Artikel mit ‘Würtembergische’ getagged

20.
August '10

Würtembergische mit neuer Einsteiger Berufsunfähigkeit


Andere Anbieter haben es bereits vorgemacht und grundsätzlich ist der Bedarf bereits in jungen Jahren vorhanden.

Die Würtembergische Versicherung bringt nun eine neue „Einsteiger BU“ an den Markt. Es handelt sich dabei um eine Berufsunfähigkeitsversicherung für junge Leite zwischen 15 und 30 Jahren. Diese können, so der Anbieter weiter, günstige Prämien

Die Ursachen sind vielfältig und vom Alter unabhängig. Schon in meinem Leitfaden für die Berufsunfähigkeit habe ich neben den Ursachen einer Berufsunfähigkeit verschiedene Teile der Vertragsbedingungen beleuchtet.

Dabei besteht eine Umtauschmöglichkeit, welche eine entsprechende Umstellung in die Berufsunfähigkeits Produkte der Würtembergische bietet. Bis 5 Jahre vor Ablauf der Versicherung, spätestens zum 35. Lebensjahr kann der Versicherte seinen Vertrag in ein neues Produkt umstellen. Dabei wird jedoch die dann gültige Berufsgruppe und das aktuelle Eintrittsalter zu Grunde gelegt.

Nicht in jedem Fall förderlich und im Vergleich mit anderen Anbietern auch nicht unbedingt die Top Leistung.

Der Vorteil dieses Produktes ist- laut Anbieter- der geringe Eintrittsbeitrag bei echtem BU Schutz auch für Schüler und Studenten. Eine kurze Information für Berater stellt die Würtembergische auf dem Maklerportal bereit.

Entscheidend sollte bei der Auswahl jedoch nicht der „Einstieg“ sondern der Zieltarif sein. Der Tarif, in den der Versicherte auch krank noch kommt, der Tarif in dem er lebenslang bleibt um seine Existenz zu sichern.

Bei dem BU Tarif der Würtembergischen (Tarif FLV85) sollten Sie jedoch auf die Bedingungen achten. Bedenkenswert sind dabei unter anderem folgende Tarifinhalte, die unbedingt einer Klärung bedürfen:

– Beachten Sie die Arztanordnungsklausel (Wann darf was, wie und von wem angeordnet werden?)

– Welche Kriterien sind bei einer Umorganisation nötig? Welche Einkommenseinbußen zumutbar?

– Was passiert bei (längerem) Ausscheiden aus dem Beruf und bei Berufswechsel?

– Unter welchen Umständen sind befristete Anerkenntnisse möglich? Wollen Sie diese Einschränkung?

– Welche Leistungseinschränkungen und Ausschlüsse gelten in den Verträgen?

Sie sehen bereits die Anzahl der Kriterien, welche zu beachten sind. Daher sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung niemals nach der vermeintlich günstigen Einstiegsprämie ausgewählt werden. Auch bei Schülern, Studenten oder Berufseinsteigern suchen Sie immer einen geeigneten (Ziel-) Tarif aus, in welchem der Versicherungsschutz später auch bestehen bleiben kann. Nur so macht ein Schutz auch Sinn.

Bei der Auswahl und Tarifanalyse können Sie den Kriterienfragebogen der Berufsunfähigkeitsversicherung nutzen, um sich auf das Beratungsgespräch vorzubereiten. Der Leitfaden bietet Ihnen bereits erste, grundlegende Informationen und Beispiele zu Bedingungsaussagen und Formulierungen.

14.
Juli '09

Versicherungsschutz für Kieferorthopädie (KFO) als Zusatzversicherung der Würtembergischen (Tarif SGK)


Liebe Leser,

bislang war es fast unmöglich die Leistungen für kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern im Rahmen einer Zusatzversicherung abzusichern. Somit blieb es Kindern von gesetzlich (pflicht-)versicherten Eltern verwehrt eine ergänzende Versorgung zu nutzen. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen ist aus Sicht vieler Eltern und Kieferorthopäden nicht optimal. Da solche Behandlungen zum Teil mit sehr hohen Kosten verbunden sind ist unter Umständen eine Absicherung ratsam.

Die Würtembergische Krankenversicherung hat nun einen neuen Tarif mit der Bezeichnung „KinderPlus“ (SGK) auf den Markt gebracht. Dieser sichert die Kosten bei KFO Behandlungen und im Rahmen der stationären Versorgung im Krankheitsfall ab.

Der Tarif wird ausschließlich für Kinder von 0 bis 7 Jahren angeboten, danach ist kein Eintritt mehr möglich. Weiterhin ist der gesetzliche Krankenversicherungsschutz Voraussetzung. Beendet wird der Schutz zum Endes des Jahres indem der Versicherte des 20. Lebensjahres vollendet, jedoch kann die versicherte Person ein Optionsrecht nutzen. Dieses ermöglicht binnen 2 Monaten nach Beendigung des Tarifes SGK (ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten) in die Zusatzversicherungstarife (SG(R), SE, ZG30) für Erwachsene zu wechseln.

Zu den Leistungen des Tarifes:

Für den stationären Aufenthalt wird die Unterbringung im Einbettzimmer und die Chef-/ Privatarztbehandlung versichert. Ebenso schließt der Versicherungsschutz das RoomingIn (bis zum 10. Lebensjahr des Kindes) und die Freie Krankenhauswahl ein.

Im Bereich der kieferorthopädischen Versorgung werden die Kosten in Höhe von 80% übernommen. Jedoch sind diese auf 4.000 EUR (bei fehlender Vorleistung der gesetzlichen Kasse) bzw. 2.000 EUR (mit Vorleistung) des Rechnungsbetrages begrenzt. Hierbei ergeben sich dann somit maximale Erstattungen von 1.600 EUR bzw. 3.200 EUR. Zu beachten sind die Höchstgrenzen von 1.000, 2.000, 3.000 und 4.000 EUR in den ersten Jahren.

Die Prämie beträgt generell (unabhängig vom Alter und Geschlecht) 17,59 EUR monatlich.

Nicht gerade billig, wenn man bedenkt das ein reiner Schutz für den stationären Bereich ca. 5 bis 10 EUR für das Kind kostet. (mit vergleichbaren Leistungen und Optionen). Unterstellen wir einmal das der Schutz mit dem 5. Lebensjahr abgeschlossen und bis zum 19. läuft, so ergeben sich in 14 Jahren Prämien in Höhe von 2.955,12 EUR. (bei einer reinen stationären Absicherung wären es (bei 7,50 EUR mtl) ca. 1.260 EUR.

Auch hier ist wie in jedem anderen Fall auch eine Überlegung anzustellen ob solche ein Schutz gewünscht wird. Dieses kann sehr sinnvoll sein,muss es aber nicht. Auf jeden Fall ermöglichen Sie ihrem Kind damit eine Behandlung als Privatpatient und einen Zuschuss zur KFO Behandlung.

Das kindergerecht gestaltete Prospekt der Würtembergischen finden Sie unter diesem Link.

Die Tarifbedingungen des Tarifes SGK finden Sie hier als pdf.

Bei Fragen sprechen Sie mich gern an.