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Artikel mit ‘Wechsel’ getagged
11.
Januar '12
Da gab es in den letzten Tagen eine Meldung einer Nachrichtenagentur und schon meinen alle Redaktionen, Zeitschriften und online Portale sie müssen nun schreiben, wie schwer der Weg zurück in die gesetzliche Krankenkasse ist.
Wer will zurück und warum soll die PKV verlassen werden?
Dafür gibt es einige Gründe. Zum einen sind das sicher Kunden einiger privater Krankenversicherer, welche in den letzten Jahren teilweise massive Beitragsanpassungen in ihren Tarifen bekommen haben. Die Gründe sind vielfältig und nicht zu verallgemeinern. Einer solcher Gründe ist sicher die falsche Kalkulation und das locken mit Billigtarifen in die Private Krankenversicherung. Dabei sind sicher Versicherer, Vertreter, Berater und Makler gleichermaßen “schuld”, aber auch die Versicherten zum Teil.
Es ist illusorisch zu glauben, für 59 EUR im Monat kann ich einen umfassenden, beitragsstabilen und guten Krankenversicherungsschutz bekommen, wo ich dann auch noch besser als der gesetzlich versicherte Kunde behandelt werde. Das verbietet allein die Logik, denn irgendwo muss das Geld ja herkommen. Mehr dazu auch: “GKV für chronisch Kranke und kinderreiche, PKV für die Andren“.
Auch ist es eine Illusion zu glauben, junge und gesunde Angestellte wechseln in die PKV, haben Top Leistungen, sparen gegenüber dem GKV Höchstbeitrag von mehr als 600 EUR monatlich (AG und AN Anteil) noch 300 EUR und das ganze ist noch beitragsstabil. Wie soll das gehen? Woher sollen die finanziellen Mittel kommen?
Diese Kunden wundern sich früher oder später über drastische (aber teilweise berechtigte) Anpassungen in ihrem PKV Tarif. Der Versicherer muss dann all das nachholen, was er vorher an Kapital nicht gebildet hat, das aber mit Zins und Zinseszins.
Und noch zwei andere Gruppen von Menschen möchte wieder zurück. Zum Einen die, die nie hätten in die PKV gehört. Nämlich die, wo windige Berater das “Blaue vom Himmel” versprochen haben und sich der Kunde gar keine Gedanken gemacht hat. Oftmals sind es leider kleine (Schein-)selbstständige, Ich-AG’s und dergleichen. Diese wechselten leider machmal auch deshalb, weil man ihnen erzählt hat “sie sind selbstständig, sie müssen in die PKV jetzt” oder weil diese sich die knapp 320 EUR Mindestbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse nicht leisten konnten.
Die zweite Gruppe sind aber die, die bei einer Krankheit (sei es akut oder chronisch) gemerkt haben, dass der eigene, so so günstige Versicherungsschutz nur solange günstig ist, wie er nicht gebraucht wird. Sobald Leistungen beansprucht werden treten Leistungslücken, Ausschlüsse und Eigenbeteiligungen zu Tage und erhöhen den monatlichen Kostenaufwand zum Teil immens.
Warum ist der Weg so schwer?
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Tags: Arbeits, Befreiung, GKV, Rückkehr, Wechsel, Wechselrecht
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06.
Januar '12
Gerade zum Jahresanfang stellen sich die Fragen bei vielen Angestellten und derzeit noch gesetzlich Krankenversicherten. Auch in einigen Anfragen für die Beratung zum Wechsel in die private Krankenversicherung häufen sich solche Fragen. Es besteht meist Unkenntnis über die genauen Umstände, daher werde ich in diesem Beitrag die unterschiedlichen Voraussetzungen beschreiben.
1.) Berufseinsteiger oder Wechsel des Arbeitgebers
Beginnen Sie ein neues Arbeitsverhältnis, dann ist zunächst zu prüfen wie hoch ihr Einkommen sein wird. Dabei wird das vertraglich zugesicherte Einkommen laut Arbeitsvertrag zu Grunde gelegt und auf das Jahr hochgerechnet. Überschreiten Sie damit voraussichtlich die Jahresarbeitentgeltgrenze (JAEG) von 50.850 EUR p.a., so können Sie gleich zu Beginn in die private Krankenversicherung wechseln. Doch nicht alle Einkünfte zählen zur JAEG. In meinem Beitrag “Was zählt zur JAEG?” habe ich die einzelnen Gehaltsbausteine zusammengefasst. Zum besseren Verständnis ein Beispiel:
Ein Arbeitnehmer wechselt zum 01. 02. 2012 den Arbeitgeber/ beginnt einen neuen Job.
