PKV Test in Focus Money – oder: warum solche Tests mehr schaden als helfen

Sven Hennig

Wie die regelmäßigen Besucher und Leser meines Blogs bereits wissen, veröffentliche ich neben Kommentaren zu Tarifen und neuen Produkten auch hin und wieder meine Meinung zu vermeintlichen Tests und Ratings.

Aufgrund einer Presseerklärung der Central bin ich auf einen Test in der heute erschienenen Ausgabe von Focus Money gestoßen. Hier werden unter dem Titel „BESTENS VERSORGT“ Tarife der Privaten Krankenversicherung getestet und geratet.

Warum dieser Test eher schadet als er hilft, lesen Sie in der neuen Ausgabe meiner Finanznews.

Der Test beginnt mit der Überschrift „Private Krankenversicherung BESTENS VERSORGT“. Doch was erwarten Sie nach dieser Ankündigung? Einen Test mit dem Ziel möglichst billige Tarife zu vergleichen? Ich zumindest nicht, aber wir werden als Leser ja aufgeklärt. Neben allgemeinen Informationen zu der PKV folgt ein interessanter Teil. Dieser beginnt mit einem „Großer Tarif Check“ Abschnitt. Hier erklärt der Autor, dass er sich kompetenter Hilfe bedient habe und das Ratingunternehmen Franke & Bornberg zu Rate zog. Herr Franke, einer der Geschäftsführer, wird sodann mit den Worten: „Lange Jahre hat sich die PKV-Branche gegen die Transparenz ihrer Produkte gestellt“ und weiter „Eine zunehmende Anzahl der Anbieter formuliert die Versicherungsbedingungen heute aber…   WEITERLESEN

Aber lesen Sie selbst und bilden sich Ihre eigene Meinung. Weitere Hinweise zur Auswahl des geeigneten Tarifes finden Sie hier, auf meiner Seite unter dem Punkt Private Krankenversicherung.

Ach Gott 🙂

Es geht weiter und Focus Money veröffentlichen einen zweiten Test und ein dritter Teil ist auch angedroht. (Direktlink)

und noch immer nichts gelernt. Test III in 2011: Focus Money PKV Test – und mal wieder im Tal der Ahnungslosen

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3 Antworten zu “PKV Test in Focus Money – oder: warum solche Tests mehr schaden als helfen”

  1. Focus Money (Fortsetzung einer fehlerhaften Bewertung) « PKV Blog Says:

    […] Die Kriterien, wie im Artikel erwähnt, haben kaum was mit den Leistungen zu tun, so wie man uns hier eigentlich vormachen möchte. Wären die Dinge die angegeben wurden, wirklich im Vergleich gewesen, so wäre das Ergebnis ein anderes. Bewertet wird auch das Unternehmen und der Monatsbeitrag in Bezug auf die Selbstbeteiligung. Diese Dinge, im Gegensatz zu den Leistungen, sofern vereinbart, ändern sich ständig, sind als Momentaufnehmne und daher kaum wichtig. Was ist also dann also unter dem  “besten” zu verstehen? Definitiv wird hier nicht im Sinne des Kundenutzens, oder überlas ich hier etwas, bewertet. Hier erinnere ich mich an einen Artikel meines Kollegen S. Hennig. Er beschrieb dies sehr trefflich. […]

  2. Die besten Berufsunfähigkeits-Tarife – wie bastle ich mir einen Test : PKV BU Blog Says:

    […] hatte bereits zu anderen Tests geschrieben das es so eigentlich nicht geht. Tests mögen vielleicht für Sachversicherungen, Autos […]

  3. Focus Money PKV Test die Zweite – oder: Nichts gelernt aus dem ersten Test : PKV BU Blog Says:

    […] Kommentar zum ersten Teil des Tests in Ausgabe 40/2009 (LINK) […]

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