Artikel mit ‘Anpassung’ getagged

23.
November '18

Dynamik – wird es dann jedes Jahr teurer und muss ich das hinnehmen?


Die Dynamik ist, auch wenn es nur ein kleiner Baustein im Vertrag ist, immer noch etwas was zu Verwirrungen führt. Aufgrund vieler Rückfragen hier einmal einige Erklärungen zur dynamischen Erhöhung, welche sich zum Beispiel in einer Berufsunfähigkeitsversicherung finden sollte.

Was ist die Dynamik?

Die dynamische Erhöhung ist nichts anderes, als ein Versprechen des Versicherers Ihnen jedes Jahr eine Dynamisierung, also eine Erhöhung des Versicherungsschutzes anzubieten. Die Betonung liegt auf anzubieten, denn es ist lediglich ein Angebot, welches der Versicherer Ihnen jährlich macht/ machen muss.

Dabei wird der monatliche Beitrag und gleichzeitig die Leistung des Vertrages (also zum Beispiel die BU Rente) um einen vorher vereinbarten Prozentsatz erhöht. Sie wissen also heute schon, wie das Angebot der Erhöhung in den nächsten Jahres aussieht. Bei einigen Unternehmen lassen sich unterschiedliche Modelle wählen.

  • – Erhöhung des Beitrages und der Leistung um X Prozent der Anfangsbeträge (Rente, Beitrag)

  • – Erhöhung um X Prozent des Vorjahresbeitrages

  • – Erhöhung um den Anstiegsbetrag der gesetzlichen Rentenversicherung

Je nachdem was vereinbart ist, bekommen Sie alle 12 Monate von Ihrem Versicherer Post mit den neuen Werten für das Folgejahr. Dieses Angebot können Sie annahmen oder ablehnen, mehr dazu und auch die zu beachtenden Punkte finden Sie weiter unten.

Sollte ich diese bei Vertragsabschluss wählen?

Ja, das sollten Sie immer. Es ist kein Nachteil eine dynamische Anpassung zu wählen. Der entscheidende Vorteil liegt aber dann in der MÖGLICHKEIT von einer Erhöhung der versicherten Rente (und natürlich des Beitrages) bei Bedarf Gebrauch zu machen. Der entscheidende und wichtigste Aspekt dabei, es ist eine Anpassung ohne neue Gesundheitsprüfung. Auch wenn Sie also krank werden, andere oder neue Gebrechen und Beschwerden dazukommen, so bekommen Sie hierfür bei Nutzung der Dynamik keinen Zuschlag, keinen Ausschluss oder sonstige Einschränkungen.

Warum ist diese Anpassung wichtig?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Auf der einen Seite lässt sich damit die Entwertung des Geldes über die Jahre ausgleichen. So kann eine Nutzung der Dynamik verhindern, dass eine Rente von 2.000 EUR zu Beginn im weiteren Verlauf (und unter Berücksichtigung der Inflation) nur noch 1.800 EUR wert ist und irgendwann nicht mehr reicht. Der

Inflationsausgleich

ist somit ein ganz entscheidender Aspekt. Aber auch ein anderer Grund spricht für die Dynamik. Egal ob Sie tarifgebunden beschäftigt sind, oder Ihr Arbeitgeber eigene Regeln hat, eine

Einkommenssteigerung

in regelmäßigen Abständen kann auch hier ausgeglichen werden. Damit ist keineswegs ein Karrieresprung und damit sofort 200, 300, 500 EUR monatlich höherer Bedarf gemeint, aber eine normale Einkommensentwicklung ist damit schon auszugleichen. Für Karrieresprünge gibt es zum Beispiel die Nachversicherungsgarantie.

Was passiert, wenn ich diese nicht nutzen möchte?

Bei Vertragsabschluss bekommen Sie meist schon eine Tabelle, wie sich eine solche dynamische Anpassung entwickelt. Genau das verstört aber oft, denn wie oft höre ich dann „dann zahle ich ja 500 EUR für meine BU“. Klar, wenn ich jedes Jahr die Leistung mitmache dann ist das vielleicht einmal so. Eine 5% Dynamik bei einer Rente zum Start von 2.000 EUR ist dann aber auch im 10. Jahr auf 3.100 EUR gestiegen. Prozentual hat sich der Beitrag dann auch verändert, hier von 101 auf 164 EUR Zahlbeitrag. (der Unterschied zwischen Brutto- und Nettobeitrag ist hier erklärt)Setzen Sie hingegen zwei Jahre aus und machen nur einmal die Dynamik mit, dann sähe das wie folgt aus:

Dabei ist dann natürlich auch die Rente geringer, es sind nach 10 Jahren nur 2.389 EUR, statt der ursprünglich versicherten 2.000 EUR. Dennoch ist alle drei Jahre eine gute Zeit. Denn eines ist noch zu beachten:

Dynamik wird ausgeschlossen

Bei den meisten Unternehmen wird bei der 3. Ablehnung ausgeschlossen. Wer also zweimal ablehnt, sollte im dritten Jahr gut überlegen ob er das nochmal tut. Nach 3 Jahren sind zudem auch aus Gründen der Inflation 5% Anpassung durchaus nicht so verkehrt. Schließt der Versicherer die Dynamik aus, so ist diese nur mit einer neuen Gesundheitsprüfung wieder in den Vertrag zu bekommen.

