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12.
März '19

HALLESCHE OPTI.free – neue und umfangreiche Optionen für GKV Versicherte/ Heilfürsorge


Optionen und Anwartschaften sind eine gute Idee, gut deshalb, weil diese einen Weg in die PKV sichern und einen Wechsel auch bei später neu dazugekommenen Erkrankungen ermöglichen. Gerade wer heute noch nicht in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln kann, das aber schon gern würde, der sichert sich damit einen Weg.

Eine Tür mehr bleibt somit auf. Die Hallesche geht nun noch deutlich weiter und stellte heute den neuen Optionstarif HALLESCHE Opti.free vor. Nicht nur der Weg in die Private Vollversicherung wird damit möglich, auch der Abschluss von Zusatzversicherungen, einer Pflegepflichtversicherung und auch der Neuabschluss eines Krankentagegeldes ist damit machbar, ganz ohne neue Gesundheitsfragen.

Warum solche Optionen wichtig sind? In meinem Artikel zu Anwartschaften und Optionen habe ich bereits beschrieben, welche Möglichkeiten sich dann bieten, gerade wenn heute der (berufliche oder private) Weg noch nicht ganz klar ist und ein Wechsel sonst erst später möglich wäre. Diesen Artikel habe ich am Ende nochmals verlinkt.

HALLESCHE OPTI.free – was ist das denn?

Es handelt sich um eine Optionsversicherung. Also einen Tarif, welcher den derzeitigen Gesundheitszustand bei Antragstellung einfriert und somit bei Erreichen bestimmter Termine oder dem Webfallen einer Versicherungspflicht einen Weg in die Private Versicherung ermöglicht. Neu und anders ist hier, dass es auch eine Option auf den Abschluss von Zusatzschutz ist. Damit lassen sich also auch Krankenzusatztarife für die Bereiche ambulant, stationär oder Zahn später abschließen.

Warum bieten Unternehmen sowas an, wenn doch schon heute die Zusatzversicherung abgeschlossen werden kann?

Nun, am Ende ist es ein Instrument der Kundenbindung. Auf der anderen Seite spricht es aber gerade all die Kunden an, welche heute den Schutz in der Zusatzversicherung zwar gern hätten, diesen aber vielleicht aus finanziellen Gründen noch nicht nutzen können. All jenen bietet die Hallesche hiermit ein Modell um sich später zu versichern und dennoch den heutigen Gesundheitszustand zu nutzen.

HALLESCHE OPTI.free – wer kann den Tarif nutzen?

Für den Abschluss des Versicherungsschutzes gelten nur wenige Vorgaben. Daher müssen die Interessenten BEI ABSCHLUSS

  • – in Deutschland leben (es reicht aus, wenn dieses zu Beginn der Fall ist)

  • – in einer deutschen Gesetzlichen Krankenkasse versichert sein

  • – ODER Anspruch auf freie Heilfürsorge haben (Soldaten z. Bsp.)

  • – maximal 44 Jahre alt sein (Als Alter gilt immer „aktuelles Jahr minus Geburtsjahr)

Für zwei Zielgruppen bietet sich damit so ein Schutz auch noch an. Soldaten oder sonstige Bedienstete mit einem Anspruch auf freie Heilfürsorge. Polizisten und Soldaten bekommen bisher die medizinische Versorgung durch den Dienstherren sichergestellt. Hier fließt kein Geld, sondern eine medizinische Leistung. Endet das Dienstverhältnis aber, so müssen sich diese weiter/ neu versichern, was gerade mit einem schlechten Gesundheitszustand ein Problem sein kann. Bisher war die Lösung eine Anwartschaft, nun schafft der OPTI.free eine weitere Möglichkeit. (ob die Anwartschaft oder eine Option besser passt, ist dabei sehr von der persönlichen Situation abhängig)

HALLESCHE OPTI.free – Option auf Zusatzversicherungen

Wer sich also für einen solchen Optionsbaustein entscheidet, der hat unzählige Optionen. Zum einen lassen sich damit Zusatzversicherungen sicherstellen. Dabei gelten unzählige Termine und Möglichkeiten, lediglich mit dem 49. Geburtstag muss eine Entscheidung final getroffen werden.

In welche Zusatzversicherungen kann gewechselt werden?

  • – Versicherungen für die ambulante Ergänzung (Brille, Heilpraktiker, etc.)

  • – Versicherungen für die stationäre Ergänzung (Einbett-, Zweibettzimmer, Privatärztliche Leistungen, Chefarztbehandlung)

  • – Versicherungen für Zahnschutz (Zahnbehandlung, Prophylaxe, Zahnersatz, Kieferorthopädie

  • – Schutz für Krankentagegeld (Selbstständige ab 22. Tag max. 100 EUR, Angestellte ab 43. Tag, max. 150 EUR)

  • – Schutz für Krankenhaustagegeld bis max. 50 EUR

Kein Optionsrecht besteht jedoch, wenn bereits ein Zusatztarif bestand und diese nach Abschluss des Optionstarifes gekündigt wurde. Ein gekündigter Zusatzschutz vor Beginn der Option ist unschädlich.

