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11.
März '19

Wenn die BU Absicherung zu teuer ist – was tun?


In der letzten Woche erzählte ich von einem Fall, einem, wo die Kundin im Lotto gewinnen muss/ sollte und der Vermittler einfach riet „dann, wenn die BU in fünf Jahren teurer wird, kannst Du einfach kündigen.

Den ganzen Fall können Sie im Artikel zur „700 EUR BU und dem Lottogewinn“ nachlesen. Der Hintergrund ist jedoch ein sehr ernster, denn gerade die, die einen BU Schutz so dringend brauchen, gerade die können sich den nicht leisten.

Auch in unserem Fall war das so. Eine angestellte Fleischfachverkäuferin, dazu ein krankes Kind zu Hause, Hauptverdiener und ein geringeres Einkommen. Mit 1.300 EUR monatlichem Netto kommt man da nicht weit. Selbst eine kleine Rente des Kindes oder das Kindergeld selbst machen es dann nicht besser.

Doch was tun? Wie einen BU Schutz sicherstellen?

Zunächst gilt auch in der BU. Wenn die Rente, die man sich leisten kann am Ende so niedrig ist und sich nicht einmal Lebenshaltungskosten decken lassen, dann sparen Sie sich das Geld. Es bringt recht wenig, wenn neben der zu kleinen BU Absicherung dann doch alles auf Hartz IV hinausläuft und Sie sich dann umsonst bemüht haben.

Doch ist das wirklich so? Ist dann keine BU besser? Ist es eine Alternative nicht vorzusorgen?

Nun, generell einen solchen Rat zu geben wäre fatal, aber dennoch kann es Fälle geben, da ist eine 300, 400, 500 EUR BU Rente einfach falsch.

Überlegen Sie sich daher wie hoch Ihr heutiges Einkommen ist und was genau Ihre Ausgaben sind. Es geht am Ende immer um eine Deckung der möglichen Ausgaben und dabei auf der anderen Seite eine Finanzierbarkeit. Ich habe in den letzten Jahren häufiger zum Thema „Richtige Rentenhöhe oder gar keine BU Absicherung“ geschrieben und bleibe dabei. Eine halbherzig gewählte BU macht so gar keinen Sinn.

Überlegen Sie sich genau, welche Beträge Sie benötigen und versuchen dann, diese auch finanzierbar zu versichern. Dabei gibt es durchaus „Stellschrauben“ um einen Schutz doch noch zu bekommen und im Notfall Alternativen zu einer BU Absicherung. Was davon Sinnvoll und in Ihrem speziellen Fall hilfreich ist, dass kann pauschal sicher nicht gesagt werden.

Diese Punkte beeinflussen die Prämie Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung

Es gibt Faktoren, welche die Prämie in der BU beeinflussen und womit sich folglich auch die Beiträge für einen neu abzuschließenden Schutz verändern lassen. Schauen wir uns diese Faktoren einmal genauer an und prüfen, welche verändert werden können.

Das Eintrittsalter

Ja, Sie können es nicht mehr hören. Kümmern Sie sich früh um den wichtigen und dann einen ausreichenden Schutz bei Berufsunfähigkeit. Je jünger und gesünder Sie sind, desto einfacher und kostengünstiger ist es. Nur wer sich rechtzeitig um einen solchen Schutz kümmert, nur der wird den langfristig bezahlbar behalten können. Dabei spielen auch der berufliche (oder schulische) Status eine Rolle und beides beeinflusst die Prämie deutlich und direkt.

Auch wer sich in der Schulzeit noch keine volle Rente leisten kann, wählen Sie einen leistungsstarken Anbieter für sich, ggf. schon für Ihre Kinder, falls Sie es selbst schon verpasst haben. Mit spätestens dem 10. Geburtstag lassen sich BU Optionen, Grundlagen und Voraussetzungen schaffen um später einen entsprechenden Schutz zu haben oder zu bekommen.

Beruf und Ausbildung

Wie bereits erwähnt ist ein Schutz während der Schule oder der Zeit in der Ausbildung bzw. dem Studium oftmals die bessere Wahl. Klar ist auch dort das Geld knapp, aber besser wird es meist in den kommenden Jahren nicht und so wird der wichtige Schutz dann immer und immer wieder nach hinten verschoben. Solange, bis er dann irgendwann so teuer ist und nicht mehr finanziert werden kann.

Gesundheitszustand

Wer sich geben das Risiko der BU versichern will, der muss eine Gesundheitsprüfung „überstehen“. Klar, denn nehmen wir nur 1000 EUR Rente bei einem 20jährigen. In den kommenden 45 Jahren, bei dauernder BU sind das für den Versicherer immerhin über 500.000 EUR Zahlungen. Da möchte dieser schon wissen, welchen Gesundheitszustand der Kunde heute hat und wie sich dieser vielleicht in der Zukunft ändert.

Auch Versicherer können nicht hellsehen, zum Glück, aber dennoch sind Vorerkrankungen und statistische Wahrscheinlichkeiten ein recht verlässlicher Partner. Hiermit lassen sich (neben dem Beruf) eben durchaus Modelle berechnen und ersehen, wie wahrscheinlich eine BU aufgrund bestehender Vorerkrankungen sein könnte.

Wer sich also früh um einen solchen Schutz kümmert, der kommt „günstiger“ weg und vermeidet Zuschläge und Ausschlüsse. (Wer nimmt mich ohne Zuschlag?)

Was beeinflusst im Vertrag meinen Beitrag?

Die eben genannten Punkte, also Eintrittsalter, Gesundheitszustand, Beruf und Ausbildung liegen eher in der Person begründet. Diese lassen sich oft nicht mehr ändern, wer nicht mehr jung und gesund ist, der wird da nur wenig dran tun können.

Aber auch andere Faktoren beeinflussen den Vertrag und damit den Beitrag.

Das Endalter

„Im Alter wird man schneller berufsunfähig.“ – Echt?

Nun, es gibt sicher Ursachen für die Berufsunfähigkeit, welche im Alter steigen. Abgenutzte Knochen, altersbedingte Krankheiten und nicht mehr so große Belastung. Daher wird der Versicherer dieses berücksichtigen und eine Absicherung bis zum 67 Lebensjahr mit einem höheren Preis versehen.

Möchte sich jemand nur bis zu, 65., 63. oder gar 60. Lebensjahr versichern, so ist dieses günstiger. Klar, der Versicherer muss am Ende auch weniger leisten oder ist bei einem Eintritt der BU nach Ende der Versicherungsdauer komplett raus. Aber… eine solche Reduzierung des Endalters und damit eine geringere Prämie macht nur dann Sinn, wenn hier anderweitig vorgesorgt ist und sich die Versicherten des Risikos bewusst sind.

Kann ich mir nun aber den Schutz bis 67 nicht leisten, so ist auch ein Versicherungsschutz bis 65 immer noch um Welten besser, als ganz zu verzichten. Daher ist es wie mit dem Ausschluss einer einzelnen Erkrankung. Ein Schutz bei 99 Krankheiten ist immer noch die bessere Option, auch wenn 100 der umfassendere Schutz wären.

