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23.
Juni '19

Als GKV Versicherter in eine Privatpraxis? Geht das? Was kostet das und bekomme ich von der Krankenkasse etwas wieder?


Eine durchaus spannende Frage, die da kürzlich auf twitter aufgetaucht ist. Was ist denn, wenn ein gesetzlich Krankenversicherter Patient eine Privatpraxis aufsuchen möchte. Daraus ergeben sich einige Fragen, diese sollten vorab geklärt werden um keine böse Überraschung zu erleben.

  • – Was ist denn eine Privatpraxis?

  • – Darf ich als Kassenpatient dort auch hin?

  • – Welche Kosten entstehen?

  • – Bekomme ich die Kosten (anteilig?) von der GKV ersetzt?

All diese Fragen entstanden auch bei dem Tweet.

Um die Fragen sinnvoll zu beantworten, schauen wir uns das ganze Thema etwas detaillierter an.

Was ist denn eine Privatpraxis?

Möchte ein Arzt auch Kassenpatienten behandeln, so benötigt dieser in Deutschland eine Kassenzulassung. Diese ist an einige Regularien gebunden –> Kassenzulassung. Hat der Arzt nun entweder keine Zulassung bekommen, weil in dem gewünschten Gebiet keine frei ist, oder hat er einfach „keine Lust auf die Regularien und die Kassenpatienten“, dann kann er natürlich auch ohne eine solche Zulassung tätig sein und Patienten behandeln. Aber: Er bekommt eben kein Geld von der Krankenkasse und muss die Leistungen als so genannte „Privatabrechnung“ an den Patienten stellen. Danach ist eine Abrechnung nach den Vorgaben der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erforderlich. Die Abrechnung sieht dann in etwa so aus, wie in dem folgenden Beitrag beschrieben.

Was darf der Arzt berechnen und was bedeutet eigentlich Regelhöchstsatz?

Darf ich als Kassenpatient dort auch hin?

Klar, denn Privatpraxis bedeutet eben nicht „nur Privatpatienten“, sondern eher „keine Kassenpatienten/ Kassenabrechnung“. In einer kassenärztlichen Praxis sieht das Vertragsverhältnis bzw. die Verbindungen zwischen den Beteiligten zunächst so aus:

Natürlich können Sie als GKV Versicherter auch dann zu einem solchen Arzt in die Behandlung, Sie müssen nur für die Kosten dann selbst aufkommen. Gegenüber dem Arzt sind Sie dann Selbstzahler. Ob Sie dann dafür eine Versicherung haben oder nicht, das spielt dabei keine Rolle. Auch als Privatpatient sind Sie in einem Vertragsverhältnis mit Ihrem Arzt und schulden diesem die Honorare für die erbrachten Leistungen. Hat Ihr Tarif Lücken oder erstattet dieser bestimmte Leistungen nicht, so können Sie solche natürlich dennoch nutzen, müssen diese nur selbst bezahlen.

So ein „Selbstzahler“ sind Sie auch dann, wenn Sie sonst GKV versichert sind.

BESONDERHEIT: Es gibt in der gesetzlichen Krankenkasse so genannte Kostenerstattungstarife. Diese funktionieren so ähnlich wie die PKV. Sie gehen zum Arzt, bekommen Ihre Behandlung und reichen die Rechnung bei der Kasse ein. Diese erstattet einen Teil, den Rest zahlen Sie selbst oder haben den privat abgesichert.

Welche Kosten entstehen?

Das ist vorab nicht zu sagen. Anders als bei pauschalen Leistungen, müssen die Ärzte die Einzelleistungen nach der so genannten Gebührenordnung abrechnen. Diese und was der Arzt dann wie berechnen kann, habe ich in dem oben verlinkten Artikel bereits erklärt. Daher kann Ihnen vor der Behandlung meist nicht, maximal aber ungefähr, gesagt werden welche Kosten entstehen. Dieses birgt ein durchaus beachtliches Risiko. Im ambulanten Bereich und nur bei kleineren Behandlungen ist dieses zwar vertretbar, kann aber dennoch zu höheren Kosten führen.

Doch schauen wir uns das am Beispiel einer Magenspiegelung einmal an. Der Arzt wird hier zunächst eine Untersuchung vornehmen, dabei die persönlichen Umstände des Patienten beurteilen und die Untersuchung planen. Dann sollte er Sie aufklären und die Risiken der Untersuchung erklären. Hierfür fallen dann unterschiedliche Ziffern der Gebührenordnung an. In unserem Fall der Magenspiegelung zum Beispiel die Ziffern 3, 7 und 682.

