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20.
Juni '20

Arag Krankenversicherung – wir spionieren Sie aus und natürlich nur zu Ihrem Besten


Versicherer haben oftmals zu Unrecht einen schlechten Ruf. Da werden Leistungen zu recht nicht erbracht und der Versicherer ist dennoch „böse“ und das ganz ohne Hintergrund. Doch manchmal…

In den letzten Tagen gab es dann doch Gesprächsstoff. Ein Kollege hatte etwas entdeckt, was Ihnen stutzig machte. Walter Benda von den Finanzprüfern hatte einen Newsletter eines Maklerpools bekommen, in welchen einige „wichtige Informationen“ zu einem Versicherer, der ARAG Krankenversicherung zu Lesen waren. Den Artikel dazu verlinke ich Ihnen am Ende dieses Beitrages ebenso.

Warum braucht der Versicherer Daten?

Das ist recht eindeutig und klar. Will der Versicherer einen Kunden versichern, so muss dieser eine ganze Reihe von Daten und Informationen liefern. Das ist auch völlig berechtigt und korrekt so. Nur wenn ein Versicherer im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten Informationen zu Kunden und Interessenten verarbeitet, nur dann kann dieser auch maßgeschneiderte Angebote erstellen und seine Leistung erfüllen. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden und es muss auch so sein. Stellt also ein Kunde einen Antrag auf eine Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherung, dann muss dieser Antrag geprüft werden. Daten, die hier notwendig sind, können zum Beispiel:

  • – Name und Anschrift

  • – Gesundheitsdaten

  • – Beruf, Ausbildung und aktuelle Tätigkeit

  • – Hobby- oder Freizeitaktivitäten

und einiges mehr sein. Um an diese Informationen zu kommen, gibt es Antragsformulare. In diesen fragt der Versicherer all das ab, was er für eine Antrags-/Annahmeentscheidung wissen will.

Wollen Sie diese Angaben nicht machen oder fragt Ihnen ein Unternehmen zu viel, dann entscheiden Sie sich dagegen und wählen einen anderen Versicherer. Soweit die Theorie.

So viel Daten wie nötig, so wenig wie möglich

Nicht erst seit Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) besteht die Verpflichtung, nur die Daten zu erheben welche zwingend nötig sind. Datensparsamkeit sollte immer und überall das erste Gebot sein und die Anzahl der Daten, die gesammelt werden sollten, beschränkt werden. Was ich nicht für eine Annahme oder die Abwicklung brauche, das sollte ich auch nicht speichern.

In einem Makler-Newsletter eines Pools fand sich nun folgender Hinweis, welcher anscheinend auf Abwicklungen und Erfahrungen beruht und damit als „Warnung“ an die Makler verschickt wurde. Ob dieser auf schlechten Erfahrungen beruht ist nicht bekannt.

Recherche versus unerlaubtes Profiling?

Wir lesen nun also hier, der Antragsprüfer bzw. der Bearbeiter bei der ARAG googelt jeden Kunden und beschafft sich hiermit weitere Informationen ÜBER DEN ANTRAG HINAUS.

Diese Informationen können sich sowohl aus einer Internetseite des Unternehmen oder der selbstständigen Tätigkeit ergeben, aber genauso aus sozialen Netzwerken, Profilen bei Instagram, Facebook und dergleichen oder aus anderen „öffentlichen Quellen“.

Nun gibt es dabei einige Probleme. Zuerst fällt mir dann die Datensparsamkeit wieder ein. Auf der anderen Seite wissen wir alle, mancher möchte im Netz besser dastehen und „hübscht einige Infos etwas auf“. Auch Fake Profile, Berichte Dritter über eine Person oder dergleichen sind vielen sicher ein Begriff.

Stellen wir uns einen typischen Fall vor. Max Muster möchte einen Antrag bei der ARAG Krankenversicherung stellen und tut dieses auch. Nach Ankunft des Antrages bei dem Unternehmen öffnet der Mitarbeiter Google, Facebook und dergleichen und sucht erstmal das zusammen, was er über den (potentiellen) Kunden finden kann.