Die Zusatzbausteine und -erweiterungen

Klar sind Optionen zur Verbesserung des Schutzes wichtig und richtig. Das geht bei Bausteinen zur Arbeitsunfähigkeit (Also einer Leistung auch dann, wenn erst einige Monate AU statt BU bestehen) los, setzt sich aber fort.

Die garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall (Erklärung hier) ist eine durchaus wichtige Option. Kostet aber Geld!

Garantierte Rentensteigerung, Leistungsdynamik, Anpassung bei bestehender Berufsunfähigkeit- eine der wichtig(st)en Optionen in der BU-Absicherung

Kann ich mir eine solche Option nicht leisten, so ist nicht der ganze BU Schutz weg. Auch hier kann es sinnvoll sein darauf zu verzichten und die Absicherung so zu gestalten, dass diese immer noch bezahlbar bleibt.

Auch eine Dynamik kostet Geld, zumindest wenn diese auch genutzt wird. Auch hier wird oft darauf verzichtet, denn dann wird es ja „jedes Jahr teurer“. Klar wird es das. Es steigen Leistung und Beitrag im gleichen Verhältnis, also oft zwischen 2 und 5 Prozent. MUSS ABER NICHT, denn jedes Jahr aufs Neue können Sie neu entscheiden. Daher gehört so eine Dynamik sicher in jeden Vertrag, egal ob diese dann jedes Jahr genutzt wird.

TIPP:

Überlegen Sie daher welche Bausteine verzichtbar sind, was genau als Endalter gebraucht wird und vertretbar / bezahlbar ist und gestalten Sie den BU Schutz so, damit er ausreicht das fehlende Einkommen auszugleichen.

Alternativen zur BU Absicherung

Ist es auch nach Anpassung der Bausteine und Optionen immer noch nicht bezahlbar,. also können Sie sich beim besten Willen einen BU Schutz nicht in der richtigen Höhe leisten, so stehen am Markt durchaus Alternativen mit eingeschränkter Leistung zur Verfügung. Dabei sind Produkte wie eine Absicherung gegen Erwerbsunfähigkeit oder ein Schutz gegen den Verlust von Grundfähigkeiten zwar deutlich weniger leistungsstark, können aber helfen zumindest eine Grundabsicherung aufzubauen.

Auch Verträge wie eine Absicherung bei schweren Krankheiten ersetzt sicher keinen passenden BU Schutz, hilft aber sich zumindest für große und finanziell belastende Krankheiten abzusichern. Dieses kann Ihnen zumindest dabei helfen solange einen eingeschränkten Schutz zu bekommen, bis eine Erweiterung möglich ist.

Um einzuschätzen welche der Alternativen für Sie in Frage kommen, wird es ohne eine umfassende Beratung nicht gehen. Daher suchen Sie sich einen Spezialisten, lassen sich beraten und loten Sie alle Alternativen aus. Erst wenn Sie wissen, welcher Schutz noch möglich und bezahlbar ist, ist eine fundierte Entscheidung sinnvoll zu treffen.

08.
März '19

700 € Berufsunfähigkeitsrente und in 5 Jahren gewinnen Sie im Lotto und kündigen die Versicherung einfach


Interessanter Gedanken, oder? Doch zu dem etwas laxen Titel dieses Artikels gibt es einen ganz ernsten Hintergrund und der zeigt einmal mehr, warum Produkte und Beratungen hinterfragt werden müssen. Zudem zeigt und diese Beratung und die danach folgenden Abschlüsse auch, wie „auf Teufel komm raus“ verkauft und keinesfalls beraten wurde.

Hier ging es am Ende gar nicht um die Frage des Bedarfs und welcher Schutz benötigt wird, sondern vielmehr um „wie kann ich noch schnell einen Vertrag an die Frau bringen, einen der dann in 5 Jahren einfach wieder gekündigt wird, weil er eh nichts gebracht hat.

Das Schlimmste aber ist, die Situation ist schon schwer genug. Damit es einfacher zu verstehen ist und Sie als Leser sich in die Lage versetzen können, fangen wir einmal mit der Historie an.

Es war einmal…

ein dunkler und kalter Wintertag, ein grauer Tag im Dezember 2015. Der Berater hatte sich angekündigt, denn schließlich müsse man mal etwas tun, tun für die Altersvorsorge, auch der Schutz der BU und eine Absicherung des Kindes wären wohl zu besprechen.

Dabei sitzt das Geld keineswegs locker und es sind eben keine hunderte Euro vorhanden, die monatlich in (zweifelsfrei wichtige) Absicherungen fließen sollten. So kam es, dass der Berater eines großen Strukturvertriebes dann auch dort klingelte. Die Interessentin hat recht wenig Ahnung von „so Finanz Themen“ und mag sich eigentlich auch nicht so richtig damit beschäftigen.

Ja, jetzt kann man sicher schnell und laut „selbst schuld“ rufen, aber das ist weder zielführend noch hilfreich. Es braucht Beratung und nur weil sich jemand damit nicht auskennt ist es kein Grund einen Unsinn anzudrehen. Es ist eben gerade Aufgabe der Berater dieses zu verhindern, eigentlich!

Die Situation in Zahlen und Fakten

Verkäuferin, genauer Fleischereifachverkäuferin

geboren 1985, bei Abschluss somit 30 Jahre alt

einen Sohn, geb. 2007 und somit damals bei Abschluss 8 Jahre alt

Bruttoeinkommen ca. 1700 EUR, netto um die 1300 EUR

Dazu eine etwas schwere Situation. Der kleine Sohn ist nicht gesund zur Welt gekommen. Von der anfänglichen Lebenserwartung einiger Monate über 1-2 Jahr geht es ihm heute den Umständen entsprechend gut. Neben dauernden Medikamenten und ständigen Arztbesuchen geht es ganz gut. Aber: Vielleicht ist es nicht unbedingt die Lebenserwartung bei 80, 90 oder gar einhundert Jahren.

Bisher hatte die Mutter bereits ein wenig vorgesorgt. Einen Riester Vertrag bei der Swisslife hatte bereits ein anderer Berater vorher angeraten und dieser bestand auch schon einige Jahre. Das Geld floss in einen Fond, es waren einige tausend Euro Guthaben drin und Zulagen wurden genutzt. Also sowohl die eigene, aber auch die Förderung für den Sohn.

Jetzt sollte alles besser werden

Doch der Berater witterte ein wenig Neugeschäft und die Idee den Riester Vertrag so zu lassen kam ihm nicht über die Lippen. Warum auch, bringt ja kein Geld. Also wurde zunächst der bestehende Riester Vertrag auf Eis gelegt. Beiträge sollten nicht mehr bezahlt werden, auf die Idee der Übertragung von Riester Guthaben zu einem neuen Anbieter kam aber nun auch niemand.

So besteht der ruhende Riester Vertrag heute noch, ohne dass auch nur einer einen Gedanken daran verwenden würde. Doch ein neuer Riester musste her. The „one and only“ sollte es werden und so schloss der Herr dann auch gleich eine neue Riesterrente ab. Die DWS Riesterrente Premium sollte es werden und wurde es dann auch.

30 EUR sollten dann auch hinein fließen und so ließ sich die Kundin überzeugen bequatschen und unterschieb. Seit dem Januar 2016 gibt es somit zwei Riesterrenten. Der eine Vertrag schläft gerade und der andere bekommt die 30 EUR monatlichen Beitrag eingezahlt.

