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05.
Juli '19

LV1871 mit verbesserter Einstufung in der Schüler-BU (auch Azubi) und vereinfachten Gesundheitsfragen [Aktion bis 31.07.2019]


Die Schule ist für viele nun zu Ende und die Ausbildung naht. Ein Grund mehr, sich zum Thema „Absicherung gegen Berufsunfähigkeit“ Gedanken zu machen. Egal ob als (ehemaliger) Schüler, oder als Eltern. Der Nachteil? Viele Ausbildungsberufe sind deutlich schlechter eingestuft im Vergleich zur „Tätigkeit“ als Schüler. Daher kann es sinnvoll sein, die aktuelle Altion der LV 1871 genauer anzusehen, denn hier besteht auch nach Ende der Schule und sogar bei bereits vorhandenem Ausbildungsvertrag die Chance auf eine bessere Einstufung.

LV1871 mit verbesserter Einstufung in der Schüler-BU – für wen?

Der Versicherungsschutz der Schüler BU ist nicht nur für die Schüler interessant, welche die Schule beendet haben. Auch alle bestehenden Schüler und Schülerinnen können einen solchen Schutz nutzen und durch den frühen Einstieg günstigere Prämien sichern.

Interessant dabei, die Einstufung bleibt auch dann bestehen, wenn später deutlich schlechter eingestufte Berufe ausgeübt werden. Eine Veränderung der Berufsgruppe erfolgt dann nicht mehr. Somit sichern sich Eltern und Schüler bei einem frühen Abschluss nicht nur den Gesundheitszustand, sondern auch die bessere Berufsgruppeneinstufung.

Es handelt sich zudem um eine echte BU Absicherung und keine abgestreckte Schüler-/ Erwerbsunfähigkeitsklausel.

LV1871 mit verbesserter Einstufung in der Schüler-BU – verbesserte Berufsgruppen

In einigen Ausbildungsberufen und für Schüler bestimmter Schulzweige hat die LV 1871 zudem ab 01. Juli die Einstufung verbessert.

LV1871 mit verbesserter Einstufung in der Schüler-BU – vereinfachte Gesundheitsfragen

Zusätzlich zu der Einstufungsverbesserung bietet die LV1871 derzeit ein veinfachte Risikoürfung für verschiedene Personengruppen an. Details dazu folgen in einem weiteren Beitrag. Auch Schüler, Azubis und Studenten können davon profitieren.

04.
Juli '19

[BU Aktion] Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen


Lange hatten wir keine dieser Aktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen und im Vergleich zu früheren ist es auch keine wirkliche „Aktion“, eher der Wunsch des Versicherers hierbei weniger Gesundheitsfragen zu stellen und damit den Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung bei der LV 1871 zu erleichtern.

Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen – für wen und welche Tarife?

  • – abschließbar für die Tarife Golden BU, Golden BU Start, Performer Golden BU (jeweils auch mit Pflegepaket)

  • – für versicherte Personen bis 35 Jahre

  • – Körpergröße und Gewicht der versicherten Person liegen im normalen Bereich

  • – für eine Vielzahl von Berufen aus dem kaufmännischen Bereich, für Akademiker oder Schüler (Gymnasium) möglich

  • – auch bei Rauchern möglich

Zudem gelten weitere Beschränkungen hinsichtlich der Rentenhöhe und der Vertragsgestaltung.

  • – maximal 1.500 € Rente (oder berufsspezifische Grenzen)

  • – Schüler maximal 1.100 €

  • – max. 3% Dynamik

Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen – welche Fragen müssen beantwortet werden?

Eine wesentliche Voraussetzung ist zudem, Größe und Gewicht müssen im „normalen“ Verhältnis sein. Welcher BMI das genau ist, sagt die LV 1871 noch nicht, ist aber von mir angefragt. Zudem ist ein Schutz über die vereinfachten Fragen nur möglich, wenn ALLE Fragen mit nein beantwortet werden können.

Die ersten Fragen betreffen Hobbys und Beruf.

1. Bestehen bereits Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen oder sind solche beantragt?

2. Üben Sie eine der folgenden Sportarten aus: Motorsport, Bergsport, Flugsport, Tauchsport, Reitsport, Kampfsport, gefährliche Mannschaftssportarten?

3. Planen Sie innerhalb der nächsten zwölf Monate einen mehr als sechswöchigen Auslandsaufenthalt außerhalb der Europäischen Union?

Wer also schon eine BU hat oder eine solche beantragt hat (Voranfragen sind kein Antrag), der kann die vereinfachte Prüfung nicht nutzen. Alle anderen aber schon.

