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05.
September '16

Prämien in der Berufsunfähigkeitsversicherung steigen zum 01.01.2017


Neues Jahr, neuer Beitrag. Der Anstieg von Prämien zur Berufsunfähigkeit und anderen Versicherungssparten mit altersabhängigen Prämien ist nicht ungewöhnlich, dennoch ist zum Anfang des Jahres 2017 einiges anders.

Warum steigen Prämien in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Generell sind die Beiträge bei der Absicherung der Berufsunfähigkeit konstant. Einmal abgeschlossen ändert sich der (Brutto-)beitrag nicht mehr, es sei denn dynamische Erhöhungen setzen ein und passen den Beitrag und auch die versicherte Rente im gleichen Verhältnis an. Da dieses aber eine „freiwillige“ Erhöhung ist, welche nicht unter den Begriff „Beitragserhöhung“ fällt, soll es darum hier nicht gehen.

Brutto- und Nettobeitrag

In der Absicherung der BU gibt es zwei unterschiedliche Beiträge, beide finden Sie auf dem Versicherungsschein. Neben dem Bruttobeitrag, dem Betrag den der Versicherer tatsächlich kalkuliert hat um das Risiko zu decken, gibt es noch einen weiteren Beitrag. Der Nettobeitrag, immer der geringere der beiden genannten Beträge, nennen einige Unternehmen auch Zählbeitrag. Dieses ist der Betrag, welchen Sie monatlich oder jährlich auf Ihrem Konto sehen, der Betrag den Sie tatsachlich bezahlen.

Woher kommt die Differenz?

Nun, der Versicherer nimmt monatlich eine Vielzahl von Beiträgen ein. Nicht alles wird dabei zur Risikodeckung bzw. Auszahlung von bestehenden oder neuen Versicherungsleistungen verwendet und benötigt. Diese Beträge werden vom Versicherer angelegt, damit werden (im besten Fall) Zinsen und Kapitalerträge erwirtschaftet und diese den Kunden anteilig gutgeschrieben. Soweit zumindest die Theorie.

Wer sich einmal am Markt der Kapitalanlagen umsieht oder nur einmal die Zinsen eines Kontos, Festgeldes oder Sparbuches anschaut wird froh sein noch keine negativen Zinsen zu haben. Während die Zeiten mit 4% Zins auf das Tagesgeld einige Jahre zurück liegen, sind dafür heute die Zinsen im Bereich der Baufinanzierung sehr niedrig. So hat jede (Zins-)Situation immer zwei Seiten, aber dennoch: Für den Versicherer bedeutet die derzeitige Zinssituation jedoch weniger Erträge, damit weniger Geld welches auf den einzelnen Versicherungsnehmer entfällt und damit einen geringeren Abschlag.

Durch weniger Überschüsse (dem Betrag der bisher von Ihrem Bruttobeitrag abgezogen wird, quasi als vorgezogene Beteiligung an Kapitalerträgen) entsteht somit ein höherer Zahl-/ Nettobeitrag.

Bestands- wie Neukunden betroffen

Für den Neukunden bedeutet dieses von Beginn an einen höheren Beitrag. Oftmals werden in Vergleichen leider nur die Nettobeiträge verglichen. Da gibt es Versicherer mit sehr großen Spannen, welche mit deutlich kleineren und Versicherer bei denen Brutto- gleich Nettobeitrag ist. So kann ein Versicherungsschutz bei unterschiedlichen unternehmen schnell so aussehen:

Anbieter 1:
Brutto: 101,21 Euro, Zahlbeitrag: 52,32 Euro

Anbieter 2:
Bruttobeitrag: 89,65 Euro, Zahlbeitrag: 55,32 Euro

Anbieter 3:
Bruttobeitrag: 76,65 Euro, Zahlbeitrag: 76,65 Euro

Welchen Versicherungsschutz würden Sie wählen, wenn alle anderen Leistungen identisch wären?

Klar, Anbieter 1 bietet den geringsten Beitrag, schließlich ist es der Betrag der monatlich von Ihrem Konto abgebucht wird. Aber ist es wirklich die preiswerteste Wahl? Oder eignet sich Anbieter 2 nicht besser, denn hier bietet sich schließlich ein geringerer Bruttobeitrag an? Bei einer möglichen Erhöhung der Beiträge aufgrund geringerer Überschüsse wäre hier schon bei 89 und nicht erst bei 101,21 Euro Schluss.

Lesetip: Brutto- oder Nettobeitrag, was zahle ich eigentlich?

Garantiezins sinkt auf 0,9%

Mit der Senkung des Garantiezinses wird auch eine Anpassung des Beitrags erforderlich, denn wenn weniger „Zusatzertrag“ vorhanden ist, dann muss das Geld durch höhere Beträge gegenfinanziert werden. Das bedeutet aber auch, das eine Anpassung, ein Neuabschluss oder eine Änderung der BU-Absicherung dieses Jahr noch sinnvoll sein kann.