Wir halten also fest, eine völlig unnötige Kündigung des Riester Vertrages und gleich noch mal die Übertragung vergessen.

700 EUR BU Rente und es wird noch schlimmer

Manchmal frage ich mich aber, wie unfähig man dann sein kann. Da wurde dann das Thema Berufsunfähigkeit angesprochen, denn es sieht im Falle einer möglichen BU sehr düster aus. Warum es so düster aussieht? Nun, wird die Mutter und damit Haupteinnahmequelle, berufsunfähig so droht großer finanzieller Schaden. Neben denn dann wohl bestehenden gesundheitlichen Problemen fehlt plötzlich ein Einkommen. Aber der Vermittler hatte eine Lösung.

„Ich habe da eine Idee, wir brauchen eine BU“

Doch soweit nur der Ansatz. Da das Geld knapp ist, machte man sich wohl Gedanken und folgte dem „Was können Sie denn zahlen“ Ansatz in der Beratung. Das dieses so überhaupt nichts mit bedarfsgerecht zu tun hat, das sieht man am Ergebnis. Da gab es die glorreiche Idee der Absicherung, welche dann eine Staffel zur Folge hatte.

Die Kundin ist- nur zur Erinnerung- 1985 geboren. Im Jahr 2022 ist sie also 37 Jahre alt.

Klar kann man da schon mal von der grandiosen BU Rente von 700 EUR (plus einen nicht garantierten Bonus von 70 EUR in 2017) dann auch noch die Hälfte weglassen.

Somit hat die Kundin ab Alter 37 nur noch eine VERSICHERTE BU RENTE VON 350 EUR monatlich.

Grandiose Idee, oder?

Wie kann man so dreist beraten? Und jetzt kommen die Befürworter und schreiben…

„Sie kann ja dann die Rente beibehalten, wenn diese benötigt wird.“

Klar kann die Kundin das, sogar ohne neue Risikoprüfung. Aber dann steigt die Prämie natürlich im Verhältnis auf das doppelte an und die kann sie sich schon heute nicht leisten?

Aber der Rat, der dann der Kundin geben wurde, der schlägt dem Fass den Boden aus.

„In fünf Jahren, wenn die BU teurer wird, kündigen Sie die einfach.“

Das war ernsthaft der Rat, welcher der Kundin gegeben wurde um die Sorgen zu zerstreuen. In der Schule würde man sicher mit „Sechs, setzen!“ antworten und bei einem Test wäre hier sicher der Berater durchgefallen.

Wer so ein Produkt für die Berufsunfähigkeit vermittelt und das nur, um noch ein paar Euro Courtage in die eigene Tasche zu scheffeln, der gehört bestraft und dem gehört auch die Zulassung entzogen. Warum dieses hier noch sinnvoll ist, das lesen Sie im einem der nächsten Teile, denn hier wurden noch Produkte für den Sohn verkauft. Die sind noch deutlich schlimmer.

Die Lösung

Nun, jetzt bringt es ja uns oder der Kundin nichts, hier zu jammern und keine Lösung zu präsentieren. Doch wie kann die aussehen, wenn doch hier ein sehr knappes Budget vorhanden ist.

Die BU Absicherung ist allerdings so unsinnig, da diese im Leistungsfall nicht ansatzweise ausreichend ist und es dann doch auf Hartz 4 hinauslaufen wird. Daher muss überlegt werden, ob hier eine BU Absicherung bezahlbar ist. Gute Bedingungen, Renten > 1.000 EUR monatlich und ein Schutz bis 65/65 wird schnell bei Beizträgen um die 70-90 EUR monatlich liegen, also über dem dieses „Schrott Schutzes“

Dennoch muss sich hier die Frage der Prioritäten gestellt werden, denn nur eine passende BU Rente ist auch eine sinnvolle BU Rente. Auch sind Alternativen zu überlegen. Das kann eine Grundfähigkeitsabsicherung, ein Schutz gehen Erwerbsunfähigkeit, eine schwere Krankheiten Absicherung oder auch eine ganz andere Lösung sein.

Was genau hier sinnvoll ist, das wird erst in einer genauen Analyse und Beratung zu klären sein, das hier ist es aber definitiv nicht.

Wie sehen Ihre Verträge aus?

Haben Sie auch so alte BU Verträge, welche mal „schnell und unbedacht“ abgeschlossen wurden? Verträge, die über Jahre oder gar Jahrzehnte nicht angepasst wurden und nicht mehr passend sind?

Sie sollten sich dringend all Ihre Verträge anschauen, überlegen wie hoch die Renten sind und was heute benötigt wird. Ist ein Schutz bis ins richtige Alter sichergestellt? Gibt es privates Vermögen oder andere Absicherungen? Muss angepasst werden?

Hier zeigt sich aber einmal mehr, wie wichtig ein früher Abschluss und eine rechtzeitige Vorsorge ist, gerade bei Berufen in der Berufsgruppe 2 oder schlechter liegt hier ein enormes Sparpotential bei einer frühzeitigen Absicherung.

Sollten auch Sie alte und lange unbeachtete Verträge bei sich finden, so überprüfen Sie diese unbedingt. Eine Hilfe sind die

AUSWAHLKRTITERIEN zur Berufsunfähigkeit

passend dazu auch ein

KRITERIENFRAGEBOGEN

Gerade wenn Sie sich damals nicht so intensiv mit dem Thema beschäftigen konnten oder wollten, dann wird es Zeit dieses jetzt zu tun.

Nicht eine Beratergruppe ist gut oder schlecht

Ja, es war ein Vermögensberater, welcher diesen Unsinn vermittelt hat und der gehört sicher bestraft. Wenn sich schon nichts mehr lösen lässt, zumindest mit einer Rückzahlung der Provision oder Teilen davon. Aber: Auch in anderen Berufsgruppen passieren solche Beratungen. Ich wüsste hier in der Umgebung noch mindestens zwei Makler, welche ähnlich beraten und eher auf den eigenen Vorteil bedacht sind.

Das macht es nicht besser, zeigt aber auch, nicht eine Berufsgruppe ist gut oder schlecht. Zum Thema Beratung und die unterschiedlichen Verrmittlertypen habe ich bereits in dem folgenden Beitrag einiges geschrieben.

Wo bekomme ich eine unabhängige Beratung zu Versicherungsfragen?

und weiter geht es mit dem BU Thema und der Frage, was tun wenn die wichtige Absicherung zu teuer ist.

Wenn die BU Absicherung zu teuer ist – was tun?

27.
Juni '18

Die Herren vom Main laufen immer noch in die falsche Richtung – es ist eine Schande für die Branche, leider!


[Lesezeit ca. 12 Minuten]

Es gibt so Tage, da kann ich gar nicht soviel essen, wie ich k…. könnte. Nein, es hat niemand meinen Account gekapert, auch schreibt niemand unter meinem Namen. Ich habe heute einfach gestrichen die Nase voll und kann mich nur schwer zurückhalten. Daher werde ich diesen Beitrag wohl auch morgen nochmals gegenlesen, dann sicher einige Passagen sprachlich entschärfen und dann online stellen. Warum? Weil mir heute wieder einmal vor Augen geführt wurde, wie verlogen und hinterlistig einige „Kollegen“ sind. Ich traue mich gar nicht diese als Kollegen zu bezeichnen, denn solche sind es nicht. Es gibt eine Reihe von guten Maklern, gute Versicherungsvertreter und Vermögensberater und es geht mir heute keinesfalls um ein Bashing, weder gegen einzelner Berufsstände, geschweige denn einzelner Berater. Aber eine Firma, welche ebenfalls in der Branche tätig ist ihr Unwesen treibt, schafft es immer und immer wieder den Vogel erneut abzuschießen.