Weiter geht es mit den Gesundheitsfragen. Wobei es eigentlich mehr als 7 Fragen sind, denn die Frage 4. enthält Unterfragen.

4. Wurden Sie in den letzten fünf Jahren von einem Arzt oder sonstigen Heilbehandler untersucht oder behandelt?

bei „ja“ weitere Fragen:

4.a. Wurden Ihnen in den letzten sechs Monaten Medikamente verschrieben oder verabreicht?

4.b. Waren Sie in den letzten fünf Jahren für mehr als 14 Kalendertage durchgehend aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, Ihre übliche Tätigkeit (berufliche Tätigkeit, Teilnahme am Schulunterricht, Studium) auszuüben oder sind Sie derzeit dazu nicht in der Lage?

4.c. Wurden Sie in den letzten fünf Jahren wegen des Genusses von Alkohol oder anderer Suchtmittel beraten oder behandelt?

4.d. Sind Sie in den letzten fünf Jahren untersucht oder behandelt worden wegen einer Herzerkrankung, Tumorerkrankung, Nierenerkrankung oder Diabetes?

Anmerkung: Die Frage 4 ist die einzige, welche zunächst mit JA beantwortet werden darf, wenn danach alle Fragen 4a-4d mit NEIN beantwortet werden.

5. Bestehen oder bestanden in den letzten fünf Jahren psychische Beschwerden oder Erkrankungen?

6. Wurden Sie in den letzten zehn Jahren stationär aufgenommen oder ist eine stationäre Behandlung in den nächsten zwölf Monaten geplant?

7. Hatten Sie in den letzten sechs Monaten Beschwerden des Nervensystems oder Gehirns, des Bewegungsapparates oder der Sinnesorgane?

Unter die Frage 7 fallen auch Kurz- und Weitsichtigkeit. Damit wären all diese Kunden auch ausgeschlossen. Ich habe auch das einmal bei der LV 1871 konkret angefragt.

Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen – Fazit

Generell ist eine solche BU Aktion immer eine gute Idee, wenn das Produkt passt und die sonstigen Parameter passen. Wer aber diese Fragen alle mit nein beantworten kann, für den sollte auch bei vielen Anbietern eine Beantragung einer normalen BU möglich sein. Ja, dann sind dort mehr Angaben zu machen oder weitere Fragen zu beantworten, dennoch ist aber am Ende die Auswahl der Produkte größer.

Daher gilt auch hier, genau zu überlegen welche Leistungen und Bedingungen benötigt werden und dann im Wege von anonymen Voranfragen eine Annahme zu klären.

–> Anonyme Voranfrage – dazu braucht es einen qualifizierten Berater

–> Auswahlkriterien und Schritte zur richtigen BU

06.
Januar '15

Lebensversicherung LV1871 neu mit Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit in der Berufsunfähigkeitsversicherung


Nachdem ich gestern bereits über die Einführung der AU Regelung bei der Generali Lebensversicherung schrieb, kommt heute die Einführung dieser Regelung bei dem nächsten Unternehmen. Die LV 1871 führt mit den neuen Bedingungen 2015 (L-B1909/01.15) auch Regelungen ein, die dem Versicherten eine Leistung aus der Berufsunfähigkeitsversicherng auch dann ermöglichen, wenn „nur“ lange genug Arbeitsunfähigkeit besteht.

Zunächst auch hier der Hinweis auf die unterschiedlichen Begriffe Arbeits- und Berufsunfähigkeit und die entsprechenden Unterschiede dazu.

Arbeits-, Berufsunfähigkeit und Invalidität – eine Erklärung durch den Begriffsdschungel

Schauen wir uns aber nun einmal die genauen Regelungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung der LV 1871 an, dort heisst es:

§ 1 Welche Leistungen erbringen wir bei Arbeitsunfähigkeit?

Leistungsumfang
1. Haben Sie „Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit“ vereinbart und wird die
versicherte Person während der Dauer dieser Versicherung arbeitsunfähig im Sinne von § 2, erbringen wir folgende Versicherungsleistungen:

a) Zahlung einer Rente in Höhe der vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente für die in den Absätzen 5 bis 7 genannte Dauer;
b) volle Befreiung von der Beitragspflicht für die in den Absätzen 5 bis 7 genannte Dauer.

