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02.
Januar '20

Jetzt freiwillig versichert? Post vom Arbeitgeber oder der Kasse?


Guten Tag zusammen und erstmal ein frohes und gesundes neues Jahr.

Einige von Ihnen werden in den kommenden Tagen Post bekommen, Post vom Arbeitgeber oder der gesetzlichen Krankenkasse. Die Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse endet, wenn Sie im Jahr 2019 ein Bruttoeinkommen von 62.550 € hatten oder dieses überschritten wurde. Dann sind Sie ab dem 1. Januar diesen Jahres nicht mehr pflichten in einer gesetzlichen Krankenkasse, sondern freiwilliges Mitglied.

Das bringt einige Änderungen mit sich. Weiterhin kursieren bei den Kassen und auch im Netz einige fragwürdige Aussagen zu Bindungsfristen und Kündigungszeiten, daher fasse ich in diesem Beitrag all die Punkte zusammen, welche Sie beachten sollten.

Dabei verlinke ich gern auf alte – bereits in den Vorjahren geschriebene – Beiträge, da die diese Thematik jedes Jahr neu ergibt.

Ende der Versicherungspflicht

Sollte Ihr Einkommen im letzten Jahr die Grenze von 60.750 € brutto und auch voraussichtlich die Grenze von 2020, also 62.550 € überschritten haben, so müssen Sie nicht mehr in der gesetzlichen Krankenkasse versichert bleiben.

Sie haben nun die Wahl zwischen beiden Systemen. Zu den grundsätzlichen Unterschieden finden Sie mehr Informationen in meinem Leitfaden, welchen Sie im Downloadbereich kostenlos laden können.

Wichtig ist noch zu wissen, es gibt jetzt noch ein rückwirkendes Austrittsrecht. Heißt, solange Sie mit der Krankenkassenkarte in diesem Jahr nicht beim Arzt waren, können Sie auch noch rückwirkend zum 1. Januar austreten. Aber: Lassen Sie sich Zeit und überlegen in Ruhe und nicht übereilt. Das Schreiben der Krankenkasse kommt meist nicht vor Mitte/ Ende Januar, bei einigen sogar später. Das heißt nicht, dass Sie darauf warten müssen. Beginnen Sie mit den Überlegungen jetzt und sehen dann in Ruhe weiter. Im folgenden Beitrag habe ich bereits im Jahr 2019 alles für Sie zusammengefasst.

„Sie sind nun freiwillig versichert.“ – ein Schreiben der Krankenkasse welches alles verändern kann, aber nichts muss

 

Sie müssen nicht aus der GKV raus

Auch wichtig, Sie können raus, müssen aber nicht. Auch als freiwilliges Mitglied können Sie in der bisherigen oder einer anderen GKV versichert bleiben. Dabei sollten Sie aber eines bedenken. Ändert sich der Status, so verlieren Sie auch Leistungen.

So müssen Sie in der Elternzeit nun Beiträge zahlen, was Sie als Pflichtmitglied nicht mussten. Details dazu in dem folgenden Beitrag:

Elternzeit und die (nicht immer) beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse

und auch in dem hier verlinkten Beitrag noch einige Änderungen zur Elternzeit und besonders zur Beitragsberechnung.

Elternzeit und die Beitragsberechnung in der gesetzlichen Krankenkasse

 

Familienversicherung und Kinder beachten

Wer bisher gesetzlich und nun vielleicht zukünftig privat versichert sein möchte, der bedenkt bitte auch die Auswirkungen auf die Familienversicherung. Dabei ergeben sich auch Jahre nach einem Wechsel immer wieder – teils gravierende – Probleme.

Entfall der Familienversicherung – wie kann ich mein Kind rückwirkend versichern?

In der hier folgenden Übersicht sehen Sie, wann das Kind wie versichert werden muss. Die Heirat (oder die geplante) ist ein wichtiges Datum, auch oder gerade für den Versicherungsschutz. Die Übersicht gibt es auch als pdf- ideal für das schwarze Brett in der Firma oder als Schreibtischunterlage.

Der Unsinn zur 18-Monate Bindungsfrist

Leider scheinen einige gesetzliche Kassen es bewusst darauf anzulegen, einen Dummen gefunden zu haben der den Unsinn auch glaubt. Da wird einfach behauptet:

Sie sind noch keine 18 Monate bei uns versichert, dann können Sie gar nicht kündigen.

Das ist leider falsch und ich möchte hoffen, dass es nur Unwissen und nicht bewusste Täuschung ist. Denn ganz einfach und simpel. Bei einem Wechsel zur privaten Krankenkasse gibt es keine Bindungsfrist von 18 Monaten, auch wenn die Kasse etwas anderes behauptet.

Mit welcher Formulierung Sie dann doch raus kommen und was Sie wem und wann schreiben müssen, das habe ich im Beitrag zusammengefasst.