Eintrittsalter macht es zudem teurer

Viele Interessenten und Versicherten gegen davon aus, bis zu dem tatsächlichen Geburtstag das eine, und am Tag danach das nächste Eintrittsalter erreicht zu haben, dem ist aber nicht so. Bei den meisten Unternehmen, nahezu allen in der BU, ist die Zeitrechnung eine etwas andere. So ist es vollkommen egal, ob Sie am 1.Januar oder 31.Dezember Geburtstag haben, Sie sind das ganze Jahr gleich alt.

Eintrittsalter = aktuelles Jahr minus Geburtsjahr

Damit es klarer wird, hier ein Beispiel:

Nehmen wir an, Sie und am 5. August 1986 geboren. Dann hatten Sie gerade Geburtstag und sind 30 Jahre alt geworden. Versicherungstechnisch waren Sie dieses aber schon am 1. Januar. Ob Sie daher Ihren BU Schutz mit Beginn 1.1., 1.8. oder 1.12.2016 beantragen und beginnen lassen, das spielt keine Rolle für die Prämie.
Wird der Beginn aber der 1.1.2017, so sind Sie versicherungstechnisch 31 Jahre alt, obwohl Sie den Geburtstag erst acht Monate später feiern. Auch aus diesem Grund ist es sinnvoll sich rechtzeitig und im aktuellen Jahr um einen passenden Schutz zu bemühen. Der weitere und oftmals wichtigere Grund der Gesundheitsfragen und damit einhergehende Zuschläge oder gar eine Ablehnung sprechen sowieso für einen zeitigen Versicherungsschutz.

Gründe nicht bis 2017 zu warten gibt es somit einige:

  • – Neue gesundheitliche Beschwerden und Probleme machen einen Schutz schwieriger
  • – neuer Garantiezins verteuert die BU ggf.
  • – höheres Eintrittsalter zieht lebenslang höhere Prämien nach sich

Daher: Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken zu dem benötigten Schutz und der möglichen Absicherung.

Lesetip: Warum es unverantwortlich ist, keinen BU Schutz zu haben

12.
Januar '16

Prozess- und Leistungsquoten in der BU und warum diese Zahl so gar nichts bei der Tarifauswahl bringt


P-r-o-z-e-s-s-e, B-e-s-c-h-w-e-r-d-e-n… klingt böse, oder? Diese beiden „Kennzahlen“ werden in diversen Tests, Vergleichen oder sonstigen Veröffentlichungen bei der Privaten Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung immer mal wieder herausgeholt und sind angeblich wichtig bevor Sie Ihren Versicherungsschutz auswählen. Doch ist dem wirklich so und falls ja warum nicht?

Die Prozessquote

Was ist das?

Die Quote gibt an, wie viele Prozesse im Vergleich zu Leistungsfällen geführt wurden, nicht wie viele gewonnen oder verloren wurden. Der Branchendienst map-report veröffentlicht eine solche Quote seit Jahren. Auch das Unternehmen Morgen und Morgen (Hersteller von Vergleichssoftware und Ratingunternehmen) veröffentlicht eine solche Quote. Anders als der MapReport geht es hier jedoch um Leistungsprozesse welche verloren wurden.

So schreibt Morgen&Morgen:

In dieser Komponente wird die M&M BU-Prozessquote bewertet. Die M&M BU-Prozessquote setzt die Anzahl der verlorenen Prozesse ins Verhältnis zu den vom Versicherer abgelehnten Leistungsfällen. Hiermit soll bewertet werden, inwieweit der Versicherer „zu Unrecht“ Prozesse führt. Eine hohe „reine“ Prozessquote an sich ist nicht unbedingt schlecht, da der Versicherer natürlich das Recht haben muss, ungerechtfertigte Ansprüche notfalls per Gericht abzuwehren. Verlorene Prozesse sind allerdings in jedem Fall zu vermeiden.

Aussagekraft

Beide Quoten haben eins gemeinsam. So richtig aussagekräftig sind beide nicht. Warum? Beide Angaben dienen zwar dazu die Anzahl der Prozesse im Vergleich zur Anzahl der Verträge/ Prozesse in eine Quote zu sehen, werden aber von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. So werden dabei zunächst einmal auch Prozesse berücksichtigt, welche durch den Versicherer gewonnen wurden.

Gleichzeitig fließen auch Prozesse und Klagen in diese Quoten mit ein, welche durch Fehler des Versicherungsnehmers oder des Beraters entstehen. Wer seinen Antrag nicht sorgfältig ausfüllt und Angaben (bewusst oder unbewusst, oder gar auf Anraten des Beraters) nicht sauber macht, der riskiert einen Rücktritt des Versicherers im Leistungsfall.