2. Ist eine Karenzzeit vereinbart, so entsteht der Anspruch auf die Rente erst mit dem Ablauf der Karenzzeit, sofern während der Karenzzeit ununterbrochen Arbeitsunfähigkeit gemäß § 2 oder Berufsunfähigkeit gemäß § 2 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung mit erweiterten Leistungen bestanden hat und bei deren Ablauf noch andauert. Wir erbringen Leistungen nur für die Zeit nach dem Ablauftermin.
Endet die Arbeitsunfähigkeit bzw. Berufsunfähigkeit und tritt innerhalb von 24 Monaten erneut Arbeitsunfähigkeit oder Berufsunfähigkeit aufgrund
derselben Ursache ein, so werden bereits zurückgelegte Karenzzeiten berücksichtigt.

3. Wenn wir Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit einstellen, besteht kein auf Wiedereingliederungshilfe gemäß § 1 Abs. 12 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung mit erweiterten Leistungen.
4. Soweit in Ihrem Versicherungsschein geregelt ist, dass bestimmte Ursachen und Umstände bei der Ermittlung der Berufsunfähigkeit nicht
berücksichtigt werden, so gilt dies auch bei Arbeitsunfähigkeit. (Anmerkung: Ausschlüsse in der BU)

Wichtig und zu beachten sind hier also die Regelungen bei vereinbarter Karenzzeit. Wer sich in der BU dafür entschieden hat, Leistungen erst nach Ablauf von 6 Monaten zu bekommen, der verwirkt in diesem Zeitraum auch die Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit, diese wird eben gerade nicht losgelöst davon betrachtet. Wichtig ist auch hier zu beachten, eine solche Karenzzeit wird auf die 18 Monate Maximalleistung angerechnet. Wer also eine sechsmonatige Karenzzeit vereinbart, hat nur 12 Monate Rentenzahlungen bei AU zu erwarten, nicht 18.

Interessanter sind zudem die weiteren Regelungen, wo es heißt:

Leistungsdauer

Die Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit erbringen wir, solange jeweiligen Erhöhungsantrags versichert ist, betragen.

– die versicherte Person ununterbrochen arbeitsunfähig gemäß § 2 ist und
– die Leistungsdauer der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht abgelaufen
– die maximale Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit gemäß Abs. 7 nicht abgelaufen ist und
– wir keine Leistungen wegen Berufsunfähigkeit erbringen, vgl. 3 Abs. 2 und
– die versicherte Person lebt.

6. Arbeitsversuche im Rahmen einer stufenweisen Wiedereingliederung
stellen keine Unterbrechung der Arbeitsunfähigkeit dar.

7. Die Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit ist auf maximal 18 Monate beschränkt. Wenn die versicherte Person mehrfach arbeitsunfähig gemäß § 2 ist, gilt die Beschränkung auf 18 Monate für alle eintretenden Arbeitsunfähigkeiten zusammen.
Ist eine Karenzzeit vereinbart, werden bei der maximalen Leistungsdauer von 18 Monaten auch die Monate berücksichtigt, in denen Arbeitsunfähigkeit vorlag, aber aufgrund der Karenzzeit keine Rentenleistung erbracht wurde. Die Monate, in denen Arbeitsunfähigkeit und gleichzeitig Berufsunfähigkeit gemäß § 2 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung mit erweiterten Leistungen vorlag und in denen aufgrund der Karenzzeit keine Leistung erbracht wurde, werden bei der maximalen Leistungsdauer von 18 Monaten dagegen nicht berücksichtigt. Die maximale Leistungsdauer von 18 Monaten verkürzt sich somit um diejenigen Monate der Karenzzeit, in denen Arbeitsunfähigkeit, jedoch keine Berufsunfähigkeit vorlag.

Besteht Anspruch auf Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit, so sollte dieser schon vor Ablauf der 6 Monate geltend zu machen, denn unter Punkt 4 im Paragraph 4 der Bes. Bedingungen heisst es:

„Wird der Antrag spätestens drei Monate nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit gestellt, so sichern wir die rückwirkende Auszahlung der ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit geschuldeten Rentenleistungen spätestens eine Woche, nachdem alle erforderlichen Bescheinigungen für den gesamten Zeitraum von sechs Monaten nachgereist wurden, zu.“

Wer sich also hieran hält und die Voraussetzungen erfüllt, kann nach 6 Monaten und einer Woche bereits die Zahlung auf seinem Konto verbuchen.

AU Regelungen m LV1871

Was müssen Sie zur Erlangung der Leistung tun?

§ 4 Welche Mitwirkungspflichten (Obliegenheiten) sind zu beachten, wenn Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit verlangt werden?