Wann Sie diese immer mitmachen sollten?

Gerade wer aber krank ist, Vorerkrankungen hat, die bei einem neuen Antrag zu Zuschlägen oder Ausschlüssen führen, der ist mit einer dynamischen Anpassung sehr gut bedient. Denn bevor Sie einen eingeschränkten Vertrag bekommen, machen Sie einfach jedes Jahr die Dynamik mit und erhöhen somit Ihren Schutz. Dabei ist noch auf die Angemessenheit zu achten, einige Gesellschaften weisen hier ab bestimmten Rentenhöhen explizit darauf hin. Aber so lässt sich der Schutz auch dann noch erhöhen, wenn schon neue Erkrankungen vorliegen.

Nicht zu verwechseln ist diese Dynamik aber mit der so genannten Leistungsdynamik oder auch „garantierte Rentensteigerung„. Die habe ich unter folgendem Link erklärt.

Garantierte Rentensteigerung, Leistungsdynamik, Anpassung bei bestehender Berufsunfähigkeit- eine der wichtig(st)en Optionen in der BU-Absicherung

29.
Oktober '18

Axa Krankenversicherung mit weiterer Anpassung in Alttarifen Vital und weitere


Die Kunden der Axa Krankenversicherung sind Kummer gewohnt. Die Anpassungen in den letzten Jahren waren mehr als deutlich, gerade in den VITAL oder auch damals dem Eco RA Tarif. Oft wurde „Ruhe“ versprochen, beschwichtigt und die „Alles wird gut Methode“ als Antwort parat gelegt. Das passierte gegenüber Kunden und Vermittlern.

Ich hatte in der Vergangenheit bereits einige Male dazu geschrieben, diese Beiträge können Sie hier nachlesen.

Doch nun ist die nächste Runde fällig und die ersten Kunden bekommen in den folgenden Tagen Post. Vermittler hat die Axa schon einmal in einem Webinar vorbereitet, wie man denn am besten auf die Rückfragen reagiert. Dieses Jahr wird es dann für Kunden in den alten Tarifen wieder einmal etwas aufregend.

Welche Axa Tarife werden angepasst?

Wir müssen grundsätzlich zunächst die Tarifwelten unterscheiden. Dabei gibt es die Tarife der alten Welt (bisex), der neuen Welt (bisex) und die Tarife in der Unisexwelt. Angepasst werden folgende Tarife zum 01. 01. 2019. Wir sprechen also über Tarife vor dem 21.12.2012.

  • – VITAL 250 für Männer, Frauen und Kinder/Jugendliche
  • – Vital 750 für Männer, Frauen und Kinder/Jugendliche
  • – Vital 300 N für Männer, Frauen und Kinder/Jugendliche
  • – Vital 600 N für Männer, Frauen und Kinder/Jugendliche
  • – Vital 900 N für Männer, Frauen und Kinder/Jugendliche
  • – Beitragsentlastungsbaustein BEA für Männer, Frauen und Kinder/Jugendliche
  • – Beitragsentlastungsbaustein BEA-N für Männer und Frauen
  • – ECO 5200 und Eco 4200 für Männer und Frauen
  • – ECR 2600 und 5000 für Männer
  • – VISION 1 für Männer
  • – Vision 1 für Männer, Kinder / Jugendliche

Dazu kommen diverse Anpassungen für Pflege(zusatz)tarife, weitere Zusatztarife und Anpassungen in den Beihilfetarifen für Beamte.

Ein Beispiel in Zahlen?

Ein Versicherter, geboren 1982, also heute 36 Jahre alt, ist in den folgenden Tarifen versichert und bekommt die angezeigten Anpassungen.

Beitrag alt Beitrag neu Veränderung
Vital 750 297,95 € 338,49 € 40,54 €
Vital Z 65,13 € 65,13 € – €
TV43 51,82 € 51,82 € – €
EHP 17,40 € 17,40 € – €
ESP 8,88 € 8,88 € – €
PVN 21,54 € 30,77 € 9,23 €
462,72 € 512,49 € 49,77 €
10,76%

Jetzt ist die Erhöhung mit knapp 10% nicht schön, realistisch sprechen wir aber immer noch um zu billige Beiträge. Schauen wir uns zum Vergleich den GKV Höchstbeitrag an, aber auch durchaus andere Tarife am Markt.