Weiterhin stieg in den letzten Jahren die Anzahl der Rechtsschutzversicherungen drastisch an. Das hat leider auch zur Folge, das sich für jeden noch so aussichtslosen Fall ein Anwalt findet, der es zumindest einmal versuchen kann und will. Egal also, ob der Versicherer vielleicht sogar gleich zu Beginn zu recht eine Leistung ablehnt, es wird erst einmal geklagt und damit verändert sich die Quote.

Der Versicherer muss aber- schon allein aus Verpflichtung gegenüber seinen anderen Kunden- eine unberechtigte Leistung auch ablehnen und dieses notfalls vor Gericht auch verteidigen. Prozesse werden aber nicht nur verloren weil der eine Recht hat, Recht haben und Recht bekommen sind leider verschiedene Paar Schuhe. Schaut man sich manchmal die Urteile zur Berufsunfähigkeit an, so fällt eines auf. Richter haben oftmals nicht die Ahnung, welche diese haben sollten. Erst die höheren Instanzen, spezialisierte Oberlandesgerichte und Senate sind in der Lage einen komplexen Fall der BU so sorgfältig zu beurteilen, das auch recht hat wer recht bekommt.

Beim Abschluss der BU geht es vielen Beratern leider eher um die schnelle Unterschrift und den Abschluss, als um eine sorgfältige Aufarbeitung der Gesundheitsfragen. Weiterhin will der Kunde natürlich keinen –> Zuschlag oder Ausschluss, sondern am besten eine „glatte Annahme“. Da wird dann der Versicherungsnehmer schnell einmal etwas gesünder oder ist spontan geheilt. Im Leistungsfall aber führt das zu einer Anfechtung, einem Rücktritt und am Ende zur Verweigerung der Leistung, gegen die natürlich geklagt werden muss, denn der böse Versicherer will ja nun nicht zahlen.

Fazit

Die Quote allein sagt somit rein gar nichts aus. Damit ist nicht sauber zu bewerten, welche Art von Prozessen geführt wird, wer diese gewonnen hat und warum. Viele ältere Bedingungen in der Berufsunfähigkeit sind leider mit schwammigen Aussagen in den Bedingungen versehen und lassen unterschiedliche Auslegungen zu. Jeder der (Prozess-)beteiligten meint also, es muss für ihn positiv ausgelegt werden. Der Versicherer sieht es naturgemäß anders als der Kunde und am Ende sind beide Parteien davon abhängig, wessen Ansicht der/die Richter eher teilen. Für die Auswahl des richtigen Versicherers ist es also viel wichtiger zu prüfen, wie genau die Aussagen in den Bedingungen formuliert sind, nur diese garantierten Leistungen kaufen Sie sich mit Ihrem Beitrag und auch nur diese können Sie vergleichen (und notfalls einklagen).

Lesen Sie in den kommenden Tagen: Beschwerdestatistik der PKV

02.
Dezember '15

Und, bin ich jetzt zu spät oder wie komme ich noch „ein Jahr jünger“ in die PKV, BU oder sichere mir bis zu 10% mehr Ertrag bei der Vorsorge?


Manchmal ist es schon nicht so einfach. Bereits vor Wochen schrieb ich einen Beitrag zu der Frage, welche Folgen ein verspäteter Abschluss in der Berufsunfähigkeitsversicherung hat und wie Sie schnell und ohne großen Aufwand mehr als 4.500€ an Beiträgen sparen können. Der Schlüssel zum Erfolg war ist das Eintrittsalter, denn dieses ist nicht abhängig davon wann Sie wirklich geboren sind, sondern davon in welchem Kalenderjahr der Vertrag beginnt. Wer also im kommenden Jahr 30 wird, der ist (auch wenn er erst am 31.12.2016 die 30 erreicht) bereits ab dem 1. Januar 2016 genau so alt, wie er in dem Jahr wird.

Grundsätzlich ist dagegen ja auch nichts einzuwenden, würde nicht das um ein Jahr erhöhte Eintrittsalter bei der Beantragung der Versicherung zu deutlich höheren Prämien führen, welche sich einfach vermeiden lassen. All das ändert aber nichts daran, dass die Auswahl des Produktes, des Versicherers und des richtigen und individuell passenden Tarifs elementar wichtig ist und auch nicht zu einem überstürzen Abschluss führen sollte.

Auch wenn das Jahresende keinesfalls überraschend kommt- Sie werden es kaum glauben, aber es kommt immer und immer wieder- so arbeiten (und entscheiden) Menschen oftmals Fragen zum Versicherungsschutz erst wenn es zu spät ist, oder wenn der nötige Druck da ist. Exemplarisch eine Antwort eines meiner Interessenten auf eine SMS von mir.

