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16.
Oktober '19

Finanztest PKV Test 2019 – wieder nichts gelernt oder bewusst getäuscht?


Es ist eine „neverending story“. Unter dem Stichwort „Finanztest“ finden sich hier unzählige Beiträge zu fragwürdigen Tests von Privater Krankenversicherung und/ oder Berufsunfähigkeitsversicherungen. Diese können Sie hier nochmals detailliert nachlesen.

Heute ist nun endlich der neue Test erschienen, welcher sich in der Ausgabe 11/2019 der „berühmten Zeitschrift“ nachlesen lässt. Eines hat sich geändert, denn so viele Testsiegel wird man bei diesem dilettantischen Test wohl nicht verkaufen können. Wobei ich hier Wetten abgebe, das sich „Testsieger“ finden und diese mit wehenden Fahnen durch die Lande ziehen. Schlimm, da es eine falsche Erwartung und eine vermeintliche Sicherheit erzeugt, welche es so nicht gibt. Doch schauen wir zunächst etwas detaillierter auf den Test, denn nicht alles ist schlimm und schlecht, einige Fakten und Hinweise sind durchaus richtig.

Finanztest PKV Test 2019 – allgemeine Hinweise zu den Systemen und der PKV

Richtig und wichtig ist Aufklärung und lange nicht jede(r) der/die in die private Krankenversicherung wechseln könnte oder dürfte sollte das auch tun. Ich habe unzählige Beiträge dazu geschrieben und mit Blick auf Veränderungen und Risiken auf vieles hingewiesen. Ein Beitrag, welcher das ganz gut zusammenfasst, auch wenn dieser schon etwas älter ist:

aber auch:

Auch Finanztest greift dieses in der Einleitung zum neuen PKV Test 2019 auf und schreibt unter dem Titel „Bund fürs Leben“ über genau diese Entscheidungen und auch damit vorhandene Risiken. Das sollten einige mehr tun, denn nur so kommen wir endlich weg von dem „Ich muss in die PKV“. NEIN, es MUSS niemand, wenn er das nicht möchte. Es muss auch niemand ein Haus bauen, niemand einen Baum pflanzen und niemand sonstigen Luxus kaufen und nutzen. Private Krankenversicherung und damit verbundene Absicherungen sind (teilweise) Luxus. Diese ermöglichen im Gegensatz zur gesetzliche Krankenversicherungen eben insbesondere eine freie Gestaltung der Leistungen und des Umgangs.

Wer sich für die private Krankenversicherung bewusst und langfristig entscheidet und dabei auch mögliche Risiken und Veränderungen bedenkt, der wird hier auch zufrieden sein. Wer aber nur deshalb die GKV verlässt, weil er glaubt hier billiger versichert sein zu können, der irrt nicht nur sondern wird es bitter bereuen.

In der Privaten Krankenversicherung sparen Sie KEIN GELD, NIE! Auch ist es völlig egal wo Freunde und Bekannte versichert sind und wie deren Schutz aussieht. Sie ziehen auch nicht die gleichen Klamotten an, haben nicht die gleiche Wandfarbe und auch keine Identischen Möbel- oder?

So geht es auf Seite 78 der aktuellen Ausgabe dann auch mit den Hürden weiter. Ja, Finanztest kann auch noch nicht wissen, dass die Grenzen für die Jahresarbeitentgeltgrenze 2020 schon bekannt sind und sich damit die Sozialversicherungswerte 2020 ändern. (hier alle Werte 2020). Vielleicht liest man zukünftig einfach hier mit, liebe Redaktion, dann kann man zumindest in einer Ausgabe im November schon einmal die Zahlen haben. Sind ja nun schon einige Wochen bekannt. Somit liegt für Angestellte die Hürde nunmehr bei 62.550 € und eben nicht mehr (wie in diesem Jahr) bei 60.750 €.

Der Testzeitpunkt – unwissend oder mutwillige „falsch gewählt“?

„Warum falsch? Wann ist denn richtig?“ werden nun einige von Ihnen fragen. Dazu muss man etwas hinterfragen wann in der PKV was genau passiert. Bei der Masse der Gesellschaften und Tarife ist das Versicherungsjahr gleich dem Kalenderjahr, wie Sie in dieser Übersicht hier sehen können. Auch finden bei der Masse der Unternehmen Überprüfungen und Beitragsanpassungen zum Jahresende statt. Da ist es wenig hilfreich einen solchen Test mit Datenstand August im Oktober zu veröffentlichen, stimmen doch hier die meisten Daten schon rein gar nicht mehr nach weiteren zwei Monaten.