Was versicherten Sorgen macht ist auch nicht die eine Anpassung, sondern eher die Entwicklung in den letzten Jahren und die damit verbundenen Aussichten. Doch welche Möglichkeiten haben diese nun?

Tarifwechseln innerhalb der Axa

Zunächst einmal sollte, vor jedem anderen Wechsel, immer nach einem internen Wechsel bei der eigenen Gesellschaft geschaut werden. Dabei sind aber zunächst wichtige und weitere Fragen zu klären. Ein Anspruch an seine Krankenversicherung kann sich in den Jahren durchaus ändern. Wer also damals- vielleicht auch etwas unbedarft oder mit zu wenig Beratung- einen Tarif gewählt hat, der heute nicht passt, der muss dieses ändern.

Eine Änderung mit einer Verbesserung der Tarifleistungen ist nur mit neuer Gesundheitsprüfung oder eben dem Ausschluss von Mehrleistungen zu bekommen. Aber, dennoch kann dieser in einzelnen Fällen sinnvoll sein.

Dazu muss aber klar sein, was Sie von Ihrer Krankenversicherung heute und zukünftig erwarten. Es bringt gar nichts nur mal schnell wegen einer Anpassung einen Wechsel zu vollziehen. Schauen Sie gern einmal in die Auswahlkriterien und in den Kriterienfragebogen und überlegen sich, welche Leistungen Ihnen persönlich wichtig sind.

Bedenken Sie dabei auch mögliche Veränderungen im privaten oder beruflichen Umfeld in den kommenden Jahren.

Tarifwechseln zu einer anderen Gesellschaft

Natürlich ist auch ein Wechsel zu anderen Anbietern möglich, wenn diese passen und sich die Umstände anders darstellen im Vergleich zu damals. Dabei sind verschiedene Fragen zu klären und dieses sollte niemals ohne eine sorgfältige Beratung und Abwägung der Vor- und Nachteile passieren.

Fangen wir zunächst mit den Nachteilen an, diese sollten Sie immer kennen und mit Ihrem Berater besprechen, nur so ist eine sinnvolle Entscheidung möglich.

  • – neue Gesundheitsprüfung
  • – neuer Beginn von Fristen, Zahnstaffeln etc.
  • – neue Fristen bei der vorvertraglichen Anzeigepflicht
  • – neues Eintrittsalter
  • – ggf. Verlust von Beitragsrückerstattungen
  • – Verlust der Alterungsrückstellungen
  • – höhere Beiträge ab Beginn

Doch wo es Nachteile gibt, warten auch Vorteile. Ein Interessent schrieb neulich: „Was nützt es mir mit einem billigen Ticket in einem Zug zu sitzen, welcher dann an die Wand fährt.“ Auch wenn es natürlich auch bei anderen Unternehmen Anpassungen gibt, bietet ein Wechsel durchaus auch Vorteile.

Vorteile eines Wechsels der Gesellschaft

  • – sorgfältigere Auswahl der passenden Tarife
  • – bessere Aufstellung des Unternehmens, der Kalkulation, der Annahmepolitik
  • – ein Tarif welcher besser passt
  • – neuere Tarifwerke, bessere Wechseloptionen
  • – eine Auswahl welche generell besser passt

Dabei gibt es sicher kein Patentrezept und so kann der Rat bei einem Kollegen oder Bekannten ein anderer sein. Dennoch stellt sich bei vielen immer wieder die Frage was nun richtig sei. Einige haben bei der letzten Anpassung noch gezögert und wollten abwarten, andere haben das Unternehmen verlassen.

Die große Frage – was tun?

Eine passende und für Sie sinnvolle Lösung lässt sich nur in einem Beratungsprozess herausfinden. Dazu gehören verschiedene Daten und Fakten, erst damit wird sich ein qualifizierter Berater mit Ihnen gemeinsam um eine Lösung bemühen können.

Fragen welche Sie in jedem Fall vor der Anfrage zur Beratung beantworten sollten:

  • – Wie lange sind Sie in dem Tarif
  • – gab es schon Tarifwechsel
  • – was waren die Gründe damals, sich für genau diesen Schutz zu entscheiden?
  • – haben sich die Umstände (privat oder beruflich) verändert?
  • – wie sieht die heutige Lebensplanung aus?
  • – wurden die Leistungen bewusst ausgewählt?
  • – fehlen Ihnen im Tarif derzeit Leistungen? welche?
  • – haben sich die Wünsche an einen Versicherungsschutz geändert?
  • – wie ist Ihr aktueller Gesundheitszustand und wie war dieser in möglichen Abfragezeiträumen?
  • – zahlen Sie derzeit Risikozuschläge?

All diese Fragen sind wichtig, wichtig damit Sie sich hierzu nicht nur Gedanken machen sollten, sondern diese auch in einer Beratung besprechen. Nur so kommen Sie sinnvoll an Ihr Ziel. Dazu noch etwas zu Lesen.