SMS_ EntscheidungFür den einen ist lange hin- und her überlegen die richtige Wahl, andere brauchen eine „Deadline“ um sich entscheiden zu müssen/ können. Eine generelle Lösung gibt es hierfür auch nicht und nur weil eine Frist abläuft sollte man auch keinen Abschluss tätigen, das ist ganz sicher der falsche Weg. Eine Entscheidung der so wichtigen Absicherung gegen die Folgen des Verlustes der Arbeitskraft hingegen, die sollte auch nicht immer und immer wieder aufgeschoben werden. Warum ist schnell und einfach gesagt. Das Eintrittsalter ist der eine Punkt, die Frage nach dem Gesundheitszustand die andere. Und ja…

„Ich war die letzten Jahre nicht krank, warum sollte es gerade jetzt passieren?

ist auch so eine typische Antwort, mit der Sie sich selbst gut einreden können eine Entscheidung nicht oder noch nicht treffen zu müssen. Ist ja auch schön bequem, so ist man selbst „nicht schuld“ wenn was schief läuft und kann das eigene Gewissen beruhigen. Solange Sie ledig sind und keine Verpflichtungen haben, so lange mag das auch noch gehen. Sie werden berufsunfähig und dann zum Sozialfall? So what, ist ja keiner der zu versorgen ist. Kritischer und auch unverantwortlich wird es aber dann, wenn Frau/ Mann/ Partner(in) zu versorgen sind oder Kinder geboren werden. Jetzt und spätestens jetzt ist eine umfangreiche Absicherung nötig und unumgänglich.

Auch davor war diese für den Fall der BU schon wichtig. Warum? Weil es nur bedingt schön ist als Sozialfall zu enden und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein? Weil es ein selbstbestimmtes Leben erst dann ermöglicht, wenn auch die Mittel dazu da sind. Selbst wenn die Sozialhilfe (Hartz IV) gerade so ausreicht um die laufenden Kosten zu decken, Geld für eine Altersvorsorge bleibt hier sicher keines mehr übrig. Das hat dann aber zur Folge, das auch mit Beginn des Rentenalters keine Leistungen da sind und nur die Mindestrente, also die so genannte Grundsicherung vorhanden ist. Wollen Sie genau das?

Eine Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit kann dieses Problem lösen, ist aber auch keine Garantie. Natürlich ist es so, das der Versicherer nur dann zahlt wenn er es muss. Daher sind die Auswahl des richtigen Versicherers und die Beantwortung der Gesundheitsfragen von entscheidender Bedeutung und das braucht Zeit.

Erfolgt der Abschluss nun zum 1.12., so gilt das Eintrittsalter 2015, erfolgt der Abschluss erst zum 1.1., so sind Sie ein Jahr älter.

Aber der 1. Dezember war doch schon?

Richtig, den Termin haben Sie nun mal verpasst. Je nach Versicherungssparte gibt es aber derzeit noch Möglichkeiten ein Eintrittsalter 2015 zu sichern, das geht aber eben nicht ewig und ist ggf. mit Kosten verbunden. Daher schauen wir einmal in die unterschiedlichen Bereiche:

Berufsunfähigkeitsabsicherung

In der BU Absicherung gibt es- je nach Gesellschaft- unterschiedliche Fristen die zu beachten sind. So ist es bei vielen Unternehmen durchaus noch möglich, einen Antrag auf den 1.12. zurück zu datieren.Der Vorteil liegt in einem deutlich geringeren Monatsbeitrag, da das Alter ein Jahr geringer ist. Aber: Sie zahlen natürlich für einen Versicherungsschutz rückwirkend, wo keine Leistung eingetreten sein kann. Daher ist ein solcher Abschluss oft begrenzt. Bei vielen Unternehmen ist dieses bis zum 15. Dezember möglich, einige andere lassen auch bis Jahresende eine Rückdatierung zu. So müssen Sie 1-31 Tage Beitrag für einen Schutz zahlen, den Sie gar nicht mehr haben können, dennoch ist dieses oft sinnvoll, da schon die Beitragsersparnis im ersten Versicherungsjahr einen solchen Mehrbeitrag ausgleicht.

Haben Sie noch einen bestehenden Versicherungsschutz und passt dieser nicht mehr, so muss dieser natürlich noch gekündigt werden. Wie Sie eine unpassende Berufsunfähigkeitsversicherung beenden können, habe ich bereits in meinem Beitrag geschrieben –> KLICK!. Ob das nötig ist, oder der bestehende Vertrag auch einfach angepasst und umgestellt werden kann, das lässt sich nicht pauschal beantworten und erfordert weitere Beratung. Dazu sollten Sie einmal den Leitfaden zur Berufsunfähigkeitsversicherung lesen, sich die –> Auswahlkriterien anschauen und dann den –> Fragebogen zur BU ausfüllen. Auch prüfen Sie bitte unbedingt die höhe der versicherten Rente, denn eine zu kleine BU Rente sichert Ihnen auch gleich den Bezug von Hart IV, dann können Sie von den Beiträgen lieber gleich jeden Monat schön essen gehen, also: Richtige Rente oder gar nicht!

