Artikel mit ‘Alte Leipziger’ getagged

10.
Dezember '13

Alte Leipziger mit kostenfreier Pflegeoption in Produkten zur Altersvorsorge der Schicht 3


Pflegeversicherung, Absicherung gegen Risiken bei Berufsunfähigkeit und auch noch an die Altersvorsorge sollte gedacht werden. Meist lassen sich die Produkte nicht sinnvoll und auch noch finanziell tragbar unter einen Hut bringen. Das möchte die Alte Leipziger Lebensversicherung jetzt zumindest teilweise lösen und sogar ohne zusätzlichen Beitragsaufwand zu betreiben.

Wie soll das gehen?

Nachdem der Versicherungsnehmer sich für eine Rentenversicherung bei dem Unternehmen entscheiden hat, wird eine Pflegeoption zusätzlich und kostenfrei angeboten. Dabei kann der Kunde binnen der letzten 6 Monate vor dem eigentlichen Rentenbeginn selbst entschieden, welche der Optionen er nutzen möchte. Ganz klassisch kann es bei einer lebenslangen (Alters-)Rente bleiben, dann ändert sich nichts und es bleibt ein reines Produkt für die Altersvorsorge.

Wer kann die Option nutzen?

Es sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, um diese kostenfreie Wahlmöglichkeit zu haben. zum einen muss es sich um eine Altersvorsorge nach Schicht III, also der ungeförderten Altersvorsorge handeln. Diese muss mindestens bis zum 55. Lebensjahr (Eintrittsalter) abgeschossen worden sein und weiterhin eine Restlaufzeit (Aufschubzeit) von 10 Jahren haben. Der ursprünglich vereinbarte Rentenbeginn muss zwischen dem 60. und 75. Lebensjahr liegen.

Mögliche Tarife sind die RentenAL Tarife (RV10, 25 und 30) und die fondgebundenen Produkte ALfonds (FR10, 15, 16).

Welche Optionen bestehen?

Neben den Rechten aus dem bisherigen Vertrag, also die Wahl zwischen lebenslanger Rente, reduzierter Rente + Kapitalauszahlung oder eine reine Kapitalauszahlung kommen zwei neue Möglichkeiten dazu.

AL Pflegeoption

So bestehen einfach weitere Optionen, wobei dieses nur für neue Verträge nach dem 1.12. 2013 gilt. Ob eine solche Auswahl eines Pflegeschutzes Sinn macht, oder es nicht doch besser ist sich gleich für eine PFLEGEZUSATZVERSICHERUNG zu entschieden, das ist von vielen weiteren Faktoren abhängig und pauschal keinesfalls zu sagen.

Was kostet das Ausüben der Option?

Wenn sich der Versicherte dann für die reduziere Rente und die Pflegeoption entschiedet, also das hellblaue Modell im Bild oben, dann reduziert sich die Altersrente um ca. 15%. Bei eintretender Pflegebedürftigkeit wird die Altersrente dann verdoppelt. Genaue Aussagen zur Prämie sind erst im Einzelfall möglich und daher sind diese 15% nur ein Richtwert.

14.
August '13

Alte Leipziger mit neuer Regelung für Studenten und Jungakademiker


Die Absicherung von Studenten gegen das Risiko und die finanziellen Folgen von Berufsunfähigkeit ist manchmal nicht ganz einfach, denn gerade hier ist ja noch kein „Beruf“ im eigentlichen Sinne vorhanden und so kann dieser oftmals nicht genau definiert werden. Bereits im Beitrag „Alte Leipziger verbessert Berufsunfähigkeitsschutz für Schüler, Studenten, Hausfrauen- und Männer ab 2012“ vor einiger Zeit hatte ich dazu etwas geschrieben.

Wie sieht die neue Regelungen für die Einstufung in die Berufsgruppe 1++

Eingestuft werden demnach die Studenten in die Berufsgruppe 1++, auch wenn das Studium noch nicht abgeschlossen wurde, denn diese Regelung gilt 24 Monate vor und nach Abschluss eines Studiums. Hierbei wird immer die jeweilige Regelstudienzeit zu Grunde gelegt um das Studienende zu ermitteln. Bei Antragstellung ist eine Kopie der Studienbescheinigung bzw. eine Bescheinigung des Studienabschlusses beizulegen.

