Die unendliche Geschichte mit einem Kölner Krankenversicherer Teil II

Sven Hennig

Im Juli diesen Jahres hatte ich bereits den ersten Teil der unendlichen Geschichte veröffentlicht. Wer diesen verpasst hat, hier geht es zum damaligen Blogbeitrag „Die unendliche Geschichte mit einem Kölner Krankenversicherer„.

Der Vorgang liegt ja seit Juli nun nicht mehr in der Fachabteilung und auch der Vorstand scheint es nicht mehr für nötig zu halten, dieses weiter zu beaufsichtigen. Daher wurde mir zuletzt am 20. Juli diesen Jahres durch die Abteilung „KundenService-Beschwerdemanagement“ geantwortet und die Mail endete bekanntlich mit der Aussage:

„Da bereits alle Argumente ausgetauscht wurden, greifen wir den Sachverhalt nicht erneut auf.“

Na klar, so kann man es auch machen. Man behauptet „mal wieder“ es sei alles gesagt und klar, sicher habe man immer recht und kann ja nun mal die Hinhaltetaktik versuchen. Daher habe ich dann mal erinnert.

Zum einen wurde auf neue Fakten aus meinen Mails/ Faxen nicht eingegangen, zum anderen wird auf die Erinnerungen am 05. 08. 2010, 17. 08. 2010, 26. 08. 2010 einfach nicht mehr reagiert.

Ich finde es offen gesagt eine absolute Frechheit was sich der Krankenversicherer die Central Krankenversicherung hier erlaubt. Daher habe ich heute nochmals per Fax und mit Kundenunterschrift erinnert und werde zeitgleich den Vorstand nochmals um eine Stellungnahme bitten. Sollte das auch nichts bringen, so muss der Kunde sicher überlegen was man noch tun kann.

Ach ja, es gab ja noch etwas dazwischen:

Zum einen behauptet man ja steif und fest der Tarif/ Vertrag bestünde noch, zum anderen hat man auch eine Kündigungsbestätigung und einen Nachweis der bestehenden Kranken und Pflegepflichtversicherung der Folgeversicherung vorliegen. Dennoch besitzt man die Frechheit, dem zuständigen Ordnungsamt eine fehlende Pflegepflichtversicherung zu melden. Wohl gemerkt in Kenntnis der Folgeversicherung. Diese eröffnet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Das ist lösbar und war mit einem Telefonat und Übersenden der Bescheinigung auch getan, jedoch sind auch dieses wieder Arbeitsschritte, die schlichtweg unnütz sind und vermieden werden können. Aber klar, als Versicherer kann man den Kunden ja „am langen Arm verhungern lassen“.

Hauptsache man ist „Testsieger“ in Zeitschriftentests.

UND: Leider ist es immer noch nicht zu Ende. Den Dritten Teil der unendlichen Central Geschichte gibt es hier.

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3 Antworten zu “Die unendliche Geschichte mit einem Kölner Krankenversicherer Teil II”

  1. Jaensch Says:

    Hallo Herr Henning,
    habe mit Spannung wieder Ihre Fortsetzung gelesen. Wenn dies alles so ist, wie Sie es schreiben, dann ist hier natürlich nicht richtig bearbeitet worden.
    Ich persönlich – ehemalige Generalagentin der Central – und meine Tochter seid 8 Jahren als Maklerin tätig mit Hauptgesellschaft Central – kann dann nur sagen, dass es sich hier sicherlich um einen Einzelfall handelt. Und würde man bei anderen Gesellschaften nachforschen, so würde man sicherlich überall solcher Einzelfälle finden. Ja, man könnte bestimmt viel schreiben.
    Freundliche Grüße
    Gabriele Jaensch

  2. Sven Hennig Says:

    Hallo Frau Jaensch,

    nein, leider kein Einzelfall, aber schon ein extremer.

  3. Michael Eckart Says:

    Hallo Frau Jaensch,

    auch ich kann bestätigen, daß es sich hier nicht um einen Einzelfall handelt. Ich werde auch gerade von der Central bezüglich einer Abänderung meines Risikozuschlags hingehalten. Zum neuen Attest meines Arztes schreibt die Central nur, daß sie es nicht nachvollziehen kann. Auf meinen Vorschlag, sich direkt mit dem Arzt in Verbindung zu setzen, geht die Central bisher nicht ein. Es stellt sich bei mir nun die Frage, ob es nur über einen Anwalt geht. Der normale Dialog scheint nicht zu fruchten.

    Freundliche Grüße
    Michael Eckart

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