Laut Arbeitsvertrag beträgt das Einkommen 4.250 EUR p.M
Obwohl der Arbeitnehmer im Jahr 2012 nur 11* 4.250 EUR = 46.750 EUR verdienen wird, kann dieser ab Beginn in die private Krankenversicherung wechseln. Entscheidend ist das hochgerechnete Einkommen.
2.) bereits bestehendes Arbeitsverhältnis und Gehaltserhöhung
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Tags: Arbeitnehmer, GKV, PKV, Wechsel, Wechselrecht
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07.
November '11
Diese Aussage habe ich in den letzten Tagen x-Mal gehört. Präferiert wurde dabei der Tarif KVE der Hanse Merkur Krankenversicherung. Ein Interessent schrieb dazu kürzlich:
Nach langem Recherchieren im Internet hab ich immer noch keine Antwort auf meine Frage gefunden. ich bin aktuell bei der Halleschen privat Krankenversichert. ( Tarif Primo SB 2). Jetzt wurde mir von unabhängigen Finanzberatern empfohlen zu der Hanse Merkur zu wechseln in den Tarif KVE 3.
Zunächst einmal stellen sich mehrere Fragen, welche vor einem eventuellen Wechsel zu klären sind. Zum anderen möchte ich Ihnen hieran zeigen, wo die Unterschiede liegen und wer genau von einem solchen Wechsel profitiert.
1.) Wenn Sie jemand direkt anruft und zu einem Wechsel Ihrer PKV überreden beraten will, ist Vorsicht geboten. In bestimmten Fällen kann es durchaus Sinn machen, wie derzeit bei einigen Kunden der Central Krankenversicherung, die von weitreichenden Änderungen betroffen sind.
2.) Was soll der Grund des Wechsels sein? Sind Sie augenblicklich unzufrieden mit Ihrem Tarif? Warum?
3.) Was war der Grund damals, sich für diese Gesellschaft und genau diesen Tarif zu entscheiden? Haben Sie sich mit den Auswahlkriterien vertraut gemacht und ist Ihnen nicht nur erklärt worden, wie “toll” der Tarif ist, sondern auch wo die Lücken und Leistungsschwächen liegen?
4.) Wie lange sind Sie schon in dem derzeitigen Tarif und bei der Gesellschaft?
5.) Wurde ein Tarifwechsel nach §204 VVG innerhalb der Gesellschaft geprüft?
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Tags: Hallesche, Hanse Merkur, HanseMerkur, Vertrieb, Wechsel
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28.
Oktober '11
Eine der häufigsten Fragen, welche mir in den letzten Wochen von Neukunden gestellt worden ist, ist die zum Verbleib in der Kunden in der Central Krankenversicherung. Die Gründe für die Beunruhigung der dort versicherten Kunden sind vielfältig. Spürbare Beitragsanpassungen in den vergangenen Jahren, welche weit über dem Marktschnitt liegen und lagen sind sicher nur ein Grund und sollten keinesfalls ein Grund für eine Kündigung eines Vertrages sein.
Weiterhin hatte das Unternehmen Tarifschließungen, (erneute) zweistellige Beitragsanpassungen angekündigt und wird somit nicht nur für Bestands- sondern auch für Neukunden eher unattraktiv. Auch die Zugangswege, über die die Kunden noch zum Unternehmen kommen können werden beschränkt und nur noch über die DVAG (Deutsche Vermögensberatung) erfolgen.
Ich hatte bereits in meinem letzten Beitrag “Was können und sollten Bestandskunden der Central nun tun?” einige Hinweise gegeben, möchte aber einige konkrete Kundenfragen in diesem Beitrag aufgreifen und beantworten.
Muss ich jetzt unbedingt dort weg?
Natürlich nicht. Nur weil ein Unternehmen (s)eine Strategie ändert und ggf. auch Tarife schließt, muss niemand dort “schnell weg”. Bedenken sollten Sie aber andere Punkte. Wie und warum sind Sie damals zu der Central und zu dem Tarif gekommen? Waren es begründete Kriterien für die Tarifauswahl, oder eher der “Rat des Vermögensberaters?”