HALLESCHE OPTI.free – Option auf Vollversicherungen

Auch in der Vollversicherung enthält der Tarif OPTI.free natürlich Optionen. Dabei gelten auch hier unterschiedliche Termine und Fristen. Gut zu sehen, auch wer sich bei der Möglichkeit einer PKV zunächst für die Gesetzliche Krankenkasse und die dortige freiwillige Versicherung entscheidet, der kann später noch den Wechsel nachholen.

Genau hier liegt zum Beispiel das Problem vieler Anwartschaften und Optionen, denn hier ist oft ein Wechseln nur „gleich oder nie mehr“ nach Eintritt der Versicherungsfreiheit möglich. Das führt durchaus zu Problemen, wie hier im Artikel mit einer Aktivierung der Anwartschaft nachzulesen.

In welche Vollversicherungen kann gewechselt werden?

  • – Versicherungen welche für den Neuzugang geöffnet sind

  • – Schutz bei ambulanten, stationären und / oder Zahnleistungen bieten

  • – je nach Bedarf Vollschutz oder Beamte Restkostenabsicherung

  • – Schutz für Krankentagegeld (Selbstständige ab 22. Tag max. 100 EUR, Angestellte ab 43. Tag, max. 150 EUR)

  • – Schutz für Krankenhaustagegeld bis max. 50 EUR

  • – Pflegepflichtversicherung

Gerade die Option auf den Abschluss einer Pflegepflichtversicherung ist wichtig, denn was nützt eine Anwartschaft auf eine PKV, wenn dann für die Pflegepflichtversicherung 500% Zuschlag verlangt werden kann. Aus dem Grunde sicher dieses hier die vollständige Rückkehr.

HALLESCHE OPTI.free – Laufzeit, Eintrittsalter bei Nutzung

Der Tarif OPTI.free kann jederzeit abgeschlossen werden.

  • – FÜNF Jahre mit automatischer Verlängerung

  • – monatlich kündbar

  • – Mindestvertragslaufzeit 2 Jahre

Das erstmalige Versicherungsdauer läuft ab Abschluss bis zum 01. Juli des fünften Kalenderjahres. Danach wird wieder um weitere 5 Jahre verlängert, solange bis zum Ablauf des Monats, in welchem der Versicherte 49 Jahre alt wird.

Eine KÜNDIGUNG ist jederzeit zum Monatsendee kündbar, wenn diese Kündigung mindestens 15 Tage vorher vorliegt UND der Vertrag bereits mindestens 2 Jahre bestand.

Wichtig zu wissen!

Das Eintrittsalter wird erst bei Auslösen der Option berechnet. Also richten sich die Prämien der Voll- und/oder Zusatzversicherung auch nach dem dann erreichten Alter. Das kann und muss auch so sein, denn Altersrückstellungen werden (im Vergleich zu einer großen Anwartschaft) nicht gebildet.

Der alte und bisher bekannte OPTIONSTARIF JOKER FLEX bleibt auch weiterhin abschließbar. Alle Detaisl im Beitrag „Hallesche JOKER FLEX

HALLESCHE OPTI.free – Kann die Option mehrfach genutzt werden?

Ja. So kann ein Versicherter erst die Option für die stationäre Zusatzversicherung nutzen, später das Krankengeld (zum Beispiel als Selbstständiger der in der GKV bleibt) dazu versichern und wiederum später dann die Umwandlung in die Vollversicherung starten. Voraussetzung ist natürlich immer, die Optionstarife bestehen weiter und werden bezahlt.

HALLESCHE OPTI.free – Prämien, Bedingungen, Antrag

Doch was kostst der Tarif? Nun, es gibt altersabhänige Beiträge, der Kunde wird immer für 5 Jahre in die jeweilige Stufe eingruppiert. Wer zum Besipiel mit 34 den Abschluss tätigt, der bleibt auch die kommenden Jahre zu dem Beitrag (8,40 EUR) versichert. Es erfolgt dann eine Neueinstufung nach 5 Jahren in das DANN erreichte Alter. Beispiel: Eintritt mit 29: Beitrag in den ersten fünf Jahren 7,20 EUR, dann fünf Jahre 8,40 EUR, dann fünf Jahre 14,30 EUR und so weiter.

  • Alter 0 bis 30 Jahre = 7,20 EUR monatlich

  • Alter 31- 35 Jahre = 8,40 EUR monatlich

  • Alter 36- 40 Jahre = 14,30 EUR monatlich

  • Alter 41 bis 49 Jahre = 24,70 EUR monatlich

Die genauen Bedingungen für den neuen Tarif OPTI.free habe ich Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung gestellt. Mit diesem Link lässt sich das pdf abrufen:

Hallesche, Tarifbedingungen OPTI.free, Stand 01/2019

Antragstellung

Um den OPTI.free Tarif zu beantragen, ist der normale Antrag erfordertlich, also die identischen Gesundheitsfragen zur Vollversicherung. Diesen können Sie HIER abrufen oder direkt im Downloadbereich.