Die Grundbeträge können Sie der Gebührenordnung für Ärzte entnehmen. In der unten gezeigten Rechnung hat der Arzt zudem nur den normalen, den so genannten Regelhöchstsatz von 2,3 berechnet. Bei Besonderheiten auch während der Untersuchung kann dieser aber bis auf den 3,5fachen, den Höchstsatz, angepasst werden. Die Nummer 682 kann somit entweder 113,95 EUR oder auch 173,40 EUR kosten.Auch Befundberichte kosten natürlich extra. Wird bei der Magenspiegelung eine Narkose erforderlich, so entstehen auch hier gem. der Gebührenordnung Kosten. Diese sollten ca. bei 200 EUR liegen. Doch damit nicht genug. Unser Patient bekommt nun bei der Magenspiegelung noch eine Probe entnommen und diese wird in das Labor zur Untersuchung geschickt. Dieser Posten ist am schwierigsten zu schätzen. Je nachdem wie viele Proben und auf was genau getestet werden soll, können hier 100 aber auch 500 EUR Kosten entstehen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Die Magenspiegelung kostet „als Paket“ etwas zwischen 150 EUR und 230 EUR

dazu bei Bedarf ca. 200-300 EUR für die Narkose

und dann das Labor, 100 bis 500 EUR (ggf. auch darüber)

 

Bekomme ich die Kosten (anteilig?) von der GKV ersetzt?

Nein. Der „normal in der GKV Pflichtversicherte“ bekommt solche Kosten nicht erstattet. Auch nicht anteilig und auch keinen einfachen Satz oder dergleichen. Dieses Gerücht, die Kasse müsste zumindest den einfachen Satz zahlen hält sich wacker, ist aber falsch. Wer in eine Praxis ohne Kassenzulassung geht, der zahlt die Kosten selbst.

Wer einen so genannten Kostenerstattungstarif seiner Kasse hat, der bekommt anteilig Kosten zurück und muss nur den Rest selbst tragen. Das sind aber nur sehr wenige Versicherte mit ganz besonderen Tarifen.

Empfehlung

Wenn Sie als gesetzlich versicherter Patient in eine solche Privatpraxis wollen, dann besprechen Sie unbedingt mit dem Arzt vorher und ausführlich die MÖGLICHEN Kosten und die Risiken. Lassen Sie sich auch erklären und aufschreiben, welche zusätzlichen Untersuchungen sich ergeben können, was mit Labor, Narkose und dergleichen ist.

Klar, wenn Sie einen Ultraschall und ggf. eine zweite Meinung brauchen, dann in eine Privatpraxis gehen und der Arzt sagt „mache ich für 98,34 EUR“, dann ist der Umfang und der Preis fast klar. Alles andere birgt aber teils hohe Risiken.

23.
April '19

Warum die Bundeswehr kein Ersatz für einen Auslandskrankenschutz ist – ein Blick auf Voraussetzungen und Kosten


Am Mittwoch der letzten Woche wurden in Madeira bei einem verheerenden Busunglück 29 Menschen getötet, viele weitere schwer und schwertverletzt. Diese wurden nach dem Unglück dann in den umliegenden Krankenhäusern erstversorgt und je nach Schwere der Verletzungen behandelt.

Verständlicherweise ist es oberstes Ziel der Verletzten und der Angehörigen, eine möglichst schnelle Rückreise aus dem Ausland zu erreichen. Je nach Schwere der Verletzung ist es dabei oft schlichtweg unmöglich, die Patienten in einem normalen Linienflug nach Deutschland zu bringen. Dabei kommen generell mehrere unterschiedliche Optionen in Frage, welche aber vor allem einen medizinischen Hintergrund haben.

Wie kommen die Patienten zurück nach Deutschland?

Für einen solchen Rücktransport muss zunächst geklärt werden, in welcher gesundheitlichen Verfassung der Patient ist. Weiterhin spielt es auch eine entscheidende Rolle, wo der Patient verletzt oder verunfallt ist. Wir haben sicher einige Länder auf der Welt, wo eine adäquate medizinische Versorgung schlichtweg nicht nach den Standards möglich ist, wie wir diese hier kennen. Das allein kann ein Grund für einen medizinisch notwenigen Rücktransport sein.

Gerade schwere und schwerste Verletzungen sind oftmals nicht entsprechend zu behandeln. Verfügen die Krankenhäuser und Ärzte im jeweiligen Land nicht über die Möglichkeiten, sind zum Beispiel umfassende Operationen und Behandlungen möglich, so ist ein solcher Transport medizinisch notwendig. Es wird damit sichergestellt, dass die/der Versicherte eine umfassende und bestmögliche Behandlung bekommt und möglichst weitere Folgeschäden aufgrund des Unfalls oder der Erkrankung verhindert werden.

Je nach Schwere der Verletzung und der notwenigen Behandlung kommen also folgende Wege in Frage.