BU Leitfaden BU Kriterienfr

Merke: Ein fehlender (oder falscher) BU Schutz kostet nicht nur die finanzielle Existenz im BU Fall, sondern „sichert“ damit auch in den meisten Fällen die Altersarmut, denn Beiträge in die gesetzliche oder private Altersvorsorge können dann nicht mehr aufgebracht werden.

Private Krankenversicherung 

Wer au der gesetzlichen (oder einer anderen privaten) Krankenversicherung in die PKV wechseln möchte (oder muss), für den gibt es noch einiges mehr zu beachten. Hier sind die Kriterien für einen Wechsel zudem weitaus umfangreicher und müssen nochmals mehr bedacht werden. Neben der gewünschten Absicherung, welche Sie (mehr …)

26.
Oktober '15

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Hab ich schon! Wühlen Sie mal in Ihrem Ordner und überprüfen Sie den eigenen Schutz- zu IHRER Sicherheit


Vor zehn Jahren war das noch anders. Sprach man Menschen auf das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung an, so hatten die meisten zwar mal was davon gehört, aber der Großteil verließ sich auf die staatliche Versorgung und machte sich um einen privaten Schutz wenig bis keine Gedanken. Klar war, wer sich ernsthaft damit beschäftigen wollte und das Problem lösen wollte, der machte es meist richtig. Mit dem passenden und spezialisierten Berater gab es eine Bedarfsermittlung und einen passenden Schutz.

Dann… ja dann wurde das Thema für „die Masse der Berater und Vertriebe“ interessant und jeder meinte BU Produkte beraten verkaufen zu können. Gesellschaften entdeckten das Thema für sich und koppelten dieses meist an unsinnige weniger passende Lebens- oder Rentenversicherungen, schließlich gab es da den BU Schutz auch noch „umsonst“ und Sie als Kunde bekommen das Geld wieder raus. Da war es dann schnell vorbei mit der passenden Rente, Hauptsache das Thema war abgehakt und der Vertrag „eingetütet“. Genau das führt aber zu einem fatalen Fehler. Viele Menschen beschäftigen sich nicht mehr mit dem Thema BU, nicht mehr mit nötigen Anpassungen und auch nicht mit einem Update der Bedingungen, schließlich „hat er/sie ja schon eine BU abgeschlossen“. Alles gut also?

Meist jedoch ist das Gegenteil der Fall und bestehende Produkte bringen so gar nichts. Da sind lächerliche Renten versichert, die im Fall der Fälle nicht einmal ausreichen um die Miete zu zahlen. Renten welche nicht einen Cent für die Altersvorsorge übrig lassen und Renten, welche völlig ungeeignet sind auch nur einen Teil der nötigen Kosten aufzufangen. Dennoch führt es zu einer „habe ich schon, brauche ich mich nicht weiter mit zu beschäftigen“ Haltung, die zudem noch gefährlich ist.

Diese trügerische Sicherheit verhindert eine passende, vernünftige Absicherung. Ist nicht –> die richtige/ passende Rentenhöhe versichert, so können Sie es auch gleich bleiben lassen. Gehen Sie von dem Geld jeden Monat schön essen, gönnen Sie sich etwas Schönes, aber nicht die unsinnige und unpassende BU Absicherung, die im Fall der Fälle nichts, rein gar nichts bringt.

Zudem hat es in den letzten Jahren eine Vielzahl von Veränderungen und Verbesserungen in den Bedingungen gegeben. Nicht nur Punkte wie abstrakte oder konkrete Verweisung sind heute klarer, deutlicher und damit kundenfreundlicher gestaltet. Auch Regelungen noch Feststellung der BU, Fragen bei Ausscheiden oder unterbrechen der eigenen Tätigkeit oder auch die Fragen zur Nachprüfung der bereits gezahlten Rente sind in vielen Fällen viel kundenfreundlicher.

Leider ist es für einige auch teurer geworden. Viele Versicherer haben die Berufsgruppen wieder aufgefächert, zuletzt der –> Volkswohlbund. Immer mehr Berufsgruppen führer bei einigen wenigen zu günstigeren Beitragen, für viele andere wird der Schutz aber teurer. Warum? Weil die Versicherer hiermit weiter selektieren. „Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Köpfchen“ könnte es nicht nur im Märchen, sondern auch in der BU Absicherung heißen. Daher wird ein –> frühzeitiger Abschluss in der BU immer wichtiger, sichert er doch auch später „schlechten“ Berufsgruppen und Risiken einen bezahlbaren Schutz.BU Kriterien

Denken Sie nicht nur an den eigenen Schutz, auch eine „Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder“ kann unter bestimmten Vorgaben sinnvoll sein und/ oder zumindest eine passende Option sein um später nicht in die Falle der teuren Berufsgruppen zu tappen.

Was muss ich mit meinem Schutz jetzt tun?

Zunächst einmal gilt, das unabhängig von der Frage wann, wo und warum abgeschlossen, BU Schutz muss betreut werden. In der Praxis bedeutet dieses, mindestens alle 2, 3, 4 Jahre den Schutz neu anzuschauen, zu prüfen welche Vorgaben damals galten und sich heute vielleicht verändert haben. Nur so kann entschieden werden, ob eine Anpassung nötig ist.