18 Monate Bindungsfrist und die falschen Aussagen der Krankenkasse

Lassen Sie sich also bitte nicht verunsichern oder glauben den Unsinn auch noch. Bestehen Sie auf einem Bescheid, einem mit Rechtsbehelf, dann geht das auch.

Wahltarife – machen Sie mal schnell – dann lassen wir Sie nicht mehr weg

Ein anderes beliebtes Mittel Kunden zu binden sind so genannte Wahltarife. Auch wenn der Gesetzgeber in der Vergangenheit die Regelungen verändert hat, mit einem solchen selbst ausgesuchten Tarif mit

– Selbstbeteiligung

– Rückerstattung bei Leistungsfreiheit

– besonderen Therapieformen und Vorsorgeleistungen

kann durchaus eine lange Bindung an die Kasse bestehen. Daran ändert auch ein Statuswechsel nichts. Daher ist es immer gut genau zu überlegen, immer dann wenn besondere Tarife abgeschlossen werden sollen.

Wahltarife und Zusatzbausteine in der GKV verhindern Kündigung – Ein Ratgeber

Sie sehen also, es gibt einiges zu bedenken, zu überlegen und zu beachten. Daher machen Sie sich ganz in Ruhe Gedanken, lassen sich nicht hetzen, verunsichern oder drängen und überlegen sehr genau, wie es mit dem zukünftigen Schutz weitergehen soll. Auf der speziellen Beratungsseite zur PKV und auch der zur Berufsunfähigkeit finden Sie weitere Unterlagen, Fragebögen, Videos und Hinweise für Unterstützung auf dem Weg, ihrem Weg!

Haben Sie weitere Fragen, vielleicht auch solche die für andere Leser interessant sein können? Dann schildern Sie Ihren Fall oder stellen Sie Ihre Frage gern direkt unter dem Beitrag als Kommentar. Ich beantworte und ergänze dieses dann.

02.
April '19

Google, Facebook und tausende Informationsquellen – Bitte nutzen Sie diese auch BEVOR Sie etwas unterschreiben


Wir leben in einer Zeit von einem Überfluss an Information. Klar, einiges davon sind „Fake News“, einiges sicher auch gepuscht, beworben und oft sind auch Anzeigen von normalen redaktionellen Texten kaum zu unterscheiden. Klar, da ist mal ein Wort „Anzeige“ oder „Advertisement“ in der rechten oder linken Ecke, so richtig klar ist es aber nicht.

Aber gerade weil wir in einer Welt voller Informationen leben, gerade darum nutzen Sie diese doch bitte auch. Heute sind mir zwei Fälle begegnet, beide wären schnell und einfach vermeidbar gewesen und beide sollen zeigen, wie wichtig Informationen sind, BEVOR SIE einen Vertrag unterschreiben. Beide Fälle zeigen aber, warum eben nicht alles online und nebenbei zu erledigen geht.

Klar, ich könnte sagen: „Mir doch egal“ und „nicht mein Kunde“, was stört es mich. Mit beiden haben ich heute einige Zeit telefoniert, weil es im LiveChat (das Angebot auf meiner Website) zu langwierig wurde und es einfacher war kurz zu telefonieren. OK, aus kurz wurde lang, aber ich hoffe es hat beiden geholfen.

Fall 1, der Vater und der Pflegebedürftige Sohn

Ein gut verdienender Vater, angestellt, bisher in der gesetzlichen Krankenkasse, wie die Frau und der Sohn auch. Die Mutter ist selbst versichert, der Sohn in der Familienversicherung der beiden und somit alle in der GKV. Nun steigt das Einkommen, die Chance auf die Absicherung in der privaten Krankenversicherung wächst. Man bemüht das Internet, landet auf einem Vergleichsportal, rechnet (sich) die PKV und schließt diese ab. Soweit so unkompliziert. War ja ganz leicht und einfach. Oder?

Die Police kommt vor einigen Wochen, Beginn soll erst noch sein. Der Versicherer tut alles was er tun muss und das richtig. Es folgen Hinweise zur Folgeversicherungsbescheinigung und diese wird- so geheißen- an die alte gesetzliche Krankenkasse geschickt. Der neue Beitrag in der PKV ist noch- JUHU- gleich 200 € günstiger, verglichen mit dem GKV Höchstbeitrag – alles richtig gemacht!

Oder doch nicht? – Was passiert mit dem Sohn?

Irgendwann kommen Rückfragen, Zweifel, es scheint etwas nicht ganz zu stimmen. Die GKV hat zwischenzeitlich die Kündigung bestätigt, die Private Versicherung alle Unterlagen zugeschickt und in einigen Wochen soll er vollzogen werden, der Wechsel in die PKV. Blöd nur, da wurde der Sohn und dessen Schutz wohl vergessen. Klar, in eine private Krankenversicherung ist dieser mit einem Antrag und Gesundheitsfragen nicht zu bekommen. Nie. Laufende Pflegebedürftigkeit und Behinderung sprechen dagegen. Keine Chance.

