Schlagwort Unsinn

Leider wird in der täglichen Beratung in meiner Branche viel Unsinn produziert. Ahnungslose Berater oder skrupellose Berater schauen auch vieles, aber nicht auf den Bedarf des Kunden. Leider wissen viele Kunden nicht was sie wirklich benötigen, sind auf der anderen Seite aber auch nicht bereit sich intensiver mit den Themen zu beschäftigen.

Um hier zu etwas zu sensibilisieren, schreibe ich seit vielen Jahren Erlebnisse aus dem Tagesgeschäft auf. Im Blogbeiträgen zum Berateralltag oder zu kuriosen und skurrilen Begebenheiten bei Versicherungen und mit Bewerbern können Sie daran teilhaben.
Dabei gibt es keinesfalls nur negative Erlebnisse. Viele Kollegen machen einen großartigen Job und bemühen sich Tag für Tag um das Beste für ihre Kunden. In meinen Beiträgen zum Berateralltag finden Sie zusätzlich auch Hinweise, wie sie Fehler vermeiden können.

Die eigenwilligen Praktiken eines Finanzvertriebes- oder nur eines Mitarbeiters? Warum nicht nur “Ärzteberater” Ärzte beraten können

Damit sich nicht gleich wieder Mitarbeiter des Finanzvertriebes mit den “drei großen Buchstaben” beschweren, es geht hier nicht um den Vertrieb als Ganzes, sondern um ein eigenwilliges Verhalten eines “Ärzteberaters” und zudem eine recht eigenwillige Auffassung zu Wettbewerbsrichtlinien, Verständnis von Beratung etc. Wo ich heute in der FAZ zu Praktiken mit Seminaren lese, fällt mir mein “Fall” aus den letzten Wochen wieder ein. Zum Glück handelt es sich hier um einen Kunden der weiss was er will, dieses auch durchsetzt,…

Der erste nutzt den Unsinn schon: Concordia Krankenversicherung zum Finanztest PKV Test und was der “Spaß” kostet

Das hat nicht lange gedauert… Am 15. 04. 2014 hat die FINANZTEST ihren dilettantischen Test vorgestellt, wo sowohl die Kriterien als auch viele andere Punkte im Test nicht nachvollziehbar und unlogisch waren und zu einem absolut dilettantischen Ergebnis führen. Die detaillierte Kritik können Sie in meinem 11seitigen Kommentar zum Finanztest nachlesen. Nun dauert es meist nicht lang, bis ein Versicherer auf den “ach wir sind so toll” Zug aufspringt und seiner Vertriebsmanschaft das Zeug in die Hand gibt um damit Werbung…

Der Unsinn stirbt nicht aus- wie aus “PKV für 59 EUR!” jetzt “sparen Sie 40% ohne Wechsel der Gesellschaft” wurde

Es ist nicht verwunderlich, dennoch macht es das Leben für die seriös arbeitenden Vermittler nicht wirklich einfacher und fördert keineswegs den (teilweise berechtigt) schlechten Ruf der gesamten Branche. Gemeint sind Werbeanzeigen, Pop-up Fenster und sinnlose Werbemails von zweifelhaften Anbietern. Waren es in den letzten Jahren noch Versprechungen wie “59 EUR für die Private Krankenversicherung” und wurde mit solchem Unsinn nicht nur der falsche Ansatz gesetzt, sondern auch völlig “verkehrte” Zielgruppen in die Private Krankenversicherung geschickt, so sind es heute genau…

Central Krankenversicherung- einer muss ja für einen schlechten Ruf der Branche sorgen

Es sind solche „Einzelfälle“ welche immer und immer wieder für einen schlechten Ruf einer ganzen Branche sorgen. Es sind es sind Fälle wie dieser, die zu Aussagen wie „Versicherungen zahlen nie” oder “wenn man einmal etwas will stellen die sich quer” sorgen, jedoch geht es hier gar nicht um eine Nichtzahlung oder sonstige Verweigerungen von Leistung, nein es geht um einen anderen Fall den ich persönlich nicht nur dreist, sondern haarsträubend finde und ich hoffe händeringend dass es ein solcher…

Risikozuschlag und unsinnige Vertriebsmails – wer fällt darauf rein?

Die Private Krankenversicherung ist, anders als die gesetzliche Krankenkasse, ein Produkt, welches risikogerecht kalkuliert ist. Das passiert schon dadurch, das die Prämien für unterschiedliche Eintrittsalter nicht gleich sind. Weiter wird durch eine Gesundheitsprüfung bei Antragstellung ein Mehrbeitrag erhoben, falls der Kunde zum Beginn der Versicherung nicht gesund ist. Wozu Risikozuschläge und wie werden diese berechnet? Die Prämie in der Privaten Krankenversicherung ist, ungeachtet des Eintrittsalters, zunächst einmal für jeden gleich. Da nun aber ein Antragsteller mit Vorerkrankungen mit einer höheren…

Die Wirtschaftswoche testet mal wieder „die besten PKV Tarife“ und hätte es besser lassen sollen