Die Vorgeschichte

Erster Akt

Es gab schon vor ca. 18 Monaten einen Beitrag, einen der hinterlistige Berater beschrieb, solche die man niemals auf Kunden loslassen sollte. Hier können Sie die Geschichte vollständig nachlesen und sich selbst ein Bild machen. Nicht nur dieser Fall beschäftigt Juristen.

Zweiter Akt

Dann, knapp ein Jahr nach dem Erscheinen der Geschichte hat wohl der Geschäftsführer des Unternehmens einmal selbst nach seinem Unternehmen gegoogelt oder er wurde darauf angesprochen und schrieb mir daraufhin eine E-Mail. Tenor der Mail:

  • – ich verbreite falsche Tatsachen über sein Unternehmen
  • – es war alles ganz anders und der Kunde hat mich belogen
  • – es verletzt das Persönlichkeitsrecht seines Unternehmens und ich müsse ihm Schadenersatz zahlen

Nachdem ich dann freundlich mit einigen Fakten geantwortet hatte, schrieb er mir, der Fall gehe nun an den Anwalt. Dann teilte er mir aber vorher noch mit: „Wir arbeiten mit vielen Untervermittlern zusammen und haben ca. 1.000 Neukunden pro Jahr. Da kann ich nicht garantieren, dass alle Kunden zufrieden sind, ich kann nur garantieren, dass ich jedem Fall persönlich nachgehe.“

Soweit, so richtig. Klar kann ein Geschäftsführer nicht jeden einzelnen Schritt seiner Mitarbeiter überwachen und keinesfalls sitzt er bei einer Beratung dabei. Dennoch, ein Unternehmen muss eben sicherstellen und solange optimieren, bis sich solche Fälle lösen und nicht zur Normalität verkommen. Daran bestand aber wohl wenig Interesse, denn es ist ja einfacher einem, der etwas negatives schreibt, zu drohen und „Anwälte auf den Hals zu schicken“. Dann braucht man die eigenen Prozesse ja nicht überdenken und bearbeiten.

Was mich hier nur wundert? All diese angeblich falschen Behauptungen sind belegt. Teilweise mit eidesstattlichen Aussagen, teilweise mit Schriftstücken, nachweisbar und nachvollziehbar.

Dritter Akt

Weitere Kunden melden sich. Sie haben im Blog gelesen und ebenfalls Probleme mit dem Unternehmen. Auch hier seien Gesundheitsfragen verharmlost worden „Thrombose? Brauchen Sie nicht angeben, war ja nur im Unterschenkel.“ und führen nun zu großen Problemen. Der Versicherer wittert Betrug, beginnt mit einer Prüfung der Anzeigepflicht und der Kunde ist sich nunmehr sicher: „das war so alles nicht richtig, aber wir haben dem Berater geglaubt.“. Diesmal war es nicht einfach nur „irgendein Untervermittler“, mehr kann ich aber aufgrund eines möglicherweise anstehenden Prozesses des Kunden noch nicht dazu schreiben.

Doch das sollte nicht der einzige „Folgefall“ bleiben, dazu aber nachher mehr.

Vierter Akt

Der Anwalt wurde dann beauftragt und schrieb mir einen Brief. Das war dann wohl irgendwann im März. Ohne dass ich auch nur einmal irgendwo den Namen des Kunden erwähnt hatte, stand im Anwaltsschreiben nun ein Kundenname. Interessant, wo man doch gar nichts gemacht haben will und der Kunde hier natürlich auch schuld sein soll. Wie viele solcher Fälle man wohl dazu hat? Ich zumindest habe weder gesagt noch bestritten, dass es sich um den nun zitierten Fall handelt.

Dennoch hat man eine Geschichte aufgeschrieben und ist weiter der Meinung, alles falsch, alles gelogen, der Berater hat alles richtig gemacht und der Kunde erzählt hier die Unwahrheit. Das kann und darf ich natürlich nicht schreiben. Komisch, denn auch Kollegen kennen solche Fälle und prozessieren teilweise schon

Zum Glück leben wir in einem Land, wo die Pressefreiheit groß geschrieben wird, wo durchaus auch unangenehme Wahrheiten geschrieben werden dürfen. Daher habe ich versucht, in knapp vier DIN A4 Seiten die Sache etwas genauer zu erklären. Vielleicht hat ja der Mandant bei der Beauftragung seines Anwaltes auch nicht an alle Tatsachen gedacht oder der Berater hat ihm einfach auch nicht alle Tatsachen erzählt? Kann ja sein, wer weiß das schon.

Seitdem passierte nichts. Entweder wurden weitere Auskünfte nachgeliefert und das Bild hat sich nun doch verändert, oder aber die Gerichte haben einfach viel zu tun und warten mit der Zustellung der Klageschrift an mich noch ab, wer weiß. Vielleicht werden wir es noch erleben, vielleicht kommt auch zu dem alten Fall nichts mehr. Macht auch nichts, wir haben nun einen neuen, mal wieder.

Ein neuer Fall

Eines möchte ich vorab loswerden. Hier ist das Kind noch nicht ganz in den Brunnen gefallen und daher ist es durchaus noch zu retten. Was nicht bedeutet, dass damit der Fall abgetan oder erledigt ist. Lediglich finanziell oder auch vom Vertragszustand ist es noch nicht unlösbar. Nachdem ich also heute einen „Gespräch“ über den Live Chat hatte und anschließend ein langes Telefonat führte, hier einmal etwas mehr Details zur der Geschickte.

Da arbeitet jemand in einem kleinen Unternehmen. Nicht viele Mitarbeiter. Ein ausländischer Geschäftsführer, ein Prokurist und eben einige Mitarbeiter sind dort beschäftigt, einer von ihnen sollte seit kurzem in der Situation sein, sich selbst für die gesetzliche oder private Krankenversicherung zu entscheiden, kurzum, er verdient seit einigen Monaten genug und ist nun freiwillig versichert. (weitere Details zu der freiwilligen Versicherung hier)

Während er nun eher zufällig ans Telefon in der Firmenzentrale geht, meldet sich ein Anrufer und fragt nach dem Geschäftsführer. Eher geheimnisvoll, denn genau sagen worum es geht wolle er nicht. Nachdem an einem der folgenden Tage der Anruf erneut kommt, rückt man damit raus. Man suche den Geschäftsführer oder Prokuristen, etwas Wichtiges wolle man besprechen. Nach weiteren Nachfragen endlich einige Details. Kurzum, der Angerufene erwähnt nun, wenn sich hier einer privat versichern könne, dann er. Schon „hörte man das Blitzen in den Augen“ und es ging los. Ob er sich das dann nicht einmal anhören wolle. Unverbindlich und natürlich kostenlos.