Dann muss der Sohn in der GKV bleiben und Beitrag zahlen

Stimmt, das geht ja auch. Aus der Familienversicherung wird eine freiwillige Versicherung des Sohnes. Die Voraussetzungen sind erfüllt, dabei zahlt dieser dann einen Beitrag in der Kranken- und Pflegeversicherung (anders als in der PKV ist diese für Kinder nicht beitragsfrei). Die nächste Ernüchterung: 185 € soll es kosten, jeden Monat und das für die GKV Leistungen. (Anmerkung. Ein Kind mit Pflegegrad und Behinderung lässt man in der GKV, die Frage stellt sich nicht. Allein wegen bereits getätigter Leistungszulagen, Betreuungsleistungen und vielem mehr.)

Jeder halbwegs anständige Berater kann das und weiß das. Ein Onlinerechner eher nicht und dummerweise hat es sowohl das Portal, aber auch der Rechner selbst nicht hinterfragt. Da war eben kein Feld wo man es eingeben kann. Kein Feld wo die Fragen kommen: „Gibt es Kinder“ oder „Wo sind diese versichert?“ oder „Können die Kinder überhaupt mit in die PKV?“.

Blöd gelaufen, oder? „Dann bleibe ich auch in der GKV“

Ein Widerruf muss her, ist ja nicht so, als ob sowas nicht ginge. Der Gesetzgeber sieht im §8 VVG ein solches Recht vor. Sobald der Versicherte alle Unterlagen bekommen hat, also die Belehrung über die Möglichkeit des Widerrufes, die Police etc., so kann er sich das nochmals anders überlegen und eben diesen Vertrag widerrufen.

Ergebnis: Der Vertrag kommt nicht zu Stande. In der Krankenversicherung sollte man zudem auch der alten GKV diese Information nicht vorenthalten und dafür sorgen, dass eine bereits verschickte Bescheinigung der Folgeversicherung zurückgenommen wird.

Blöd gelaufen Teil II – Frist verpasst

Dumm nur, wenn die Frist für den Widerruf vorbei ist. Ja, der Versicherer muss den Zugang beweisen und auch darlegen, wie dieser Widerruf beim Kunden angekommen ist. Blöd hingegen, wenn es schon Telefonate mit dem Unternehmen gab, wenn die Bescheinigungen bereits der GKV vorlagen und somit klar war, diese waren im Brief mit der Police.

„DANN KÜNDIGE ICH EBEN WIEDER.“

Klar, auch das können Sie machen. Aber: 1.) gelten auch dort Mindestvertragslaufzeiten, zum anderen hat man hier auch gleich das Problem der GKV. Nur weil die PKV nun gekündigt ist, ist der GKV Schutz noch lange nicht wieder da. Warum? Weil dazu ein Tatbestand vorliegen muss, der unseren angestellten Kunden wieder Versicherungspflichtig macht. Das gerade ist aber hier nicht so, denn nur weil er eben nicht -pflichtig ist/ war, nur darum ist er ja in die PKV gegangen.

OK, also auch kein Ausweg. Naja, egal. Dann werfen wir zumindest noch einmal einen Blick auf die PKV. „Kann man denn Steuerfreibeträge eintragen“, fragt er. Nun, schauen wir uns das Thema Lohnsteuer und private Krankenversicherung nochmals an. OK, da steigt dann ab Wechseltermin in die PKV die Lohnsteuer noch etwas an. 30, 50, 80 € jeden Monat werden wohl weniger auf dem Konto zu sehen sein, denn der PKV Beitrag ist 1.) um einiges geringer und 2.) auch nicht 100% anrechenbar, denn dieser enthält mehr Leistungen im Vergleich zur PKV. (Informationen zum Thema Lohnsteuer und PKV gibt es hier)

Wie, das hat Ihnen er Onlinerechner auch nicht gesagt?

Blöd gelaufen Teil III – weniger Netto nach dem Wechsel

Also nicht nur der Mehrbeitrag für den Sohn in der GKV, auch die höhere Lohnsteuer nach dem Umstieg ist zu beachten. Auch ein Thema, welches sich in einem Onlinerechner einfach nicht abbilden lässt, oder wo man es nicht wollte.