DOWNLOAD: Antragsformular Hallesche OPTI free

HALLESCHE OPTI.free – Fazit

Der neue Optionstarif OPTI.free schafft, wie der Name schon suggeriert, viel Freiraum und viele neue Möglichkeiten. Gerade wer noch nicht weiß, wie das berufliche und private Leben so läuft und das Geld für eine umfassende Zusatzversicherung noch nicht hat, sichert sich hiermit viele Optionen und hält sich Türen offen.

ABER: Auch hier gilt in der Beratung- Zuerst ist zu prüfen, ob die Tarife, die dann nach heutigem Stand abschließbar sind, auch passen. Eine Option für einen Tarif, welchen man eh nie nutzen möchte, macht keinen Sinn. Wer aber noch nicht sicher ist, welche Voll- oder Zusatzversicherung passt und daher die Entscheidung vertagen will, der kann das hiermit gut tun.

Optionstarife, Anwartschaften und wie man sich sonst die Möglichkeit der PKV sichern kann

10.
Juni '11

Optionstarife, Anwartschaften und wie man sich sonst die Möglichkeit der PKV sichern kann


Der Eine oder Andere würde gern die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) verlassen. Nicht erst seitdem die erste (City BKK), nun vielleicht auch die zweite Kasse (BKK für Heilberufe) insolvent ist, machen sich mehr und mehr Versicherte Gedanken über die Zukunft ihres Krankenversicherungsschutzes.

Doch gerade Berufseinsteiger können noch nicht wechseln. Anders als in anderen Berufen, wo dieses wegen Unterschreiten der Jahresarbeitentgeltgrente (JAEG) auch dauerhaft nicht möglich ist, haben Studierende oftmals nach einigen Jahren die nötige Grenze (in 2011 von 49.500 EUR) erreicht.

Doch was, wenn sich bis dahin der Gesundheitszustand verschlechtert hat? Auch eine kurzfristig in Anspruch genommene Psychotherapie verbaut den Weg in die Private Krankenversicherung (PKV) oft für Jahre. Gerade in stressigen Prüfungssituationen nehmen jedoch Studenten eine solche Beratung von Psychologen oder Therapeuten gern in Anspruch. Kaum jemand macht sich Gedanken über die Folgen. Nicht nur die PKV wird für einige Jahre unmöglich, auch Berufsunfähigkeitsversicherer haben ein Problem damit und verweigern den nötigen Schutz.

Doch sind diese Probleme lösbar?

Es gibt mehrere Möglichkeiten sich den Weg in die PKV zu sichern. Genau wie in der Berufsunfähigkeit gilt jedoch auch hier: Möglichst früh daran denken und nicht erst beantragen (wollen) wenn es zu spät ist, oder die Behandlungen bereits geplant sind. Der Berufsunfähigkeitsschutz kann auch zunächst mit einer geringen Rentenhöhe beantragt werden. Das hält den Beitrag im Studium oder der Ausbildung gering und ermöglicht später eine Erhöhung ohne Gesundheitsprüfung. Maßgebend dafür sind die so genannten Nachversicherungsoptionen und eine ausreichende Dynamik im Vertrag.

Möglichkeit 1: Anwartschaftsversicherung / Optionstarife

Am Markt werden unterschiedliche Produktvarianten von den Krankenversicherern angeboten. Die Anwartschaftsversicherung gibt es in zwei Varianten. Die große und die so genannte kleine Anwartschaft. Der Unterschied zwischen den beiden Produkten liegt in der Frage, was „gesichert wird“. Schützt die kleine Anwartschaft „nur“ den Gesundheitszustand der versicherten Person, so wird in der großen A. auch gleich noch das Eintrittsalter mit „eingefroren“. Da aber teils deutliche Prämienunterschiede vorhanden sind, will eine Entscheidung wohl überlegt sein.

Der Nachteil der Anwartschaften besteht darin, dass ich nur für das „einfrieren“ des Gesundheitszustandes oder des Eintrittsalters zahle. Natürlich ergibt sich daraus später ein Vorteil, aber mit bis zu 25% des Normalbeitrages ist es eben auch nicht ganz billig.

Daher bieten einige Unternehmen so genannte Optionstarife an. Anders als die Anwartschaft bestehen diese jedoch meist nicht auf einen speziellen Tarif, sondern sichern die Möglichkeit in „alle verkauftsoffenen Tarife der Gesellschaft“ zu wechseln. Diese Optionstarife sind oftmals deutlich preiswerter zu haben, sicher aber den Wechsel nicht jederzeit, sonder zu festgelegten Terminen. Ein solcher Baustein ist der Optionstarif Joker von der Halleschen. Aber natürlich bieten auch andere Unternehmen solchen Schutz an.

