Artikel mit ‘Berufsunfähig’ getagged

30.
Mai '14

HDI mit neuer Aktion zur Berufsunfähigkeit mit vereinfachten Gesundheitsfragen bis 30.09.2014


Nachdem aktuell noch laufende BU Aktionen vom Volkswohlbund, der Signal Iduna, der Gothaer und der Basler laufen, kommt auch der HDI mit einer neuen Aktion, befristet bis zum 30. September 2014.

Auch für diese Aktion gelten natürlich wieder entsprechende Kriterien und nicht alles was man gern hätte ist möglich. Das wohl größte Manko neben der Begrenzung der Rente auf einen Betrag von 1.000 EUR maximal (und max. 200 EUR Monatsbeitrag bei einem Kombiprodukt) ist sicher die fehlende Beitrags- und Rentendynamik.

HDI Aktion 2014 Kriterien

Das bedeutet wiederum, eine Anpassung der Rente ist in den meisten Fällen nicht möglich und auch ein Inflationsausgleich findet nicht statt. Während die so genannten garantierte Rentensteigerung (WAS IST DAS?) oft ausgeschlossen ist, ist bei anderen Anbietern zumindest eine kleine Dynamik versicherbar.

Weiterhin gelten in der Aktion folgende Gesundheitsfragen:

Die Frage nach der Körpergröße und dem Gewicht ist unkritisch, auch eine Frage nach bereits abgelehnten oder mit Erschwernis angenommenen Anträgen ist durchaus üblich und legitim. Dabei ist die Frage auf einen Zeitraum von 5 Jahren befristet.

HDI Aktion Gesundheitsfragen 2014

Dann hingegen wird es schon etwas kniffliger. Die dritte Frage im Antrag lautet also:

„Bestehen bei Ihnen bleibende Gesundheitsstörungen (z. B. angeborene Behinderungen, Missbildungen, Folgen von Operationen oder Unfällen) oder bleibende Beeinträchtigungen (z. B. Bewegungseinschränkungen, mit Medikamenten behandelte Schmerzzustände, Verlust von Gliedmaßen, Blindheit, Gehörlosigkeit, Verlust der Sprache), eine Schwerbehinderung oder eine HIV-Infektion (positiver AIDS-Test)?“

(mehr …)

19.
Mai '14

Nachversicherungsgarantie: in vielen Berufsunfähigkeitsversicherungen nicht mehr als eine tolle (unwirksame) Aussage


[Nach-ver-si-che-rungs-ga-ran-tie], die

Versprechen einer Versicherungsgesellschaft (vorwiegend Lebensversicherung) einen bestehenden Schutz in der Absicherung (gegen den Tod oder die Berufsunfähigkeit) auch ohne eine neue Risikoprüfung zu erhöhen.

Klingt gut- oder? Schutz erhöhen, ohne neue Gesundheitsprüfung… der Traum eines jeden Versicherten. So lassen sich- zumindest auf dem Prospekt- die Vorteile des eigenen Tarifs in den Himmel loben, denn schließlich hat der betreffende Versicherer sogar acht, nein neun, nein sogar zehn Ereignisse, zu denen der Schutz angepasst werden kann. Über eine solche Garantie soll vermieden werden, dass der Schutz bei veränderten Lebensumständen (z.Bsp. Heirat, Geburt eines Kindes, Scheidung, Hausbau) nicht mehr ausreichen wird, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Wie funktioniert diese Nachversicherung genau?

Von der Funktionsweise ist das recht einfach. Der Versicherer definiert in seinen Bedingungen feste Ereignisse, festgelegte Momente also, zu welchen er (der VR) eine Anpassung des Versicherungsschutzes zulassen möchte. Tritt dieses Ereignis nun ein, so kann der Versicherte tätig werden, nein MUSS es sogar von sich aus und aktiv innerhalb bestimmter Fristen, um so dem Versicherer zu sagen: „Hey, ich habe geheiratet, ein Haus gebaut, mein Kind ist geboren und nun möchte ich meinen Schutz bei Dir anpassen.“

Nachvers-BU_Ereignisse

Passiert das alles rechtzeitig, so ist es auch unkompliziert, denn der Versicherer erhöht den Versicherungsschutz (und die Prämie) und ermöglicht daher eine höhere BU-Rente, Todesfallsumme oder sonstige Versicherungsleistung für den Kunden.