So kommt es zu einem Beratungsgespräch und der Berater stellt dem Interessenten das Thema PKV und den Wechsel dorthin vor. Die Herren kamen gleich zu zweit, einer allein kann auch schlecht so dämlich sein. Die Beratung dauerte, inklusive des Antrages, aller weiteren Unterlagen und allem „Drum und Dran“ knapp 1-1,5 Std., erinnert sich der Interessent heute. [wie lange eine Beratung normalerweise dauert, das habe ich hier einmal erklärt]

Nachdem einige Fragen besprochen sind, muss natürlich erst einmal geklärt werden, ob er sich denn versichern wolle. Auch aber, ob er überhaupt versicherbar ist und die Gesellschaft ihn nehmen würde. Daher muss man einmal eine Anfrage machen, ganz unverbindlich und kostenlos.

Kopien von Vorschlägen, Unterlagen oder gar Bedingungen gibt es keine, wollte man per Mail senden, hat man aber nicht.

Unterschreiben muss der Kunde diese ja auch noch, nebst Vollmacht und vorsorglicher Kündigung der gesetzlichen Krankenkasse. Letztgenanntes ist übrigens gar nicht verkehrt, wenn der erste Wille besteht zu wechseln, da die „Kündigung der GKV völlig risikolos möglich ist“ [hier weitere Hintergrundinformationen zur GKV Kündigung nachlesen]. Also werden diverse Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben. Kopien hat der Kunden sonderbarerweise nicht bekommen. Warum auch. Auch hat dieser dieses nicht weiter hinterfragt, wollte er doch nie einen richtigen Antrag stellen, sondern nur einmal unverbindlich prüfen lassen, ob er möglicherweise überhaupt versicherbar ist. Warum aber hier eine anonyme Anfrage sinnvoller wäre? [hier weitere Details nachlesen]

So ging man dann auch auseinander und verabredete sich für weiteren Kontakt, wenn man neue Erkenntnisse habe. Der Interessent war soweit zufrieden, hat ja nun alle Zeit der Welt. Auch waren Tarife noch nicht entschieden, weder Details zum Vertrag noch zur Gesellschaft. Daher machte sich der möglicherweise bald privat versicherte Kunde auch keine Gedanken, wollte sich auch noch anderweitig informieren und beraten lassen.

Doch die Verwunderung geht dann einige Zeit später los. Der Berater sendet ihm per Mail irgendwann ohne weitere Informationen eine Kopie einer Police. Dabei ist noch nicht klar, warum der Vermittler diese bekommen hat, der Versicherer hat dem Kunden die Police nicht zugeschickt, bis heute nicht. Spätestens dann wäre dem Kunden ja aufgefallen, dass hier etwas nicht zu stimmen scheint. Also informiert der Interessent seinen Berater über den Fehler und lässt ihn wissen: „So war das nicht abgesprochen, ich sollte nur eine Anfrage machen, nichts abschließen.“ Aber der Vermittler beruhigt. „Alles gut, machen Sie sich keine Sorgen, wir mussten ja erst einmal testen ob Sie versicherbar sind.“

Die GKV bestätigt eine Kündigung

Doch dann, dann wird es kurios. Obwohl der Vermittler wusste was die korrekte Willenserklärung des Kunden war, nämlich unverbindlich anzufragen und auch der Kunde ihm nochmals deutlich per Telefon genau das mitteilte, ist die so genannte Folgeversicherungsbescheinigung wohl zur GKV geschickt worden. Das kann unmöglich der grüne Versicherer aus dem Norden der Republik getan haben, denn Versicherer versenden an die gesetzlichen Krankenkassen keinerlei Folgeversicherungsbescheinigungen. Dafür ist der Kunde verantwortlich und muss sich hier darum kümmern.

Dennoch hat die Krankenkasse nun aktuell die Beendigung der Mitgliedschaft final bestätigt. Zum Glück, denn erst durch dieses Schreiben ist der Kunde auf den Schwindel aufmerksam geworden, hat Google bemüht und landete am Ende hier um mir von dem Fall zu erzählen.

Fragen über Fragen

Warum hat aber der Berater hier erneut gegen den Willen des Kunden gehandelt?

Warum werden hier, auch wenn der Kunde keinen Vertrag wollte und keinen Antrag stellen wollte, Unterlagen falsch weitergebenen? Warum wird aus einer „unverbindlichen Anfrage“ ein rechtsverbindlicher Antrag den der Versicherer mit einer Police beantwortet?

Nun, das ist nur mit Zufällen bei einem Vermittler zu erklären. Nur der hatte die Daten des Kunden, nur der kann die Annahmeerklärung/ Bescheinigung der Folgeversicherung bekommen und an die gesetzliche Kasse weitergeleitet haben. Sicher ist das hausintern und ausversehen passiert, anders kann ich mir das nicht erklären.

Auch stellt sich nicht erst seit dem 25. Mai 2018 die Frage, wie hier mit Daten und Informationen des Kunden umgegangen wird.

Mit welcher Berechtigung und aufgrund welcher gesetzlichen Grundlage verschickt der Berater hier Daten und Unterlagen an die gesetzliche Kasse?

Wo ist die Kopie des Antrages geblieben und was hat der Interessent vielleicht noch alles unterschrieben, ohne es genau gelesen oder geschweige denn eine Kopie bekommen zu haben?

Jetzt muss eine Lösung her. Irgendwie muss der Kunde ja zu seinem Recht kommen und es muss doch möglich sein, dass sich Berater an das halten was Ihnen gesagt wird.

Die Lösung

Zunächst einmal steht es mir als Blogger und auch uns als Makler nicht zu, rechtlichen Rat zu geben. Dennoch werde ich versuchen, hier einige Erläuterungen zu liefern und die gesetzlichen Grundlagen darzustellen, auch ohne konkret im Einzelfall zu beraten.

Vertragserklärung und Widerrufsrecht

Der Gesetzgeber hat, zuletzt mit der Änderung des Versicherungsvertragsgesetzes vor einigen Jahren, klare Grundlagen geschaffen. Demnach muss der Versicherer den Antragsteller auf seine Rechte hinweisen, ihm alle vertragsrelevanten Unterlagen zusenden und dann über sein Widerrufsrecht informieren. Um also bei unserem Beispiel zu bleiben, der Kunde muss von der Hanse den Versicherungsschein bekommen, (mehr …)

08.
März '18

Datenschutz, Verordnungen, Neuerungen und weitere Einschränkungen


Heute geht es einmal nicht direkt um eine Versicherung, ein Urteil oder einen neuen Tarif. Heute geht es um ganz grundsätzliche Fragen in der Beratung, Fragen zu dem was Sie vor einer Beratung wissen sollen und aus meiner Sicht auch müssen.

Schließlich sollen Sie nicht nach, sondern weit vor Abschluss eines Vertrages wissen, mit wem Sie es zu tun haben und wie genau dessen Status ist.

Zur generellen Einordnung und dem oft nicht klaren Unterschied zwischen Makler, Vertreter oder Versicherungsberatern empfehle ich Ihnen vorab einen Blick auf den folgenden, wenn auch schon etwas älteren Artikel.

Wo bekomme ich eine unabhängige Beratung zu Versicherungsfragen?