Möchte man hier bewusst bestimmte Szenarien oder Tarife bevorzugen oder hat in der Auswahl einfach jemand keine Ahnung gehabt? Nein, sicher nicht. Es geht schlichtweg um Auflage. Zum Jahreswechsel beschäftigen sich viele Angestellte mit der Frage der passenden Versicherung. Einerseits nach Anpassungen, andererseits nach Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze. Alle diese Kunden sollen nun schnell noch zum Kauf der aktuellen Ausgabe gelockt werden, denn so steigern sich die Verkaufszahlen. Auch lassen sich im „Jahresendgeschäft“ noch schnell ein paar Testsiegel an die Versicherer verkaufen, welche dann mit dem Zeug werben.

Finanztest PKV Test „Unser Rat“

Einzig der kleine Kasten auf der Seite 79 ist durchaus und teilweise nachvollziehbar. So rät Finanztest allen, welche sich mit dem Thema beschäftigen, genau abzuwägen und weißt insbesondere auch auf die möglichen, besseren Leistungen der Privaten Absicherung hin. Der Hinweis „Achten Sie nicht nur auf den Preis“ ist zwar augenscheinlich gut gemeint, geht aber mit dem Test und dem Aufbau gar nicht konform und ist eher Augenwischerei.

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25.
September '19

Unwissenheit oder Selbstüberschätzung? Ins Ausland nie ohne Auslandskrankenschutz! 12 € die sich lohnen, IMMER!


Manche Sachen sind mir auch nach über 20 Jahren heute noch unerklärlich. Einer davon ist die Tatsache, wie Menschen ins Ausland reisen können und dabei keinen Auslandsschutz für das Risiko von Krankheiten oder Unfällen haben. Dabei kann es am Geld nicht liegen, denn wer die 10-12 Euro pro Jahr nicht hat und für hunderte oder tausende Euro in den Urlaub fährt/ fliegt… Ich verstehe es einfach nicht.

Einer dieser Fälle landete die letzten Tage bei mir im LiveChat. Dieser kann, das einmal vorab, 200 oder auch 200.000 Euro Kosten nach sich ziehen. Warten wir also einmal ab und schauen uns die Fragestellung aus dem Chat einmal an.

Welcher Schutz besteht durch die gesetzliche Krankenkasse?

Wer in Deutschland in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist und damit eine Pflicht- oder freiwillige Mitgliedschaft hat, der hat zunächst in Deutschland Versicherungsschutz. Darüber hinaus besteht nach besonderen Vereinbarungen auch Schutz in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. (bis zum EU Austritt also auch noch in Großbritannien, danach muss eine neue Vereinbarung her)

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern

Zudem haben sich weitere Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes dazugesellt und bieten auch hier Schutz für einige Leistungen.

Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz

Auch in den folgenden Ländern besteht (teilweise) Schutz über die deutsche Krankenversicherung, da hier ein sogenanntes Soialversicherungsabkommen besteht welches den KV Schutz inkludiert. Dazu gehören also:

Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, Tunesien oder der Türkei

Dabei ist zu beachten: [Quelle: Bundesgesundheitsministrerium]

Bitte bedenken Sie, dass durch Ihre gesetzliche Krankenversicherung nicht alle Krankheitskosten bei einem Auslandsaufenthalt abgedeckt sind. Hierzu gehören z. B. Kosten für einen gegebenenfalls erforderlich werdenden Rücktransport nach Deutschland, im Gastland übliche Zuzahlungen oder Behandlungen durch private Leistungserbringer. Daher ist der Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung ratsam.

Welche Kosten können hier entstehen?

Das ist je nach Land und Erkrankung grundverschieden und daher können wenige Euro bis hin zu hunderttausenden Euro an Kosten entstehen. Nehmen wir also einmal unser Beispiel auch dem Chat. Es gab Bauchschmerzen. Die können bekanntlich unzählige Ursachen haben, bis hin zu einer Blinddarmentzündung mit notweniger Operation. Das ist dann auch kein Zustand mehr, mit dem man warten kann und sollte bis man wieder zu Hause ist.

In den USA (wie in unserer Anfrage hier) ist es für eine Ersteinschätzung möglich eine der URGEND CARE Praxen zu nutzen. Diese sind, anders als der Emergency Room (Notaufnahme) nicht in einem Krankenhaus angesiedelt und können hier bei Kleinigkeiten durchaus hilfreich sein. Auch Urintest oder Sonographie kann dort gemacht werden, nicht aber Blutuntersuchungen oder sonstige komplizierte Untersuchungen.

