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05.
November '18

Bundeskabinett legt durchschnittlichen Zusatzbeitrag der GKV für 2019 fest


Das Bundesgesundheitsministerium hat am 23. Oktober 2018 den neuen, durchschnittlichen Zusatzbeitrag in der gesetzlcihen Krankenkasse für das Beitragsjahr 2019 festgelegt.

Im Bundesanzeiger wurde dieses am 26. 10. 2018 bekanntgegeben.

Wie ändert sich der Zusatzbeitrag?

Ab dem 01. Januar 2019 sinkt somit der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,1 Prozentpunkte auf damit 0,9%. Wichtig ist der durchschnittliche Zusatzbeitrah für die Bezieher von Arbeitslosengeld II und für die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses zur PKV ab 2019.

Wie ich hier bereits erklärte, kehren wir ab 2019 wieder zu der paritätischen Versorgung zurück. Während Arbeitnehmer bisher die Beiträge für den Zusatzbeitrag allein tragen mussten, beteiligt sich der Arbeit

Was bedeutet dieses für Versicherte in der PKV?

Der Arbeitgeberzuschuss wird, aufgrund der Änderung der Jahresarbeitentgeltgrenze (JAEG) jährlich neu festgelegt. Durch die Rückkehr zur paritätischen Versorgung bekommen Versicherte in der privaten Krankenversicherung mehr Zuschuss. Der neue Höchstzuschuss zur privaten Krankenversicherung berechnet sich dann ab 2019 wie folgt:

neue Beitragsbemessungsgrenze (BBG): 54.450 EUR pro Jahr, 4.537,50 EUR pro Monat

Der Arbeitgeberzuschuss 2019 errechnet sich demnach wie folgt:

Zuschuss zur Krankenversicherung (Grundbeitrag)

14,6% GKV Beitragssatz, davon trägt der Arbeitgeber 7,3%

7,3% x 4.537,50 € = 331,24 € = AG Zuschuss zur Krankenversicherung 2019

Zuschuss zur Krankenversicherung (auf ZUSATZbeitrag)

DAZU kommt ab 2019 auch der kassenindividuelle ZUSATZbeitrag (dieser liegt zwischen null und 1,7 Prozent, der durchschnittliche ZUSATZbeitrag bei 0,9%)

ZUSCHUSS berechnet sich also in 2019 wie folgt: (legt man den durchschnittlichen Beitrag zu Grunde)

0,45% x 4.537,50 € = 20,42 € = AG Zuschuss zur Krankenversicherung TEIL II 2019

Somit bekommt der privat Versicherte Abrbeitnehmer, neben dem Zuschuss zur Pflegepflichtversicherung immer 50% des Beitrages der zur PKV gezahlt wird, maximal aber die Höchstbeiträge.

Dabei kann auch ein Zuschuss für Kinder und Familie gezahlt werden.

Arbeitgeberzuschuss: Wie Sie auch für Frau und Kind einen PKV Zuschuss vom Arbeitgeber bekommen

24.
September '13

Arbeitgeberzuschuss, Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze 2014 als vorläufige Werte bekannt


photoUpdate 9.9.14: Die neuen Werte für 2015 sind (vorläufig) bekannt. Mehr Infos im Beitrag „Sozialversicherungswerte 2015

Anders als bisher erwartet ändern sich die Werte für 2014 nun doch. Wie der Haufe Verlag gestern unter Bezug auf einen Referentenentwurf bekannt gab, ergeben sich für 2014 weitere Steigerungen. Die Zahlen für die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung und die der Versicherungspflichtgrenze werden sehnsüchtig erwartet, richten sich doch nach diesen auch die Zahlen für den Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung für Privatversicherte. Ebenso entscheidet diese Grenze auch darüber, wer sich privat versichern darf und ob ein PKV Versicherter Angestellter ggf. wieder versicherungspflichtig wieder in die gesetzliche Krankenkasse (GKV) muss.

Die Versicherungspflichtgrenze 2014 wird vorr. bei 53.550 EUR (+ 1.350 EUR) liegen, ebenso ändert sich daher die besondere Versicherungspflichtgrenze (für alle bis zum 31. 12. 2002 PKV Versicherten) auf 48.600 EUR .

Da auch die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung um 1.350 EUR pro Jahr oder 112,50 EUR pro Monat steigt, ändert sich auch der Höchstbeitrag zur Gesetzlichen Krankenkasse und der Arbeitgeberzuschuss. Dieser berechnet sich dann in 2014 wie folgt:

Arbeitgeberzuschuss zur Privaten Krankenversicherung 2014

Für das Jahr 2014 ergibt sich somit folgende Berechnung:

15,5% GKV Beitrragssatz, davon tragen Arbeitnehmer 7,3 + 0,9% und Arbeitgeber 7,3%

7,3% x 4.050 EUR = 295,65 EUR (bisher 287,44 EUR, +8,21 EUR) = AG Zuschuss zur Krankenversicherung 2014 

Der Zuschuss zur Pflegepflichtversicherung berechnet sich wie folgt:

2,05% Pflegevers. Beitragssatz, davon tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 1,025%

1,025% x 4.050 EUR = 41,51 EZR (bisher 40,36 EUR, +1,15 EUR) = AG Zuschuss zur Pflegepflichtversicherung 2014

Der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt demnach ebenfalls an und berechnet sich für das Jahr 2014 wie folgt:

Gesamtbetrag zur GKV:

Krankenversicherung: 4.050 EUR * 15,5% = 627,75 EUR (bisher 610,31EUR, + 17,44 EUR)

Pflegepflichtversicherung: 4.050 EUR * (2,05% + 0,25% (Kinderlose)) =  93,15 EUR (bisher 90,56 EUR, +2,59 EUR)

GESAMT sind in der Krankenversicherung dann 720,90 EUR pro Monat von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu entrichten und damit 20,03 EUR mehr als in 2013

Davon zahlt der (kinderlose) Arbeitnehmer allein:

KV: 4.050 EUR * (7,3%+0,9%) = 332,10 EUR (bisher 322,88 EUR, +9,22 EUR)

Pflege: 4.050 EUR * (1,025% + 0,25%)= 51,63 EUR (bisher 50,20 EUR, +1,43 EUR

GESAMTANTEIL Arbeitnehmer in 2014: 383,73 EUR (bisher 373,08 EUR, +10,65 EUR)

Damit ergeben sich für den Arbeitnehmer mit Höchstbeitrag Mehraufwendungen (KV+PV) von 127,80 EUR pro Jahr, Leistungsänderungen ergeben sich hierdurch jedoch nicht.

Hier noch einmal alle Zahlen im Überblick: (mehr …)