Alles neu macht der Mai, oder ein Vergleichsportal und ein Maklerverband. Die letzten beiden verklagen oder verklagten sich gegenseitig und belegen sich derzeit gegenseitig mit Ordnungsgeldern. Dazu bezieht nun ein Makkerpool Position gegen den Maklerverband, der wiederum ätzt durch seinen Vorsitzenden offen zurück.

Sie als Interessent und Kunde werden jetzt sicher mit dem Kopf schütteln oder halten sich bereits beide Hände vors Gesicht. Leider ein nicht so seltener Vorgang in „meiner Branche“. Wir, und damit meine ich die Branche ganz allgemein, haben es leider an vielen Stellen nicht verstanden. Da gönnt einer dem anderen nichts, jeder meint alles selbst machen zu müssen und bloß nichts abgeben zu wollen. Was dabei herauskommt, das können Sie eindrucksvoll und erschreckend zugleich nachlesen, wenn Kollegen zur PKV beraten möchten und sich dann in einer Facebookgruppe Rat holen.

„Hr. Doktor, ich habe manchmal Kopfschmerzen.“ – „Hey, kein Thema, machen wir eine Gehirn OP“ – leider ist das Alltag in „meiner Branche“

Beratung muss Transparenz bieten

Das was vielleicht hochtrabend klingen mag, ist genau das was ich seit nunmehr 17 Jahren predige und in meiner eigenen Beratung genauso lebe. Ich kenne viele sehr gute Kollegen die in und für ihren Beruf, die Berufung, leben und es genauso umsetzen.

So geht es in vielen Fällen nicht darum einen Rat a la „Gesellschaft A und Tarif B ist für Sie der beste“ zu geben. Es geht um Ausbildung, Ausbildung für Sie als Kunden.

Natürlich sollen Sie, nur weil Sie sich einmal für eine Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden wollen, nicht zum Berater mutieren. Die Beratung muss aber so aufgebaut sein und Sie in die Lage versetzen eine fundierte und begründete Entscheidung zu treffen.

„Woher weiß ich denn, dass Sie neutral beraten?“

Diese Frage kommt fast wöchentlich und ist durchaus legitim. Sie gehen zu einem Berater, einem Versicherungsmakler und wollen natürlich wissen wie neutral dieser berät. Klar ist er per Gesetz zur Neutralität und dem Kundennutzen verpflichtet, steht rechtlich auf der Seite des Kunden und muss allein deshalb dessen Interessen wahren. Aber auch in diesem Telefonat vor einigen Tagen kam genau diese Frage.

„Verdienen Sie vielleicht an einem Tarif mehr? Wie weiß ich das die Empfehlung neutral ist?“

Die Antwort ist so einfach wie offensichtlich. Wenn Sie selbst die Empfehlung oder Entscheidung nachvollziehen können, wenn Ihnen klar ist warum der oder ein anderer Tarif in ihrer Situation und mit dem heutigen Wissenstand der richtige ist. Nur wenn ihr Berater Sie in der Beratung mit Bedingungen, Erklärungen und Fakten in die Lage versetzt eine Empfehlung nachvollziehen zu können und zu erkennen warum diese oder jene Leistung wichtig, diese oder jene Option notwendig ist, erst dann können Sie eine Entscheidung treffen.

Gerade in der Beratung zur PKV oder BU geht es um langfristige Produkte die über die finanzielle Zukunft entscheiden. Nicht nur Ihre, auch die der Kinder und Familie.

Weder Sie noch ich haben eine Glaskugel, weder wissen wir um die privaten, noch um die beruflichen Veränderungen der nächsten Jahrzehnte. Was wir aber kennen sind der Status quo und die Bedingungen eines möglichen Vertrages. Nur wenn Sie daher wissen was es alles gibt, überlegen können was Sie davon benötigen, nur dann wird eine Entscheidung und Empfehlung nachvollziehbar- transparent eben.

Regulierung um der Regulierung Willen

Doch wieder zurück zum Eingangsproblem, denn auch da geht es um Transparenz. Das Vergleichsportal soll, wenn es Makler ist, auch genau das klar und deutlich sagen. Das tat es aber laut Verband und Gericht nicht. Denn wenn Sie nicht wissen, dass ein Makler Ihnen ein Angebot macht, dann ist es nicht transparent. Ihnen als Nutzer wird die Möglichkeit genommen selbst einzuordnen was so ein Vergleichsrechner wert ist.

„Wer bin ich“ auf der Startseite

Wenn Sie sich hier auf der Seite umsehen und durch den Klick auf das Logo oben links zurück auf die Startseite springen, dann lesen Sie seit Jahren eine identische Information. Die, dass ich als Versicherungsmakler tätig bin und mich in meiner Beratung auf wenige Sparten wie die PKV und BU Absicherung konzentriere.

Im Impressum fanden Sie bisher schon immer weitere Informationen zu mir, zum Unternehmen, zum Status und nicht nur da (sondern auch bei den Downloads) die Erstinformation. Es ist dabei nicht weniger als eine Zusammenfassung all derer Informationen, welche der Gesetzgeber für wichtig hält und ich Ihnen damit geben möchte.

Jederzeit, ob vor einem Chat, einer Anfrage oder dem Besuch weiterer Seiten hier stehen und standen Ihnen diese Informationen zur Verfügung. Das bleibt auch weiter so.

Vor einer Beratung bekommen Sie diese dann ebenfalls nochmals zu Gesicht, sei es in einem Link der Mail, der Signatur oder zukünftig nochmals auf jeder Kontaktseite.

Das ist richtig und wichtig, aber dennoch kein Grund warum sich Maklerverbände und Vergleichsportale (auch noch öffentlich) zerfleischen und verklagen müssen. Oder finden Sie das nötig?

Jeder legt das Urteil nun wieder anders aus und am Ende müssen weitere Gerichte entscheiden. Muss es ein PopUp Fenster geben, darf ich Sie erst dann auf die Seite lassen, wenn Sie bestätigen zu wissen wer ich bin und welchen Status ich habe?

Ich traue jedem Besucher der Seite zu, dass er lesen kann und die entsprechende Information auch hier findet, sich abspeichern kann und diese daher verfügbar hat.

Datenschutzverordnung – alles neu macht der Mai

Auch hier reguliert einmal mehr jeder etwas herum. EU, die Regierungen der jeweiligen Länder und am Ende Gerichte und Anwälte werden beteiligt sein. Beteiligt an einer Bürokratieflut, einer die natürlich nur zu Ihrem besten ist.
Daher ist die neue Datenschutzerklärung auch x-fach länger, beschreibt jede noch so kleine Möglichkeit und Nutzung Ihrer Daten.
Noch nie habe ich Ihre Daten weitergegeben, gar verkauft oder unsachgemäß verwendet und das werde ich- das kann ich hier nur nochmals erwähnen und versprechen- auch nicht tun.
Alle Details dazu können Sie ab sofort auch nochmals in der jeweiligen Erklärung nachlesen und sich auch diese bei Bedarf ausdrucken und archivieren.