Eine –> Dynamik sichert zumindest einmal die Erhöhungsoption und die auch dann, wenn die Gesundheit vielleicht nicht mehr so mitspielt. –> Ausbaugarantien sichern eine Anpassung des Schutzes auch dann, wenn es normalerweise nicht mehr möglich ist und –> Nachversicherungsoptionen bieten auch dann eine Erhöhung, wenn bestimmte Ereignisse eintreten.

Doch der beste (erweiterbare) Schutz nützt gar nichts, wenn dieser nicht passt. Lässt der Versicherer sich unzählige Hintertürchen offen und wird somit eine Leistung unwahrscheinlich, so ist auch hier Handeln erforderlich.

Ein weiterer Punkt zu Handeln, sind –> Zuschläge oder Ausschlüsse. Sind diese nicht sauber formuliert oder sind die Erkrankungen die dazu führten gar nicht mehr vorhanden, so sollte auch hier der bestehende Schutz angefasst und überprüft werden.

Anders als noch vor Jahren, sind zudem Klauseln und Optionen verfügbar, welche den Leistungsbezug einfacher und die Leistung angemessener machen. Dabei kann es sich um eine –>  Arbeitsunfähigkeitsklausel handelt, welche eine überbrückende Leistung bietet, auch ein garantierter Übergang von Krankentagegeld zur BU kann eine Option sein. Die Erhöhung einer BU im Leistungsfall sichert die –> Leistungsdynamik, auch manchmal als „garantierte Rentensteigerung“ bezeichnet.

Nutzen Sie also die Chance und lassen den bestehenden BU Schutz überprüfen, nur so sichert dieser auch das was er soll, die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit und damit das Einkommen bis und nach der Rente. Keine Rentenbeiträge = keine Rente, auch das sollte bedacht werden. BU Überprüfung Siegel

15.
August '15

Erst Krebserkrankung, dann der finanzielle Ruin? Wie sie JETZT dafür vorsorgen!


Die Erkrankung gehört immer noch zu einer der meist gefürchteten Erkrankungen und ist so vielfältig, dass genereller Prognosen über die Heilung unmöglich sind. So gibt es durchaus eine Reihe von Krebspatienten welche schon nach relativ kurzer Zeit wieder arbeiten gehen, andere haben über Jahre damit zu tun und erholen sich nur sehr schwer wieder oder werden gar nicht mehr geheilt.

Krebsarten in Prozent, (c) krebsdaten.de

Krebsarten in Prozent, (c) krebsdaten.de

Im letzten Jahr schon gab es in der Fernsehsendung „Report Mainz“ unter anderem einen Bericht darüber, wie spezielle solche Krebserkrankungen den finanziellen Ruin für viele bedeuten, und da ist leider kein Einzelfall ist und zudem ein sehr komplexes Thema, hier einige Erklärungen zur nötigen Absicherung um-zumindest- die finanziellen Folgen in einem erträglichen Rahmen zu halten. Hier das vollständige Video:Video_Report_Mainz_Krebs
Doch was bedeutet es eigentlich, welche Absicherungen und Versicherungen sind nötig um die finanziellen Folgen zu begrenzen?

Krankenversicherung/Krankentagegeld Absicherung

Beginnen wir zunächst mit der Arbeitsunfähigkeit (–> was ist das?). Grundsätzlich gilt für alle Angestellten zunächst einmal die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers. Das bedeutet nichts anderes, als dass die ersten sechs Wochen der Krankschreibung und bestehenden Arbeitsunfähigkeit der Lohn durch den Arbeitgeber weiter gezahlt wird. Doch unmittelbar danach beginnt schon das erste Problem.

Jetzt, wo die Behandlungen in die nächste Phase gehen, folgt der erste finanzieller Engpass. Das Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse ist nicht nur zeitlich (auf 78 Wochen maximale Leistung) sondern auch der Höhe nach begrenzt. Wie groß die finanzielle Lücke in ihrem speziellen Fall ist, können Sie mit meinem Krankentagegeldrechner berechnen.

Auch wenn auf den ersten Blick 100, 200 oder 300 € nicht wahnsinnig viel klingen, so führt es doch in der Praxis zu ersten, manchmal sogar größere Einschränkungen. Die laufende Behandlung eines Krebspatienten zerrt nicht nur an den Nerven, sondern beeinflusst auch die Familie und deren finanzielle Situation. Es müssen Kinder abgeholt werden, der Haushalt muss weiterlaufen, plötzlich kommen Zukunftsängste und die Frage wer die Familie ernähren kann und soll dazu. Mediziner sind sich- gerade bei Krebsbehanlungen- einig, die Psyche spielt eine wichtige Rolle im Heilungsprozess und finanzielle Sorgen stehen dem entgegen. Ein Beispiel:

Angestellter, 30J, Steuerklasse 1, ledig, 4.000€ brutto, 2.335€ netto

Krankengeld aus GKV nach 6. Woche 1.840€, monatliche Lücke ca. 480€

Kosten für die Absicherung; knapp 10 €

Noch größer ist das Problem bei Selbstständigen, denn hier ist in der Regel keine Lohnfortzahlung vorhanden, hier fehlt das Einkommen ab dem ersten Tag.