Alle gemeinsam haben jedoch eins. Die Gesellschaft ist mit Abschluss eines solchen Tarifes festgelegt. Daher sollten Sie diese sehr genau und nach den möglichen Vollkostentarifen auswählen. Besonders wichtig sind dabei die Auswahlkriterien der Privaten Krankenversicherung, nichts ist schlimmer, also wenn nachher der „Haupttarif“ nicht passt.

Möglichkeit 2: Zusatztarife und Option

Um nicht erst mit einsetzen der Privaten Vollversicherung (PKV) Schutz zu haben und schon jetzt von besseren Leistungen als gesetzlich Versicherte zu profitieren bietet sich aber noch eine andere Variante an. Dabei werden die Vorteile der Zusatzversicherung um eine Option ergänzt. So finden sich am Markt stationäre Zusatzversicherungen für das Zweibettzimmer, das Einbettzimmer und die privatärztliche Behandlung, erweitert um die Möglichkeit in eine Vollkostenversicherung umstellen zu können. So geht es dem Kunden heute schon besser, falls er mal ins Krankenhaus muss, kann später dann jedoch ohne Probleme in die „richtige PKV“ wechseln.

Auch hier gilt jedoch die sorgfältige Auswahl. Suchen Sie sich immer zunächst das Unternehmen aus, wo Sie später krankenversichert sein wollen. Erst nachdem diese Auswahl abgeschlossen ist, planen Sie die weiteren Schritte. Dabei kann je nach Angebot, sowohl die Möglichkeit 1, als auch die Zusatzversicherung mit Option die richtige Wahl sein.

Doch noch einmal zurück zur Berufsunfähigkeit:

Hierbei sind besonders die Vorgaben und Höchstversicherungssummen für Schüler, Azubis und Studenten zu beachten. Weiterhin ist sehr wichtig auf die möglichen Varianten zur späteren Nachversicherung und eine ausreichende Dynamik zu achten. Damit Sie in beiden Fällen die richtige Wahl treffen können, löchern Sie Ihren Berater mit Fragen und lesen die Bedingungen genau.

Folgende Informationen und Dokumente helfen Ihnen dabei:

Leitfäden zur Privaten Krankenversicherung und zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Auswahlkriterien zur PKV und Berufsunfähigkeit

Fragebögen

05.
Mai '11

Das neue Kombi Produkt: Berufsunfähigkeit und Optionstarif – neu und einzigartig? Hält die Continentale den Makler und Kunden für so dumm?


Bei den Pressemitteilungen oder angeblich so neuen und einzigartigen Produkten von Versicherern muss ich immer an diese Kuchen Werbung der Sparkasse denken. Manchmal frage ich mich ernsthaft wer Produkte entwickelt, Anträge entwirft und meint, damit etwas neues und „eintigartiges“ zu schaffen.

Einzigartig ist aber das neue Produkt der Continentalen Krankenversicherung aus einem anderen Blickwinkel. Nachdem die Gothaer vor mehr als einem Jahr den Makler und Vermittler Ihrer Produkte schon für dumm verkaufen wollte, scheint die Continentale mit ihrem „einzigartigen Produkt zur Berufsunfähigkeit mit einer Option auf eine Krankenversicherung“ dieses noch übertreffen zu wollen. Warum das so ist und was genau so „schlimm“ daran ist, schauen wir uns hier einmal genau an.

In der Pressemitteilung der Continentalen vom 03. 05. 2011 ist unter anderem der folgende Text nachzulesen:

„Innovation: Als erster deutscher Versicherer bietet die Continentale jetzt ihre Berufsunfähigkeits-Vorsorge Premium zusammen mit der Option AV-P1 auf eine private Krankenversicherung an.“

Was daran die große Innovation sein soll, erschließt sich mir leider nicht. Klar, bisher musste ich mich um zwei Produkte bemühen. Da konnte der Kunde einen Versicherer in der Privaten Krankenversicherung (PKV) auswählen, dabei meine individuellen Auswahlkriterien zur Privaten Krankenversicherung berücksichtigen und das passende Produkt finden, einen Antrag stellen und eine Police bekommen. Danach hat sich der Berater und Kunde wieder hingesetzt und eine weitere Beratung begonnen. Dabei ging es nicht mehr um die Frage zur Privaten Krankenversicherung, sondern vielmehr um den notwendigen Schutz bei Berufsunfähigkeit, denn irgendwoher muss ja das Geld (auch für die Beiträge zur Krankenversicherung) kommen, wenn mal nicht mehr arbeiten kann.

Bisher konnte, durfte oder musste sich der Kunde nun zweimal mit einer Beratung beschäftigen, zweimal unterschiedliche Tarife und Versicherer anschauen und sich dann den besten für ihn passenden heraussuchen. Doch nach der Pressemitteilung der Continentalen Kranken- und Lebensversicherung ist das nun alles ganz einfach.