Da ich im letzten Jahr in den USA selbst in einer solchen Situation war und sowohl URGEND CARE, aber dann auch Notaufnahme und weitere Behandlungen „genießen durfte“, gern diese Kosten einmal als Beispiel

Kostenart in Dollar in Euro
Erstkontakt URGEND CARE $ 169,00 153,76 €
Taxi zum Emergency Room $ 40,00 36,39 €
Anzahlung Notaufnahme $ 1.150,00 1.046,33 €
Medikamente $ 69,00 62,78 €
Computertomografie $ 1.354,00 1.231,94 €
Auswertung CT $ 398,00 362,12 €
Krankenhausendrechnung nach 4 Std. $ 5.122,00 4.660,25 €
Fahrt zurück ins Hotel/ zum Airport $ 35,00 31,84 €
SUMME $ 8.337,00 7.585,42 €

Alle weiteren Details zu meinem Aufenthalt und den dort entstandenen Rechnungen finden Sie im Beitrag:

Was kostet eigentlich? Ein kurzer Arztbesuch in den USA

Alle weiteren Details dazu finden Sie in meinem Beitrag #WasKostetEigenlich. Nutzer diesem Stichwort finden Sie auch hier im Blog weitere Beispiele was einzelne Behandlungen so kosten können und wie sich Kosten zusammensetzen. Mehr Beispiele in der Rubrik:

#WasKostetEigentlich

Und all das ließe sich problemlos mit einer einfachen Auslandsreisekrankenversicherung versichern.

Was kostet so eine Absicherung?

Dazu sollten Sie zunächst einmal prüfen, ob Sie eine Kreditkarte besitzen, welche einen solchen Schutz schon enthält. Viele gängige Karten haben einen Auslandsreisekrankenversicherungsschutz und bieten hier eine Grundabsicherung. Das bedeutet keinesfalls, dass der Schutz auch reicht, gute Bedingungen hat oder sonst besonders ist. Selbst bei einer Gold- oder Platinkarte ist es nicht zwangsweise gut. Aber… jeder Schutz ist zunächst einmal besser als keiner.

Haben Sie einen solchen Schutz noch nicht in einer Karte eingeschlossen und benötigen Sie diese auch nicht, dann macht in jedem Fall ein Abschluss einer separaten Auslandskrankenversicherung Sinn. Ein Beispiel eines solchen Produkts ist das HALLESCHE KOLUMBUS

Kolumbus- der neue Auslandsschutz der HALLESCHE Krankenversicherung

Wo ist die Auslandskrankenversicherung sonst noch enthalten?

Einige Kreditkarten habe ich mir bereits in meinem anderen (Reise-)blog angesehen, meist weil diese andere Vorteile bieten. Daher erlaube ich mir hier einfach nur einige kurze Verlinkungen zu den dort bereits vorhandenen Beiträgen.

Lässt sich diese online Abschließen?

Ja und das sollten Sie auch tun, wenn Sie keinen solchen Schutz haben. Die Jahrespolicen für die Auslandsreisekrankenversicherung sind immer 12 Monate gültig und verlängern sich dann wieder, falls keine Kündigung erfolgt.

Für einen Jahresbeitrag von max. 12 € und damit für einen Euro pro Monat lassen sich hier diverse Anbieter finden, bei denen Sie den Schutz online abschließen können und somit auch bei sofortiger Abreise Versicherungsschutz haben. Hier einige Beispiele (welche ausdrücklich keine Bewertung der Produkte darstellen)

Eine Besonderheit bietet hier die Allianz. Hier bekommen Sie eine Kreditkarte (zumindest eine Art KK), welche die Allianz bei Bedarf aufladen kann. Durch diesen so genannten RealTime Schutz benötigen Sie keine eigene Karte oder kein Bargeld bei ambulanten Behandlungen oder Medikamenten und vereinfachen die Abwicklung und Abrechnung. Mehr Infos hierzu auf den Seiten der Allianz. Auch hier lassen sich für knapp 15 € Jahrespolicen abschließen.

Fazit:

Bitte niemals ohne Auslandsschutz ins Ausland. Nicht nur ein teurer Rücktransport, sondern schon Kleinigkeiten und einige Untersuchungen gehen schnell in die tausende Euro und sind es nicht wert riskiert zu werden.

24.
August '19

Was kostet eigentlich… ein MRT mit Kontrastmittel und allem „Drum und Dran“?


Zuerst war es eher eine spaßige Idee, als ich vor Jahren einfach anfing ab und zu einmal eine Rechnung zu posten. Dann wurden es, aufgrund des sehr positiven Feedbacks, einige Blogbeiträge, welche ich unter der Rubrik #waskosteteigentlich zusammengefasst habe. Dort zeige ich in unregelmäßigen Abständen Rechnungen oder Abrechnungen von Ärzten und Krankenhäuser, Zahnärzten oder anderen Behandlern.