Die Lösung: eine Krankentagegeldversicherung in ausreichender Höhe.

Durch die Absicherung gegen das Risiko der Arbeitsunfähigkeit, wird nicht nur bei Krebserkrankungen der Einkommensausfall ersetzt. Hier geht es insbesondere darum, dass nach der entsprechenden Karenzzeit (die Zeit zwischen Krankschreibung und Beginn der Lohnfortzahlung) eine tägliche beziehungsweise monatliche Zahlung erfolgt und damit die laufenden Kosten abgesichert sind.

Für wen wichtig?

Die Krankentagegeldversicherung ist für alle wichtig und richtig, die ihren Lebensunterhalt aus einer Arbeitstätigkeit bestreiten und damit das Einkommen für sich und die Familie generieren. Wer arbeitsunfähig werden kann, der benötigt eine entsprechenden Absicherung. Und bitte verlassen Sie sich in keinem Fall auf die eingeschränkte gesetzliche Krankenkasse,  diese beschert Ihnen größere finanzielle Lücken. (siehe Berechnung oben)

Krankenzusatzversicherung, alternative Medizin, stationäre Versorgung

Gerade bei Krebspatienten ist es oftmals der Strohhalm nach dem gegriffen wird. Da geht es um eine wichtige Versorgung, die natürlich die gesetzliche oder private Krankenversicherung grundsätzlich abbildet. Aber da geht es auf der anderen Seite auch um alternative Behandlungsmethoden, vielleicht noch eine weitere Meinung einzuholen oder sich andere Optionen offen zu halten. Hierfür kann eine private Zusatzversicherung eine Möglichkeit sein. Diese passt ganz gewiss nicht auf jeden und deckt keinesfalls alle Behandlungsmethoden ab, sondern sichert eine weitere Möglichkeit und unter Umständen eine weitere Behandlungsoption.

Für wen wichtig?

Die Krankenzusatzversicherung eignet sich daher für eine diejenigen, die in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind und ihre Leistungen durch eine entsprechende Ergänzung aufstocken möchten. Das kann die Absicherung bei Naturheilverfahren sein um so eine weitere Option zu haben, das kann im Gegenzug aber auch die Versorgung für die stationäre Versorgung sein, das Einbettzimmer, das Zweibettzimmer, die privatärztliche Versorgung, und eben auch der Chefarzt, besser die freie Arztwahl um vielleicht eine andere Klinik und einen spezialisierten Arzt frei wählen zu können.

Hierbei handelt es sich um kein Muss, sondern eher um eine Lösung, im Gegensatz zur Krankentagegeldversicherung die elementar wichtig ist.

Berufsunfähig? Ich bin doch „nur“ krank!

Bei der Behandlung von Krebspatienten sprechen wir nicht selten über eine sehr lange Behandlungsdauer. Das bedeutet auch dass dieser Patienten ihren Beruf zumindest eine Zeit lang nicht ausüben können, das kann sich dabei um Wochen, Monate oder Jahre handeln und genau aus diesem Grund ist die Absicherung gegen das Risiko von Berufsunfähigkeit unumgänglich.

Der unterschied zur Krankentagegeldversicherung ist nicht ganz einfach zu erklären, jedoch bedeutet die Zahlung aus der Krankentagegeldversicherung eine Leistung bei Arbeitsunfähigkeit. Stellt sich aber heraus das der Patient berufsunfähig ist und über einen längeren Zeitraum nicht mehr in seinem Beruf zurückkehren wird, oder dies vielleicht nie mehr tun, so endet die Leistungspflicht der Krankentagegeldversicherung.

Mehr Hinweise zum Übergang Krankentaggeld zur BU finden Sie hier.

Privat Krankenversicherte sollten sehr genau auf den Übergang der Krankentagegeldversicherung auf die Berufsunfähigkeit achten. Hier geht es im Wesentlichen darum zu vermeiden, dass die Krankentagegeldversicherung ihre Leistung einstellt, weil keine Arbeitsunfähigkeit sondern Berufsunfähigkeit besteht. Die Berufsunfähigkeitsversicherung aber unter Umständen noch nicht leistet, weil aus deren Sicht eben noch Arbeitsunfähigkeit und keine Berufsunfähigkeit besteht. Sie sehen, klingt kompliziert, ist es in dem Falle auch, denn der eine will nicht mehr zahlen, der andere noch nicht. Eine Lösung kann eine Arbeitsunfähigkeitsklausel in der BU sein. Solche wird zwischenzeitlich von elf Unternehmen in den BU Verträgen angeboten, ist aber in Altverträgen nicht enthalten. Ob dieses integriert werden kann, ist von vielen Faktoren abhängig. Wir überprüfen das gern gemeinsam mit Ihnen, senden Sie mir bitte eine —> BU Anfrage mit Ihren Daten.

