Artikel mit ‘Gothaer’ getagged

17.
Februar '15

Und es geht doch, die Gothaer mit kundenfreundlichere Lösung für eine Laserbehandlung der Augen


Es ist schon manchmal nicht ganz einfach und für den Endkunden oftmals einfach auch nicht nachvollziehbar. Gerade bei der Erstattung von Laserbehandlungen der Augen kommt es in der privaten Krankenversicherung immer wieder zu Problemen. Während die gesetzliche Krankenkasse eine solche Behandlung niemals (bis auf extrem seltene Ausnahmen und Einzelfälle) Zeit, sieht das in der privaten Krankenversicherung etwas anders aus.

In den neueren Tarifen, den so genannten Unisex Tarifen, ist einer Erstattung der Kosten für eine Augenoperation mittels Laser durchaus oftmals enthalten. Die Versicherer haben hierzu in ihren Versicherungsbedingungen entsprechende Höchstsätze festgelegt. Eine etwas detailliertere Übersicht, wann und welche Unternehmen die Kosten in die Bedingungen geschrieben haben, sie in meinem vorhergehenden Beitrag zur Laseroperation. Daher kann es durchaus dazu führen, dass ein Tarif welcher keine Nennung der Lasik hat, mehr leisten muss als ein Tarif der ist in seinen Versicherungsbedingungen genannt (also begrenzt) hat.

Laser

Vor einiger Zeit sprach mich einer meiner Kunden an, welcher seit Jahren in der privaten Krankenversicherung versichert ist. Die Gothaer Krankenversicherung wurde durch den Kunden vor der Operation von der geplanten Maßnahme in Kenntnis gesetzt und um eine Kostenübernahme gebeten. Generell entsteht der Anspruch auf Erstattung der Kosten in der privaten Krankenversicherung jedoch immer dann, wenn die Behandlungsmaßnahmen abgeschlossen ist. Fragt ein Versicherte also vorher eine entsprechende Kostenübernahme an, und lehnt der Versicherer ab, so ist dieses keinesfalls eine endgültige Ablehnung und sämtliche Möglichkeiten der Geltendmachung bleiben bestehen. Dennoch kann es in einigen Fällen nachteilig sein, wenn eine Behandlung durchgeführt wird von vornherein klar war, dass der Versicherer diese nicht bezahlen möchte. Zu liegt mir ein Urteil eines anderen Verfahrens vor, indem das Gericht davon ausgehen, dass der Kunde entgegen der klaren Ablehnung diese (in dem Fall kosmetische) Operation durchführen ließ und daher der Versicherer hier nicht leistungspflichtig ist.

In unserem Fall jedoch fragte der Versicherte entsprechend bei der Gothaer an und erhielt folgende Auskunft:

Zur Prüfung der Voraussetzungen für eine Kostenübernahme oder Kostenbeteiligung benötigen wir einen ausführlichen augenärztlichen Befundbericht Ihres Augenarztes über die aktuelle Situation sowie eine nachvollziehbare Begründung, aus welchem Grund Sie und Ihr Augenarzt die Lasik Operation für medizinisch notwendig erachten. Aus der Begründung sollte hervorgehen, aus welchem Grund weder eine Brille noch Kontaktlinsen getragen werden können.

Bezüglich Ihrer Anmerkung zu den gerichtlichen Entscheidungen, die den Eingriff positiv bewertet haben, können wir nur erwidern, dass es mindestens ebenso viele Urteile gibt, die anderslautende Entscheidungen getroffen haben. Bei allen gerichtlichen Entscheidungen sind ausschließlich die tatsächlich vorliegenden medizinischen Voraussetzungen im Einzelnen zu prüfen. In der Regel wird dies durch ein Sachverständigengutachten, welches vom Gericht eingeholt wird, geprüft und dann eine Entscheidung getroffen.