Geht eine Anpassung auch ohne Ereignis?

Bei einigen Unternehmen ja. Denn ungeachtet der Ereignisse die in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen aufgeführt sind, kann der Versicherer auch Anpassungen außerhalb dieser zulassen. Ein Beispiel bietet aktuell zum Beispiel die Bayerische mit ihrer neuen BU. (das ist keine Wertung, sondern nur eines von vielen Beispielen). So findet sich hier in den Bedingungen folgende Aussage:

Sie haben das Recht, einmalig innerhalb der ersten fünf Versicherungsjahre die versicherte Berufsunfähigkeitsrente unabhängig von einem in Absatz 1 genannten Ereignis aufzustocken. Der Versicherungsschutz aus dieser Erhöhungsrente setzt erst nach einer dreijährigen Wartezeit ein.

oder auch bei der Barmenia, dem Volkswohlbund und vielen mehr.

Barmenia: In den ersten 60 Monaten der Vertragslaufzeit können Sie die versicherte Berufsunfähigkeitsrente auch ohne besonderen Anlass ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

(mehr …)

15.
Mai '14

Die Bayerische mit neuem „Übergangstarif“ zur Berufsunfähigkeit – einige Worte zu den Bedingungen der „BU PROTECT“


DIE BAYERISCHE, ein Versicherer aus dem Süden der Republik, hat im Januar diesen Jahres Makler eingeladen. Versicherungsmakler die in (ich glaube es waren vier) Workshops an unterschiedlichen Standorten eingeladen waren, die eigenen Wünsche und Gedanken für den „perfekten“ Berufsunfähigkeitsschutz zusammen zu stellen und mit Verantwortlichen des Versicherers zu diskuieren.

Grundsätzlich ein Lob an den Versicherer, diesen Schritt zu gehen und ersthaft Interesse am Markt zu haben um so zu erfahren was die Berater draußen bewegt und welche Problem diese mit den Bedingungen haben. Ich war zunächst auch angemeldet für Berlin, musste dann aber krankheitsbedingt absagen, so das der Workshop ohne mich stattfand. Im Anschluss wurden dann die Ergebnisse als Foto-„Protokolle“ verschickt, alles in allem war ich mehr als zuversichtlich. Einige der Kollegen vertragen die Auffassung, es würde ein „revolutionäres Produkt werden“, andere (mich eingeschlossen) waren da etwas zurückhaltender.

Nun, keine 3 Monate später liegen zumindest die Bedingungen für das- wie es ein Kollege nannte- Übergangsprodukt vor. Das ist noch nicht das wo man hin will, sondern der erste von drei Schritten, welche dann zum 1.6. und 1.1.15 weiter umgesetzt werden sollen.

Warum „ein bisschen“ Änderung?

Änderungen an Versicherungsbedingungen sind ein Prozess, etwas was sicher nicht von heute auf morgen zu machen ist. Da ist nicht nur der Versicherer selbst (schon hier gibt es neben Vertrieb, Produkt, Leistung viele Menschen die mitreden möchten) sondern auch ein eventueller Rückversicherer. Auch der will gerade bei den Bedingungen, der Annahmepolitik und/ oder den Antragsfragen mitreden, denn auch er trägt einen großen Teil des neu eingekauften Risikos.

Warum man aber nun mit einem- wie ich finde- halbfettigen Produkt an den Markt geht, das ist mich persönlich unerklärlich.

Ein Blick in die Bedingungen des Produktes BU PROTECT PRESTIGE

Angeboten wird der neue Tarif BU PROTECT in drei Leistungsstufen.