„Für den Vermittler bietet diese spartenübergreifende Produktkombination zudem einen neuen, ganzheitlichen Beratungsansatz, der vor allem für den Einstieg in eine langfristige Kundenbeziehung mit jungen Leuten interessant ist. Denn sie haben noch einen langen Berufs- und Lebensweg vor sich, auf dem auch der Versicherungsschutz unkompliziert mitwachsen sollte.“

Ich weiss ja nicht wie die „typischen Vertreter und Vermittler der Continentalen“ aussehen, aber glaubt ein Versicherer ernsthaft, ein qualifizierter Berater hat bisher anders beraten? Ist es nicht eher hinderlich die Produkte zwingend bei einem Unternehmen abschließen zu müssen? Nur weil ein Unternehmen ein passendes Berufsunfähigkeitsprodukt anbietet, hat es dann automatisch auch den passenden und richtigen Krankenversicherungsschutz für den Kunden? Natürlich ist es für ein Unternehmen schön. Da hab ich den Kunden nicht nur mit einem, nein gleich mit zwei (mehr oder weniger passenden) Produkten geködert beglückt. Der dumme Vermittler wird es schon nicht merken das es nicht optimal sein muss, nein der verkauft ja eh nur und ist bestimmt froh wenn er nicht nur einmal, besser gleich zweimal und mehr Geld verdient.

Als Spezialist in den Bereichen der Krankenversicherung und Berufsunfähigkeit haben weniger als 10% meine Kunden in den letzten 10 Jahren die Krankenversicherung und die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit bei einem Unternehmen. Gründe liegen schlichtweg in den Produkten und den Mitbewerbern. Klar ist der Übergang zwischen Krankentagegeldzahlung und Berufsunfähigkeitsrente wichtig, zahlreiche Urteile zur Arbeitsunfähigkeit vs. Berufsunfähigkeit bestätigen das zweifellos, aber schließe ich es deshalb bei einem Unternehmen ab und kaufe mir ein minderwertiges Produkt (im Vergleich zu anderen Versicherern) ein? Die Continentale hat mit der Tarifeinführung des COMFORT einen Tarif geschaffen, der lange nicht für alle Kunden passt. Auch der Economy Tarif oder die GS1 oder GS2 (plus) Tarife sind nicht immer passend. Warum sollte sich also ein junger und gesunder Kunde vorab auf so einen Versicherer festlegen?

Und: Abgeschlossen werden kann der Optionstarif AV-P1 bis zum Alter von 45 Jahren. Die Kombination aus BU-Vorsorge Premium und Optionstarif AV-P1 ist also auch für Kunden, die bereits mitten im Berufsleben stehen, ein interessantes Angebot. Dabei ist der AV-P1 natürlich immer an den Fortbestand der BU gebunden.

Wenn Sie mit Mitte 20 Ihr Studium abgeschlossen haben, die ersten Jahre Erfahrungen im Beruf sammeln konnten, entscheiden Sie sich dann schon für eine Automarke und legen sich fest, dass ihr nächsten Auto nur noch von dieser Marke kommen wird? Ist es nicht vielmehr so, das der wichtige Schutz bei Berufsunfähigkeit so früh als möglich zu besorgen ist, die Private Krankenversicherung aber meist er mit später steigendem Einkommen möglich ist?

Ist das Modell denn so einzigartig?

Grundsätzlich werden hier zwei Produkte abgeschlossen. Ein Abschluss findet mit einem Antrag statt. Über den Unsinn zu den Gesundheitsfragen die fast schon eine Frechheit sind, da diese den Kunden und Vermittler für dumm verkaufen will, lesen Sie weiter unten im Beitrag. Doch zurück zum Antrag. Auf dem Deckblatt wird klar dokumentiert was und wo hier Anträge gestellt werden. Das Produkt „Berufsunfähigkeitsversicherung B1 Premium“ bei der Contientale Lebensversicherung AG und das Produkt „Optionstarif AV-P1″ bei der Continentale Krankenversicherung. Super, braucht der Kunde oder Vermittler nur einmal den Namen des Kunden schreiben, auch nur einmal persönliche Daten wie Adresse, Bankdaten und dergleichen ausfüllen. Das ist einzigartig, denn würde der Kunde sich bedarfsorientiert beraten lassen, so kämen unter Umständen zwei unterschiedliche Tarife heraus, JA sogar zwei Gesellschaften wären möglich.

Gibt es so ein Produkt denn bei anderen Unternehmen auch?