Wenn es ohne konkrete Auswahl zu einer Entscheidung kam, so prüfen Sie bitte anhand der Auswahlkriterien zunächst einmal was Sie wünschen, wollen und brauchen. Nur wenn die Anforderungen an Ihren Tarif klar sind, nur dann können Sie diese mit dem Tarif und den Tarifleistungen vergleichen und somit entscheiden ob der Tarif “passt”.
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Tags: Central, Krankenversicherung Jahreswechsel, Vario, Wechsel
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29.
August '11
Ein Bericht der Financial Times vom gestrigen Sonntag sorgte durchaus für einigen Gesprächsstoff. Der Redakteur Fromme schrieb dort von gravierenden Veränderungen innerhalb der Central Krankenversicherung.

Bei dem Unternehmen handelt es sich um den, zum Generali Konzern gehörenden Krankenversicherer. Die Central hatte in der Vergangenheit mehrfach für Aufsehen gesorgt. So berichtete ich bereits über die Tarifschließungen Anfang August und zweistelligen Beitragsanpassungen zum Jahreswechsel. Weiterhin musste der Versicherer eingestehen, das Konzept mit den Billigtarifen sei nicht wie geplant aufgegangen. Daher zog das Kölner Unternehmen Konsequenzen und stellte in seinem, erst 2009 eingeführten VARIO Tarifwerk, die untere Tariflinie schnell wieder ein.
Die Berichte der Financial Times gehen nun noch einen Schritt weiter, sind aber noch nicht bestätigt. Demnach plant das Unternehmen die Einstellung des eigenen Außendienstes, die Reduzierung des Maklervertriebes und weitere radikale Veränderungen im Vorstand.
Vorstandschef Teuscher sagte, dass die Auflösung des eigenen Vertriebs noch nicht beschlossen ist. “Wir prüfen die Einstellung des Außendienstes und die Möglichkeit, dass sich die Vermittler für andere Vertriebswege entscheiden können“, sagte er der FTD. Beim Maklervertrieb, der von rund 70 Mitarbeitern betreut wird, sei kein kompletter Verzicht geplant, sagte er. “Doch hier erwarten wir einen scharfen Rückgang im Geschäft.” Deshalb müssten Kapazitäten angepasst werden. (Quelle: FTD.de vom 28.8.11)
Auch für bereits dort versicherte Kunden kann sich vor diesem Hintergrund ein Handlungsbedarf ergeben. Das bedeutet zwar nicht, dass nun alle dort versicherten PKV Kunden das Unternehmen schnell verlassen müssen, dennoch sollten sich die Versicherten die neue Situation bewusst machen.
Es hat sich binnen der letzten 2 Jahre (nach Tarifeinführung des Vario Tarifs im Juni 2009) viel getan, nicht unbedingt zum Positiven. Nur weil Tarife nicht wie gewünscht wachsen bedeutet zwar keine Explosion der Beiträge, aber die veränderte Strategie kann durchaus Auswirkungen auf die Bestände haben.
Was sollten Central Versicherte nun tun?
Wenn Sie bei der Central Krankenversicherung versichert sind, dabei ist es egal ob in den alten Tarifen (KN oder EKN, CV3H oder CVP, KEH oder in den neuen Vario Tarifen), überlegen Sie sich zunächst ob die Anforderungen an die gewünschte Private Krankenversicherung noch passen und ggf. angepasst werden müssen.
Für die Auswahl finden Sie einige Hinweise in meinem Leitfaden zur Entscheidungsfindung zur Privaten Krankenversicherung und im Kriterienfragebogen zur PKV.
Nachdem Sie diese Kriterien für sich festgelegt und überprüft haben, setzen Sie sich mit Ihrem Berater zusammen und überlegen gemeinsam was zu tun ist. Treffen Sie keine übereilten Entscheidungen, bedenken aber bitte auch die Kündigungsfristen welche ggf. zu beachten sind.
Weitere Informationen:
Soll ich in den VARIO Tarif der Central wechseln?
Kündigungstermine in der Privaten Krankenversicheurng
Wechsel der Privaten Krankenversicherung für 2012
Nicht voreilig kündigen bei Beitragsanpassung
Tags: Central, Tarifschließung, Vario, Wechsel
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