger&#228;t.
&#220;ber mehrere Instanzen musste der Versicherte prozessieren, da hier zun&#228;chst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <strong>gesetzlichen Krankenkasse (GKV)</strong> bestehen f&#252;r bestimmte Versorgungsformen so genannte <strong>Festbetragsregelungen</strong>. Diese <strong>begrenzen</strong> die erstattungsf&#228;higen Kosten auf einen bestimmten Festbetrag.</p>
<p>Dieses sollte lt. Auffassung der <strong>Securvita BKK</strong> nun auch bei einem Schwerh&#246;rigen gelten. Dieser, seit Geburt schwerh&#246;rige Versicherte beantragte die Kosten&#252;bernahme f&#252;r ein ensprechendes <strong>digitales H&#246;rger&#228;t</strong>.</p>
<p>&#220;ber mehrere Instanzen musste der Versicherte prozessieren, da hier zun&#228;chst eine Ablehnung seitens der Securvita BKK erfolgte. Diese wollte die Kosten von 4.000 EUR nur zu einem Viertel (im Rahmen des Festbetrages) &#252;bernehmen.</p>
<p>Das <strong>Bundessozialgericht</strong> hob diese Entscheidung durch sein Urteil B 3 KR 20/08 R vom 17. 12. 2009 nun auf und<strong> verurteilte die Krankenkasse zu der vollen Erstattung des H&#246;rger&#228;tes</strong>.</p>
<p>Nach Auffassung der Richter m&#252;ssen die Krankenkassen dem Versicherten ein H&#246;rger&#228;t bezahlen, welches nach heutigem wissenschaftlichen Stand die <strong>bestm&#246;gliche Angleichung an das H&#246;rverm&#246;gen Gesunder</strong> bietet.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Und wie ist dieses nun in der Privaten Krankenversicherung?</span></strong></p>
<p>Hier ist die <strong>Leistung in den Versicherungs-/ Tarifbedingungen geregelt</strong>. Auch hier gilt grunds&#228;tzlich die medizinische Notwendigkeit. Weiterhin k&#246;nnen hier insbesondere bei &#8220;billigen&#8221; Tarifen H&#246;chstgrenzen oder sonstige Einschr&#228;nkungen vorhanden sein. Daher kann es hier durchaus zul&#228;ssig sein, von den 4.000 EUR eben nur 1.000 EUR erstattet zu bekommen.</p>
<p>Bei der Auswahl der Tarife achten Sie daher auf umfassende Hilfsmittelkataloge oder offene Formulierungen. Mehr zu den<strong><a href="http://www.online-pkv.de/28-0-Auswahlkriterien.html" target="_blank"> Auswahlkriterien einer geeigneten PKV finden Sie hier</a></strong>.</p>
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