Am Ende ist es jedoch wie mit allem. Vieles Kleingedruckte wird am Ende leider nicht oder erst zu spät gelesen. Daher hinterfragen Sie, lesen Sie nach und fragen Sie nach. Solange bis Sie für sich alles verstanden haben und eine Entscheidung fundiert treffen können. Nur dann werden Sie am Ende ein gutes Gefühl haben und ruhig schlafen.
Überlegen Sie selbst, kann ich die Entscheidung für einen Tarif oder ein Produkt einem Freund oder Bekannten so erklären, dass sie/ er versteht warum ich mich so entschieden habe? Falls Sie diese Frage mit Ja beantworten können, dann haben sie alles richtig gemacht.

Falls noch nicht, dann fragen Sie nochmals nach.

22.
Februar '18

„Hr. Doktor, ich habe manchmal Kopfschmerzen.“ – „Hey, kein Thema, machen wir eine Gehirn OP“ – leider ist das Alltag in „meiner Branche“


Es ist vielleicht etwas überspitzt und ich bin mir sicher, ich trete damit einigen meiner „Kollegen“ auf die Füße und vielleicht war das auch gleich mein letzter Tag in der internen Facebookgruppe. Aber 1.) will ich niemanden bloßstellen (daher gibt es auch keine Namen oder Profilbilder der Kollegen) und 2.) finde ich es immer noch erschreckend wie zu lebenslangen und bedeutenden Produkten beraten wird. Oder besser, gewürfelt, denn mit Beratung hat das leider nichts, aber auch absolut gar nichts zu tun.

Doch der Reihe nach. Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgen mit Kopfschmerzen auf. Nix schlimmes, nur ein bisschen „Aua“. Das haben Sie aber nun zwei, drei Tage. Jetzt wird es dann doch mal Zeit für einen Spezialisten, einen Berater der Ihnen hier helfen kann. Sie machen sich also auf den Weg zu Ihrem Arzt. Nachdem er Sie begrüßt und ins Sprechzimmer gebeten hat, erzählen Sie von Ihren Kopfschmerzen. Ohne weitere Tipps und ohne eine Untersuchung kommt der Rat:

Lieber Herr XYZ, die Lösung gegen Ihre Kopfschmerzen ist eine Gehirn-OP. Ich mache Ihnen da gleich mal einen Termin, morgen um 8 können Sie in den OP.

Was würden Sie wohl tun? Nächsten Morgen zu Ihrer Gehirn-OP aufbrechen, oder dem Arzt „einen Vogel zeigen“ und sich einen neuen suchen?

Jetzt denken wir uns einmal in ein anderes Thema. Sie haben nicht Kopfschmerzen, aber Bauchschmerzen. Die kommen daher, dass Sie sich seit Tagen oder Wochen mit dem Thema Private oder Gesetzliche Krankenkasse beschäftigen. Sie könnten beides, wissen aber nicht so recht wie und wohin. Aber das macht ja nix, denn schließlich gibt es Versicherungsmakler und Berater, dazu noch die Vertreter der einzelnen Gesellschaften. Einen solchen kennen Sie ja schon, er betreut Sie auch in anderen Fragen wie Hausrat, Haftpflicht, Autoversicherung und hilft/ half Ihnen schon bei Geldanlage und anderen Fragen, die „irgendwas mit Versicherungen zu tun hatten.“

Gesagt, getan – den rufe ich an

Das machen Sie dann auch. Anrufen und fragen, ob Sie nicht einmal einen Beratungstermin bekommen können, einen in dem das Thema PKV besprochen werden kann. Klar wird Ihnen der Termin angeboten, Sie freuen sich und machen sich dann in den kommenden Tagen wie vereinbart auf den Weg. Bekommen dort dann Ihren Tarif erklärt/ empfohlen und entscheiden sich dann für einen Abschluss.

Sie fühlen sich gut aufgehoben, denn es gab einen Tarif, einen der Ihnen all die Arbeit abgenommen hat sich Gedanken zu machen, Recherche zu betreiben, Versicherungsbedingungen zu lesen. Ach ja, den Antrag hat man Ihnen auch noch ausgefüllt. Was ein Service, so super und Sie sind einfach rund herum zufrieden… bis… naja…

Was im Hintergrund passierte

Gleich nach dem Anruf und dem Termin, in welchem schon ein paar Daten von Ihnen abgefragt wurden, machte sich Ihre Berater an die Recherche. Bekannt waren einige Daten, alles andere was er wissen musste hat er erfragt. Grundlage der Empfehlung waren also folgende Eckdaten:

  • – Sie sind 29 Jahre alt
  • – Sie möchten keine Kinder
  • – Sie sind gesund
  • – 63.000 € überweist Ihnen Ihr Arbeitgeber jedes Jahr
  • – Ihre PKV darf durchaus etwas kosten. Bis zum GKV Höchstbeitrag is kein Problem, sagten Sie
  • – eher Schulmedizin ist wichtig

Zuerst einmal hat der Kollege festgestellt, er ist nicht mehr „ganz so intensiv in KV unterwegs“. Gut, das ist schon einmal eine gute Einsicht, denn bei einem Produkt welches über die gesundheitliche/ finanzielle Zukunft des Kunden und der nächsten dreißig, vierzig oder wohl fünfzig Jahre entscheidet. Warum dann- statt den Kunden an einen Kollegen zu schicken der es kann und versteht- doch selbst versucht wird zu beraten, darüber werde ich hier sicher nicht spekulieren. Aber, lesen Sie doch mal hier:

Die Versicherungsvertreter, die tausende Euro Provision kassieren…

Also doch keinen Kollegen, doch nicht zu einem Spezialisten, schließlich verdient man dann selbst nichts oder viel weniger, wenn der Kollege dann vielleicht eine kleine Vergütung abgibt für den „Tipp“. Also macht man sich selbst auf die Suche. Schließlich gibt es Pools und Partner. Da muss man nur sagen was man möchte und bekommt dann Tarife, Empfehlungen, Vergleiche und unterlagen. Postwendend und kostenlos.

Das hat auch hier der Berater getan. Er hat bei so einem Servicedienstleister einen Vergleich angefordert. Eben mit den Daten die er da oben schon erfahren hatte, und sicher einigen weiteren Angaben, denn so ein Anfrageformular sieht so aus. (ich habe auch den Namen des Pools und der Serviceplattform ausgeblendet, wie gesagt, es geht mir nur um die Beratung und den Ansatz, keinesfalls um eine Bloßstellung eines Beraters)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit diesen Angaben- mehr gibt das einseitige Formular nicht her- kommt es dann zu einer Tarifempfehlung oder zumindest zu einem Vergleich von mehreren Tarifen. Irgendwas mache ich wohl falsch, wenn ich vor einem ersten Gespräch einen Fragebogen mit vier Seiten ausfüllen lasse und dazu ein 45-minütiges Erklärvideo verschicke, was jede Frage nochmal erläutert und detailliert bespricht. Das alles vor einem ersten Gespräch in welchem dann mind. eine Stunde lang Wünsche, Ziele und Pläne besprochen werden müssen.

Das allein reicht nicht, mal schauen was die Kollegen so meinen

Doch was dann kommt, das war der Auslöser für diesen Beitrag. Der Kollege sucht sich Hilfe. Hilfe in einer Gruppe von Maklern, in der man unter Kollegen Fragen diskutiert, Probleme zu Tarifen bespricht und sich austauscht. Also etwas wie ein Stammtisch, ok, fast. Zuerst kommt die Frage, dann geht es aber los.