–> In der Privaten Krankenversicherung sparen Sie kein Geld

–> Niemand muss in die Private Krankenversicherung

Wo bekomme ich Beratung?

Zunächst einmal sollten Sie nachschauen, wo der alte Vertrag abgeschlossen wurde. Wurde der Berater von Ihnen ausgewählt? Warum?

Betreut dieser den Vertrag heute noch und kann dieser mit Ihnen auch nach Alternativen schauen, ist er also Makler oder Mehrfachagent, oder Vertreter der Axa?

–> Wo bekommen Sie unabhängige Beratung?

Nach Auswahl eines spezialisierten Beraters klären Sie mit diesem alle Fragen, prüfen Tarifwechsel innerhalb und aus außerhalb der Axa und überlegen dann gemeinsam, was zu tun ist.

Haben Sie keinen Berater oder weitere Fragen, so stellen Sie diese gern als Kommentar unter dem Beitrag, im Livechat oder über das Kontaktformular.

04.
Juni '18

Post von der PKV: Anpassung des Krankentagegeldes – soll ich? Muss ich?


Einige der privat versicherten Kunden bekommen derzeit von Ihrem Versicherer eine Erinnerung. Erinnert werden Sie an die regelmäßige Überprüfung des Krankentagegeldes, welche auch sonst „von allein“ regelmäßig passieren sollte. Aber wie das häufig so ist, es wird dann doch schnell vergessen. Worum es genau geht und wie Sie sich für den passenden Weg entscheiden, das lesen Sie hier im Beitrag.

Was ist das Krankentagegeld überhaupt?

Mit dem Krankentagegeld (oder in der GKV dem Krankengeld) sichern Sie Ihr Einkommen auch nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Denn anders im Gegensatz zu den ersten sechs Wochen der Krankheit, in denen der Arbeitgeber noch weiter für den Lohn aufkommt, ist nach sechs Wochen bei den meisten von Ihnen Schluss. Hat der Arbeitgeber keine freiwilligen Leistungen zusätzlich, so stehen Sie ab dem 42. Tag ohne Einkommen da. Kein Einkommen für alle laufenden Kosten, kein Einkommen für die Bezahlung der Krankenversicherung und auch nichts für die Rentenversicherung. Das wird schnell problematisch, besonders dann, wenn der Hauptverdiener der Familie oder ein Alleinstehender ausfällt.

Das Krankentagegeld schützt vor solchen Ausfällen. Die Private Krankenversicherung springt dann ein und zahlt ab dem 43. Tag einer Krankheit das vereinbarte Krankengeld aus. Die Zahlung selbst ist steuerfrei, aber nicht einfach Zahlbetrag = Netto zu sehen. Warum und was dort noch abzuziehen ist, das lesen Sie gleich.

Wichtig ist aber, auch wenn das Krankentagegeld (KT) bei Vertragsabschluss einmal gepasst hat, ohne regelmäßige Anpassung und Überprüfung passt es schnell nicht mehr. Das kann an steigendem Einkommen oder höheren Kosten liegen. Die neue Autofinanzierung, das Haus und auch die Kinder nebst Ausbildung wollen bezahlt werden.

Wie hoch sollte ich mich versichern?

Eine generelle Formel als „richtig oder falsch“ gibt es nicht. Zu sehr sind diese Fragen von der persönlichen Situation und den eigenen Rücklagen abhängig. Auf die Aussage „so lange werde ich schon nicht krank sein“ sollten Sie aber nicht vertrauen. Auch wenn sechs Wochen nach einer langen Zeit klingen, es gibt eine ganze Menge von Diagnosen, wo sich diese „lange Zeit“ schnell erreichen lässt. Der Skiunfall, ein komplizierter Bruch nach dem Autounfall oder psychische Beschwerden sind nur einige Diagnosen, welche in den letzten Monaten bei meinen Kunden auf dem Tisch lagen und zur KT Zahlung führten.

Die Frage wie hoch ist aber entscheidend, denn nicht weniger schlimm im Vergleich zur Krankheit ist die finanzielle Krankheit. Reicht es dann hinten und vorn nicht mehr, so ist auch die Genesung schwerer. Wer sich ständig Gedanken machen muss, wie er die laufenden Kosten bezahlt, der wird sich nicht auf die Genesung konzentrieren können.

Wie hoch das Krankengeld sein muss, lässt sich aber überschlägig wie folgt ermitteln.

Zunächst stellt sich die Frage: „Was muss an Geld da sein, wenn ich krank bin?“

Das kann das Nettoeinkommen sein, muss es aber nicht unbedingt. Wer heute einen Großteil seines Einkommens nicht braucht und daher monatlich weglegen kann, der muss nicht zwingend das Nettoeinkommen als Ausgangsbetrag nennen. Wer aber dieses aufbraucht und damit laufende Kosten von sich und der Familie bezahlt, der sollte auch diesen Betrag verwenden.