Bayerische BU Protect

Ich habe mich nur mit dem leistungsfähigsten Baustein, der PRESTIGE Variante, beschäftigt und alle Aussagen beziehen sich auf diesen Tarif. Grundlage ist weiterhin das Bedingungswerk Stand 04/2014 mit der Druckstücknummer 14L07 (im Downloadbereich als pdf verfügbar).

Zunächst einmal hat die Bayerische Sonderleistungen in den Vertrag gelegt, ob man diese nun braucht oder nicht, das muss jeder selbst entscheiden. Dazu gehören Leistungen bei schwerer Krankheit (eine Art Schwere Krankheiten Vorsorge in der BU), Sonderzahlungen bei BU die durch einen Unfall ausgelöst wurde und, und, und.

Doch schauen wir mal etwas genauer auf die Punkte, welche aus meiner Sicht beachtet werden sollten. Diese sind auch nicht zwingend schlimm, jedoch sollte sich jeder der sich versichern möchte genau klar darüber sein, was er da eigentlich kauft. Das gilt für die Bayerische genau wie für alle anderen Unternehmen eben auch.

Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person (das ist die Person, auf deren Berufsfähigkeit die Versicherung abgeschlossen ist) infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen ihren zuletzt ausgeübten Beruf – so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war – nicht mehr zu mindestens 50 % ausüben kann und auch keine andere Tätigkeit konkret ausübt (konkrete Verweisung), die ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht.

Der Kräfteverfall muss nicht „mehr als altersentsprechend“ sein, so wie das in anderen Bedingungswerken steht, so auch bei der Canada Life im neuen Tarif. Eine Leistungsdynamik, also eine garantierte Leistungs-/ Rentensteigerung bei Bezug der Rente kann vereinbart werden, gegen einen entsprechenden Aufpreis wie marktüblich.

Für einige Fälle ist noch etwas mehr Leistung möglich. Wird die BU erstmalig unbefristet anerkannt, so leistet der Versicherer eine einmalige Kapitalzahlung von bis zu drei Monatsrenten (aber maximal 6.000 EUR), gleiches gilt bei weiteren Leistungsfällen wie unfallbedingter Berufsunfähigkeit und auch bei einer Wiedereingliederung. Die genauen Vorgaben wann und wie geleistet wird, die (mehr …)

14.
April '14

Signal Iduna Lebensversicherung mit (dauerhaft) verkürzen Gesundheitsfragen in der Berufsunfähigkeit für Berufsgruppen A+ und A++ und BU Aktion bis 30.09.2014


Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zweifelsfrei zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Leider ist es nicht für jeden gleich und einfach, eine entsprechende Absicherung zu bekommen. Die Gesellschaften teilen die Antragsteller- je nach beruflicher Tätigkeit- in unterschiedliche Berufsgruppen ein. Aus Versicherersicht gibt es daher „beliebte“ und eher unbeliebte Berufsgruppen. Der Dortmunder Versicherer Signal Iduna hat hier eine neue Aktion für den Einkommenschutz geschaffen und fociert diesen in einer BU Aktion 2014 und weiteren Änderungen welche dauerhaft gelten.

Was ändert die Signal Iduna nun?

Für Personen in den Berufsgruppen A gilt dauerhaft die Anwendung von verkürzten Gesundheitsfragen. Dieses gilt unter bestimmten Voraussetzungen und ermöglicht somit auch vorhandenen Vorerkrankungen eine entsprechende Absicherung zu bekommen.

– bis 1.000 EUR BU Rente (bis zum 30. 09. 2014 gilt dieses für A+ und A++ sogar bis zu einer monatlichen Rente von 2.000 EUR)

– Eintrittsalter maximal 40 Jahre

keine Dynamik (aber Ausbaugarantie)

– gilt nicht für Existenzgründer

Was ist bei den neuen Fragen besser/ anders als im normalen Antrag?

Die Gesundheitsfragen sind drastisch vereinfacht, was in der folgenden Tabelle gut zu sehen ist.