  • Rückflug mit der nächsten Linienmaschine

  • Rückflug mit der Linienmaschine, aber mit medizinischer Betreuung/ Begleitung

  • Liegend Transport mit einem Ambulanzflugzeug

  • Intensivtransport mit einem speziell ausgerüsteten Flugzeug

Während ein Patient mit einem verletzten (ggf. auch komplizierten Bruch) Arm oder Bein vielleicht noch einen Linienflug nutzen kann, da dieser in der Lage ist aufrecht zu sitzen, geht das bei anderen Erkrankungen nicht. Je nach Diagnose kann bei einem Linienflug auch die Erstattung einer höheren Reiseklasse, also der Flug in Business- oder First Class in Frage kommen, wenn hierdurch eine sichere und medizinisch vertretbare Rückreise angetreten werden kann.

Auch hier geht es nicht um den Komfort, sondern um die medizinische Notwenigkeit. Kann der Patient aber nicht sitzen oder stehen und ist es somit auch nicht bei Start und Landung möglich eine sitzende Position einzunehmen, so bedarf es anderer Transportmöglichkeiten.

In anderen Fällen bedarf es aber einer medizinischen Überwachung. Das kann eine Krankenschwester sein, die über spezielle Dienstleister beauftragt werden kann. Dieses medizinische Personal begleitet dann den Patienten auf einem Linienflug nach Deutschland und von dort weiter in das geeignete Krankenhaus.

Scheitert auch dieser Weg oder ist eine tiefergehende medizinische Betreuung notwendig, so kommen dann normale Linienflüge nicht mehr in Frage. Auch wenn die Gabe von Medikamenten, ein ständiger Tropf oder die Überwachung von Körperfunktionen erforderlich wird, kommen die Transporte mit einer normalen Linienmaschine nicht mehr in Frage. Hier bedarf es dann weitergehender Maßnahmen und Möglichkeiten. Nicht nur der ADAC, auch viele andere Dienstleister weltweit bieten solche Möglichkeiten an. Abhängig auch hier von der Schwere der Verletzungen und es mit einem Transport verbundenen Risikos ist eine Rundumbetreuung unerlässlich.

Wann ist es medizinisch notwendig, wann vertretbar?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen medizinisch NOTWENIG und medizinisch angeraten. Ein Rücktransport ist immer dann notwendig, wenn in dem jeweiligen Land eine Behandlung nicht möglich ist. So kann der medizinische Standard, ein fehlenden Krankenhaus in der Nähe (oder kein geeignetes für die medizinische Betreuung) oder auch generell ein sehr niedriger Standard ein Grund sein. Ein Beispiel aus einem Auslandsreisekrankenschutz (hier: Hallesche KOLUMBUS)

Wir erstatten die notwendigen Kosten für einen Rücktransport, wenn

 dieser medizinisch sinnvoll ist oder
 sich der Schutz der Versicherung wegen Reise- oder Transportunfähigkeit verlängert (siehe § 8)

oder
 der Versicherte so schwer erkrankt ist, dass er länger als zwei Wochen im Ausland stationär behandelt werden müsste oder
 die Kosten des Rücktransportes günstiger sind als die erstattungsfähigen Kosten der weiteren Heilbehandlung.

Wird der Versicherte beim Rücktransport von einem Mitreisenden begleitet, übernehmen wir die Kosten für eine Begleitperson, wenn
 der Versicherte unter 16 Jahre alt ist oder

 dies medizinisch notwendig ist.
Wir erstatten die Kosten für das für den Rücktransport jeweils günstigste geeignete Transportmittel.

Je nach Aussage in den Bedingungen kann es auch dann versichert sein, wenn eine lange Behandlung im Ausland droht. zudem sind die Kosten in einigen Ländern so exorbitant hoch, dass sich hier ein Rücktransport „lohnt“, weil eine Weiterbehandlung in Deutschland nicht nur besser, sondern auch günstiger ist. Die Regelungen sind aber TARIFABHÄNGIG. Der ADAC schreibt in dem Auslandsschutz BASIS zum Beispiel:

§ 16 Wann führen wir einen Krankenrücktransport durch?

1. Es ist eine akute, unerwartete Erkrankung oder eine Verletzung im Ausland eingetreten. (Anm. KEINE Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung) Ist ein Rücktransport zu einem Krankenhaus an Ihrem Wohnsitz in Deutschland oder zu einem anderen geeigneten Krankenhaus in Deutschland nach Abstimmung des ADAC Arztes mit dem behandelnden Arzt medizinisch sinnvoll und vertretbar (z. B. Dauer des Krankenhausaufenthaltes im Ausland länger als 14 Tage), so wird der Transport vom ADAC Arzt angeordnet.

Der ADAC Arzt entscheidet über den Transportzeitpunkt, das geeignete Transportmittel und die Betreuung während des Transportes. Wir führen den Transport selbst durch oder veranlassen ihn.
Wir übernehmen die Kosten des von uns durchgeführten oder veranlassten Transportes einschließlich der von uns oder von Behörden angeordneten Betreuung.