Starten wir also mit einem Beispiel. Nehmen wir an unser Musterkunde besitzt ein Bruttoeinkommen von 5.000 Euro und somit ein Netto von ca. 3.000 €. Dabei sind schon die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung, der Arbeitslosen- und Rentenversicherung berücksichtigt, ebenso die Pflegeversicherung und die Lohnsteuer.

Da unser Musterkunde aber nicht alles Geld monatlich braucht, sondern noch etwas spart, möchte er am Ende im Krankheitsfall nur 2.500 € netto zur Verfügung haben. Wer jetzt aber meint, 2.500 € geteilt durch 30 = 83 € und dann dieses als Tagegeld versichert, wird die böse Überraschung erleben. Also rechnen wir weiter.

2.500 € Bedarf

+ SV Beiträge.

Dazu gehören die Beiträge zur Rentenversicherung (18,6%) und zur privaten Krankenversicherung. (inkl. des Arbeitgeberanteils)

Wie hoch diese sind, das entscheiden Sie aber selbst. Während der Phase des Krankentgeldbezuges können Sie sich (für bis zu 18 Monate) freiwillig in der Rentenversicherung versichern. Das ist unter anderem deshalb sinnvoll, damit keine Versicherungslücke entsteht und somit auch weitere Leistungen für die Teilhabe am Arbeitsleben, Umschulungen, Wiedereingliederungen und andere Leistungen erhalten bleiben.

Bisher hat unser Musterkunde ca. 465 € monatlich aus dem eigenen Einkommen gezahlt, der Arbeitgeber den Rest (in gleicher Höhe). Während der Krankschreibung könnte er also zum Beispiel weiter die 465 € zahlen, diese müssen wir im Krankentagegeld berücksichtigen.

2.500 € Bedarf

+ 465 € Rentenversicherung (halber Beitrag), max.1.209 € sind möglich

= 2.965 € monatlich

Eine solche freiwillige Versicherung ist nur auf Antrag möglich und muss binnen 3 Monaten bei der Rentenversicherung beantragt werden. Dann ist eine Weiterversicherung rückwirkend und ohne Lücken möglich. Vergisst der Versicherte das, so geht es nur noch ab dem Zeitpunkt der Antragstellung und die Lücke ist bereits entstanden.

Nun fehlt noch der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung. Oder doch nicht? Nein, denn die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung übernimmt der PKV Versicherer und führt diese direkt an die Bundesagentur für Arbeit ab.

Dennoch ist noch ein Betrag offen. Der Krankenversicherungsbeitrag in der PKV, inkl. dem Arbeitgeberanteil.

= 2.965 € monatlich

+ 700 € private Krankenversicherung inkl. Krankentagegeld

= 3.665 € monatlicher Bedarf

Dieser Beitrag ist dann noch durch 30 zu teilen, da das Krankengeld immer rückwirkend und pro Kalendertag ausgezahlt wird. Damit ergibt sich ein Bedarf an Krankentagegeld von 122 €. Ob Sie nun 120, 125 oder 130 € versichern, das bliebe Ihnen überlassen. Ebenso die Frage nach den Rentenversicherungsbeiträgen. Soll genug Geld da sein um auch die vollen RV Beiträge zu zahlen, so müssten hier etwa 140 € versichert werden.

Krankengeld immer und immer anpassen

Doch der Bedarf ist ganz hilfreich zu Beginn, denn da muss dieser richtig berechnet und ermittelt sein. Wird aber über die Jahre die Situation und der Bedarf verändert, so stellt sich die Frage dann erneut. Denn wie mit allen anderen Sachen im Leben ändert sich auch hier der Bedarf über die Zeit. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, eigentlich sogar drei.

– Anpassung mit neuer Gesundheitsprüfung (geht immer zu beantragen)

– Anpassung im Rahmen einer Option (also bei neuem Job, veränderter Karenzzeit etc.)

– Anpassung im Rahmen eines Anpassungsangebotes der Versicherer

Die letzte Variante wird derzeit von einigen Versicherern gerade verschickt. So schreibt die Barmenia derzeit entsprechende Kunden mit Krankentagegeld (und länger nicht erfolgter Anpassung) an und bietet eine Erhöhung des Krankentagegeldes an.

Die Abwicklung – zumindest bei denen – ist denkbar einfach. Für die Kunden gibt es eine vorbereitete Seite mit einem individuellen Angebot. Wer dieses nicht per Post zurücksenden möchte, der kann auch einfach den QR Code nutzen und bekommt es online angezeigt.