Jungakademikerregelung

Alle Akademiker, welche nach Abschluss des Studiums mindestens einen Beruf der Berufsgruppe 1+ ausüben, profitieren ebenfalls von der Regelung. Hier gilt als Studienabschluss das Datum der Abschlussurkunde. Auch wenn der ausgeübte Beruf dann der BG 1+ zuzuordnen wäre, so gilt hier die Abschlussmöglichkeit der besseren BG 1++, welches in Bezug auf die Prämie einen Vorteil bedeutet (siehe unten in der Modellrechnung).

Eckdaten zu Abschluss- und Anpassungsmöglichkeiten

Der Abschluss kann bis zu einer Jahresrente von 24.000 EUR erfolgen, also können 2.000 EUR monatliche Rente im Berufsunfähigkeitsfall abgesichert werden. Ebenfalls kann eine garantierte Rentensteigerung von 1- 3% der BU Rente versichert werden und schafft somit Inflationssicherheit auch im Falle des Leistungsbezuges, vorher ist eine dynamische Steigerung von 1- 10% möglich.

Eine spätere Nachversicherung und Anpassung (im Rahmen der vertraglichen Möglichkeiten) erfolgt natürlich ohne weitere Gesundheits-/ Risikoprüfung und sichert somit auch hier eine ausreichende Absicherung bei bestehenden Erkrankungen.

Nachträglich von der Jungakademikerregelung profitieren?

Wer bei Abschluss des Vertrages die Regelungen für Jungakademiker nicht erfüllt (oder erfüllt hat, denn es gilt auch für Bestandsverträge ab dem 1. 1. 2013), für den erfolgt zunächst die Einstufung in die Berufsgruppe des ausgeübten Berufes. Unter den folgenden Voraussetzungen wird aber bei Aufnahme oder Wechsel der beruflichen Tätigkeit eine Möglichkeit geboten auch nachträglich an diese Regelung zu kommen.

Voraussetzung ist neben dem bestehenden Vertrag der BUZ in Verbindung mit der Rentenversicherung der 1. oder 3. Schicht, dass der Studienbeginn max. 24 Monate zurück liegt UND der Absolvent mind. in die BG 1+ gemäß seiner aktuellen Tätigkeit eingestuft ist und diese ausübt.

Die Besserstellung durch eine Umstufung in die Berufsgruppe 1++ erfolgt innerhalb des bestehenden Vertrages und ohne eine neue Risikoprüfung. Ein Beispiel soll dieses verdeutlichen:

Als Student wird der Kunde in die BG 1+ eingestuft und entscheidet sich für eine Rentenversicherung (FR15) mit einer Altersrente von 250 EUR mtl. als Ergänzung zur gesetzlichen Rente ab 67. Zusätzlich wird in den Vertrag eine BU Rente bis 67 mit einer Rentenhöhe von 1.500 EUR eingeschlossen.

BU_Jungakademiker_AL

Hier ergibt sich durch die Umstufung in der Berufsgruppe ein Vorteil von fast 6 EUR monatlich oder mehr als 3.000 EUR auf die Laufzeit gesehen, daher macht eine solche Umstufung dann durchaus Sinn. Eine einmal eingestufte Berufsgruppe, hier dann die BG1++, ändert sich auch bei späterem Wechseln der Tätigkeit oder eines komplett neuen Berufs nicht mehr.

Gerade hier ist deutlich zu erkennen, wie wichtig und (finanziell und aus Sicht des Gesundheitszustandes) sinnvoll eine rechtzeitige Absicherung sein kann.

12.
August '13

Alte Leipziger mit Berufsunfähigkeitsversicherung mit verkürzten Gesundheitsfragen „BU für 3“ – Aktion bis 31.10.2013


UPDATE: Verlängert für Anträge, die bis 13.12. bei uns eingehen!

Nach der Gothaer, welche mit der „Turbo BU Aktion“ gestartet ist, zieht auch die Alte Leipziger nun nach und bietet mit seiner „BU für 3“ Aktion nach und bietet diese sogar einen Monat länger an, nämlich bis zum 31.10.2013 an. Auch hier geht es um die Möglichkeit des Abschlusses einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit verkürzten Gesundheitsfragen, hier sind es drei Frage, die aber durch einige „Unterfragen“ eigentlich zu fünf werden, dazu aber später mehr.