Der Gang über die Gerichte ist jedoch nicht der Weg, den wir bevorzugen. In grenzwertigen Fällen, versuchen wir häufig eine einvernehmliche Lösung zu finden. Dazu benötigen wir zusätzlich zu den Nachweisen der medizinischen Notwendigkeit einen Kostenvoranschlag gemäß der Gebührenordnung für Ärzte. Der Gang über die Gerichte ist jedoch nicht der Weg, den wir bevorzugen. In grenzwertigen Fällen, versuchen wir häufig eine einvernehmliche Lösung zu finden. Dazu benötigen wir zusätzlich zu den Nachweisen der medizinischen Notwendigkeit einen Kostenvoranschlag gemäß der Gebührenordnung für Ärzte.

Mit dieser Information und auch in weiterführenden Telefonaten wurde klar, dass der Versicherer (mehr …)

24.
März '14

Gothaer erneut mit “Turboaktion 2014″ und der Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen


Bereits im letzten Jahr bot die Gothaer Lebensversicherung eine Berufsunfähigkeitsversicherung an, welche mit vereinfachten Fragen versehen war. Die so genannte Turboaktion sollte auch Menschen mit eingeschänkter Gesundheit den Zugang zur Berufsunfähigkeitsabsicherung ermöglichen. Hier nochmals der Link zur Turboaktion 2013 (KLICK!).

Auch im Jahr 2014 hat die Gothaer sich entschlossen diese Aktion fortzusetzen und bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen an. Auch diesmal sind natürlich nicht unbegrenzte Renten möglich und es gelten Einschränkungen hinsichtlich der Rentenhöhen.

BU-Renten mit 1000 Euro monatlich

einfache Gesundheitserklärung

Reduzierung der Abfragezeiträume auf nur 3 Jahre

Policierung innerhalb von nur 48 Stunden

Zusätzlicher Schutz durch BU-Beitragsbefreiung bei Einschluss der BUZ in eine Altersvorsorge

Tarife Gothaer Turbo BU

Gesundheitsfragen:

Es gelten auch hier wieder vereinfachte Fragen, hier die genauen Formulierungen:

Gothaer Gesundheitsfragen 2014 Turboaktion

Parallel schaltet der Versicherer einen TV Spot, welchen es hier schon zu sehen gibt. (KLICK)

Gothaer_TV_Spot_BU

Wie komme ich nun zu dem Schutz?

Zunächst einmal sollte geprüft werden, ob die Bedingungen des Tarifs zu den Anforderungen passen. Mehr Informationen zum Produkt “BU Premium der Gothaer” finden Sie in den Finanznews. Passen die Auswahlkriterien dann dazu, so wäre zu überlegen ob die Rente ausreicht und ob es ggf. Alternativen bei anderen Unternehmen gibt. Erst dann können wir zusammen prüfen, eine Voranfrage stellen und damit vorher klären ob eine Beantragung Sinn macht. Fragen gern über das Kontaktformular und dem Hinweis auf diese Aktion.

Den vollständigen Antrag finden Sie hier:  Gothaer LV, Antrag BU Turboaktion 2014

17.
Februar '14

Gothaer Krankenversicherung mit neuem Pflegeprodukt MediP (Pflegetagegeld)


Auch die Gothaer Krankenversicherung möchte von dem steigenden Markt der Pflegeergänzungsprodukte profitieren und startet mit einem neuen Produkt, der Pflegetagegeldversicherung MediP.

Dabei handelt es sich um einen modular aufgebauten Tarif, welcher Leistungen in der Pflegestufe 0 bis III absichert, zudem ist einer Einmalzahlung mit dem Baustein MediP EZ versicherbar.

Gothaer_MediP

Abhängig vom persönlichen Absicherungsbedarf lassen sich so die Leistungen in den unterschiedlichen Pflegestufen I-III absichern, weiterhin sind die Bausteine für die Pflegestufe null und die Einmalzahlung separat versicherbar. Dieses bietet sich auch für bereits versicherte Kunden in anderen Pflegeprodukten der Gothaer an und kann dort nach versichert werden.Dabei ist jedoch zu beachten, dass nur der Tarif für die Pflegestufe drei separat abgeschlossen werden kann, die Leistungen in den anderen beiden Pflegestufen setzen immer einen Tarif auch für die Pflegestufe drei voraus.