Sie sehen, auch die Versicherer versuchen diesen Vorgang so einfach als möglich zu gestalten. Dabei geht es insbesondere um eine einfache Abwicklung. Nachrechnen und prüfen müssen Sie es- gemeinsam mit Ihrem Berater- dann immer noch. Aber soweit denkbar hat man Ihnen schon etwas Arbeit abgenommen.

Angeboten werden meist zwei Varianten. Bitte beachten Sie aber, eine vergessene oder abgelehnte Erhöhung (wenn diese vom Bedarf nötig wäre) lässt sich nicht einfach nachholen. Daher- wenn Bedarf besteht, passen Sie heute an.

26.
Januar '18

WWK erhöht Berufsunfähigkeitsversicherung bis zu 40%, warum die Sonderangebote für WWK Kunden jedoch nicht immer gut sind


Die WWK hat in den letzten Wochen und Monaten Schlagzeilen gemacht. Bis zu 40% sollen die Prämien in der Berufsunfähigkeitsversicherung erhöht werden und dieses ist zum 01. 01. 2018 auch passiert. Doch was war der Grund? Was gibt es für Alternativen und warum sind nicht alle „Sonderangebote anderer Unternehmen“ besser? Viele Fragen erreichten mich in den letzten Tagen und Wochen, obwohl ich keinen einzigen WWK Kunden im Bestand habe. Kollegen haben schon dazu geschrieben und auch die Sonderangebote und Möglichkeiten von anderen Gesellschaften aufgezeigt.WWK Erhöhung Beiträge

Natürlich, des einen Leid ist des anderen Freud und schnell kommen Versicherer auf die Idee „die unzufriedenen WWK Kunden können doch zu uns, wir müssen nur Werbung machen.“

Die Signal hat eine solche Aktion laut Info eines Interessenten bereits angeboten, auch die Stuttgarter und die Swiss Life sind mit „Sonderaktionen an den Markt gegangen“ um noch etwas vom Kuchen abzubekommen. Doch bringt das etwas? Stimmt es wirklich, dass ein Wechsel des Versicherers das Problem lösen kann und von „gut zu böse“ gewechselt wird?

Ob das so ist und was hinter den Angeboten steckt, das schauen wir uns heute einmal etwas detaillierter an. Am Ende des Beitrages finden Sie zudem noch Hinweise und verlinkte Unterlagen um den wirklich passenden BU Schutz zu finden. Aber erst einmal der Reihe nach.

Woher kommen diese großen Anpassungen?

Das Zauberwort heißt hier „Überschüsse“, also Gewinne aus vorwiegend Kapitalanlagen, denn wir sprechen hier von einem kapitalgedeckten System. Nicht jeder der eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt wird auch berufsunfähig, auch wenn die Zahl derer, die es zumindest einige Jahre sind, ständig zunimmt.

Somit bekommt Ihr Versicherer Beiträge und kann diese anlegen/ mit denen arbeiten. Für diese Anlage(n) bekommt er im Normalfall Zinsen und diese Zinsen wieder Zinseszinsen. So vermehrt sich das Geld, wie auf einem normalen Sparbuch. OK, der Vergleich hinkt ein kleinwenig, gibt es doch auf dem Sparbuch gerade keine Zinsen mehr. Aber auch in anderen Anlageformen sind die Zinsen gesunken. Was die „Häuslebauer“ freut, ist den Anlegern von Festgeldern, Anleihen und dergleichen ein Dorn im Auge und führt zu deutlich weniger Einnahmen.

Was das nun mit der BU zutun hat, das hängt mit den zwei Begriffen „Brutto- und Nettobeitrag“ oder „Zahlbeitrag“ zusammen. Der Versicherer weiß, oder glaubt zu wissen, was seine Anlagen an Zinsen und Erträgen bringen und gibt Ihnen davon bereits heute etwas ab, die so genannte Überschussbeteiligung. Mit dieser ergibt sich eine Differenz, eine zwischen Brutto- und Nettobeitrag. Kostet der BU Schutz also normalerweise 80 € im Monat und weiß der Versicherer er bekommt 30 € wieder heraus, so bucht dieser bei Ihnen auch nur 50 € ab. Clever, oder? Klingt ja auch besser wenn wir Ihnen nur den Nettobeitrag nennen, ist ja so viel weniger.

Clevere Onlinevergleichportale wie „check24“ nennen hier gar nicht den wirklichen Beitrag in den Vergleichen, sondern nur den geringeren Zahlbeitrag. Klicken Sie sich durch, finden Sie eine Angabe mit dem kunstvollen Namen „Brutto-Netto-Spread“ und eine Prozentzahl dahinter. Bei 30% ist der Bruttobeitrag dann einfach 30% höher, können Sie ja „mit einem Dreisatz einfach selbst ausrechnen“, meint das Vergleichsportal.