Es ist durchaus interessant (und auch immer einer Frage bei der Auswahl der richtigen Privaten Krankenversicherung und der Frage der passenden Selbstbeteiligung), was einzelne Leistungen überhaupt so kosten. Viele gesetzlich Krankenversicherte haben (woher auch) nicht ansatzweise eine Vorstellung, welche Kosten der Arzt berechnen kann. Auch erfolgt die Abrechnung in der GKV ganz anders und ist somit auch nicht vergleichbar.

Möchten Sie aber zum Beispiel als Selbstzahler zum Arzt, als GKV Patient in eine Privatpraxis oder einfach nur wissen, was eine Leistung kostet, dann ist diese Information nicht ganz unwichtig.

Was kostet eigentlich… ein MRT mit Kontrastmittel – Grundlagen

Zuerst braucht es eine Überweisung. Auch wenn Sie die Untersuchung selbst zahlen möchten, muss der Radiologe hier wissen was er untersuchen soll und welche Aufnahmen der Arzt dann haben möchte. Hier in diesem Beitrag geht es ausschließlich um die Rechnung für den Radiologen. Also die Durchführung des MRT’s und alle damit zusammenhängenden Arbeiten. Der Besuch vorher beim Arzt und die weitere Besprechung und Behandlung ist in dieser Rechnung nicht enthalten.

Um zu verstehen wie sich eine solche Rechnung zusammensetzt, benötigen wir einige Grundlagen in der ärztlichen Abrechnung. Dazu der Verweis auf einen anderen Beitrag, hier erkläre ich den Aufbau der Rechnung und die Steigerungssätze.

Was darf der Arzt berechnen und was bedeutet eigentlich Regelhöchstsatz?

In unserem Fall hat der Arzt nur „mittlere“ Sätze, also den so genannten Regelhöchstsatz berechnet. Ein Überschreiten des Satzes ist nur möglich, wenn entsprechende Begründungen vorliegen und der Arzt diese Leistungen selbst ausführt oder direkt „delegiert und überwacht“. Die Gabe von Kontrastmittel machte bei mir aber die Assistentin (wie üblich) und daher auch nur 2,3fach in der 2. Rechnungsposition (Ziffer 346).

Doch bevor wir uns den wirklichen Rechnungsbetrag anschauen, schauen wir doch einmal wie getippt wurde. Bei twitter hatte ich gefragt.

Die Tipps dort starteten bei 325 € für diese Rechnung bis hin zu 1.400 €.

Eine doch große Bandbreite für eine identische Behandlung. Auch auf der (mehr …)

23.
Juni '19

Als GKV Versicherter in eine Privatpraxis? Geht das? Was kostet das und bekomme ich von der Krankenkasse etwas wieder?


Eine durchaus spannende Frage, die da kürzlich auf twitter aufgetaucht ist. Was ist denn, wenn ein gesetzlich Krankenversicherter Patient eine Privatpraxis aufsuchen möchte. Daraus ergeben sich einige Fragen, diese sollten vorab geklärt werden um keine böse Überraschung zu erleben.

  • – Was ist denn eine Privatpraxis?

  • – Darf ich als Kassenpatient dort auch hin?

  • – Welche Kosten entstehen?

  • – Bekomme ich die Kosten (anteilig?) von der GKV ersetzt?

All diese Fragen entstanden auch bei dem Tweet.

Um die Fragen sinnvoll zu beantworten, schauen wir uns das ganze Thema etwas detaillierter an.

Was ist denn eine Privatpraxis?

Möchte ein Arzt auch Kassenpatienten behandeln, so benötigt dieser in Deutschland eine Kassenzulassung. Diese ist an einige Regularien gebunden –> Kassenzulassung. Hat der Arzt nun entweder keine Zulassung bekommen, weil in dem gewünschten Gebiet keine frei ist, oder hat er einfach „keine Lust auf die Regularien und die Kassenpatienten“, dann kann er natürlich auch ohne eine solche Zulassung tätig sein und Patienten behandeln. Aber: Er bekommt eben kein Geld von der Krankenkasse und muss die Leistungen als so genannte „Privatabrechnung“ an den Patienten stellen. Danach ist eine Abrechnung nach den Vorgaben der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erforderlich. Die Abrechnung sieht dann in etwa so aus, wie in dem folgenden Beitrag beschrieben.

Was darf der Arzt berechnen und was bedeutet eigentlich Regelhöchstsatz?

Darf ich als Kassenpatient dort auch hin?

Klar, denn Privatpraxis bedeutet eben nicht „nur Privatpatienten“, sondern eher „keine Kassenpatienten/ Kassenabrechnung“. In einer kassenärztlichen Praxis sieht das Vertragsverhältnis bzw. die Verbindungen zwischen den Beteiligten zunächst so aus:

Natürlich können Sie als GKV Versicherter auch dann zu einem solchen Arzt in die Behandlung, Sie müssen nur für die Kosten dann selbst aufkommen. Gegenüber dem Arzt sind Sie dann Selbstzahler. Ob Sie dann dafür eine Versicherung haben oder nicht, das spielt dabei keine Rolle. Auch als Privatpatient sind Sie in einem Vertragsverhältnis mit Ihrem Arzt und schulden diesem die Honorare für die erbrachten Leistungen. Hat Ihr Tarif Lücken oder erstattet dieser bestimmte Leistungen nicht, so können Sie solche natürlich dennoch nutzen, müssen diese nur selbst bezahlen.