1. Zur Beantragung von Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit sind uns unverzüglich auf Kosten des Ansprucherhebenden die folgenden Unterlagen einzureichen:
a) Für Personen, für die ein gesetzlicher Anspruch auf Entgeltfortzahlung, ein Anspruch auf Krankengeld oder eine Anzeigepflicht gegenüber der Agentur für Arbeit besteht, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen entsprechend der in Deutschland gültigen gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien der Krankenkassen.
b) Für andere Personen (z.B. Selbständige ohne gesetzlichen Krankengeldanspruch oder nicht erwerbstätige Personen) entsprechende privatärztliche Atteste, wie etwa Bescheinigungen zur Beantragung von Krankentagegeld, Dienstunfähigkeitsbescheinigungen oder Bescheinigungen zur Beurlaubung vom Unterricht aus gesundheitlichen Gründen.
c) Soweit vorliegend, amts- bzw. schulärztliche Bescheinigungen

2. Die Bescheinigungen müssen von einem zugelassenen und praktizierenden Arzt ausgestellt worden sein. Praktiziert der Arzt nicht in dem Land, in dem die versicherte Person ihren Wohnsitz oder ihren Arbeitsplatz hat, behält sich die Lebensversicherung von 1871 a.G. vor, eine Bescheinigung durch einen zu benennenden unabhängigen, dort ansässigen Arzt zu verlangen.

Wie hoch ist die Mehrprämie?

Anders als bei der Condor aber ähnlich wie bei der Alten Leipziger oder dem Volkswohl Bund ist diese AU Leistung in dem Vertrag als Option versicherbar. Wer es haben möchte versichert es, wer nicht lässt es eben.

Für einen 30jährigen Kaufmann unterscheiden sich daher die Prämien deutlich. Versichert werden soll hier eine Rente von 2.000 € monatlich bis zum 67 Lebensjahr, die Prämien lauten:

ohne AU Leistungen: 149,58 € brutto, Zählbeitrag 80,77 €

mit AU Leistungen: 163,02 € brutto, Zählbeitrag 88,03 €

Der Unterschied von 10% in der Zählprämie ist damit deutlich höher als bei z. Bsp. der Alten Leipziger, wo dieser bei 3-4% liegt.

Ist es für bestehende Kunden versichert/ versicherbar? 

Hier gilt, wie bei allen Unternehmen, ein Einschluss ist nur mit Umstellung des bestehenden in den aktuellen Tarif möglich, eine automatische Umstellung oder Nachversicherung dieser Mehrleistung passiert nicht. Wer also schon in alten Bedingungen versichert ist, der sollte genau Prüfen ob und wie wichtig ihm diese Option ist und wenn, nicht nur die LV 1871 sondern auch alle weiteren Mitbewerber anschauen. Dazu prüfen Sie bitte die Auswahlkriterien zur Berufsunfähigkeitsversicherung genau und stimmen diese auf Ihren konkreten Bedarf ab.

Die kompletten Bedingungen finden Sie hier:

LV 1871, Bedingungen Berufsunfähigkeit 2015

09.
Januar '12

LV 1871 verbessert die Bedingungen der „Golden BU“ zum 01. 01. 2012


Gerade im Bereich der privaten Krankenversicherungen hat es in den letzten Jahren viele Veränderungen gegeben. Viele Gesellschaften haben durch Klarstellungen und Bedingungsverbesserungen einen Schritt in Richtung „klare und einfachere Vertragswerke“ gemacht. Auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung wird dieses fortgesetzt. So hat die LV 1871 ihre Bedingungen zum 01. 01. 2012 verbessert. Damit wird auch das Bedingungswerk der LV 1871 attraktiver, dennoch aber in Bezug auf Preis-/ Leistungsverhältnis kein Aufstieg zu den Top Anbietern.

Was genau wird verbessert?

a.) mehr als altersentsprechender Kräfteverfall

Die Formulierung in den Bedingungen (§1 a) wird verbessert. Zukünftig ist Berufsunfähigkeit bei Krankheit, Körperverletzung und Kräfteverfall vorhanden. Die strittige und nicht eindeutige Formulierung „mehr als altersentsprechender Kräfteverfall“ wurde ersatzlos gestrichen.

b.) konkrete Ausübung / Verweisbarkeit / Lebensstellung

Weiterhin wird klargestellt, das der Versicherer auf die Möglichkeit einer abstrakten Verweisung ausdrücklich verzichtet. Nur wenn ein anderer Beruf „konkret ausgeübt wird“ sind Einschränkungen der Leistung möglich. Auch die Formulierung zur Lebensstellung werden nun klar und deutlich und an die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) angelehnt. Damit ist zugleich sichergestellt, das eine Einkommensminderung von mehr als 20% (bezogen auf das Bruttoeinkommen) nicht möglich ist, niedrige Sätze können ebenfalls schon unzumutbar sein.

c.) Ausscheiden aus dem Berufsleben und Umorganisation bei Selbstständigen
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