Dumm nur, der Nettobeitrag, also der Betrag welcher um die Überschüsse bereits vermindert wurde (die NICHT garantiert sind), ist nur die halbe Wahrheit. Wichtig und im schlimmsten Falle dauerhaft zu zahlen ist der Bruttobeitrag, also der „wirkliche Beitrag“.

Die WWK hat nun gemerkt: „Mist, die Überschüsse erreichen wir nicht mehr und haben auch in Zukunft wohl eher Probleme diese zu erreichen, also müssen wir die Beiträge anpassen.“

Das führt also dazu, die Überschüsse zu senken und den Kunden nette Briefe zu schreiben. Eine solche Anpassung ist auch durchaus normal und verständlich, kann es doch jeder an seiner eigenen Geldanlage sehen. Auch wenn Aktien derzeit gut „laufen“, ist es mit Sparbüchern und Festgeldern eher mau. Doch eine Anpassung bis zu 40% verärgert nicht nur die Kunden, wir reden auch hier schnell einmal über 20, 30, 40 € monatlich. Warum nur ist diese so hoch?

Wie ist der Unterschied bei anderen Versicherern?

Das ist ein Grund, warum in der Beratung unbedingt immer und ausschließlich er Bruttobeitrag zunächst das relevante Kriterium ist. Nur der bestimmt den maximalen Beitrag (zumindest in der Regel) und ermöglicht so eine saubere und sichere Kalkulation. Denn der Nettobeitrag ist- auch wenn er sich über Jahre nicht verändert hat- eben kein Garant für einen solch niedrigen Beitrag in den nächsten Jahren.

Dazu schauen Sie sich einmal die Zahlen in folgender Tabelle an. Ich habe bewusst auch die Versicherer ausgewählt, welcher derzeit gerade mit Sonderangeboten „um die Ecke kommen. Die Auswahl ist keineswegs auf Leistungen bezogen oder eine Empfehlung, diese soll nur einmal zeigen, wie groß die Spannen sind.

Grundlage ist ein Maschinenbauingenieur mit 30 Jahren als Eintrittsalter und einem BU Schutz bis 67. Keine (wenn auch wichtigen) Bausteine wie AU Klauseln, Rentensteigerungen oder Dynamiken sind im Vertrag, nur der reine, einfache BU Schutz.

Wir können also entweder einen Versicherer wählen, welcher nur einen Unterschied von 22% zwischen Brutto und Nettobeitrag hat, aber auch einen welcher 48% Unterschied hat. Bei dem einen liegt das Risiko einer Beitragssteigerung bei 27,64 € über die Laufzeit, bei dem anderen dagegen bei 98,17 €.

Was Ihnen niemand sagt und sagen kann, ob und wann eine Anpassung der Überschüsse erfolgen muss. Einige Unternehmen gehen offen mit den Vergangenheitsdaten um und sagen dann auch, wann eine Anpassung erfolgte. Das kann ein Anhaltspunkt sein, ist aber keineswegs eine Garantie.

An der Tabelle ist recht einfach zu sehen, wie groß die Unterschiede sein können. Während sich bei der Signal der Netto-/Zahlbeitrag fast verdoppeln kann, ist es bei der Alten Leipziger nur ein Unterschied von 27 € und das, wo beide Unternehmen einen annähernd gleichen Zahlbeitrag haben. Wer also den Signal Schutz wählt, muss nicht schlecht bedient sein, kauft sich aber ein deutlich höheres Risiko für Beitragserhöhungen ein.

Maßnahmen für WWK Kunden (und andere)

Zunächst einmal ist so eine Anpassung ärgerlich, denn diese bedeutet eine ungeplante Mehrbelastung bei identischem Versicherungsschutz. Ob eine Kündigung und damit ein Wechsel zu einem anderen Unternehmen sinnvoll und richtig ist, ist pauschal nicht zu sagen.

Wie man einen solchen Schutz ggf. aber kündigen kann, habe ich in meinem Beitrag hier vor einiger Zeit bereits erklärt. Dabei spielt die Zahlweise eine entscheidende Rolle.

Wie beende ich (m)eine falsche und unpassende Berufsunfähigkeitsversicherung?

Dennoch ist eine Kündigung sofort und ohne zu überlegen keine Option. Auch wenn die Verärgerung groß ist, einen Schutz gibt man erst dann auf, wenn der neue Versicherer bereits angekommen hat und klar ist, hier auch den passenden Schutz zu bekommen.

Schauen Sie sich nach Alternativen um, abseits von Sonderangeboten

Die LockSonderangebote der Versicherer vergessen Sie am besten ganz schnell wieder. Machen Sie sich in Ruhe Gedanken. Etwas Positives hat es für einige in jedem Fall. Die Versicherer haben in den letzten Jahren immer und immer wieder die Bedingungen verbessert und neue Leistungen aufgenommen. Zeitgleich ist für einige Berufe (meist die „besseren“ Berufsgruppen wie Akademiker, kaufmännisch tätige Versicherte, Ingenieure) der Schutz preiswerter geworden. Auch mit einem nun höheren Eintrittsalter kann es durchaus ein preiswerterer Schutz werden. Selbst wenn dem nicht so ist, lassen sich ggf. dennoch zu gleicher oder gering höherer Prämie besser formulierte Bedingungen und mehr Leistungen einkaufen.