So ein „Selbstzahler“ sind Sie auch dann, wenn Sie sonst GKV versichert sind.

BESONDERHEIT: Es gibt in der gesetzlichen Krankenkasse so genannte Kostenerstattungstarife. Diese funktionieren so ähnlich wie die PKV. Sie gehen zum Arzt, bekommen Ihre Behandlung und reichen die Rechnung bei der Kasse ein. Diese erstattet einen Teil, den Rest zahlen Sie selbst oder haben den privat abgesichert.

Welche Kosten entstehen?

Das ist vorab nicht zu sagen. Anders als bei pauschalen Leistungen, müssen die Ärzte die Einzelleistungen nach der so genannten Gebührenordnung abrechnen. Diese und was der Arzt dann wie berechnen kann, habe ich in dem oben verlinkten Artikel bereits erklärt. Daher kann Ihnen vor der Behandlung meist nicht, maximal aber ungefähr, gesagt werden welche Kosten entstehen. Dieses birgt ein durchaus beachtliches Risiko. Im ambulanten Bereich und nur bei kleineren Behandlungen ist dieses zwar vertretbar, kann aber dennoch zu höheren Kosten führen.

Doch schauen wir uns das am Beispiel einer Magenspiegelung einmal an. Der Arzt wird hier zunächst eine Untersuchung vornehmen, dabei die persönlichen Umstände des Patienten beurteilen und die Untersuchung planen. Dann sollte er Sie aufklären und die Risiken der Untersuchung erklären. Hierfür fallen dann unterschiedliche Ziffern der Gebührenordnung an. In unserem Fall der Magenspiegelung zum Beispiel die Ziffern 3, 7 und 682.

Die Grundbeträge können Sie der Gebührenordnung für Ärzte entnehmen. In der unten gezeigten Rechnung hat der Arzt zudem nur den normalen, den so genannten Regelhöchstsatz von 2,3 berechnet. Bei Besonderheiten auch während der Untersuchung kann dieser aber bis auf den 3,5fachen, den Höchstsatz, angepasst werden. Die Nummer 682 kann somit entweder 113,95 EUR oder auch 173,40 EUR kosten.Auch Befundberichte kosten natürlich extra. Wird bei der Magenspiegelung eine Narkose erforderlich, so entstehen auch hier gem. der Gebührenordnung Kosten. Diese sollten ca. bei 200 EUR liegen. Doch damit nicht genug. Unser Patient bekommt nun bei der Magenspiegelung noch eine Probe entnommen und diese wird in das Labor zur Untersuchung geschickt. Dieser Posten ist am schwierigsten zu schätzen. Je nachdem wie viele Proben und auf was genau getestet werden soll, können hier 100 aber auch 500 EUR Kosten entstehen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Die Magenspiegelung kostet „als Paket“ etwas zwischen 150 EUR und 230 EUR

dazu bei Bedarf ca. 200-300 EUR für die Narkose

und dann das Labor, 100 bis 500 EUR (ggf. auch darüber)

 

Bekomme ich die Kosten (anteilig?) von der GKV ersetzt?

Nein. Der „normal in der GKV Pflichtversicherte“ bekommt solche Kosten nicht erstattet. Auch nicht anteilig und auch keinen einfachen Satz oder dergleichen. Dieses Gerücht, die Kasse müsste zumindest den einfachen Satz zahlen hält sich wacker, ist aber falsch. Wer in eine Praxis ohne Kassenzulassung geht, der zahlt die Kosten selbst.

Wer einen so genannten Kostenerstattungstarif seiner Kasse hat, der bekommt anteilig Kosten zurück und muss nur den Rest selbst tragen. Das sind aber nur sehr wenige Versicherte mit ganz besonderen Tarifen.

Empfehlung

Wenn Sie als gesetzlich versicherter Patient in eine solche Privatpraxis wollen, dann besprechen Sie unbedingt mit dem Arzt vorher und ausführlich die MÖGLICHEN Kosten und die Risiken. Lassen Sie sich auch erklären und aufschreiben, welche zusätzlichen Untersuchungen sich ergeben können, was mit Labor, Narkose und dergleichen ist.