Für wen wichtig?

Die Absicherung bei Berufsunfähigkeit ist für alle diejenigen unerlässlich, die mit einer Arbeitstätigkeit das Einkommen bestreiten. Wer also nicht gerade aus Kapitalvermögen oder regelmäßig wiederkehrenden Mieteinnahmen seinen Lebensunterhalt vollständig bestreiten kann, der Bedarf einer entsprechenden Absicherung. Die gesetzliche Versicherung bei Berufsunfähigkeit besteht für die meisten (nach 1961 geboren) nicht mehr. –> mehr Infos im Leitfaden zur BU. Hier ist nur ein rudimentärer Schutz bei Erwerbsminderung enthalten, welcher die finanziellen Glück nicht ausgleichen kann und nur in Extremenfällen leistet. Das bedeutet im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin und/ oder den Ganz zum Sozialamt.

Risikolebensversicherung- Schutz von Kindern und Familie

Auch wenn an solch einen Fall niemand gern denken mag, gerade bei Krebspatienten ist in einigen Krebsarten die Todesfallrate leider immer noch sehr hoch. Daher gilt es auch für den Fall vorzusorgen und sich gerade hier Gedanken zu machen.

Für wen wichtig? 

Sie haben Kinder? Familie? Ein Haus gebaut/ gekauft und Darlehen aufgenommen? Dann ist ein ausreichender Todesfallschutz sehr wichtig. Die Ausbildung der Kinder muss bezahlt werden, der Partner/ die Partnerin soll natürlich nicht aus der Wohnung ausziehen müssen oder das Haus verkaufen. Einer steht nun allein da, allein mit Kind, Haus, Einkommen. Neben dem nicht zu ersetzenden Verlust des Partners, Papas/ Mamas und des Einkommens, fehlen hier gigantische Summen. Rechnen Sie daher mindestens mit dem abzusichernden Darlehen plus den Ausfall des Einkommens für mindestens zwei Jahre.

In dieser Höhe sollte ein entsprechender Risikoschutz durch eine Risikolebensversicherung vorhanden sein, nur so kann die Familie (zumindest finanziell) unbesorgt weiter leben. Eine erste Berechnung können Sie hier über den –> kostenfreien Onlinerechner anstellen und sich eine Vorstellung von der Prämie verschaffen.

Schwere Krankheiten Vorsorge

Im Ausland deutlich weiter verbreitet gibt es noch eine andere Form der Absicherung, die dread disease Absicherung, also eine Vorsorge für bestimmte Krankheiten. Anders als die Absicherung bei Berufsunfähigkeit zahlt diese nicht, wenn Sie nicht arbeiten können, sondern vielmehr wenn eine bestimmte Diagnose gestellt wird. Ob Sie von dieser einmaligen Auszahlung nun einen Spezialisten im In- oder Ausland bezahlen, das Haus umbauen, sich einen Traum erfüllen oder das Geld anlegen, das bleibt Ihnen völlig selbst überlassen.

Die Schwere-Krankheiten-Vorsorge bietet somit die Möglichkeit bei Erstellung bestimmter Diagnosen ein einmaliges Kapital zur freien Verwendung zu erhalten. Hierfür müssen die genauen Definitionen der Gesellschaft erfüllt sein. Daher ist auch hier die Auswahl des passenden Versicherers und die Betrachtung der notwenigen Leistungsvoraussetungen unumgänglich. Auch hier senden Sie mir gern eine Anfrage über das Formular zur BU Beratung.

Für wen wichtig?

Die Absicherung einer hohen Einmalleistung bei schweren Krankheiten kann für all diejenigen wichtig sein, die sich damit eine bessere medizinische Versorgung im In- oder Ausland erkaufen wollen und nicht von der Diskussion über die medizinische Notwenigkeit abhängig sein wollen, oder aber Behandlungsmethoden nutzen möchten, die so nicht versicherbar sind. Ebenso eignet sich der Schutz für all die, die damit Familie, Kinder oder vor allem sich selbst vor finanziellen Folgen einer schweren Erkrankung schützen möchten.

Die folgende Checkliste zeigt (Klick für die PDF mit Verlinkungen) worauf Sie achten müssen, um im Falle einer Krebserkrankung (aber auch im Falle anderer Erkrankungen) die richtige Vorsorge parat zu haben.

CheckListe KrebsEinen andere Form sind so genannte Krebsversicherungen. Mehr dazu hier:

Schutz bei Krebserkrankungen – unkompliziert und schnell? Getsurance Krebsschutzbrief im Detail