Aber es gibt auch Nachteile.

Fristen zur Anzeigepflicht beginnen neu zu laufen. Der Gesundheitszustand kann sich verändert haben und bei dem neuen Versicherer zu Risikozuschlag oder Ausschlüssen führen. Auch hier ist Beratung wichtig. Mit Hilfe anonymer Ausschreibungen lassen sich Risiken vorab einschätzen und bewerten. So tappen Sie nicht in die Falle von gespeicherten Daten und abgelehnten Anträgen.

Was Sie nun tun sollten

Zunächst einmal beschäftigen Sie sich mit dem Thema. Dabei spiel die Frage nach der

eine große Rolle. Hier gilt es zu klären, welcher Bedarf HEUTE vorhanden ist und nicht einfach die Daten aus dem alten Vertrag zu übernehmen. Da müssen Endalter, Zusatzbausteine und Optionen besprochen werden und geklärt, was SIE WIRKLICH BRAUCHEN.

Dann stellt sich die nächste Frage, dazu brauchen Sie aber Informationen. Schauen Sie einmal in den

und füllen Sie letzteren so spontan als möglich und mit dem Stand heute aus.

So beginnen Sie ganz ergebnisoffen eine Beratung und sehen dann, welchen Tarif und welche Gesellschaft Sie heute wählen werden. Das heisst nicht, dass auch ein Wechsel sinnvoll ist und erfolgen muss, das verschafft Ihnen aber Sicherheit eine Alternative zu haben.

Anpassungen werden Sie ggf. auch bei anderen Unternehmen erwarten, aber diese ist bei der WWK schon sehr deutlich. Nur bei einem Wechsel zu anderen Unternehmen die gerade mit „Sonderangeboten“ werben, schauen Sie bitte genau und recht kritisch.

Weitere Auswahlkriterien und die Anfragemöglichkeit finden Sie hier unter dem Punkt:

Auswahlkriterien für eine BU Absicherung

02.
Oktober '17

Hallesche Krankenversicherung – Beitragsanpassung und Tendenzen zum 01. 01. 2018


Das Jahresende naht und so folgen immer mehr Unternehmen und veröffentlichen die Beitragsanpassungen für das kommende Jahr. Hier auch die Hallesche, wobei wir auch hier zunächst Zahlen für das Neugeschäft sehen, es handelt sich daher nicht unbedingt auch um die Anpassungen im Bestand. Zudem: Es sind Tendenzen und Beitragsanpassungen finden wie immer in Euro und nicht in Prozent statt.

Dennoch ist es ein Anhaltspunkt und ein Blick in Richtung 2018, daher habe ich mich auch hier entschlossen die Infos so zu veröffentlichen. Bitte beachten Sie daher aber immer, es ist eine allgemeine Aussage, Aussagen zu speziellen Konstellationen kann ich Ihnen bei den Neugeschäftsbeiträgen ab sofort verbindlich nennen, da die Prämien 2018 veröffentlicht sind. Bei den Bestandstarifen hingegen, gibt es noch keine Aussage. Die Hallesche passt aber auch hier durchaus im Frühjahr und nicht zwingend zum 01.Januar an.

Hallesche Krankenversicherung – Beitragsanpassungen 2018

Nicht angepasst werden dieses Jahr die Vollkostentarife (UNISEXTARIFE)

  • – NK. 3 (Tarifstufe mit 300 € SB)
  • – KS. 3
  • – Primo. Tarife (Erwachsene und Kinder)

Die Tarife der Beitragsentlastung im Alter (Unisex, MBZ.flex) bekommen erstmals seit der Einführung eine geringe Anpassung. In der Größenordnung 1 Cent mehr Beitrag auf 5 € Beitragsentlastung). Auch bei den Krankentagegeldern erfolgt eine Anpassung, da hier die neuen Leistungsausgaben bei Mutterschutz berücksichtigt werden müssen.

Angepasst werden zum 01. 01. 2018 im Neugeschäft die Beiträge in folgenden Prozentangaben (ca.) (UNISEXTARIFE)

  • NK. Tarife zwischen 5 und 9%
  • KS. Tarife ca. 8%
  • MAS. Tarife 6-9 %

Interessant sind dabei durchaus die Anpassungen seit 2013, also seit dem die neuen Unisextarife am Markt sind und angepasst wurden. Die genauen Zahlen und eine Beitragsentwicklung ist auf der folgenden Grafik gut zu erkennen:  (zum Vergrößern klicken)