Schade, aber sonst wäre diese Entscheidung wohl so nie zu Strande bekommen. Aber dann ist das so, es ist ja nun nicht mehr zu ändern. Also wird es wohl bei dem Wechsel bleiben. Eine Ersparnis wie erhofft gibt es nicht mehr, denn die 185 € für den Sohn waren ja außerhalb des Plans. Aber: „Hey, ich nutze meinen AG Zuschuss von über 350 € monatlich gar nicht aus, weil mein Beitrag ja weit unter 700 € liegt.“

Aktuelle Zahlen zum AG Zuschuss und dem Höchstbeitrag gibt es hier im Beitrag als Übersicht

„Dann bleiben mir ja noch Gelder übrig und die GKV für meinen Sohn ist dann doch günstiger. Puh, Glück gehabt.“ Oder doch nicht? Sie ahnen es vielleicht, aber leider stimmt auch das leider nicht.

Blöd gelaufen Teil IV – kein AG Zuschuss für GKV versichertes Kind

„Mist verdammter“, auch das klappt also nicht. Für ein Kind, welches nicht in der PKV versichert wird (weil es nicht soll, oder wie in unserem Fall nicht kann), wird kein Arbeitgeberzuschuss gezahlt. Ein Beitrag in der gesetzlichen Krankenkasse ist eben nicht zuschussfähig. Hat der Onlinerechner nicht gewusst? Ne, er hat ja nicht nach Kindern gefragt und daher kam diese Frage auch gar nicht. Ob er es sonst gesagt hätte? Nun, qualifizierte Berater können das, oder sollten es zumindest können.

Mehr Infos: Kein AG Zuschuss für in der GKV versicherte Kinder und/ oder Ehepartner

Also auch hier „nix mehr zu holen“.

Leider ist hier so alles schief gegangen, was nur schief gehen kann. Dabei geht es noch gar nicht um den Tarif und die Auswahl, dass die Leistungen von dem abweichen, was der Kunde so wünscht. Es geht aber um drei entscheidende Punkte.

  • – Kind „vergessen“ zu versichern

  • – vergessen die Lohnsteuer und deren Mehrbelastung anzusprechen

  • – kein AG Zuschuss für das Kind in der GKV

Was sagt und dieses Beispiel?

Wir können vieles online, wir brauchen für viele Dinge nicht zwingend ein „menschliches Gegenüber“. Aber bitte nehmen Sie sich für Themen wie die private Krankenversicherung und damit die Versorgung des wichtigsten Gutes, der Gesundheit, ausreichend Zeit. Setzen Sie sich mit Spezialisten zusammen, hören Sie zu, hinterfragen Sie und lesen Sie nach. Wenn Sie etwas nicht verstehen, ist es KEIN passender Zeitpunkt einen Vertrag zu unterschreiben. Klar hat die GKV eigene Interessen Sie zu (be)halten, die PKV Interesse Sie zu bekommen. Auch ein Berater, Makler, Vertreter hat durchaus Interessen. Die erste sollte sein, Sie gut und richtig zu beraten. Die private Krankenversicherung ist für viele Gruppen die richtige Wahl, aber eben nicht für alle.

Daher lassen Sie sich Zeit, nehmen Sie sich genau die Zeit, die Sie brauchen und entscheiden dann.

Eine private Krankenversicherung muss man sich leisten wollen und können- eine langfristige Beziehung mit nötiger Planung

Und den zweiten Fall aus dem LiveChat von heute… den erzähle ich Ihnen ein anderes Mal. Bleiben Sie neugierig und skeptisch. Es schadet sicher nicht!

26.
April '17

Versichererwechsel mitten im Jahr und die komplette Anrechnung der Selbstbeteiligung?


Sie kennen das ja bereits. Fragen die per E-Mail, über das Kontaktformular oder den LiveChat bei mir landen, schaffen es oft auf den Zettel auf meinem Tisch. Wiederholen sich die Fragen dann auch von anderen Lesern, so wird daraus oft ein Blogbeitrag oder ein kurzer Eintrag bei Facebook. Einen solchen Fall hatte ich in den letzten Tagen und Wochen wieder einmal, scheint gerade vielen auf der Seele zu brennen. Daher nutze ich den heute nochmal im LiveChat gefragten Fall für diesen Beitrag.

Die Selbstbeteiligung in der Privaten Krankenversicherung

Mit so einem Modell erspart sich der Versicherer kleine Rechnungen und damit viel Verwaltungsaufwand. Auch wenn heute bei vielen Unternehmen RechnungsApps hoch im Kurs stehen und die Abrechnung für den Kunden erleichtern, am Ende kostet das Einreichen und Abrechnen der Belege Geld.

Durch die Vereinbarung einer so genannten Selbstbeteiligung, fast jeder kennt diese von seiner Autoversicherung, wird ein Teil des Schadens nicht bezahlt oder erst ab einer bestimmten Schadenhöhe das Einreichen von Rechnungen überhaupt sinnvoll.