Signal_BU_Aktion_2014_BG_A

Wie sehen die (reduzierten) Gesundheitsfragen genau aus?

2.1 Waren Sie in den letzten drei Jahren mindestens in einem Jahr länger als insgesamt 15 Arbeitstage aus medizinischen Gründen arbeitsunfähig? Wenn ja, aus welchen Gründen?

2.2 Befanden Sie sich in den letzten drei Jahren in einer medizinischen Behandlung wegen Erkrankungen des Herzens, der Nieren, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Wirbelsäule, Gelenke, Atmungsorgane, Leber, Psyche, Suchterkrankungen, Nerven, Gehirn, Krebs, Tumore, Epilepsie, HIV-Infektion? Wenn ja, Was genau? Wann? Folgen?

2.3 Nehmen oder nahmen Sie innerhalb des letzten Jahres verschreibungspflichtige Medikamente ein? Nehmen oder nahmen Sie innerhalb des letzten Jahres rezeptfreie Medikamente länger als eine Woche ununterbrochen ein? Wenn ja: Name der Medikamente, warum, wann und wie oft eingenommen?

und

1.5 Bestehen bei Ihnen körperliche, psychische oder geistige Beeinträchtigungen (Behinderungen, Fehlbildungen, Folgen von oder Einschränkungen nach operativen Eingriffen oder Unfällen, Amputationen)? Haben Sie in den letzten drei Jahren einen Antrag gestellt auf eine Schwerbehinderung (GdB, MdE, WDB) oder haben Sie eine Pflegestufe beantragt? Beziehen oder bezogen Sie eine Rente aus gesundheitlichen Gründen oder wegen eines Unfalls?

Für wen gelten die vereinfachten Bedingungen? 

Grundsätzlich ist diese Aktion für die Versicherten der A Berufsgruppen, also A (527 Berufe, A+ 321 Berufe und A++ 77 Berufe maßgebend. Die Erweiterung bis 2.000 EUR gilt nur für die Berufsgruppen A+ und A++ und auch nur bis zum 30.09.2014)

Zu denen, die von der Aktion profitieren gehören auch Schüler (diese sind BG A), Studenten (A+), die Handwerkerregelung (A) und Beamte (A). Gerade diese Berufsgruppen sollten sehr genau prüfen, ob ein Antrag nach diesen erleichterten Bedingungen Sinn macht und ob damit vielleicht ein Schutz ohne Einschränkungen möglich wird.

Bleibt die Berufsgruppe auch bei Änderung des Berufes bestehen? 

Ja, denn anders als in anderen Sparten ist die Einstufung des Risikos bei Antragstellung maßgebend. Wer also heute einen „A/1++ oder A/1+“ Beruf hat, oder noch Schüler, Auszubildender oder Student ist, der sollte sich schnell um seinen Versicherungsschutz kümmern und sich somit eine der interessanten Berufsgruppen „zu sichern“? Wie bereits im Beitrag „BU Absicherung so früh als möglich“ erklärt, ist dieses ein Grund nicht länger zu warten.

Weitere Veränderungen in der Annahmepolitik?

Die Signal Iduna ändert zudem ab April 2014 die Untersuchungsgrenzen in der BU. Je nach Berufsgruppe sind nun höhere BU Renten ohne die sonst nötige Untersuchung möglich. Kunden der Berufsgruppen A+++ und A+ können nun bis 2.000 EUR mtl. Rente ohne Untersuchung beantragen, früher waren es 1.500 EUR. Zudem gilt im Rahmen der Aktion bis 30.09. eine Grenze von 2.500 EUR.

In den anderen Berufsgruppen (A, B, C+, C, P) ist die Grenze ebenfalls erhöht. Nun gilt auch hier dauerhaft ein Antrag bis 2.000 EUR monatlicher Rente ohne ärztliche Untersuchung.

Was muss ich noch beachten?