Auch hier sehen Sie schon große Unterschiede des Rücktransportes und der Voraussetzungen. Es kann also durchaus sein, dass bei gleichem Erkrankungsbild ein Unternehmen den Rücktransport bezahlen müsste, das andere aber nicht.

Welche Kosten entstehen bei einem Auslandsrücktransport?

Der ADAC, einer der größten Anbieter in diesem Bereich, betreut hier Jahr für Jahr weit über 50.000 Patienten und holte über 12.000 pro Jahr aus dem Ausland zurück. Dabei sind die Kosten entscheidend von dem benötigten Equipment und der Flugstrecke abhängig. In einer Pressemitteilung schreibt der ADAC zu den Kosten:

Je nach Maschinentyp kostet ein ADAC-Ambulanz-Sonderflug von den Kanarischen Inseln nach Deutschland bis zu 45.000 Euro. Ein Intensivtransport aus Mexiko zum Beispiel kann bis zu 70.000 Euro kosten. Und aus Asien oder Australien kommen schnell bis zu 130.000 Euro zusammen.

Aber warum fliegt aus Madeira nun die Luftwaffe?

Neben dem einen verletzten Patienten gibt es aber auch größere Unglücke und Katastrophen. Dazu gehörten Naturkatastrophen wie der Tsunami in Asien vor einigen Jahren, aber auch der Rückflug der Geiseln aus dem Vorfall in Mali 2004. Einige Fälle mehr und weitere Infos finden sich in der Antwort des Bundestages auf eine Anfrage der Parlamentarier. Diese gibt es als PDF hier. Drucksache 16/13861

Für solche Einsätze (auch für nicht Militärische Einsätze)( unterhält die Bundeswehr (fast weltweit einzigartig) eine Flotte aus A310. Dieser so genannte MED EVAC Flieger, wurde eigens für diese Zwecke umgebaut und bietet Platz für bis zu 6 Intensivpatienten und/oder bis zu 44 weiterer liegend zu transportierender Verletzte. Weitere Informationen und auch Fakten zur technischen und medizinischen Ausstattung finden Sie auf der Seite der Bundeswehr.

Warum nun gerade dieses Mal die Luftwaffe zum Einsatz kam, hat mehrere Gründe. Vorab einige Fakten:

  • ein Patient wurde bereits (privat/ von seinem Versicherer) am Montag ausgeflogen
  • 15 Patient waren an Bord der Bundeswehrmaschine
  • Organisation und Entscheidung über den Einsatz trifft die Bundeswehr/ die Bundesregierung mit dem Verteidigungsministerium

Wann und ob so ein Einsatz also in Frage kommt, ist sehr von den individuellen Umständen abhängig und auch davon, wie viele Personen wo betroffen sind. Dabei spielen natürlich auch weitere Fakten eine Rolle. Auch hier sieht man aber, ein solcher Einsatz muss koordiniert werden und ist nicht mal „eben schnell“ beauftragt. Der andere Patient wurde bereits vorher ausgeflogen und war daher schon früher im Krankenhaus in Deutschland.

Ein Anspruch auf einen Rücktransport mit der Bundeswehr gibt es natürlich nicht. Im Rahmen der Fürsorge für die Bundesbürger KANN DIE BUNDESREGIERUNG einen solchen Transport anordnen, muss es aber nicht. Sicherlich erreicht man hiermit auch, sowohl für das Außenministerium und auch für die Bundesregierung etwas gute Presse, einen Garantie es zu bekommen gibt es aber eben gerade nicht. Anders bei der Auslandskrankenversicherung, hier sind zwingende Voraussetzungen in den Bedingungen geregelt und garantieren einen Schutz.

Was kostet die Patienten der Flug mit dem A310 der Bundeswehr?

Es gibt seitens der Luftwaffe oder der Bundesregierung keine Informationen darüber, welche Kosten für den Einsatz entstehen. Eine pauschale Aussage ist auch hier nicht zu treffen, denn im Wesentlichen hängt es von den Umständen ab. Da kann ein Einsatz schnell einige hunderttausend Euro kosten, weche sich natürlich nicht auf einen einzelnen Patienten verteilen.

Es ist (Stand 2019) jedoch kein einziger Fall bekannt, nachdem die Kosten für eine solche- von der Bundesregierung veranlasste- Rückholung auf die Patienten oder deren Versicherer umgelegt wurden. In einem solchen „besonderen Fall eines MEDEvac Einsatzes“ trägt damit der Bundeshaushalt, rsp. das Bundesverteidigungsministerium alle anfallenden Kosten. Erst bei Einlieferung des Patienten in Deutschland sind ab dort wieder die Kosten von dem Patienten zu tragen.

Selbstverständlich geht es hier nur um den Transport. Kosten, die im Ausland angefallen sind, also Rettung, Transport und Versorgung im Krankenhaus vor Ort und weitere Kosten sind dennoch vom Patienten zu tragen und daher nur über einen sinnvollen Auslandsschutz abzusichern.