Großer Unterscheid zum Auto – Selbstbeteiligung in der PKV gilt pro Jahr, nicht pro Fall

Während in der Autoversicherung die Selbstbeteiligung pro Schadenfall gilt, ist das in der Krankenversicherung zum Glück nicht so. Hier wird ein fester (oder prozentualer und dann auf einen Betrag gedeckelter) Betrag pro Kalender- oder Versicherungsjahr

(ob bei Ihnen das Versicherungs- oder Kalenderjahr gilt, lesen Sie in dieser Übersicht)

von der Erstattung abgezogen. Reichen Sie vorher Rechnungen ein, so wird dieser Betrag nicht erstattet, ist die Rechnung bereits höher so erfolgt eine anteilige Erstattung.

Rechnungen die unter die SB fallen sollten Sie daher noch nicht einreichen und zu Hause sammeln, denn schon das „zum Versicherer schicken“ verhindert unter Umständen die Beitragsrückerstattung. Wer aber weiss, im Jahr erreiche ich diese durch noch geplante Behandlungen oder chronische Erkrankungen, der kann diese auch einfach Einreichen, so muss man alle Belege nicht selbst sammeln. Dann erfolgt vom Versicherer eine Mitteilung über die Tarifliche Leistung und der Hinweis, eine Erstattung erfolgt nicht, da noch (wie hier 300,61 €) and restlicher Selbstbeteiligung offen sind.

Das passiert dann einfach solange, bis eine Erstattung über der Selbstbeteiligung erfolgen kann, die wird dann wie versichert ausgezahlt.

Unterjährige Selbstbeteiligung

Nun gibt es diverse Gründe, warum ein Vertrag kein volles Kalenderjahr besteht. Eine private Krankenversicherung kann zum Beispiel erst am 1.4. eines Jahres beginnen, wenn der Kunde vorher noch in der gesetzlichen Krankenkasse versichert war. Auch ein Berufs-/ Jobwechsel führt zu so einem unterjährigen Beginn.

Erstes Versicherungsjahr anteilig

Beginnt der Schutz also erst am 1.4. und die jährliche Selbstbeteiligung beträgt 600 €, so reduziert sich diese FÜR DAS ERSTE JAHR um 150 € für die Monate Januar, Februar und März. Damit kann der Versicherte im Rest des Jahres die reduzierte SB von 450 € geltend machen.

Keine Reduzierung bei vorzeitigem Ende

Etwas anders sieht es nun bei der Frage des vorzeitigen Endes einer Versicherung aus. Die folgende Frage aus dem LiveChat verdeutlicht das genauer:

Hallo, ich habe zum 1. April meine private KV gewechselt und bei der alten KV nun alle Belege von Januar bis März eingereicht. Der alte Versicherer hat mir nun die volle Selbstbeteiligung für das ganze Jahr abgezogen, obwohl ich auf den Wechsel hingewiesen habe. Ich habe angenommen, dass die Selbstbeteiligung anteilmäßig auf die drei Monate umgerechnet wird? Liege ich da falsch?

(mehr …)

29.
September '15

Sie müssen noch heute… das Märchen vom unsinnigen Druck beim Wechsel der Privaten Krankenversicherung und was Sie aber unbedingt tun sollten


Am letzten Wochenende hatte ich im LiveChat (dieses kleine Fenster links am Bildschirmrand) eine Frage zur PKV. Eine Dame erzählte mir, Sie ist derzeit bei einem Mannheimer Versicherer versichert und möchte doch gern da weg. Warum? Weil diese zwar schon länger da versichert ist, aber nicht glaubt das dieses in den nächsten Jahren gut gehen kann, schaut Sie sich um und überlegt was man tun kann. Dabei treten tausend Fragen auf und so kam sie beim googeln eben hier her.

Dumm an der ganzen Sache:

Gerne – mein Problem ist nur, dass ich den 30.09. als Stichtag für den Versicherungswechsel habe, ich hatte mich im Vergleich der bisherigen Angebote (hatte ich durch MLP machen lassen) eigentlich für den Hallesche Tarif „entschieden“ – merke aber, dass ich die Entscheidung nicht rund kriege gerade.

Wie gesagt, die Unterhaltung war am 27.09. und so musste nach Auffassung der Interessentin eine Entscheidung bis ggf. zum Lebensende binnen weniger Tage getroffen werden. Das kann m.E. nicht gut gehen und führt nur dazu, das es eine unausgegorene Entscheidung wird, etwas womit man innerlich nicht zufrieden ist und etwas, was jeden Morgen beim Blick auf die Versichertenkarte zu einem „Ach, habe ich das wohl richtig gemacht“-Seufzen führen wird, keine gute Grundlage für einen lebenslangen Vertrag, oder?

Doch ist es überhaupt anders machbar? Was ist wenn man/ Frau diese Entscheidung jetzt verschiebt? Was ist wenn es noch andere Lösungen gibt? Schauen wir uns doch einmal an, was Sie heute noch tun können und ggf. müssen, oder einfach auch nicht tun brauchen.