Ganz klare Aussage, zum Glück nicht. Es ist ja in der Versicherungswirtschaft nicht unüblich, dass Unternehmen Produkte zu Paketen bündeln. Nicht erst seit heute ist bekannt, das damit meist gute und schlechte nicht ganz so tolle Produkte gemeinsam verkauft werden. Jeder der etwas von Verkauf, Vertrieb oder Marketing versteht weiss das. Beschäftigt sich ein Kunde und Vermittler also aktiv und intensiv mit der Materie, so werden sich zweifelsohne andere und oft auch besser passende Produkte finden. Einen Optionstarif zum späteren Abschluss einer Privaten Krankenversicherung bieten wahrlich nicht nur die Continentale Krankenversicherung, auch andere Unternehmen bieten seit langem solche Modelle in verschiedenen Variationen an. Einige Mitbewerber verbinden diese mit einem Zusatzversicherungsschutz und ermöglichen damit nicht erst „in 5, 10 oder 15 Jahren“ Versicherungsschutz in der noch abzuschließenden Krankenversicherung. Dort besteht dann heute schon ein ergänzender Versicherungsschutz zur gesetzlichen Krankenkasse (GKV). Ob man den jetzt in jungen Jahren braucht oder nicht, die Frage muss sich jeder selbst beantworten. Mit einer solchen Option, da hat die Continentale zweifelsfrei recht, wird ein Gesundheitszustand konserviert und der Interessent läuft nicht Gefahr später nicht mehr in die Private Krankenversicherung zu kommen. Gesundheitliche Probleme, Krankheiten oder Unfallfolgen die nach Abschluss auftreten sind dann automatisch mitversichert und spielen bei der Risikoprüfung keine Rolle.

Wie sehen denn die Antragsfragen aus und was ist so schlimm daran?

Private Krankenversicherer haben unterschiedlich lange Abfragezeiträume in Ihren Anträgen. Dabei gibt es Unternehmen, die wollen die ambulanten Behandlungen der letzten 3, 5 oder gar 10 Jahre wissen. Auch im stationären Bereich sind 10 Jahre, aber auch 5 oder teilweise sogar weniger möglich und bei Sonderfällen wie Psychotherapie oder Suchtbehandlungen werden meist andere und längere Zeiträume abgefragt. In der Praxis kann es damit also durchaus wichtig und sinnvoll sein, sich neben den Leistungen und Prämien den Antrag sehr genau anzuschauen. Dabei ist alles anzugeben, nach denen der Versicherer ausdrücklich fragt. Grundlage für diese Anzeigepflicht ist im § 19 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) geregelt. Der Gesetzgeber schreibt darin:

(1) Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen.

Lesen Sie den unterstrichenen Teil noch einmal bitte. Es ist also nur das anzugeben, nach dem ausdrücklich und schriftlich gefragt wurde. Eine Reihe von Urteilen, zuletzt mehrfach gegen die Hanse Merkur Krankenversicherung, beschäftigen sich mit dem Rücktritt wegen nicht angegebenen Umständen. Da habe ich als Kunde natürlich ein Interesse daran, genau das anzugeben was gefragt wird, aber eben auch nicht mehr. Glauben Sie ernsthaft, ein Versicherer würde andere Informationen nicht verwerten und Krankheiten bei der Risikoprüfung ausblenden, wenn er diese kennt? Auch wenn Angaben gemacht werden, die so nicht gefragt sind oder der Kunde Atteste zur Verfügung stellt die außerhalb des Anfragezeitraumes sind, verwerte ich als Versicherer diese Informationen. Ich (als Versicherer) „kaufe mir doch nicht bewusst“ ein schlechteres Risiko ein, obwohl ich es vermeiden kann. Der Risikoprüfer einer Gesellschaft hätte seinen Job nicht verstanden, wenn er bewusst erhöhte Risiken die er kennt, nach denen aber nicht gefragt wurde, bewerten würde

Schaut man sich die Fragen in dem Antragsformular nun einmal an, so muss man dabei drei Anträge betrachten. Zum einen den Antrag auf Private Krankenversicherung (der bei Abschluss einer solchen auszufüllen wäre), den Antrag auf Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung und zuletzt auch den Antrag aus der Kombination.

Besonders spannend sind die Antragsfragen deshalb, da diese unterschiedliche Abfragezeiträume beinhalten. Da wird der Kunde mit dem Kombi-Antrag benachteiligt, da dieser unter Umständen mehr angeben muss als der Kunde, der beide Verträge separat abschließt. Da werden zum Beispiel das Thema Psyche und Psychotherapie im oberen Antragsteil Fragen gestellt. Auf Seite 3 des Antrages B1 + AV-P1 findet der Antragsteller die Frage:

„Bestanden oder bestehen bei Ihnen in den letzten 10 Jahren Krankheiten oder Beschwerden a.) der Psyche (z. Bsp. Depressionen, Angstzustände oder Zwangsstörungen, Neurose, vom Arzt diagnostizierter Stress- oder Erschöpfungszustand, Essstörung, Schmerzsyndrom, Burn-Out-Syndrom, psychosomatische Störung, Suizidversuch)“

Zum Einen ist die Frage nach Beschwerden immer sehr schwer zu beantworten. Anders als bei einer Frage nach Behandlungen, die objektiv greifbar und nachvollziehbar sind, werden Beschwerden unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. Aber das sollte gar nicht der Punkt sein. Die oben gestellte Frage finden wir im oberen Teil unter „Erklärung zum Gesundheitszustand“. Im unteren Teil der Antragsseite gibt es dann noch die „Besondere Risikofragen zum Optionstarif AV-P1“. Dort wird nun aber gefragt:

„Wurde in den letzten 5 Jahren eine psychotherapeutische Behandlung angeraten oder durchgeführt?“

Diese Frage findet sich so in dem normalen Antrag auf Krankenversicherung der Continentale auch. Nutzt der Kunde also den Kombi-Antrag, so muss dieser mehr Angaben machen, als der Kunde im Einzelantrag und der Versicherer erhält „ganz ungewollt“ mehr Informationen als sonst. Ein Schelm wer böses dabei denkt, nicht wahr?

Eine andere Frage stellt sich noch zu der so genannten HIS Datei, also der gefürchteten „Schwarzen Liste“ der Versicherer. Dort werden bekanntlich Informationen zu abgelehnten oder mit Zuschlägen angenommenen Anträgen abgespeichert. Auf das so genannte Hinweis- und Informationssystem haben normalerweise die Krankenversicherungsunternehmen keinen Zugriff. Was passiert aber nun in diesem Fall? Im Antrag stimmt der Kunde dieser Datenübermittlung ja bereits zu. Auf der Seite 6 des Kombiantrages heißt es dazu:

„Ich willige ein, dass das Unternehmen für Zwecke des HIS risikoerhöhende Merkmale sowie Auffälligkeiten, die auf Versicherungsbetrug hindeuten können, an die Auskunftdatei informa IRFP GmbH übermittelt.“

Somit erhält der Versicherer hier durch die Verwendung des Kombiantrages deutlich mehr Gesundheitsangaben und Informationen als bei der Verwendung der einzelnen Anträge. Dieses Risikos sollte sich der Kunde und auch ein Berater bewusst sein und einen entsprechenden Hinweis in (s)eine Beratung einbauen. Auch stimmt der Kunde im Antrag bereits der Weitergabe der Unterlagen zur Leistungsprüfung zu. Die Continentale Lebensversicherung darf also der Krankenversicherung über den Eintritt des Versicherungsfalls informieren und Unterlagen weitergeben.

Wie sind denn die Einzelbausteine (Optionstarif und Berufsunfähigkeitsversicherung) im Vergleich zu Mitbewerbern aufgestellt?

Wie bereits eingangs in diesem Beitrag und auch vielfach in anderen Beiträgen geschrieben- ein gutes oder schlechtes Produkt gibt es nicht. Jedes Produkt ist nur so gut oder schlecht wie es den konkreten Bedarf auch abdeckt. Dennoch gibt es natürlich Aussagen in den Versicherungsbedingungen der Krankenversicherungstarife der Continentalen und auch der Berufsunfähigkeitspolice, die am Markt zum Teil deutlicher und besser formuliert sind.

So sollten Sie in dem Tarif BU Vorsorge Premium die Bereiche zur Arztanordnungsklausel, zum Umorganisation aber auch zu den Leistungsbeschränkungen genau lesen. Schauen Sie sich am besten in meinem Leitfaden zur Berufsunfähigkeit einmal die anderen Formulierungen von Versicherern an. Auch die Fragen, was bei Ausscheiden aus dem Beruf passiert, was gibt es für Leistungseinschränkungen und Begrenzungen und vor allem welche Leistungsausschlüsse gelten, sollten dringend besprochen und geklärt werden. Da es in der Berufsunfähigkeitsabsicherung eben keine halbe Rente gibt sind hier die Bedingungen elementar wichtig. Was nützt Ihnen ein Vertrag der im Leistungsfall nicht zahlen muss?

Auch in der Krankenversicherung der Continentalen gibt es wie bei anderen Anbietern diverse Einschränkungen und Ausschlüsse. Daher beschäftigen Sie sich bitte intensiv mit den Auswahlkriterien zur Privaten Krankenversicherung. Nur so finden Sie heraus, welche finanziellen Risiken Sie eingehen, was eventuell anderweitig besser zu bekommen ist oder wo es Fallen im Kleingedruckten gibt. Mit der Frage was denn nun die „Hilfsmittel in einfacher Ausführung“ sind beschäftigten sich in der letzten Zeit die Gerichte. Genaueres zu den Gründen und auch das Urteil können Sie in meinem Beitrag „Hilfsmittel in einfacher Ausführung heißt eben nicht “billig” (Urteile LG Dortmund 2 S 39/10 und AG Stuttgart 14 C 6415/06)

Fazit: Was bringt nun das Produkt und die Kombination genau?