Alles wird gesammelt, aufgeschrieben und in der Kundenakte verarbeitet, sonst hätte man ja hier keinen Zugriff. Es entsteht also so nach und nach ein Kundenprofil mit Informationen, welche ausdrücklich nicht im Antrag abgefragt wurden und welche der Kunde auch sicher nicht für die Versicherung so dargestellt hat.

Wie weit geht die Recherche? Fakeprofile? Detektive?

Eine entscheidende Frage bleibt aber. Wie weit geht eine solche Suche? Was passiert zum Beispiel in sozialen Netzwerken, wo nur bestimmte Infos mit bestimmten Gruppen oder „Freunden“ geteilt werden? Geht es soweit, dass hier Fakeprofile benutzt werden, oder möchte der Sachbearbeiter mit seinem privaten Facebook Profil dann mit dem Kunden „befreundet sein“?

Diese Fragen bleiben offen. Auch ist nicht geklärt, was genau dort an Informationen gesammelt wird. Was ist mit Hobbys oder alten Presseberichten, welche Sportarten beschreiben die der Kunde vielleicht gar nicht mehr betreibt?

Was, wenn jemand mal mit Alkohol am Steuer erwischt wurde oder ständig Bilder von exzessiven Feiern postet? Ist der dann ein „höheres Risiko“ und wird nicht versichert?

Wie mein Kollege schon schrieb:

Zwar gehe ich davon aus, dass man GMV (gesunden Menschenverstand) walten lässt, aber dennoch bleibt es ein unbeschränkter Raum, in dem gewühlt wird. Was z. B. wenn Dinge aus der Vergangenheit auftauchen, die verjährt sind? Oder Falschaussagen, die dem Antragssteller unbekannt waren bzw. sind, beispielsweise Abrechnungsdiagnosen? Oder üble Nachrede?

Dazu hat die ARAG auch einen Passus in die Datenschutzerklärung eingebaut. In dem aktuellen Antrag der ARAG KV findet sich folgende Aussage: (mehr …)

07.
April '15

Antragsfristen in Versicherungsanträgen? Kalenderjahre oder genau rechnen? Wie Sie nichts vergessen lesen Sie hier!


Antragsfristen sind eine wichtige Sache. Gerade bei den Angaben zur eigenen Gesundheit muss man schon deshalb sehr genau und vorsichtig sein, um die Gefahr einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung (–> Was ist das?) zu entgehen und somit seinen Versicherungsschutz zu gefährden. Um einen Verlust des Versicherungsschutzes nicht zu riskieren, sind die Fragen im Antrag genau zu beantworten. Daher sind die Fragestellungen so wichtig und es gilt: Nicht mehr angeben wie der Versicherer gefragt hat, aber die gestellten Fragen genau zu beantworten. Bisher dachte ich es wäre klar, da las ich in einem internen Forum eine Frage und musste zweimal hinschauen ob es sich um einen Aprilscherz handelt, war aber nicht mehr der 1. April.

Wie berechnet Ihr bei einem Abfragezeitraum von 5 Jahren in der BU/ EU für Vorerkrankungen die Frist: Wäre Stand heute (3.4.2015) der Zeitraum der vollen bzw. angefangenen Jahre 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 ( = 5 Jahre) umfasst? Oder der Zeitraum 4.4.2010 bis 3.4.2015 (60 Monate = 5 Jahre) oder der Zeitraum 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 ( = 5 volle Jahre). Ich habe dazu in den Bedingungen und der Rechtsprechung nix gefunden …

Natürlich gibt es dazu keine generelle Aussage in den Bedingungen oder in der Rechtsprechung (wobei es hier durchaus in Urteilen nachzulesen ist), denn die Fragen sind doch eindeutig, dachte ich zumindest bis heute. Anscheinend ist dem nicht so und daher einmal zur Erklärung. Wenn Antragsfragen nach „3, 5 oder auch 10 Jahren“ fragen, dann sind diese auch genau so zu verstehen.