1.) Wechsel zwingend gewünscht zum 01.01. des nächsten Jahres

Bezogen auf die Private Krankenversicherung bedeutet dieses, Sie müssen zwingend vor oder am 30.09. kündigen und diese Kündigung muss beim Versicherer zugehen. Ein entsprechendes –> Musterschreiben zur Kündigung der GKV oder PKV finden Sie unter Kündigungsvordrucke. Doch eine Kündigung ist nicht ganz ohne Risiken. Sprechen wir nur von der privaten Krankenversicherung (und Pflegepflicht), so ist die Kündigung nur dann wirksam, wenn rechtzeitig zum Ablauf eine so genannte Folgeversicherungsbestätigung bei dem alten Unternehmen eingereicht wird. Bedeutet also, Sie müssen sich bis Jahresende neu versichern, der neue Versicherer  muss Sie annehmen und diese Bescheinigung muss rechtzeitig eingehen. Passiert das rechtzeitig, so wird die Kündigung wirksam. Kuendigung_PKV

Entscheiden Sie sich bis zum Jahresende aber anders und schließen gar keinen neuen Versicherungsschutz ab, widerrufen diesen oder überlegen sich es einfach anders, so reichen Sie eine solche Bescheinigung nicht bei Ihrer alten Gesellschaft ein, diese wird Ihnen dann spätestens im Januar bestätigen, das die Kündigung nicht wirksam wurde und Sie „leider“ dort bleiben müssen. Ihr Vertrag zur Privaten Krankenversicherung besteht also unverändert fort.

Wirklich?

ACHTUNG! Diese Regelungen gelten nur für die Private Krankenversicherung und nur für den Teil, welcher der Versicherungspflicht unterliegt. Diese ist geregelt in §193 des Versicherungsvertragsgesetzes und dort heisst es:

(3) Jede Person mit Wohnsitz im Inland ist verpflichtet, bei einem in Deutschland zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Versicherungsunternehmen für sich selbst und für die von ihr gesetzlich vertretenen Personen, soweit diese nicht selbst Verträge abschließen können, eine Krankheitskostenversicherung, die mindestens eine Kostenerstattung für ambulante und stationäre Heilbehandlung umfasst und bei der die für tariflich vorgesehene Leistungen vereinbarten absoluten und prozentualen Selbstbehalte für ambulante und stationäre Heilbehandlung für jede zu versichernde Person auf eine betragsmäßige Auswirkung von kalenderjährlich 5.000 Euro begrenzt ist, abzuschließen und aufrechtzuerhalten; für Beihilfeberechtigte ergeben sich die möglichen Selbstbehalte durch eine sinngemäße Anwendung des durch den Beihilfesatz nicht gedeckten Vom-Hundert-Anteils auf den Höchstbetrag von 5 000 Euro.

Also mal im Detail: Sie brauchen einen Schutz für die ambulante und stationäre Versorgung. Sind Sie bisher in einem Kompakttarif versichert, also einem Tarif der ambulante, stationäre und zahnärztliche Leistungen abdeckt, so gelten die eben erklärten Regeln. Sie müssen also nachweisen das neuer Schutz besteht, bevor die Kündigung greift.

Aber: Haben Sie bisher so genannte Bausteintarife, also unterschiedliche Tarife für den ambulanten, stationären und zahnärztlichen Teil (Beispiel Alte Oldenburger A, ST, Z) oder auch den Zahntarif extra versichert (Axa mit Kompakttarif Vital und VITAL-Z also Zusatzschutz für die Zähne), so müssen Sie bei der Kündigung aufpassen. Nur der Teil, welcher in 193 VVG geregelt ist, unterliegt dieser besonderen Regelung. Kündigen Sie also einfach so „pauschal“ den Vertrag 1234… bei der Gesellschaft und wollen später zurück, so könnte das Unternehmen eine Aufnehme in den Zahntarif verweigern oder von einer neuen Prüfung abhängig machen.

Gleiches gilt, und das ist noch viel wichtiger, für das Krankentagegeld. Dieses unterliegt nämlich nicht der Versicherungspflicht und könnte schwer wieder zu bekommen sein. Vielleicht ist der Versicherer ja froh, das Sie gehen und Sie waren aus seiner Sicht ein „schlechtes Risiko“. Auch kann ein alter KT-Baustein besser sein, als der neue es wird, abgesehen von Eintrittsalter und Gesundheitszustand.

Falls Sie sich also die Option zum Jahresende noch offen halten wollen, so kündigen Sie bitte ausdrücklich nur die Krankenversicherung gem. 193 VVG, nicht die sonstigen Bausteine.

Doch was passiert wenn ich wechsle? Habe ich dann zwei?