Klar, wenn Sie einen Ultraschall und ggf. eine zweite Meinung brauchen, dann in eine Privatpraxis gehen und der Arzt sagt „mache ich für 98,34 EUR“, dann ist der Umfang und der Preis fast klar. Alles andere birgt aber teils hohe Risiken.

23.
April '19

Warum die Bundeswehr kein Ersatz für einen Auslandskrankenschutz ist – ein Blick auf Voraussetzungen und Kosten


Am Mittwoch der letzten Woche wurden in Madeira bei einem verheerenden Busunglück 29 Menschen getötet, viele weitere schwer und schwertverletzt. Diese wurden nach dem Unglück dann in den umliegenden Krankenhäusern erstversorgt und je nach Schwere der Verletzungen behandelt.

Verständlicherweise ist es oberstes Ziel der Verletzten und der Angehörigen, eine möglichst schnelle Rückreise aus dem Ausland zu erreichen. Je nach Schwere der Verletzung ist es dabei oft schlichtweg unmöglich, die Patienten in einem normalen Linienflug nach Deutschland zu bringen. Dabei kommen generell mehrere unterschiedliche Optionen in Frage, welche aber vor allem einen medizinischen Hintergrund haben.

Wie kommen die Patienten zurück nach Deutschland?

Für einen solchen Rücktransport muss zunächst geklärt werden, in welcher gesundheitlichen Verfassung der Patient ist. Weiterhin spielt es auch eine entscheidende Rolle, wo der Patient verletzt oder verunfallt ist. Wir haben sicher einige Länder auf der Welt, wo eine adäquate medizinische Versorgung schlichtweg nicht nach den Standards möglich ist, wie wir diese hier kennen. Das allein kann ein Grund für einen medizinisch notwenigen Rücktransport sein.

Gerade schwere und schwerste Verletzungen sind oftmals nicht entsprechend zu behandeln. Verfügen die Krankenhäuser und Ärzte im jeweiligen Land nicht über die Möglichkeiten, sind zum Beispiel umfassende Operationen und Behandlungen möglich, so ist ein solcher Transport medizinisch notwendig. Es wird damit sichergestellt, dass die/der Versicherte eine umfassende und bestmögliche Behandlung bekommt und möglichst weitere Folgeschäden aufgrund des Unfalls oder der Erkrankung verhindert werden.

Je nach Schwere der Verletzung und der notwenigen Behandlung kommen also folgende Wege in Frage.

  • Rückflug mit der nächsten Linienmaschine

  • Rückflug mit der Linienmaschine, aber mit medizinischer Betreuung/ Begleitung

  • Liegend Transport mit einem Ambulanzflugzeug

  • Intensivtransport mit einem speziell ausgerüsteten Flugzeug

Während ein Patient mit einem verletzten (ggf. auch komplizierten Bruch) Arm oder Bein vielleicht noch einen Linienflug nutzen kann, da dieser in der Lage ist aufrecht zu sitzen, geht das bei anderen Erkrankungen nicht. Je nach Diagnose kann bei einem Linienflug auch die Erstattung einer höheren Reiseklasse, also der Flug in Business- oder First Class in Frage kommen, wenn hierdurch eine sichere und medizinisch vertretbare Rückreise angetreten werden kann.

Auch hier geht es nicht um den Komfort, sondern um die medizinische Notwenigkeit. Kann der Patient aber nicht sitzen oder stehen und ist es somit auch nicht bei Start und Landung möglich eine sitzende Position einzunehmen, so bedarf es anderer Transportmöglichkeiten.

In anderen Fällen bedarf es aber einer medizinischen Überwachung. Das kann eine Krankenschwester sein, die über spezielle Dienstleister beauftragt werden kann. Dieses medizinische Personal begleitet dann den Patienten auf einem Linienflug nach Deutschland und von dort weiter in das geeignete Krankenhaus.

Scheitert auch dieser Weg oder ist eine tiefergehende medizinische Betreuung notwendig, so kommen dann normale Linienflüge nicht mehr in Frage. Auch wenn die Gabe von Medikamenten, ein ständiger Tropf oder die Überwachung von Körperfunktionen erforderlich wird, kommen die Transporte mit einer normalen Linienmaschine nicht mehr in Frage. Hier bedarf es dann weitergehender Maßnahmen und Möglichkeiten. Nicht nur der ADAC, auch viele andere Dienstleister weltweit bieten solche Möglichkeiten an. Abhängig auch hier von der Schwere der Verletzungen und es mit einem Transport verbundenen Risikos ist eine Rundumbetreuung unerlässlich.