Ganz offen gesagt… NICHTS. Die Kombination in der Form mag neu sein, ist jedoch in der Praxis und bei anderen Unternehmen ähnlich und deutlich individueller zu bekommen. Eine Absicherung auf Berufsunfähigkeit sollte ebenso wie ein Krankenversicherungsvertrag auf den eigenen Bedarf ausgerichtet sein. Es ist nicht wichtig, ob es ein Antrag ist den Sie ausfüllen müssen oder zwei. Wichtig ist das der Schutz genau der ist, den Sie sich vorstellen. Anders als bei einer einfachen Optionsversicherung denken Sie ruhig einmal über einen Zusatzschutz zur heutigen gesetzlichen Krankenkasse nach. Hier gibt es durchaus Tarife am Mark, die einen späteren Wechsel in Vollkostentarife ohne neue Risikoprüfung ermöglichen.

Diese Produkteinführung zeigt einmal mehr: Nicht alles was aus vertrieblicher Sicht einzigartig und neu ist oder von Unternehmen so beworben wird muss auch so sein. Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen und schauen Sie immer in die zu Grunde liegenden Bedingungen. Nur die Aussagen und Fakten, welche  in den Versicherungsbedingungen genannt sind, entscheiden über die Leistungsverpflichtungen des Unternehmens. Verlassen Sie sich daher nicht auf Prospekte, sondern nur auf das berühmte Kleingedruckte.

24.
August '09

Option auf Zusatz- oder Vollkostenversicherung – Teil II


Guten Tag,

hier hatte ich bereits über den Tarif JOKER flex der Halleschen Krankenversicherung geschrieben, mit dem war zusammen mit dem Abschluss einer Vollkostenversicherung auch eine Option zur späteren Verbesserung des Versicherungsschutzes möglich.

Nun hat die Hallesche den Schutz erweitert. Lesen Sie selbst:

Für Studenten und Auszubildende bietet der Tarif JOKER ab sofort zusätzlich die Möglichkeit, nach Ende des Studiums oder der Ausbildung eine Zusatzversicherung bei der HALLESCHE ohne erneute Gesundheitsprüfung abzuschließen. Ein optimaler Zeitpunkt, da in der Regel dann auch die finanzielle Möglichkeit für eine Zusatzversicherung gegeben ist.

Für nur 5,- € im Monat hat Ihr Kunde nach dem Ende des Studiums oder der Ausbildung die Wahl

– eine Zusatzversicherung der HALLESCHE zu ergänzen (die Option zum späteren Wechsel in die Vollversicherung bleibt erhalten) oder
– in Tarif OK umzustellen. Auch bei dieser Umstellung können weitere Zusatzversicherungen ergänzt werden.
Künftig können Sie Tarif JOKER auch solo abschließen, ohne Kombination mit einem anderen Zusatzversicherungstarif der HALLESCHE.

Bei dem angesprochenen Tarif OK handelt es sich um eine stationäre Zusatzversicherung mit der Option auf Vollkostenschutz zu definierten Terminen. (stationär: Zweibettzimmer und Privatarztversorgung)

Auch bei anderen Gesellschaften gibt es entsprechende Optionen. Daher ist dieses keine Tarifempfehlung, diese kann nur nach Analyse per persönlichen Situation gegeben werden.

AKTUALISIERT:

Hallesche mit Verbesserungen der Optionstarife OK und Joker

02.
März '09

Option für die Übergangszeit im Basistarif


Wie bereits in verschiedenen Beiträgen berichtet, ist ein Wechsel für bisher privat krankenversicherte Kunden nur mit einem Umweg über den Basistarif möglich.

Somit besteht das Risiko für den privat versicherten Kunden darin, nach den 18 Monaten im Basistarif nicht mehr in einen verbesserten Versicherungsschutz wechseln zu können. Die Gefahr besteht somit darin, dass der Gesundheitszustand sich bis zum Ablauf der 18 Monate Pflichtversicherungszeit im Basitarif verschlechtert und ein geplanter Versicherungsschutz nicht mehr erreicht werden kann.

Die Hallesche Krankenversicherung hat nun ein Produkt mit dem Namen Joker auf den Markt gebracht. Ähnlich wie bereits weitere Versicherer zuvor ist es nun möglich diese Option nach 18 Monaten (oder alternativ nach 3 und 5 Jahren) zu nutzen um seinen Versicherungsschutz zu verbessern oder aus dem Basistarif in den Vollkostenschutz zu wechseln.

Somit haben auch privat Versicherte, welche Ihre Altersrückstellungen nicht verlieren möchten, die Möglichkeit einen planbaren und überschaubaren Versicherungsschutz zu erhalten.

Aus der Produktbeschreibung:

JOKERflex kann für nur 3,50 €/Monat zu jedem Vollversicherungstarif (auch dem Basistarif) der HALLESCHE abgeschlossen werden. Mit JOKERflex sichern Sie Ihren Kunden jetzt die Entscheidungsfreiheit, nach 3 oder 5 Jahren in einen anderen Tarif zu wechseln – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Der Wechsel kann in alle verkaufsoffenen Vollversicherungstarife erfolgen, sofern Versicherungsfähigkeit besteht.

Die Sonderbedingungen können Sie hier als pdf herunter laden.