Die Leistungen aus dem Tarif werden ab dem Zeitpunkt erbracht, indem die Anspruchsvoraussetzungen der deutschen Pflegeversicherung (sozial oder privat) vorliegen. Ist die versicherte Person jedoch zum Zeitpunkt des Leistungsantrages nicht in der deutschen Pflegepflichtversicherung versichert, so beauftragt der Versicherer einen Gutachter, welche die Pflegebedürftigkeit oder die erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz feststellt. Entstehen dadurch Mehrkosten, (mehr …)

31.
Juli '13

VERLÄNGERT bis 31-12-2013! Berufsunfähigkeitsschutz auch bei Vorerkrankungen? Gothaer mit vereinfachten Fragen bei begrenztem Schutz – Aktion bis 30. 09. 2013


UPDATE: Neue Aktion in 2014 vom 24.3. bis 31.08.2014 Gothaer erneut mit “Turboaktion 2014″ und der Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen

Der Abschluss einer Police gegen die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit ist nicht immer ganz einfach. Da werden in den Antragsunterlagen vom Versicherer umfangreiche Gesundheitsfragen gestellt und der Schutz kann so, bei bestehenden Erkrankungen, eingeschränkt oder gar ganz abgelehnt werden.

Damit ist der begehrte und so wichtige Schutz bei Berufsunfähigkeit nicht zu bekommen. Die Gothaer Lebensversicherung hat nun eine “Turboaktion 2013″ aufgelegt und bietet einen Abschluss unter bestimmten Bedingungen und zu vereinfachten Kriterien an.

Welche Produkte können abgeschlossen werden?

Mit der Aktion könen die Gothaer Berufsunfähigkeitsversicherung Premium oder Basis und die Direktversicheurng BU abgeschlossen werden. Weiterhin ist es im Rahmen der Aktion auch möglich, eine so genannte “Schwere Krankheiten Vorsorge” abzuschließen, welche die Gothaer Perikon nennt.

Kann ich die Rente selbst wählen oder welche Einschränkungen gelten?

Grundsätzlich ist bei der Absicherung gegen die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit immer die Rentenhöhe ein entscheidendes Kriterium. Es nützt so gar nichts, wenn die Rente im Fall der Fälle nicht ausreicht um die laufenden Kosten zu decken. Lesen Sie bitte daher auch “Richtige Rentenhöhe, oder gar keine BU

Für beide Produkte bestehen Einschränkungen hinsichtlich des Versicherungsschutzes und weiterer Optionen. Bei der Berufsunfähigkeitsrente sind dies die folgenden:

Gothaer Turboaktion 13 BU Einschränkungen

Solche Einschränkungen sind nötig, damit auch für den Versicherer das Risiko beherrschbar bleibt, aber dennoch ist es eine Option, besser als gar kein Schutz. Will ich zum Beispiel 1.500 EUR versichern und die Anbieter bieten mir nur hohe Zuschläge oder umfassende Risikoausschlüsse an, so macht die Absicherung vielleicht weniger Sinn. Ebenso gibt es durchaus Personen, für die auch 1.000 EUR Rente durchaus angemessen sind. Bei der Gothaer in der Aktion muss zudem bestätigt werden, das die beantragte Rente 65% des aktuellen Bruttoeinkommens der versicherten Person nicht übersteigt. (Ausnahme bei Schülern und Studenten, dazu unten mehr)

Gothaer Turboaktion 13 DD EinschränkungenAuch bei der Absicherung gegen die Folgen von Schweren Krankheiten (Erklärungen zu dem Produkt) ist eine Begrenzung vorgesehen. Dazu gelten auch hier Kriterien und Einschränkungen, siehe folgendes Bild.   (mehr …)

25.
Juni '13

Der Spiegel Online mit einer neuen Ausgabe seiner Serie “Die böse PKV” und dem Lieblingsberater Garcia


Der Spiegel Online, einst eine Bastion der unabhängigen Journalismus und auch heute in vielen Themen eine gute Quelle. Leider schafft es der Autor Christian Teevs zum Thema Private Krankenversicherung immer wieder, nicht nur das Thema nicht vollständig zu beleuchten, sondern auch seinen Lieblingsberater immer und immer wieder in einem Artikel zu erwähnen und das jedes Mal auf’s Neue.