Wann ist es medizinisch notwendig, wann vertretbar?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen medizinisch NOTWENIG und medizinisch angeraten. Ein Rücktransport ist immer dann notwendig, wenn in dem jeweiligen Land eine Behandlung nicht möglich ist. So kann der medizinische Standard, ein fehlenden Krankenhaus in der Nähe (oder kein geeignetes für die medizinische Betreuung) oder auch generell ein sehr niedriger Standard ein Grund sein. Ein Beispiel aus einem Auslandsreisekrankenschutz (hier: Hallesche KOLUMBUS)

Wir erstatten die notwendigen Kosten für einen Rücktransport, wenn

 dieser medizinisch sinnvoll ist oder
 sich der Schutz der Versicherung wegen Reise- oder Transportunfähigkeit verlängert (siehe § 8)

oder
 der Versicherte so schwer erkrankt ist, dass er länger als zwei Wochen im Ausland stationär behandelt werden müsste oder
 die Kosten des Rücktransportes günstiger sind als die erstattungsfähigen Kosten der weiteren Heilbehandlung.

Wird der Versicherte beim Rücktransport von einem Mitreisenden begleitet, übernehmen wir die Kosten für eine Begleitperson, wenn
 der Versicherte unter 16 Jahre alt ist oder

 dies medizinisch notwendig ist.
Wir erstatten die Kosten für das für den Rücktransport jeweils günstigste geeignete Transportmittel.

Je nach Aussage in den Bedingungen kann es auch dann versichert sein, wenn eine lange Behandlung im Ausland droht. zudem sind die Kosten in einigen Ländern so exorbitant hoch, dass sich hier ein Rücktransport „lohnt“, weil eine Weiterbehandlung in Deutschland nicht nur besser, sondern auch günstiger ist. Die Regelungen sind aber TARIFABHÄNGIG. Der ADAC schreibt in dem Auslandsschutz BASIS zum Beispiel:

§ 16 Wann führen wir einen Krankenrücktransport durch?

1. Es ist eine akute, unerwartete Erkrankung oder eine Verletzung im Ausland eingetreten. (Anm. KEINE Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung) Ist ein Rücktransport zu einem Krankenhaus an Ihrem Wohnsitz in Deutschland oder zu einem anderen geeigneten Krankenhaus in Deutschland nach Abstimmung des ADAC Arztes mit dem behandelnden Arzt medizinisch sinnvoll und vertretbar (z. B. Dauer des Krankenhausaufenthaltes im Ausland länger als 14 Tage), so wird der Transport vom ADAC Arzt angeordnet.

Der ADAC Arzt entscheidet über den Transportzeitpunkt, das geeignete Transportmittel und die Betreuung während des Transportes. Wir führen den Transport selbst durch oder veranlassen ihn.
Wir übernehmen die Kosten des von uns durchgeführten oder veranlassten Transportes einschließlich der von uns oder von Behörden angeordneten Betreuung.

Auch hier sehen Sie schon große Unterschiede des Rücktransportes und der Voraussetzungen. Es kann also durchaus sein, dass bei gleichem Erkrankungsbild ein Unternehmen den Rücktransport bezahlen müsste, das andere aber nicht.

Welche Kosten entstehen bei einem Auslandsrücktransport?

Der ADAC, einer der größten Anbieter in diesem Bereich, betreut hier Jahr für Jahr weit über 50.000 Patienten und holte über 12.000 pro Jahr aus dem Ausland zurück. Dabei sind die Kosten entscheidend von dem benötigten Equipment und der Flugstrecke abhängig. In einer Pressemitteilung schreibt der ADAC zu den Kosten:

Je nach Maschinentyp kostet ein ADAC-Ambulanz-Sonderflug von den Kanarischen Inseln nach Deutschland bis zu 45.000 Euro. Ein Intensivtransport aus Mexiko zum Beispiel kann bis zu 70.000 Euro kosten. Und aus Asien oder Australien kommen schnell bis zu 130.000 Euro zusammen.

Aber warum fliegt aus Madeira nun die Luftwaffe?

Neben dem einen verletzten Patienten gibt es aber auch größere Unglücke und Katastrophen. Dazu gehörten Naturkatastrophen wie der Tsunami in Asien vor einigen Jahren, aber auch der Rückflug der Geiseln aus dem Vorfall in Mali 2004. Einige Fälle mehr und weitere Infos finden sich in der Antwort des Bundestages auf eine Anfrage der Parlamentarier. Diese gibt es als PDF hier. Drucksache 16/13861

Für solche Einsätze (auch für nicht Militärische Einsätze)( unterhält die Bundeswehr (fast weltweit einzigartig) eine Flotte aus A310. Dieser so genannte MED EVAC Flieger, wurde eigens für diese Zwecke umgebaut und bietet Platz für bis zu 6 Intensivpatienten und/oder bis zu 44 weiterer liegend zu transportierender Verletzte. Weitere Informationen und auch Fakten zur technischen und medizinischen Ausstattung finden Sie auf der Seite der Bundeswehr.