Bundeswehr statt Auslandskrankenversicherung – KEINE Option!

Auch wenn es einigen (nicht nur bei twitter) in den letzten Tagen so erschien, also nach dem Motto:

„Was brauche ich eine Auslandsversicherung, zahlt doch die Regierung und der Steuerzahler“

ist es keine wirkliche Option. Besonders weil es nur um den reinen Transport und nicht um die weiteren Kosten ging und eben, weil es gerade keinen Anspruch darauf gibt. Zudem zieht sich die Organisation eines solchen Einsatzes deutlich länger hin. Ein medizinisch notweniger Rücktransport kann von dem Versicherer oder dem dort beauftragten Dienstleister innerhalb weniger Stunden organisiert werden. Dazu unterhalten die Unternehmen 24 Stunden Zentralen, welche sich nach Absprache mit den Ärzten um einen Transport kümmert. Viele Versicherer nutzen hier ROLAND Assistance als Serviceanbieter, welche je nach Kostenhöhe und Art der Rückführung große Entscheidungsspielräume haben. So lassen sich oft Kosten bis zu 60.000 € direkt dort im Auftrag und Namen des Versicherers entscheiden, ohne dass hier komplizierte und langwierige Entscheidungen nötig sind. Auch für höhere Kosten stehen 24 Stunden erreichbare Kontakte und Entscheidungsträger zur Verfügung, denn gerade in diesen Fällen ist Zeit nicht Geld, sondern Gesundheit!

Wer also glaubt, die Bundesregierung oder die Bundeswehr wird mich schon holen, den muss ich leider enttäuschen. Eine Absicherung mit einem passenden und sinnvollen Auslandsschutz ist daher unerlässlich. Eine Möglichkeit ist der KOLUMBUS Schutz der HALLESCHE. Mehr Infos hier im Artikel.

Kolumbus- der neue Auslandsschutz der HALLESCHE Krankenversicherung

06.
September '18

Was kostet eigentlich? MRT zur Kontrolle oder Abklärung


In der Serie „Was kostet eigentlich“ habe ich in den letzten Wochen und Monaten immer einmal wieder einige Kosten herausgenommen und damit gezeigt, welche Kosten „mal schnell“ entstehen können.

In diesem Fall heute geht es um so genannte medizinisch technische Leistungen. Am Ende des Beitrages noch der Hinweis auf Kosten in den USA, wo auch eine ähnliche Untersuchung gemacht wurde, diese wird aber dort anders (pauschal) abgerechnet. Doch zurück zu der Untersuchung in Deutschland. Die Eckdaten hierzu.

Aufgrund von Rückenbeschwerden sollte abgeklärt werden, ob ernste Probleme mit den Bandscheiben oder der Wirbelsäule vorhanden sind. Dazu haben sich die Behandler für eine Untersuchung mit der „Magnetresonanztherapie“ entschieden. Eine Methode, wo mittels Magnetstrahlen die Wirbelsäule untersucht werden soll und damit Veränderungen an Knochen und-/ oder Weichteilen ersichtlich wird.

Eine solche Untersuchung dauert knapp 30 Minuten. Ein Kontrastmittel wurde hier nicht verwendet, da alle gewünschten Befunde so erhoben werden konnten. Dazu kommt noch eine Minderung der Kosten, dazu aber gleich mehr.

Schauen wir uns also die Rechnung von der Behandlung einmal genauer an. Los geht es auch hier wieder mit der Gebührenziffer 1, einer „Beratung auch telefonisch und die Aufklärung zur bevorstehenden Untersuchung.

Abgerechnet wurde hier der Regelhöchstsatz (was ist das eigentlich?) und damit keineswegs erhöhte Sätze. Diese Position beläuft sich dann auf die allseits bekannten 10,72 EUR.

Da auch der behandelnde Arzt hierzu informiert und befragt wurde, folgte die Ziffer 60, als Konsilium abgerechnet. Auch hier nur der Regelhöchstsatz mit 2,3fach und damit einem Betrag von 16.09 EUR.

Die beiden folgenden Ziffern, oder besser die drei, beschreiben die Kosten des MRT als eigentliche Untersuchung. Dabei fielen die Gebührenziffern 5705, 5733 und 5731 an. Bis auf den Zuschlag nach 5733 erfolgt hier die Steigerung mit dem maximal berechenbaren Satz, also dem 1,8fachen Satz. Diese Leistung gehört in den Abschnitt O, daher ist eine höhere Steigerung nicht möglich.

Dabei sind jedoch auch hier die Steigerungssätze unterschiedlich, denn der Zuschlag nach Ziffer 5731 ist nicht steigerungsfähig.

Wer sich das in der Gebührenordnung einmal ansehen möchte, der findet diese HIER als pdf.

