Artikel mit ‘Arztrechnung’ getagged

24.
August '19

Was kostet eigentlich… ein MRT mit Kontrastmittel und allem „Drum und Dran“?


Zuerst war es eher eine spaßige Idee, als ich vor Jahren einfach anfing ab und zu einmal eine Rechnung zu posten. Dann wurden es, aufgrund des sehr positiven Feedbacks, einige Blogbeiträge, welche ich unter der Rubrik #waskosteteigentlich zusammengefasst habe. Dort zeige ich in unregelmäßigen Abständen Rechnungen oder Abrechnungen von Ärzten und Krankenhäuser, Zahnärzten oder anderen Behandlern.

Es ist durchaus interessant (und auch immer einer Frage bei der Auswahl der richtigen Privaten Krankenversicherung und der Frage der passenden Selbstbeteiligung), was einzelne Leistungen überhaupt so kosten. Viele gesetzlich Krankenversicherte haben (woher auch) nicht ansatzweise eine Vorstellung, welche Kosten der Arzt berechnen kann. Auch erfolgt die Abrechnung in der GKV ganz anders und ist somit auch nicht vergleichbar.

Möchten Sie aber zum Beispiel als Selbstzahler zum Arzt, als GKV Patient in eine Privatpraxis oder einfach nur wissen, was eine Leistung kostet, dann ist diese Information nicht ganz unwichtig.

Was kostet eigentlich… ein MRT mit Kontrastmittel – Grundlagen

Zuerst braucht es eine Überweisung. Auch wenn Sie die Untersuchung selbst zahlen möchten, muss der Radiologe hier wissen was er untersuchen soll und welche Aufnahmen der Arzt dann haben möchte. Hier in diesem Beitrag geht es ausschließlich um die Rechnung für den Radiologen. Also die Durchführung des MRT’s und alle damit zusammenhängenden Arbeiten. Der Besuch vorher beim Arzt und die weitere Besprechung und Behandlung ist in dieser Rechnung nicht enthalten.

Um zu verstehen wie sich eine solche Rechnung zusammensetzt, benötigen wir einige Grundlagen in der ärztlichen Abrechnung. Dazu der Verweis auf einen anderen Beitrag, hier erkläre ich den Aufbau der Rechnung und die Steigerungssätze.

Was darf der Arzt berechnen und was bedeutet eigentlich Regelhöchstsatz?

In unserem Fall hat der Arzt nur „mittlere“ Sätze, also den so genannten Regelhöchstsatz berechnet. Ein Überschreiten des Satzes ist nur möglich, wenn entsprechende Begründungen vorliegen und der Arzt diese Leistungen selbst ausführt oder direkt „delegiert und überwacht“. Die Gabe von Kontrastmittel machte bei mir aber die Assistentin (wie üblich) und daher auch nur 2,3fach in der 2. Rechnungsposition (Ziffer 346).

Doch bevor wir uns den wirklichen Rechnungsbetrag anschauen, schauen wir doch einmal wie getippt wurde. Bei twitter hatte ich gefragt.

Die Tipps dort starteten bei 325 € für diese Rechnung bis hin zu 1.400 €.

Eine doch große Bandbreite für eine identische Behandlung. Auch auf der (mehr …)

23.
Januar '14

Rechnung-oder Behandlungsdatum? In welches Jahr gehört die Rechnung bei der privaten Kranken-(zusatz) Versicherung


Eine immer wiederkehrende Frage ergibt sich meist zum Jahresende. Dann werden die Rechnungen für die Versicherten in der privaten Krankenversicherung meist noch einmal angeschaut und es wird überlegt, welche Rechnungen einzureichen sind um erstattet zu werden.

Aber stellt sich immer wieder die Frage zu welchem Jahr die Behandlung, das Medikament oder die Krankenhausrechnung zuzurechnen ist. Daher hier einige kurze Zusammenfassungen wie die Rechnungen in der privaten Krankenversicherung, aber eben auch in Zusatzversicherungen zur gesetzlichen Krankenkasse zu behandeln sind.

Rechnungsdatum oder Behandlungsdatum?

Die Leistung in der privaten Krankenversicherung ist unter anderem davon abhängig, wann der Vertrag begonnen hat, ob Wartezeiten bestehen oder ähnliche Einschränkungen vorhanden sind. Daher ist es wichtig genau zu beurteilen, welche Rechnung in welchen Vertragszeitraum fällt.

Arztrechnungen: diese sind immer dem Jahr zuzurechnen, in welches die Behandlung fällt. Dabei ist es völlig unerheblich wann die Rechnung durch den Arzt ausgestellt wird, entscheidend ist das Datum der Leistung des Arztes, also der Behandlung. Wurde also eine ärztliche Leistung im Jahr 2013 erbracht, diese aber erst im Frühjahr 2014 abgerechnet, so ist sie versicherungstechnisch dem Jahr 2013 zuzuordnen. Selbst wenn der Kunde also seine Krankenversicherung zum 1. Januar gewechselt haben sollte, ist die alte Krankenversicherung für die Leistung verantwortlich.

Dies ist besonders dann interessant, wenn der Kunde beurteilen möchte auf das einreichen Sinn macht oder ob eine Beitragsrückerstattung gegebenenfalls die bessere Wahl ist.

Rechnung_einreichen_pkv

Zahnarztrechnungen: bei diesen verhält es sich zunächst einmal genauso, wie bei den Arztrechnungen. Die zahnärztlichen Leistungen sind also zunächst nach dem Kalenderjahr zu beurteilen in dem der Zahnarzt diese erbracht hat. Gerade bei Zahnersatzleistungen oder dem Setzen von Implantaten handelt es sich jedoch Umwandlungen welche über einen sehr langen Zeitraum stattfinden. Auch hier ist es so das die Einzelleistungen den jeweiligen Kalenderjahren zugeordnet werden.

Eine kleine Besonderheit ergibt sich bei den Leistungen für die Laborkosten. Diese werden oftmals nicht von den Zahnärzten selbst ausgeführt, sondern diese in Rechnung gestellt. Nimmt nun der Zahnarzt zum Beispiel einen Abdruck und lässt ein Modell anfertigen, dieses Modell wird im Jahr 2013 erstellt und der Zahnarzt (mehr …)