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12.
Dezember '19

Der immer erreichbare Berater? – was erwarten Sie ? Ihre Meinung bitte!


Ich bin nun schon etwas in der Branche unterwegs, mache vieles ein bisschen anders und bin recht gut erreichbar. Schauen Sie sich einmal in den Referenzen um und lesen sich einige davon in Ruhe durch, dann finden Sie einen Punkt immer wieder als positives Merkmal.

„ist superschnell erreichbar“
„antwortet auch spät abends noch“
„auch zu ungewöhnlichen Zeiten noch erreichbar“

Ich habe schon mit Kunden nachts um eins geschrieben, sogar Sprachnachrichten geschickt. Da ich aber neben diesem, meinem Lieblings“job“ durchaus noch anderes tue und daher oft einmal gern in anderen Zeitzonen unterwegs bin, ist das auch gar nicht schlimm.

Aber selbst wenn ich am Abend auf der Couch sitze, antworte ich noch auf eine Mail oder eine WhatsApp. Warum? Weil es mir Spaß macht. Nach über zwanzig Jahren in der PKV und BU Beratung muss ich vieles nicht mehr nachsehen, nachschlagen oder suchen. Ich (das soll nicht überheblich klingen bitte) weiß es einfach.

Ich bekam einmal einT-Shirt geschenkt und das trug folgende Aufschrift:

(c) Shirtracer auf Amazon

und das ist eben nach langen Jahren Erfahrung und Leidenschaft im Job auch so, das geht mir nicht anders wie Ihnen, in Ihrem Tagesgeschäft.

Auf der anderen Seite ist es „reine Faulheit“. Nehmen wir an Sie schreiben mir um 21.45 Uhr eine Nachricht, dann sehe ich diese, muss morgen früh daran denken und antworte Ihnen. Vielleicht vergesse ich es auch, weil zehn andere etwas gefragt haben. Da antworte ich lieber gleich. Sie sind zufrieden und ich auch, weil „aus dem Kopf“ und Platz für andere Gedanken.

Durch einen Blogbeitrag eines guten Branchenkollegen, dem Mattias W. Schlattmaier- einer DEVK Agentur- kam ich kürzlich auf das Thema Erreichbarkeit und freue mich, wenn Sie / Ihr mir hierzu Ihre/ Eure Meinung sagen würdet.

Gern einfach als Kommentar zu diesem Beitrag, gern auch via Facebook oder wo auch immer Ihr/ Sie mich sonst so kennt/ kennen und mir folgen.

Vorher aber noch einige Gedanken dazu.

Ich mache das nicht weil ich es muss, ich muss sicher nicht antworten um 22 Uhr, auch nicht um 19, auch nicht wenn es bei Ihnen nachts ist. Aber warum sollte ich nicht, wenn ich es weiß, es nahezu keinen Mehraufwand bedeutet und ich Spaß daran habe?

Habe ich keine Zeit, lese es nicht, habe keine Lust, das iPhone nicht mit, keinen Zugriff auf E-Mails oder was auch immer, dann tue ich es nicht. Es zwingt mich ja niemand.

In seinem Beitrag hat Matthias einen Kollegen zitiert, der eine andere Auffassung hatte und sogar in seinen Mails als Signatur festschrieb, er sei immer erreichbar, auch am Wochenende. Dieser Berater vertrat die Auffassung das seine (umsatzstärksten) Kunden hier nur und ausschließlich von Ihm beraten und betreut werden sollen. Selbst seinen eigenen Mitarbeitern traut er das nicht zu.

Bei mir gibt es eine solche Unterscheidung nicht. Bin ich erreichbar, dann antworte ich Ihnen auch und das egal ob Sie Kundin/ Kunde sind, eine Frage im LiveChat haben oder einfach nur so einen Tipp brauchen.

Ja, Marketingagenturen oder Consultants predigen gern die Klassifizierung von Kunden, also A, B, C Kunden oder noch mehr. Klar wissen Sie das nicht und klar gibt es Umsatzunterschiede bei Kunden. Aber ist der mit nur einer Frage (der aber vielleicht daraufhin zwei, drei anderen begeistert von mir und meinem Wissen erzählt) weniger „wichtig“? Ist der, der zwei, drei oder sieben Verträge hat besser?

Ihre Meinung ist gefragt.

Dazu gern einige Fragen, die Sie natürlich nicht beantworten müssen, auch nicht alle. Ich freue mich über jede Antwort, egal ob zu einer oder allen Fragen und noch mehr über Ihre Meinung.

Denken Sie bitte einmal an Ihren Berater in Versicherungs-/ finanzfragen.

1.) Wie wichtig ist Ihnen eine ständige Erreichbarkeit (abgesehen von den Notfallhotlines der Versicherer)?
2.) In welcher Zeitspanne erwarten Sie Antworten auf a.) einfache und b.) komplexe Fragen/ Probleme in einer E-Mail/ Nachricht?
3.) Ist Ihnen eine schnelle (WhatsApp/ knappe Mail) wichtiger im Vergleich zu einer ausführlichen, ausformulierten E-Mail (die länger dauert?)
4.) Falls Sie spät eine Mail schreiben (z.Bsp. nach 21 Uhr), wie „überrascht“ wären Sie von einer Antwort binnen Minuten?
5.) Was wäre hier eher Ihr Gedanke? a.) „hat der/die denn nie Feierabend und keine Familie“? oder b.) super, er/sie ist ja echt immer erreichbar?

Schreiben Sie einfach in die Kommentare und lassen mich wissen, wie Sie das sehen. Vielleicht auch wie das bei Ihnen und Ihren Kunden (falls Sie solche haben) ist? Erwartet das Ihr Arbeitgeber vielleicht sogar von Ihnen?

UND AN DIE KOLLEGEN die hier mitlesen.

Wie seht Ihr das? Wie macht ihr das bei Euren Kunden und was erwarten (oder glaubt ihr erwarten) diese von Euch?

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion, egal über welchen Kanal.

08.
August '14

Kleine Bitte- dauert nur 5 Minuten und tut nicht weg, versprochen :-)


Ich habe eine kleine Bitte…

Würden Sie mir etwas schenken? 5 Minuten Ihrer Zeit, vielleicht heute am Freitag oder am Wochenende?

Ich bitte Sie um Beantwortung der folgenden 5 Fragen in meiner Umfrage- die Auswertung gibt es dann später natürlich auch hier.

VIELEN DANK!  Zur Umfrage geht es hier!

Umfrage

13.
Juli '12

Gastbeitrag: Berufsunfähigkeit – das unterschätzte Risiko


Das Risiko berufsunfähig zu werden wird häufig falsch eingeschätzt. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie des Forsa Institut, im Auftrag der Versicherungskammer Bayern(VKB). Die Umfrage wurde im Februar 2012 in Bayern durchgeführt.

Schätzung des Anteils derer, die im Laufe ihres Lebens berufsunfähig werden (n=500 Bayern; Quelle: Versicherungskammer Bayern) © Versicherungskammer Bayern

Fast die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass maximal 10% der Gesamtbevölkerung im Laufe des Lebens arbeitsunfähig werden. Tatsächlich scheiden inzwischen schon fast 25% der Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben aus.

Diese Einschätzung ist besonders auffällig, weil knapp 33% ihren Beruf für besonders stressig und ca. 15% ihren Beruf für körperlich anstrengend oder gar gefährlich halten. Zu dem gibt fast jeder Dritte an einen Betroffenen in seinem Umfeld zu kennen.

„Wenn schon berufsunfähig, dann sind es doch bestimmt die anderen“,

scheint hier die Meinung der Befragten zu sein. (mehr …)