Nur weil es eine neue BU Aktion gibt, muss dieser Versicherer, der Tarif oder das Gesamtpaket aber nicht zwingend passen. Daher ist es erforderlich zuerst einmal die Fragen nach dem gewünschten Versicherungsschutz zu beantworten, sich Gedanken zu Auswahlkriterien zur Berufsunfähigkeit zu machen und sich allgemeine Informationen anzueignen. (Infos dazu im Leitfaden für die Berufsunfähigkeit)

Weitere Unterlagen:

Signal Iduna LV, Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung 2014

Signal Iduna LV, Gesundheitsfragen BU 2014

Signal Iduna LV, VERKÜRZTE Gesundheitsfragen BU 2014

Signal Iduna LV, Untersuchungsgrenzen BU 2014

31.
März '14

Besser zwei Anträge auf Berufsunfähigkeitsversicherung als einer… warum das Teilen Sinn macht


Versicherungen, das liebste Thema der Deutschen… ach ne, das war dann wohl doch was anderes und so „quälen“ sich Jahr für Jahr tausende Menschen durch Versicherungsbedingungen, lesen und versuchen zu verstehen und dann, dann sollen es auch noch zwei Anträge werden und nicht nur der eine. Doch warum sollte es was bringen sich nicht nur mit einem, sondern am besten noch mit zwei Anträgen zu  beschäftigen, das genau will ich Ihnen heute erklären.

Wie läuft sie ab, die Antragstellung?

Der „normale“ Weg ist recht einfach erklärt. Der Versicherer hat in seinen Antragsunterlagen die entsprechenden Gesundheitsfragen aufgelistet, welche beantwortet werden müssen. Das sind unterschiedlich viele Frage, unterschiedlich lange Zeiträume und auch die Fragestellung ist nicht identisch. So kann es durchaus passieren, dass Sie bei einem Unternehmen eine Erkrankung oder Behandlung angeben müssen, beim anderen Antrag aber nicht. Wichtig ist in jedem Fall die saubere und vollständige Beantwortung der Fragen. Nichts weglassen, nicht hinzufügen, nichts beschönigen, wie vor Gericht also 🙂

Nachdem Sie mit Ihrem Berater also nun alle Fragen durchgeschaut haben, Sie sich die ärztlichen Unterlagen und Atteste besorgt haben und die richtige Rentenhöhe bei der Berufsunfähigkeit ermittelt wurde, kann nun der Antrag gestellt werden. Nehmen wir daher an, eine monatliche Rente von 3.000 EUR wäre nötig, um die laufenden Kosten, die Beiträge für die PKV und auch die Altersvorsorge sicher zu stellen .

BU_Antrag_teilen_1Doch HALT!

Das kann „nach hinten losgehen“, denn sobald Sie die Untersuchungsgrenzen erreichen oder überschreiten, so reicht ein Antrag allein nicht mehr aus und es muss eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Wie umfangreich diese ist oder sein kann, das hängt von der Gesellschaft und der Rentenhöhe ab. Bei Renten unter 2.500 EUR ist bei den meisten Unternehmen keine Untersuchung nötig, bis 3.500 EUR monatlich sind Untersuchung und Laborwerte gewünscht, erst bei höheren Renten folgen Belastungs-EKG oder weitere, spezifische Untersuchungen.

Stellen Sie nun den Antrag für die komplette Rente und kommt dann bei einem Laborwert eine Unstimmigkeit heraus oder findet sich bei der Untersuchung sonst eine Auffälligkeit, so kann es durchaus passieren das der Versicherer den Antrag nur mit einem Ausschluss oder einem Zuschlag annimmt, oder aber diesen bis zur Klärung oder Ausheilung zurückstellt (**1). Im schlimmsten Fall lehnt der Versicherer den Wunsch ganz ab und ein Vertrag ist nicht möglich.

Der „bessere“ Weg?

Zu recht kommt nun die Frage auf, wie das zu verhindern ist, denn schließlich haben Sie ja mühsam berechnet welche Rente benötigt wird und weniger wollen Sie auch nicht beantragen. Wie also zur gewünschten Rente kommen, nichts verschweigen (mehr …)