Das mit den Tests ist so eine Sache. Anscheinend scheinen solche Tests die Auflagen der Zeitschriften derart zu steigern, das man dieses in einer Regelmäßigkeit immer und immer wieder macht und glaubt, man könne dem Leser die „beste PKV“ offerieren. Leider glauben das auch einige Leser und kaufen die Zeitung, hätten sie sich aber im Fall der aktuellen Wirtschaftswoche besser sparen sollen. Was wurde getestet? Zunächst einmal ist nachzulesen, das „über 800 Tarife im Test“ sind und das Softwarehaus „Softfair“…

Gibt es eine Steigerung von unseriös? Hier ein Beispiel zur PKV-Beratung einige Verkäufer

Es ist wie in jeder Branche, es gibt gute Berater, es gibt schlechte Berater und es gibt solche wo man hofft diesen nie zu begegnen und nur hoffen kann dass es keinen gibt der darauf reinfällt. Dass die Versicherungsbranche nicht den besten Ruf hat, das hat sie sich in vielen Fällen sicherlich selbst zuzuschreiben, dass aber manche Berater anscheinend sogar keine Skrupel zu haben scheinen, das wird an diesem Beispiel wieder recht deutlich. Um die Geschichte zu verstehen, vielleicht etwas…

Warum “Maklers Lieblinge” dem Kunden so gar nichts bringen

Wer in meiner Branche arbeitet- und JA ich mache das wirklich gern- der ist einiges gewohnt. Gewohnt unter anderem auch Rankings, Ratings, Tests von selbsternannten Expertenzeitschriften oder Verbraucherschützern, vor denen mancher Verbraucher besser geschützt werden sollte. Doch was bringen all diese Tests und Auswertungen dem Kunden und warum gibt es diese überhaupt? Wie entstehen solche Tests und warum? Klar, in den meisten Fällen steckt ein “Auftraggeber” dahinter. So will der Chefredakteur oder Verleger eines Magazins seine Auflage steigern und überlegt…

Billige PKV mit großen Gefahren – Jetzt gibts die PKV schon (mal wieder) für 58 EUR

der Unsinn in der Werbung ist zurück Es gab sie in der Vergangenheit mehr als einmal, die berühmte und berüchtigte Werbung für 59 EUR in der privaten Krankenversicherung. Über solchen Unsinn hatte ich in den vergangenen Jahren mehrfach geschrieben und versucht zu erklären, warum diese Werbung geschaltet wird und was genau dort passiert. (Artikel: Verrechnet, Werbeunsinn oder einfach nur Absicht bei geld.de und der Privaten Krankenversicherung für 59 EUR?) Nun sollte man meinen das mit immer wieder gepredigter Aufklärung zu Tarifen,…

Wenn die Werbung was anderes suggeriert und es dann doch nicht versichert ist

Das die Werbung manchmal etwas verspricht oder suggeriert, daran haben wir uns ja mittlerweile gewöhnt. Schon in den letzten Tagen ist mir das bei einem Versicherer aufgefallen und dabei geht es einmal gar nicht um PKV oder BU Absicherung. Im TV läuft momentan eine Werbung der Rechtsschutzversicherung Advocard. Sie erinnern sich bestimmt an “Anwalts Liebling” früher, oder? In dem Spot werden eine Reihe von Lebenssituationen beschrieben, in denen der Kunden einen Anwalt brauchen könnte. So geht es darum, was passiert…

Spiegel Online über die Private Krankenversicherung oder was die Schlagzeile “50% Lohnkürzung für Spiegel Redakteure” damit zu tun hat

Der Spiegel online hat in der letzten Woche mit einem reißerischen Titel mal wieder über die Private Krankenversicherung und die “Unbezahlbarkeit” berichtet geschrieben und dabei wohl einige entscheidende Fakten “vergessen”. Das macht in dem Fall auch Sinn, zumindest wenn man einem Berater der an Tarifumstellungen in der PKV Geld verdient, in die Karten spielen möchte. Wie ich auf diese Behauptung komme und was das Ganze mit Lohnkürzungen bei den Redakteuren zusammen hängt, lesen Sie gleich- doch der Reihe nach. Der…

Hanse Merkur – Marketingaussagen und Unsinn nach dem Blogbeitrag zum Tarif ASZG (Pro Fit)

Es ist kaum drei Wochen her, da schrieb ich zum Thema “Locktarif, aus Versehen undeutlich oder vielleicht Absicht? Die versteckten Gefahren im Pro Fit (ASZG) Tarif der Hanse Merkur” mit dem Hinweis auf versteckte und meiner Meinung nach intransparente Aussagen in den Tarifbedingungen. Nicht das Sie jetzt denken der Versicherer hätte dazu reagiert und mich vielleicht befragt oder kontaktiert, nein. Ein aufmerksamer Leser des Blogs schrieb mir gestern Abend folgende Mail: “Hallo Herr Hennig, ich lese schon seit einiger Zeit…

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