Warum nun gerade dieses Mal die Luftwaffe zum Einsatz kam, hat mehrere Gründe. Vorab einige Fakten:

  • ein Patient wurde bereits (privat/ von seinem Versicherer) am Montag ausgeflogen
  • 15 Patient waren an Bord der Bundeswehrmaschine
  • Organisation und Entscheidung über den Einsatz trifft die Bundeswehr/ die Bundesregierung mit dem Verteidigungsministerium

Wann und ob so ein Einsatz also in Frage kommt, ist sehr von den individuellen Umständen abhängig und auch davon, wie viele Personen wo betroffen sind. Dabei spielen natürlich auch weitere Fakten eine Rolle. Auch hier sieht man aber, ein solcher Einsatz muss koordiniert werden und ist nicht mal „eben schnell“ beauftragt. Der andere Patient wurde bereits vorher ausgeflogen und war daher schon früher im Krankenhaus in Deutschland.

Ein Anspruch auf einen Rücktransport mit der Bundeswehr gibt es natürlich nicht. Im Rahmen der Fürsorge für die Bundesbürger KANN DIE BUNDESREGIERUNG einen solchen Transport anordnen, muss es aber nicht. Sicherlich erreicht man hiermit auch, sowohl für das Außenministerium und auch für die Bundesregierung etwas gute Presse, einen Garantie es zu bekommen gibt es aber eben gerade nicht. Anders bei der Auslandskrankenversicherung, hier sind zwingende Voraussetzungen in den Bedingungen geregelt und garantieren einen Schutz.

Was kostet die Patienten der Flug mit dem A310 der Bundeswehr?

Es gibt seitens der Luftwaffe oder der Bundesregierung keine Informationen darüber, welche Kosten für den Einsatz entstehen. Eine pauschale Aussage ist auch hier nicht zu treffen, denn im Wesentlichen hängt es von den Umständen ab. Da kann ein Einsatz schnell einige hunderttausend Euro kosten, weche sich natürlich nicht auf einen einzelnen Patienten verteilen.

Es ist (Stand 2019) jedoch kein einziger Fall bekannt, nachdem die Kosten für eine solche- von der Bundesregierung veranlasste- Rückholung auf die Patienten oder deren Versicherer umgelegt wurden. In einem solchen „besonderen Fall eines MEDEvac Einsatzes“ trägt damit der Bundeshaushalt, rsp. das Bundesverteidigungsministerium alle anfallenden Kosten. Erst bei Einlieferung des Patienten in Deutschland sind ab dort wieder die Kosten von dem Patienten zu tragen.

Selbstverständlich geht es hier nur um den Transport. Kosten, die im Ausland angefallen sind, also Rettung, Transport und Versorgung im Krankenhaus vor Ort und weitere Kosten sind dennoch vom Patienten zu tragen und daher nur über einen sinnvollen Auslandsschutz abzusichern.

Bundeswehr statt Auslandskrankenversicherung – KEINE Option!

Auch wenn es einigen (nicht nur bei twitter) in den letzten Tagen so erschien, also nach dem Motto:

„Was brauche ich eine Auslandsversicherung, zahlt doch die Regierung und der Steuerzahler“

ist es keine wirkliche Option. Besonders weil es nur um den reinen Transport und nicht um die weiteren Kosten ging und eben, weil es gerade keinen Anspruch darauf gibt. Zudem zieht sich die Organisation eines solchen Einsatzes deutlich länger hin. Ein medizinisch notweniger Rücktransport kann von dem Versicherer oder dem dort beauftragten Dienstleister innerhalb weniger Stunden organisiert werden. Dazu unterhalten die Unternehmen 24 Stunden Zentralen, welche sich nach Absprache mit den Ärzten um einen Transport kümmert. Viele Versicherer nutzen hier ROLAND Assistance als Serviceanbieter, welche je nach Kostenhöhe und Art der Rückführung große Entscheidungsspielräume haben. So lassen sich oft Kosten bis zu 60.000 € direkt dort im Auftrag und Namen des Versicherers entscheiden, ohne dass hier komplizierte und langwierige Entscheidungen nötig sind. Auch für höhere Kosten stehen 24 Stunden erreichbare Kontakte und Entscheidungsträger zur Verfügung, denn gerade in diesen Fällen ist Zeit nicht Geld, sondern Gesundheit!

Wer also glaubt, die Bundesregierung oder die Bundeswehr wird mich schon holen, den muss ich leider enttäuschen. Eine Absicherung mit einem passenden und sinnvollen Auslandsschutz ist daher unerlässlich. Eine Möglichkeit ist der KOLUMBUS Schutz der HALLESCHE. Mehr Infos hier im Artikel.

Kolumbus- der neue Auslandsschutz der HALLESCHE Krankenversicherung