Antragsfragen Fristen

Es geht bei der Frage nach „Erkrankungen der letzten 5 Jahre“ eben auch genau um die letzten 5 Jahre. Da steht nichts von Kalenderjahren oder sonstigen Einschränkungen. Waren Sie also vor X-Jahren und einem Tag das letzte Mal bei einem Arzt, so fällt es nicht mehr in die Frage und ist nicht anzugeben. Dabei ist das Kalenderjahr egal. Das ist einer der Gründe warum es sinnvoll sein kann, noch einige Tage zu warten.

Aber Achtung! Bitte immer die Fragen genau lesen. Ist dort nach Folgen oder dergleichen gefragt und gab es Folgen von Erkrankungen oder sind körperliche oder geistige Einschränkungen zurück geblieben, so können diese auch außerhalb solcher Fragen angabepflichtig sein. Schauen wir uns doch dazu einmal einige Beispiele an:

Wurden innerhalb der letzten 5 Jahre derartige Anträge zu erschwerten Bedingungen angenommen (z. B. Zuschläge, Leistungsausschlüsse), zurückgestellt oder abgelehnt? (Alte Leipziger BU Antrag)

Ganz eindeutig- 5 Jahre! Wurde der Antrag in unserem Beispiel am oder vor dem 9.4.2010 abgelehnt, so ist dieses nicht anzugeben, danach schon. Auch wenn aufgrund der Ablehnung nach 12 Monaten ein weiterer Versuch gestartet wird und der Versicherer schreibt „es bleibt bei der Ablehnung vom …, auch dann sehe ich durchaus eine weitere Ablehnung die auch anzugeben wäre.

3. Besteht eine HIV-Infektion?
4. Werden regelmäßig Arzneimittel eingenommen? (Barmenia KV Antrag)

Auch hier ganz eindeutig. Ungeachtet aller Fristen sind die Fragen ohne zeitlichen Bezug. Regelmäßig bei den Arzneimitteln ist schon wieder „Auslegungssage“. Ist es regelmäßig, wenn der Patient bei Kopfschmerzen einmal die Woche ein Medikament nimmt? Sicher. Doch ist es das auch, wenn er alle vier Wochen mal eine Tablette nimmt? Hierzu sind sich auch die Gerichte nicht pauschal einig und dieses ist sicher von der Gesamtsituation abhängig. Generell gilt aber, zur Sicherheit lieber angeben. Dagegen ist die folgende Fragestellung schon eindeutiger:

3. Nehmen Sie derzeit oder nahmen Sie innerhalb der letzten 2 Jahre länger als 2 Wochen Medikamente? (Bitte geben Sie auch nicht verordnete Medikamente an.) Wenn ja, Name der Medikamente, wann und wie oft eingenommen:

Klare Frage. „Länger als 2 Wochen“ ist ein genauer und erfassbarer Zeitraum und zudem wird klargestellt, auch nicht verordnete Medikamente sind anzugeben. (Condor LV Antrag)

Doch es geht auch deutlich schwammiger. Was halten Sie von folgender Frage?

6 Bestehen Krankheiten, Unfallfolgen, körperliche oder geistige Schäden bzw. Anomalien (wie z. B. Herzfehler, psychische Störungen, Nervenerkrankungen, Augenerkrankungen, Schädigung des Bewegungsapparates, Stoffwechselstörungen usw.), die zu den bisherigen Gesundheitsfragen noch nicht angegeben wurden? (Debeka PKV)

Und? Für viele Antragsteller wird diese Frage niemals richtig und vollständig zu beantworten sein. Auch wenn die Beispiele in der Klammer eher von „schwereren“ Erkrankungen ausgehen, so scheint es zumindest, sind auch andere Einschränkungen anzugeben. Sie stottern? Geben sie es an, denn es ist ganz klar und eindeutig ein körperlicher oder geistiger Schaden, oder eine Folge von Krankheiten oder Unfällen. Mit dieser Frage hält sich der Versicherer alles offen und ist m.E. ein NO-GO. Keine zeitliche Befristung, keine Eingrenzung auf bestimmte Schnurgerade und „alles was noch nicht angegeben wurde“. Wie soll man sowas sauber und klar beantworten?