Rechnen wir alle Positionen zusammen, so kommen wir auf einen Gesamtbetrag von 619,01 EUR. Dieser Betrag wäre auch zu zahlen, würden Sie in eine Praxis gehen und der Arzt berechnet diese Behandlung im Rahmen einer AMBULANTEN Untersuchung. Doch das war es hier nicht. Ich wurde stationär behandelt und damit von der Station direkt ins MRT gebracht. Da für solche stationären Patienten den (Mit-)Behandlern weniger Aufwand entsteht, werden die Kosten gemindert. Dabei gelten zwei unterschiedliche Minderungssätze.

25 oder 15% Minderung der Rechnung

Entscheidend bei der Frage ist, ob es sich um eine voll-, teil bzw. vor- und nachstationäre Leistung handelt. Dann werden diese Kosten

  • um 25% gemindert, wenn es sich um eine privatärztliche Leistung handelt (also die Leistung eines Wahlarztes, Oberarztes, des Chefarztes)
  • und um 15% gemindert, wenn es sich bei den Leistungen um, durch Belegärzte erbrachte Leistungen handelt
Grundlage hierfür ist der Paragraph 6a der GOÄ.

§ 6a Gebühren bei stationärer Behandlung

(1) Bei vollstationären, teilstationären sowie vor- und nachstationären privatärztlichen Leistungen sind die nach dieser Verordnung berechneten Gebühren einschließlich der darauf entfallenden Zuschläge um 25 von Hundert zu mindern. Abweichend davon beträgt die Minderung für Leistungen und Zuschläge nach Satz 1 von Belegärzten oder niedergelassenen anderen Ärzten 15 vom Hundert. Ausgenommen von der Minderungspflicht ist der Zuschlag nach Buchstabe J in Abschnitt B V des Gebührenverzeichnisses. [Anm. Buchstabe J ist die Zuschlag, Belegarzt-Visite, je Tag]
(2) Neben den nach Absatz 1 geminderten Gebühren darf der Arzt Kosten nicht berechnen; die §§ 7 bis 10 bleiben unberührt.
Die Tatsache der stationären Behandlung mindert hier also unsere Rechnung um 92,85 EUR und damit ist der

Endbetrag für die MRT Untersuchung 526,16 EUR

Hier zeigt sich schnell, auch mit vermeintlich kleinen Beschwerden, wie Rückenschmerzen und einer dann erforderlichen Untersuchung zur Abklärung von schlimmeren Erkrankungen und meist vor Einleitung der richtigen Behandlung entstehen nicht unerhebliche Kosten.
Auch das ist ein Grund, warum Versicherer bei bestehenden (und gerade wiederkehrenden) Rückenbeschwerden in der Vergangenheit selten ohne einen Risikozuschlag in den ersten Jahren auskommen.
Hier noch der Hinweis auf die Kosten im Ausland für eine CT Untersuchung.
30.
August '18

Was kostet eigentlich? Ein kurzer Arztbesuch in den USA


Wer mich so auf anderen Plattformen liest (twitter, facebook etc.) hat sicher mitbekommen: das ist gesundheitlich nicht unbedingt mein Jahr. Das ganze Jahr war nicht so berauschend und die letzten Diagnosen erst recht nicht. Doch darum geht es auch hier und jetzt gar nicht. Sondern um eine Fortsetzung der Reihe:

Was kostet eigentlich? –> Hier gibt es die anderen Beiträge dazu

Wer in den USA Urlaub macht, dem kann auch durchaus etwas passieren und das können auch nur einfache Schmerzen in Bauch oder Rücken sein. Dazu muss man zunächst aber einiges mehr über das System dort verstehen. Dieses teilt sich für die Akutbehandlung im Wesentlichen in mehrere Teile auf:

Urgent Care

So etwas wie die erste Anlaufstelle, oft 24 Std. rund um die Uhr offen, aber nicht zu verwechseln mit einer Notaufnahme in Deutschland. Hier arbeiten Schwestern, weiter ausgebildete Mediziner aber nicht zwingend spezielle Ärzte oder Notfallmediziner. Diese „Urgent Care“ Stationen kann jeder besuchen, egal ob Amerikaner oder nicht. Während viele Amerikaner einfach Ihre Versichertenkarte zücken, ist es bei den deutschen Patienten eine Kreditkarte.

Meine Beschwerden waren Bauch- und Rückenschmerzen, wobei ich irgendwann nicht mehr wusste was mir eigentlich wehtut. (Hinweis: Im Notfall oder einem Unfall könnt Ihr natürlich via 9-1-1 den Rettungswagen rufen. Hier aber bedenken, die Rettungssanitäter haben weitaus weniger Befugnisse im Vergleich zu Deutschland. Hier gilt das Prinzip „einsammeln und abtransportieren“

Doch zurück zu den Urgent Care „Stationen“. Mein Besuch, die Schilderung der Beschwerden (alles nachts um 1) und eine kurze Feststellung der Vitalwerte (plus ph Wert des Urins) dauerte knapp 30 Minuten.