BU_AL_BUfuer31Natürlich ist es auch hierbei- wie üblich- nicht ohne Einschränkungen möglich, sondern bedarf der Beschränkung der möglichen Leistungen und Kriterien. Bei der Alten Leipziger sind die Kriterien ähnlich, aber nicht vollkommen identisch zur Gothaer.

Die Rente ist ebenfalls auf 1.000 EUR gedeckelt und auch der Ausschluss der weiteren Erhöhungen und Nachversicherungsgarantien verständlich und vertretbar (wem die Rente dann reicht). Anders als bei der Gothaer ist eine maximale Rentensteigerung nur mit 1%, statt max. 3% möglich.

Für die Dynamisierung des Vertrages, also die Anpassung des Vertrages an die Inflation oder steigende Kosten sind 2% vorgesehen, in Kombination mit einer Rentenversicherung (Tarif FR10) sind es 4%. (hier gelten aber dann reduziere Anpassungen für den BU(Z) Teil.

Positiv ist sicher, das auch bereits versicherte Kunden der Alten Leipziger eine solche BU aus der Aktion abschließen können, hier liegen die gleichen Kriterien zu Grunde und die maximale Jahresrente liegt bei 30.000 EUR pro Jahr, also 2.500 EUR pro Monat, immer unter der Voraussetzung die finanzielle Angemessenheit ist gewährleistet.

Welche Gesundheitsfragen muss ich beantworten?

Die AL stellt drei Gesundheitsfragen plus eine Frage nach Größe und Gewicht, wobei es eigentlich 5/6 Fragen sind, da die Fragen zum Teil aus Unterfragen bestehen. Schauen wir uns die Fragen einmal an, hier die erste:

1.) Sind Sie zurzeit berufsunfähig oder nicht voll arbeitsfähig oder

– waren Sie in den letzten 2 Kalenderjahren oder im laufenden Jahr in einem Kalenderjahr zusammengerechnet länger als 15 Arbeitstage arbeitsunfähig erkrankt oder – befanden Sie sich in diesem Zeitraum in einer medizinischen Behandlung wegen Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Nieren-, Zucker- oder Lebererkrankungen, Erkrankungen der Gelenke oder der Wirbelsäule, psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen oder Nerven- oder Gehirnerkrankungen?

OK, eigentlich ist das eben mehr als eine Frage. Der erste Teil ist simpel, denn wer weder berufsunfähig ist noch gerade krank geschrieben, der kann den Teil schon mal einfach mit „nein“ beantworten. Weiter geht es aber dann im zweiten Teil der Frage 1. Da geht es auf den ersten Blick (mehr …)

27.
Februar '12

Neuerungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung der Alten Leipziger- für Neu- und Bestandskunden


Die Alte Leipziger Lebensversicherung hat die Bedingungsaussagen in der Berufsunfähigkeits- und Berufsunfähigkeitszusatzversicherung zum Jahresanfang angepasst und damit einen Schritt in Richtung Klarstellung getan. Einige Punkte in den Bedingungen, die sich im Laufe der Zeit durch Rechtsprechung oder Änderung des Marktes verändert haben, wurden nun in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen eingearbeitet. Folgende Punkte wurden verändert:

Der (mehr als altersentsprechende) Kräfteverfall

Am Markt gibt es zwei unterschiedliche Regelungen, wobei jeder Versicherer die seine für die beste Hält. Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) hat im §172 die Berufsunfähigkeit definiert als:

„Berufsunfähig ist, (…) infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise (…)“

Dabei ist die große Frage: Was ist denn eigentlich „altersentsprechend“ und was ist mehr als das? Diesen Zusatz „altersentsprechend“ hat die Alte Leipziger in den Bedingungen nicht, ein Kräfteverfall allein ist also ausreichend. Anscheinend hat diese Formulierung doch zu Verunsicherungen geführt, was die AL dazu bewegt hat, die Bedingungsaussage klarzustellen. Nun wird die Aussage ergänzt und es wird klar, das also bei altersentsprechendem, wie auch bei mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall geleistet wird.

Liegt ein Kräfteverfall im vorstehenden Sinne vor, leisten wir sowohl bei altersentsprechendem als auch bei mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall. (neue Aussage ab 2012, AVB Alte Leipziger, BU und BUZ)

Klarer kann man die Aussage nun sicher nicht noch fassen. So sollte auch allen Versicherten, Beratern und Ratingunternehmen klar sein, dass hier eine Leistung in beiden Fällen erbracht wird.