Generell gilt:

Fragen sind das Entscheidende und sichern oder verhindern den späteren Versicherungsschutz und dann? Dann ist es nicht mehr zu korrigieren, hat hohe Zuschläge oder den Rauswurf zur Folge. Daher immer genau lesen, an Spezialisten wenden und im Rahmen von anonymen Voranfragen die Risiken einschätzen lassen. Nur weil man etwas angeben muss wird man nicht abgelehnt.

Eine Übersicht über die unterschiedlichen Antragsfristen finden Sie in meiner Tabelle zu Abfragezeiträumen in der PKV

10.
Februar '12

Axa Krankenversicherung mit neuem Antrag für die Vollversicherung – Änderungen bei den Gesundheitsfragen


Auch die Axa Krankenversicherung ändert (mal wieder) das Antragsformular zur Beantragung einer Krankenversicherung. Dabei ändern sich einige der Gesundheitsfragen und somit vermutlich auch die ein oder andere Risikoentscheidung.

Der Versicherer reagiert damit auf aktuelle Entwicklungen und eigene Erfahrungen bei der Leistungsinanspruchnahme.

In der Frage 2 hieß es im alten Antragsformular:
2. Bestehen oder bestanden in den letzten 3 Jahren Krankheiten, Anomalien, Behinderungen, Fehlstellungen,Fehlbildungen oder Funktionsbeeinträchtigungen (z. B. auch Augenerkrankungen)?

Im neuen Formular fehlt nun die Einschränkung auf die 3 Jahre. Es wird nun gefragt:

2. Bestehen Krankheiten (z. B. auch Augenerkrankungen), Behinderungen, Fehlstellungen, Fehlbildungen oder Funktionsbeeinträchtigungenauch wenn sie derzeit nicht behandelt werden?

Die Fragestellung allein ist eine deutliche Verschlechterung für den Kunden. Dabei werden nun auch nicht behandelte Erkrankungen einbezogen, ebenso ist es eine zeitlich offene Frage. Das bedeutet auf der anderen Seite für den Versicherer eine umfangreichere Information, für den Kunden aber einmal mehr die Gefahr einer Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht.

In den folgenden Fragen kommt es ebenfalls zu Veränderungen. So wird die Frage 3 mit einem Zusatz versehen, welche sich nicht nur auf Behandlungen durch Ärzte, sondern auch

„durch Ärzte oder andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen statt?“

bezieht. Auch hier wieder eine klare „Mehrinformation“ für den Versicherer, wenn auch eine klare Aussage für den Kunden. Die generellen Fristen von 3 Jahren ambulant und 5 Jahren stationär sind geblieben, jedoch auch hier die Erweiterung auf die Frage der Medikamente. Regelmäßige Einnahme bedeutet für die Axa mehr als 10 Tage hintereinander. Auch hier die Erweiterung auf all das, was nicht vom Arzt verordnet und ggf. nicht rezeptpflichtig war. Wer also zum Beispiel Mariendiestel, als Naturpräparat für die Stabilisierung der Leber einnimmt, der muss es hier natürlich angeben.

Eine andere Frage ist auch eher ungünstiger formuliert worden. Hieß es in dem alten Antrag der Axa (Stand 1/2010) noch:

5. Werden oder wurden in den letzten 3 Jahren täglich oder annähernd täglich Alkohol oder Drogen konsumiert oder besteht / bestand jemals eine Abhängigkeit? Bitte geben Sie Art und Menge an.

So will man im neuen Antrag auch alle anderen Substanzen wissen. Ist eigentlich Kaffee etwas, was abhängig machen kann?

5. Besteht oder bestand jemals eine Abhängigkeit von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder anderen berauschenden Substanzen?

Die Erweiterung der Frage ist an sich nicht schlimm, zeigt aber wieder eine neue „Falle“ im Antrag und eine weitere Frage die so nicht ganz einfach zu beantworten ist.
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30.
Januar '12

Landeskrankenhilfe (LKH) mit neuem Antragsformular und veränderten Gesundheitsfragen


Durch die Veränderungen im Versicherungsvertragsgesetz (in der aktuellen Fassung) ist der Versicherer noch mehr dazu angehalten, all das was er zur Risikobewertung braucht zu erfragen. Um so genauer und teilweise umfangreicher sind die Fragen in den Anträgen geworden. Auch die Änderungen beim, Datenschutz und der Schweigepflicht zwingen viele Unternehmen zur Überarbeitung Ihrer Anträge.
Das hat nun auch die Landeskrankenhilfe (LKH) getan und hat mit dem Druckstück Nr. LKH 3-13 01.12 einen neuen Antrag.