 

Ach, nimm mal die Gesellschaft XYZ, oder mir gefällt Tarif ABC gut. Auch DEF sind ganz nett. Der erste hilfreiche Kommentar auf der erste Seite ist der letzte. Warum? Weil hier der Hinweis auf  „erst Gesundheit und Risiko“, sonst gibt es eh kein Angebot kommt. Aber auch hier sind Tarife in den Raum geworfen, solche die dem Kollegen nicht helfen und ihn eher auf den falschen Weg bringen. Warum? Weil er keine Ahnung von KV hat und damit auch nicht beraten sollte.

Ich habe auch keine Ahnung von

  • – Sachversicherungen
  • – Geldanlagen
  • – Baufinanzierungen
  • – betrieblicher Altersvorsorge
  • – gewerblichen Versicherungen

berate diese aber auch nicht und würde auch nie auf die Idee kommen nach einem Tipp für einen Kunden zu fragen, um es dann selbst machen zu können. Ich gebe- wie viele meiner anderen Kollegen auch- Geschäft ab. Ab an Spezialisten, ab an solche Kollegen deren Kerngeschäft es ist.

Auf der zweiten Seite, das rechte Bild, da wird es dann noch besser. Der erste wirft einen Tarif in den Raum, der sein „persönlicher Favorit ist“, weil der Tarif „unschlagbar von den Bedingungen“ ist und noch 6 Monate Beitragsrückerstattung bietet. Nun, wie unschlagbar der Tarif denn ist, steht auf einem anderen Blatt. (hier zum Continentale Business Tarif lesen)

Nun kommen noch ein paar Empfehlungen, der eine wundert sich über die Tarifempfehlung des anderen und dann geht es weiter:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt, auf Seite 3 unten oder hier im Screenshot auf dem 4. Bild ganz oben kommt der erste und leider auch einzige der es anscheinend verstanden hat und verstehen möchte. Björn… schrieb, er möchte sich nicht unbeliebt machen. Kleiner Tipp: Das hab ich schon, ist also nicht so schlimm. 🙂

Da kommt der Hinweis: „Ich habe mir Frau XYZ als Kooperationspartner gesucht“ und gleich noch der Hinweis:

„KV Voll ist nicht mal eben so runter beraten“

Ja lieber Kollege, SIE HABEN ES VERSTANDEN!

Es ist eben nicht mit Software, einem einseitigen Fragebogen und daraus resultierenden Angeboten getan. ES GEHT EINFACH NICHT. Wenn vorn die Angaben unvollständig, falsch, nicht ausreichend oder schlampig erfasst sind, dann kann am Ende auch keine sinnvolle Empfehlung herauskommen, selbst dann nicht, wenn der Tarif selbst gut sein kann.

Viele der hier genannten Tarife könnten vielleicht passen, ebenso können genau diese Tarife bei diesem Kunden GRUNDFALSCH sein und damit die schlechteste Entscheidung seines Lebens sein und werden. Im schlimmsten Fall kann er nie mehr wechseln, hängt in einer Gesellschaft oder in einem Tarif fest und das alles, weil er sich auf einen vermeintlichen Berater und dessen Rat verlassen hat.

Blöd wenn der Rat auf Empfehlung einer kurzen Frage in einer Facebookgruppe kam und so gar nicht hilfreich war.

Auch aus einer anderen Sicht ist es fatal. Der Kollege haftet (mit seiner Vermögenschadenversicherung gemeinsam) für einen Beratungsfehler. Wie das am Ende ausgeht wenn es hier Tatsächlich zu einem Anschluss kommt, das möchte ich mir lieber nicht ausmalen. Dann können Sie auch ins Casino und Roulett spielen, ist auch mit rot oder grün eine 50:50 Chance ob es gut geht. OK, hier ist die Trefferquote noch deutlich geringer.

Fragen Sie nach Qualifikation und Spezialisierung

Mit einer Krebserkrankung rennen Sie doch auch nicht zum Hautarzt (ja, ich habe mich nicht verschrieben und meine nicht HAUSarzt). Sie suchen sich einen Spezialisten. Auch wenn beide in der gleichen Branche unterwegs sind, hat doch der eine keine Ahnung von dem Fachgebiet des anderen.

Wir müssen endlich weg von dem Bauchladen. Weg von dem „ich kann alles selbst“ und der Einstellung, jeden Euro noch schnell mitnehmen zu wollen. Beratungen wie diese gehören, genau wie andere Spezialthemen wie Baufinanzierung, betriebliche Altersvorsorge, gewerbliche Versicherungen, Anlagen und vieles mehr in die Hände von Spezialisten. Oder der Generalist muss und soll sich Hilfe holen. Diese findet aber NICHT in einem Facebook-Forum oder mit einem einseitigen Fragebogen statt.

Was wäre die Alternative? Richtig, das was der Kollege am Ende empfiehlt. Sich Kontakte suchen, Kontakte zu Spezialisten und den Kunden dorthin abgeben. Warum er das nicht selbst kann? Also Fragen und sich dann im Hintergrund helfen lassen? Weil Nicht-Spezialisten anders fragen, weil FRAGEN die wichtig sind nicht gestellt werden und damit auch die Antworten fehlen. Wenn ich nicht nach Wünschen wie Ausland, beruflichen Veränderungen, AG Wechsel und mehr frage, auch weil ich vielleicht den Hintergrund nicht kenne, dann kann es auch keine sinnvolle Tarifempfehlung geben.

Ein Grund, warum ich Kunden von Kollegen nicht berate. Nur dann, wenn diese wie meine eigenen Kunden komplett hier beraten und betreut werden. Sonst ist eine sinnvolle, bedarfsgerechte und richtige Beratung nicht möglich. Und das mache ich nicht, weil ich Angst vor Haftung habe, sondern weil ich es für

unverantwortlich halte, den Interessenten in ein offenes Messer laufen zu lassen

und damit diesem gar keine Chance auf eine umfangreiche und richtige Beratung zu geben. Was ist denn, wenn sich in der Beratung bei richtigen Fragen herausstellt, es ist gar kein Kandidat für die PKV? Empfehle ich nur Tarife und gebe diese an Kollegen weiter, wer sagt mir, dass es auch genau so ankommt? Das Spiel „Stille Post“ haben Sie als Kind auch gespielt, oder? Dann wissen Sie auch was ich meine.

Wenn Sie also interessiert sind an einem Glücksspiel, fahren Sie ins Casino. Las Vegas soll ja dazu ganz schön sein. Falls es aber um eine Beratung für ein lebenslanges Produkt geht, suchen Sie sich einen Spezialisten und fragen Sie den auch ruhig, ob das Beratungsthema sein Spezialgebiet ist und wie oft er es beträt. Für Glücksspiel ist die PKV definitiv mit einem zu hohen Verlustrisiko verbunden.

Weitere Informationen zum Thema PKV und BU finden Sie hier:

und sonst wandern Sie hier einfach etwas durch den Blog. Viel Spaß beim Lesen !

Ach ja, Freunde und Kollegen sind auch eher so suboptimal.

Meine Kollegen/ Freunde sind bei … versichert. Warum Freunde und Bekannte kein guter Ratgeber bei der Auswahl der privaten Krankenversicherung sind