Natürlich werde ich hier keine Abhängigkeiten unterstellen, steht mir ja auch nicht zu, sondern äußere nur meine Vermutung. In einem Artikel zur PKV und den Beitragsanpassungen war gar ein Link enthalten, welcher auf die Seite des Maklers verlinkte. Sauberer Journalismus sieht meines Erachtens anders aus, zumindest unabhängig ist das nicht. In dem aktuellen Artikel, hier geht es mal um den Tarifwechsel innerhalb der PKV, wird auch wieder der Berater gelobt und hervorgehoben, der doch von dem Traifwechsel und der Vermittlung eines solchen gegen Honorar lebt.

Nicht, dass die Tarifwechselberater generell genannt werden, davon gibt es am Markt ja nun so einige, nein, immer und immer wieder wird ein spezieller Berater hervorgehoben und damit entsteht ein Eindruck, der so sicher nicht gut zur “journalistischen Unabhängigkeit passt”. Aber das nur als Vorbemerkung, nun einmal etwas genauer zu dem, teilweise unvollständigen, Inhalt des Artikels.

Es geht um eine “Enthüllung”, ein internes Schreiben der Gothaer Krankenversicherung, welche den Mitarbeitern Arbeitsanweisungen zu einem Tarifwechsel und dem Umgang mit dem Kunden gibt und damit “verbraucherfeindlich ist”, wie Hr. Teevs meint.

Was genau ist dieser Tarifwechsel?

Wer heute in einer privaten Krankenversicherung versichert ist, für den kann es unter Umständen interessant sein, einen solchen Wechsel innerhalb des Unternehmens vorzunehmen. Grund hierfür sind neue Tarife, geänderte Kalkulationen oder einfach die Tatsache, dass sich der Anspruch an den eigenen Versicherungsschutz verändert hat. Dazu hat der Gesetzgeber eine Grundlage im §204 des Versicherungsvertragsgesetzes geschaffen. Hierin ist der Tarifwechsel nach §204 VVG eben geregelt und schreibt die Kriterien vor.

Bildschirmfoto 2013-06-25 um 12.30.26Dabei schreibt der Gesetzgeber vor, dass auch dann ein solcher Wechsel möglich sein soll, wenn der Gesundheitszustand nicht mehr dem entspricht, was den Versicherer zu einem Neuabschluss bewegen würde. Dazu muss der Kunde aber 1.) um dieses Recht wissen, und 2.) dieses auch durchsetzen.

Was passiert wenn der Kunde nicht mehr gesund ist?

Für den Fall, dass der neue Tarif Mehrleistungen enthält, also mehr Versicherungsumfang bietet als der bisher versicherte Tarif, kann und muss der Versicherer eine neue Risikoprüfung durchführen. Dieses sichert nicht nur den Beitragsverlauf in den neuen Tarifen, sondern ist auch nur gerecht gegenüber den neuen Kunden, die ja auch eine solche Prüfung und ggf. Risikozuschläge für die Tarife bekamen.

Der Kunde der aber schon älter und vielleicht krank(er) ist, auch der soll von den Vorteilen eines neuen Tarifs, ggf. mit einer neuen und verbesserten Kalkulation profitieren. Dieses würde aber verhindert, wenn der Gesundheitszustand gegen eine Versicherung im neuen Tarif sprechen würde.

Wie ist das lösbar?

Der Gesetzgeber hat hier nun zwei Möglichkeiten geschaffen, welche sich so in dem Wortlaut im §204 VVG steht. Genau heisst es da?

§ 204 Tarifwechsel

(1) Bei bestehendem Versicherungsverhältnis kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer verlangen, dass dieser (mehr …)