Wer in einem Bausteinvertrag versichert ist, der kann durchaus zweimal für das gleiche Risiko versichert sein. Der alte Versicherer könnte (was m.E. nicht passiert, da Voraussetzung das bestehen einer KV Voll bei den meisten Unternehmen ist) auf das bestehen des Zahntarifs bestehen und Sie nur aus dem ambulanten und stationären Bereich entlassen. Dann haben Sie- zumindest für ein Jahr (es sei denn es folgt eine Beitragserhöhung) zweimal Schutz für die Zähne.

Wichtiger ist aber die Absicherung beim Tagegeld. Wechseln Sie doch, so können Sie versuchen ob der alte Versicherer Sie dennoch raus lässt und das KT beendet. Tut er das nicht, so behalten Sie für das eine Jahr das Tagegeld bei dem Unternehmen, achten Sie hier aber auf die Kündigungsmöglichkeiten des Versicherers. Nach dem einen Jahr würden Sie wechseln zu dem, wo auch die neue Krankenversicherung besteht. Da aber das KT nicht an die Vollversicherung gebunden ist, gibt es auch heute Konstellationen in denen die PKV bei der Halleschen und das KT bei der Mannheimer zum Beispiel besteht, ganz bewusst und so gewollt. Ebenso bestehen bei dem neuen Unternehmen nach Zugang der Police auch gesetzliche Rechte zum Widerspruch, also auch hier noch Luft eine Entscheidung zu korrigieren.

2.) Wechsel innerhalb des Jahres

Es gibt Unternehmen, die haben nicht das Kalenderjahr, sondern das abweichende Versicherungsjahr. So können z.Bsp. Versicherte bei der Alten Oldenburger, der Barmenia, der Debeka, aber auch der HUK oder bei der Süddeutschen, der Universa, Inter oder Signal Iduna nicht zum Jahresende, sondern zum Ende Ihres persönlichen Versicherungsschutzes kündigen. Hier gilt die Frist von 3 Monaten dann zu dem Termin, der ihr ursprünglicher Beginn war. Hat der Vertrag mal am 1.3. begonnen, so ist Zeit bis zum 30.11. diesen Vertrag ordentlich zu beenden. Alles weiteren Vorgaben gelten wie oben beschrieben. Weitere Termine und Fristen finden Sie in meiner Übersicht zu –> Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsterminen.

3.) Wechsel aus einer gesetzlichen Krankenkasse

Hier ist es etwas einfacher. Eine gesetzliche Kasse lässt sich (mit wenigen Ausnahmen bei so genannten –> Wahltarifen) immer zum Ende des übernächsten Monats kündigen. So haben Sie jederzeit die Möglichkeit die GKV zu verlassen und in die PKV zu wechseln, auch wenn einige Kassen gern mal behaupten die –> 18monatige Bindungsfrist gilt hierbei auch, nein- tut sie nicht! Diese Kündigung ist hingegen risikolos, da Sie bis zum Wirksamwerden der Kündigung noch viele Optionen haben. Sie können sich für eine andere Kasse entscheiden und dort einfach einen Aufnahmeantrag stellen, Sie können einfach nichts tun und bleiben bei der Kasse wie bisher, oder Sie wechseln in die PKV. In diesem Fall müssen Sie- wie auch bei dem Wechsel in eine andere GKV- den Nachweis über die neue Versicherung erbringen und rechtzeitig an die Krankenkasse schicken. Nur dann wird die Kündigung wirksam.

Überschreiten Sie aber erst zum kommenden Jahr die Grenze, so –> besteht hier ein Sonderrecht. Hier kann die gesetzliche Kasse im Januar ganz in Ruhe beendet werden, dennoch empfiehlt es sich, rechtzeitig nach neuem Schutz Ausschau zu halten.

ACHTUNG! Auch diejenigen, welche die GKV normal verlassen möchten tun gut daran, noch heute/ morgen rein vorsorglich zu kündigen. Warum? Weil das Eintrittsalter in die PKV nicht vom Geburtsdatum abhängig ist, sondern vom Geburtjahr. So sind Sie versicherungstechnisch bei den meisten Unternehmen das ganze Jahr gleich alt. Egal ob am 10.1. oder 10.12. geboren, wer in 1985 geboren ist, ist für die Krankenversicherung bei allen Versicherungsbeginnen in 2015 genau 30 Jahre alt. Beginnt der Schutz aber erst zum 1.1., dann sind es 31 und das führt- wen wundert es- zu höheren Beiträgen und das lebenslang!

Kündigen diese Kunden aber heute oder morgen, also vor oder am 30.9., so bleibt die Option offen noch zum 1.12. zu wechseln und das alte Eintrittsalter zu sichern. (bei einigen Unternehmen geht das auch mit einer Anwartschaft, die kostet aber Geld). Kommen Sie zu dem Schluss die PKV ist doch nicht das passende, so gilt wie oben, GKV bleibt einfach bestehen.