KOSTEN PAUSCHAL: 169 US$, also knapp 145 EUR

Diese Kosten sind sofort vor Ort mit Kreditkarte zu bezahlen. Medikamente, Spritzen gegen die Schmerzen oder was auch immer gibt es da nicht.

Da man nicht weiter wusste und es auch nicht schnell mit einem Rezept zu lösen war (welches man sich dann im CVS oder der Pharmacy holt), wurde mir empfohlen einen Emergency Room aufzusuchen. Das wiederum ist vergleichbar mit einer deutschen Notaufnahme, meist angegliedert an ein Krankenhaus. Dazu gibt es einen Zettel mit dem was man bisher gemacht hat. Theoretisch kann man auch direkt dorthin, ist aber nicht der übliche Weg.

Emergency Room

Hier werdet Ihr bei Unfällen etc. mit dem Rettungswagen hingefahren, oder fahrt eben mit dem Taxi, falls Ihr aus dem Hotel, vom Urgent Care oder sonst wo her kommt. Auch hier gibt es erst einmal eine Datenerfassung. Um 2 Uhr morgens mit Schmerzen so mittelmäßig spannend. Aber entgegen aller Gerüchte braucht es nicht als allererstes die Kreditkarte (später schon). Also wurde ich aufgenommen und meine Beschwerden erfragt, der Bericht vom Urgent Care gelesen und dergleichen.

Maßnahmen waren dann:

  • Blut abgenommen
  • Urinstatus festgestellt
  • Kanüle im Arm gelegt
  • Schmerzmittel verabreicht

So, jetzt ging es endlich, nach fünf Stunden Quälerei. Jetzt entschied man sich den Schmerzen weiter auf den Grund zu gehen und machte ein CT. Ist ein sehr beliebtes Mittel, gern immer und überall, oder zumindest oft. Bei so einer Computertomografie sieht man schnell relativ viel, als fuhr man mich im Rollstuhl auch dahin. CT war in wenigen Minuten fertig und dann wurde ich mit einem Arztbrief in der Tasche auch entlassen. (Mehr oder minder auf eigenen Wunsch, da ich unbedingt nach Deutschland ins Krankenhaus wollte)

KOSTEN PAUSCHAL: 1.150 US$, also knapp 1.015 EUR

Auch diese Kosten sind bei Entlassung dort zu zahlen. Eine andere Variante, die geht bei einigen PKV oder auch Auslandsversicherungen (aber nicht die Regel), eine Abtretung der Kosten und damit eine Direktzahlung. Dieses ist aber eher bei hohen stationären Kosten üblich und sinnvoll. Bei so einer Behandlung wie hier, hätte ich sonst solange warten müssen, bis die Kostenübernahmeerklärung da ist. Nachts/ morgens in Deutschland derweil etwas schwierig.

Dazu kommen noch ca. 40 EUR Fahrtkosten, also vom Urgent Care zum Emergency Room und wieder zurück ins Hotel. Alles in Allem kein ganz billiges Vergnügen. So haben mich knapp 4 Std. Behandlungen

insgesamt ca. 1.200 EUR

gekostet. Es handelt sich aber nur um ambulante Behandlungen.

Spannende Frage, was hätte ich (wenn privat versichert) in Deutschland wohl dafür zahlen müssen?

Nun, ganz so vergleichbar ist es nicht, hier wäre der „Urgent Care“ eher nicht angefallen, sondern nachts um 2 eher direkt die Notaufnahme. Wären dort annähernd die identischen Behandlungen gemacht worden, so sähe das im Urgent Care und in der Notaufnahme so aus.

Gebührenziffer Bezeichnung Grundbetrag Satz Endbetrag
1 Eingehende Beratung 8,74 € 2,3 20,10 €
C Zuschlag nachts 18,85 € 2,3 43,36 €
8 Ganzkörperstatus 15,15 € 2,3 34,85 €
3652 Streifentest im Urin 2,04 € 1,8 3,67 €
101,97 €

EMERGENCY ROOM

1 Eingehende Beratung 8,74 € 2,3 20,10 €
C Zuschlag nachts 18,85 € 2,3 43,36 €
8 Ganzkörperstatus 15,15 € 2,3 34,85 €
3652 Streifentest im Urin 2,04 € 1,8 3,67 €
250
Blutentnahme, Vene
2,33 € 2,3 5,36 €
253 Injektion, intravenös 4,08 € 2,3 9,38 €
253 Injektion, intravenös 4,08 € 2,3 9,38 €
253 Injektion, intravenös 4,08 € 2,3 9,38 €
5372 Ct, Abdomen 155,51 € 1,8 279,92 €
415,40 €

 

Gut zu sehen, hier werden Einzelleistungen abgerechnet, keine Pauschalen und damit wären wohl die Kosten nicht doppelt angefallen, denn untersucht hätte man ja nur einmal. Es sind also durchaus Kostenunterschiede zu sehen, wobei in Deutschland auch noch höhere Kosten, also mit Begründung bis zum 3,5fachen Satz abrechenbar wären.