Weiterhin ergibt sich bei der so genannten Infektionsklausel eine Änderung. Eine solche Klausel sorgt bei Medizinern und Zahnmedizinern dafür, dass auch dann eine Leisung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung gezahlt wird, wenn diese wegen einer Infektionskrankheit (zum Beispiel Hepatitis, HIV) zwar noch arbeiten könnten (mit entsprechenden Hygienemaßnahmen), aber seitens der Behörden nicht arbeiten dürfen. Ein solches Berufsverbot ist bei Ärzten durchaus möglich und führt aufgrund der Erkrankung dann natürlich zu einem Einkommensverlust. Berufsunfähig ist der Arzt aber damit generell noch nicht, mit dieser Klausel schon. Die Alte Leipziger dehnt diese Klausel nun weiter aus und schließt diese auch für Studenten der Human- und Zahnmedizin ein. Dazu wird die Formulierung unter Punkt 2.1. der AVB verändert und lautet:

„Bei Human- und Zahnmedizinern sowie bei Studenten der Human- und Zahnmedizin liegt vollständige Berufsunfähigkeit auch dann vor, wenn eine Rechtsvorschrift oder eine behördliche Anordnung dem Versicherten verbietet, wegen einer Infektionsgefahr Patienten zu behandeln (vollständiges Tätigkeitsverbot) (…)“

Damit ist ein Student (Human-/ Zahnmedizin), der an Hepatitis erkrankt auch leistungsberechtigt in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Zu beachten sind hier die schon eingeführten Neuregelungen für Studenten bei der Alten Leipziger.
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22.
Dezember '11

Alte Leipziger verbessert Berufsunfähigkeitsschutz für Schüler, Studenten, Hausfrauen- und Männer ab 2012


Das der Schutz bei Berufsunfähigkeit wichtig ist, ist den meisten bekannt. Auch die Tatsache „je früher der Abschluss, desto günstiger die Prämie und die Risikoeinschätzung“ ist nichts gravierend neues.

In den bisherigen Bedingungen zur Berufsunfähigkeit der Alten Leipziger heißt es dazu:

„Die Tätigkeiten von Hausfrauen/-männern, von Schülern, Studenten und Auszubildenden sehen wir als Beruf an. Wir verzichten auf eine abstrakte Verweisung.“

Dabei ergibt sich jedoch immer das Problem, das die versicherten im Leistungsfall auf die Tätigkeit als „Student“ oder aber „Schüler“ geprüft werden. Eine Erkrankung oder ein Unfall führt somit deutlich später zu einer BU Rente, als bei Prüfung auf einen konkreten Beruf. Dieses wird nun geändert. Ab 2012 gelten neue Regelungen für die Prüfungen im Leistungsfall.

Berufsunfähigkeit für Schüler:

Diese ist zukünftig bereits ab einem Eintrittsalter von 10 Jahren möglich. In so jungen Jahren sind meist wenige bis keine Vorerkrankungen zu verzeichnen und eine Annahme problemlos möglich.

Bei der Prüfung der Berufsunfähigkeit gilt als Beruf die Fähigkeit, die begonnene Ausbildung fortzusetzen (keine Erwerbsunfähigkeits-Klausel)

Die Höhe der BU-Rente bei Schülern ist auf den Betrag von 1.000 EUR (bei der Oberstufe auf 1.500 EUR) monatlicher Rente und bis zum 67. Lebensjahr begrenzt. Ab der Oberstufe gilt die Berufsgruppe 1, sonst die 2+.

Berufsunfähigkeit bei Studenten:

Versicherte Tätigkeit ist die akademische Ausbildung (keine Erwerbsunfähigkeits-Klausel). Bereits nach der halben Studienzeit ist– bezüglich der Definition der konkreten Verweisung – die Lebensstellung nach Abschluss des Studiums versichert.

Hier gelten etwas höhere Grenzen. Es kann eine Rente von max. 2.000 EUR monatlich bis zum 67. Lebensjahr versichert werden. Eingestuft werden die Studenten hier in die Berufsgruppe 1+. Eine Ausnahme bilden die Studenten der Fachrichtungen Lehramt, Musik, Sport oder einer Fachrichtung mit künstlerischer Ausrichtung. Hier gilt dann eine Jahresrente von max. 12.000 EUR und ein Endalter von maximal 63 Jahren.
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