Was hat sich verändert?

Neu ist zunächst einmal, das der Antrag von den bisherigen 5 auf nun 6 Seiten angewachsen ist. Dieses ist zum einen einer Reihe von neuen Informationen und Fragen geschuldet, zum anderen einer etwas großzügigeren Aufteilung. Weiterhin ist nun bereits auf Seite 1 ein deutlicher und fett gedruckter Hinweis zur Anzeigepflicht enthalten. Dieser lautet:

Achtung: Eine falsche, auch eine unvollständige Beantwortung der folgenden Fragen unter III., VI. und VII. kann den Versicherer zu Maßnahmen nach § 19 VVG wie Rücktritt, Kündigung, Vertragsanpassung berechtigen, zudem zur Leistungsverweigerung. Das kann, sogar rückwirkend, zum Entfall des Versicherungsschutzes führen. Beachten Sie dazu auch unsere gesonderte Belehrung nach § 19 Abs. 5 VVG in den Vertragsinformationen!

Der Hinweis ist nicht nur gut sichtbar, sondern auch wichtig. Nur so wird von vornherein klar, dass alle Angaben wichtig sind und zum Verlust der Schutzes führen können, werden diese nicht oder falsch gemacht.

Einige Fragen zu den Gesundheitsangaben wurden präzisiert oder haben sich geändert. So ist die Frage

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31.
August '10

Neuer Antrag, neue Gesundheitsfragen bei der Gothaer Krankenversicherung


Am Freitag der letzten Woche hatte ich bereits zu der Verkürzung der Antragsfrage bei Psychotherapie geschrieben. Mit der Überarbeitung des Antrages (Druckstück Nr. 204734) hat die Gothaer Krankenversicherung einige Antragsfragen verändert. Schauen wir uns diese Veränderungen doch einmal im Detail an:

So lautet die Frage nach Behandlungen und Untersuchungen etc. im alten Antrag:

Fanden Behandlungen, Untersuchungen (hierzu zählen auch Kontrolluntersuchungen aufgrund Vorerkrankungen), Beratungen oder Operationen statt bzw. sind solche beabsichtigt oder angeraten?

a) in den letzten 3 Jahren ambulant durch Ärzte, Heilpraktiker oder Angehörige anderer Heilberufe

b) in den letzten 5 Jahren stationär (auch in Kurkliniken oder Sanatorien)

c) in den letzten 10 Jahren durch Psychotherapeuten oder Psychiater

Im neuen Antrag sind diese Fragen detaillierter und aufgeteilt in mehrere Antragsfragen:

Fanden in den letzten 3 Jahren ambulante Untersuchungen (auch Kontrolluntersuchungen aufgrund Vorerkrankungen), Beratungen, Behandlungen oder Operationen durch Ärzte, Heilpraktiker oder Angehörige anderer Heilberufe statt bzw. sind solche beabsichtigt?

Fanden in den letzten 5 Jahren stationäre Untersuchungen, Behandlungen oder Operationen statt oder sind solche beabsichtigt oder angeraten? Bitte auch Aufenthalte in Kurkliniken oder Sanatorien angeben.

Fanden in den letzten 5 Jahren Behandlungen, Therapien/Gesprächstherapien, Untersuchungen oder Beratungen aufgrund psychischer oder psychosomatischer Erkrankungen/Störungen statt oder sind solche angeraten oder beabsichtigt?

Neu ist auch die Abfrage und als Pflichtangabe zu beantwortende Angabe zur Branche. Wird diese nicht beantwortet, so kommt es zu Rückfragen.

Im sonstigen Verlauf haben sich die (risikorelevanten) Fragen nicht weiter verändert. Sollten Sie den Antrag im Original einmal anschauen wollen, so finden Sie in der Rubrik Antragsunterlagen im Downloadsbereich das entsprechende Formular.