Wer erstattet solche Kosten?

Zunächst einmal die meisten privaten Vollversicherungen. Zudem ist eine einfache und günstige Auslandsreisekrankenversicherung (zum Beispiel diese) eine Möglichkeit.

Auch viele Kreditkarten enthalten eine solche Police. Hier ist darauf zu achten, ob diese nicht an einen Karteneinsatz gebunden sind oder sich nur auf geschäftliche/ private Reisen beziehen.

Kolumbus- der neue Auslandsschutz der HALLESCHE Krankenversicherung

24.
April '17

Zahnimplantate, Narkose – Erfahrungen und die Leistungen der Krankenversicherung


In den letzten Tagen war ich leicht außer Gefecht gesetzt, wer es vielleicht bei twitter oder Facebook mitbekommen hat, der wusste auch warum.

Das war am letzten Donnerstag und weil ich gerade in den letzten Tagen so viele (An-)Fragen bekam, wie es denn war und ob es auszuhalten ist, hier einmal ein etwas anderer Blogbeitrag, weniger vor dem Hintergrund der Versicherung, eher vor dem der Erfahrung.

Nachdem mir nach einer Wurzelbehandlung im letzten Jahr ein Zahn gezogen wurde, war auch die Brücke darauf dann „hin“ und so musste eine neue Lösung her. Klar kann man nun eine neue Brücke anfertigen, geht eben über zwei statt einen Zahn. Das Problem hierbei, wie bei allen Kronen und Brücken, es muss ein Zahn kaputt gemacht werden, denn irgendwie muss ja die neue Brücke halten. Dazu wird- laienhaft erklärt- der Zahn angeschliffen und dann die Brücke darauf befestigt. Wer selbst schon eine Brücke hat oder hatte, der kennt das. Irgendwie ist es nie optimal und entweder zu fest, zu lose, Lücke am Zahnfleisch oder was auch immer.

Eine andere Lösung – das Implantat

Entgegen der Brücke oder Krone ist hier kein anderer Zahn zu beschädigen. So wird durch die Verankerung des Implantates eine Art Schraube im Kiefer eingesetzt, dieses geschieht in einer „kleinen Operation“ und danach die Wunde wieder vernäht. Das Implantat ist daher- handwerklich- der Dübel der im Kiefer liegt und in welchen nach einigen Wochen der Aufsatz eingeschraubt wird. Durch das einwachsen im Knochen, auch einheilen genannt, ist dieser Teil des Implantates fest im Kiefer verwachsen und sichert den Halt. Dann kann „oben drauf“ der Zahn(ersatz) auch als Einzelzahn kommen, so muss hier kein Nachbarzahn beschädigt werden.

Klingt alles ganz plausibel und logisch und so machte ich mich mal auf den Weg zu einem Kieferchirurgen. Direkt nach dem Ziehen eines Zahnes geht das leider nicht, denn die Wunde muss in den meisten Fällen erst verheilen und sich komplett schließen. Zu lange warten sollten Sie aber auch nicht. Wird die Zahnlücke länger „nicht benutzt“, so bildet sich der Knochen zurück, ähnlich einem Muskel der nicht beansprucht wird. Das hatte ich zudem auch noch, allerdings auf der anderen Seite mit einem anderen Zahn, der bisher auch absolut kein Problem darstellte, denn die kleine Lücke fast ganz hinten war eben so. Nun dachte ich aber, wenn ich schon mal dabei bin, lassen wir doch das auch noch einmal ansehen.

Behandlungsplan und los gehts

Also wurde ein Heil- und Kostenplan erstellt. Hierzu ist ein Befund nötig, den der Kieferchirurg in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt erstellt. Hierbei wird dann besprochen und geplant, welche Maßnahmen konkret erforderlich sind und wie die Behandlung ablaufen soll. Genau das passierte bei mir im Januar und sah dann so aus.

Arbeitsteilung – ein Heil- und Kostenplan reicht nicht

Dabei ist zu beachten, nicht alles was mit den Implantaten zusammen passiert, macht auch der Kieferchirurg. Dieser ist für den Knochenaufbau (falls erforderlich), das Einsetzen der Implantate, das spätere Freilegen und den Aufsatz verantwortlich. Der eigentliche „Zahn“ der dann auch zu sehen ist, hierfür ist dann der Zahnarzt zuständig, ähnliche einer Brücke oder Krone, welcher dann auch im Labor gefertigt und angepasst wird.

Hier sind die Kosten dann unter anderem davon abhängig, welches Material verwendet wird und was (mehr …)