Für alle gilt aber, Private Krankenversicherung ist nichts, aber auch so gar nichts, was man mal so nebenbei schnell macht. Es erfordert einige Zeit an Recherche, Beratung, Analyse und viele Gespräche bis der passende Tarif gefunden, der passende Versicherer ausgewählt und die passende Annahme mit den gewünschten Konditionen gefunden. Daher sollten Sie hierfür Zeit einplanen. Eine gute Vorbereitung ist das Lesen meines –> Leitfadens zur Privaten Krankenversicherung und das studieren der –> Auswahlkriterien. So lassen sich gezielt Wünsche und Bedarf festlegen und Vorbereitungen für die folgende –> Beratung treffen.

30.
Oktober '13

„Sie können erst nach 18 Monaten kündigen“ – Bindungsfrist in der gesetzlichen Krankenkasse bei Übertritt in die PKV?!


Ein sich wacker haltendes Märchen und anscheinend auch bei den MitarbeiterInnen einiger Krankenkassen nicht wirklich bekannter Umstand, um nicht zu unterstellen das man bewusst auf das Unwissen der Kunden setzt und diese weiter in der eigenen Krankenkasse halten will. (Kunden versuchen zu halten ist vollkommen in Ordnung, wenn es dabei fair und mit richtigen Informationen zugeht)

Was ist die Bindungsfrist?

Der Gesetzgeber hat im Rahmen der vor Jahren eingeführten Wechselmöglichkeiten der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) eine so genannte Bindungsfrist eingeführt. Diese regelt, dass der Versicherte in der GKV diese nicht jeden Monat hin und her wechseln kann, sondern mindestens 18 Monate an die Wahl seiner Krankenkasse gebunden ist. Die Regelung findet sich hierzu, wie zu fast allen Fragen der GKV, im Sozialgesetzbuch 5, dort heisst es:

4) Versicherungspflichtige und Versicherungsberechtigte sind an die Wahl der Krankenkasse mindestens 18 Monate gebunden, wenn sie das Wahlrecht ab dem 1. Januar 2002 ausüben. Eine Kündigung der Mitgliedschaft ist zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats möglich, gerechnet von dem Monat, in dem das Mitglied die Kündigung erklärt. Die Krankenkasse hat dem Mitglied unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Kündigung eine Kündigungsbestätigung auszustellen. Die Kündigung wird wirksam, wenn das Mitglied innerhalb der Kündigungsfrist eine Mitgliedschaft bei einer anderen Krankenkasse durch eine Mitgliedsbescheinigung oder das Bestehen einer anderweitigen Absicherung im Krankheitsfall nachweist.

Ausnahmen von dieser Kündigungsfrist finden sich bei Einführung von Zusatzbeiträgen, welche die Frist außer Kraft setzen.

Erhebt die Krankenkasse ab dem 1. Januar 2009 einen Zusatzbeitrag, erhöht sie ihren Zusatzbeitrag oder verringert sie ihre Prämienzahlung, kann die Mitgliedschaft abweichend von Satz 1 bis zur erstmaligen Fälligkeit der Beitragserhebung, der Beitragserhöhung oder der Prämienverringerung gekündigt werden. Die Krankenkasse hat ihre Mitglieder auf das Kündigungsrecht nach Satz 5 spätestens einen Monat vor erstmaliger Fälligkeit hinzuweisen.

Bindungsfrist

Was ist bei einem Wechsel in die Private Krankenversicherung zu beachten?

Grundsätzlich gilt die Bindungsfrist daher bei einem Wechsel in die Gesetzliche Kasse, bzw. richtigerweise innerhalb des Systems. Wer also von einer gesetzlichen Krankenkasse zur anderen wechseln möchte, der unterliegt der Bindungsfrist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Versicherungspflichtigen handelt, oder ob es ein Versicherungsberechtigter ist, also jemand der sich in der GKV (freiwillig) versichern darf, aber nicht muss.

Wer jedoch das System der GKV generell verlassen möchte um in eine private Krankenversicherung zu wechseln, für den gilt diese Bindungsfrist eben gerade nicht. Hierfür sieht der §175 eindeutig eine Regelung vor, diese lautet weiterhin im Absatz 4:

Die Sätze 1 und 4 gelten nicht, wenn die Kündigung eines Versicherungsberechtigten erfolgt, weil die Voraussetzungen einer Versicherung nach § 10 erfüllt sind, Satz 1 gilt nicht, wenn die Kündigung erfolgt, weil keine Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse begründet werden soll.

Was können Sie tun, wenn die Krankenkasse eine Kündigung ablehnt?

Einen solchen Fall hatte ich die letzten Tage aktuell (mehr …)