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16.
September '16

HDI nun auch mit Arbeitsunfähigkeitsklausel in der Berufsunfähigkeitsversicherung


Besser spät als nie, könnte man zumindest meinen, schaut man sich die neue Klausel zur Arbeitsunfähigkeit in der Berufsunfähigkeitsversicherung des HDI an. Was die Condor seit „gefühlt immer“ in den Bedingungen niedergeschrieben hat, das haben andere Unternehmen in den letzten zwei Jahren eingeführt. Eine Leistung, welche in der Berufsunfähigkeitsversicherung schon dadurch begründet ist, das diese auch bei einer länger bestehenden Arbeitsunfähigkeit erbracht wird, ungeachtet davon ob die Leistungsprüfung der Berufsunfähigkeit schon abgeschlossen ist.

Was bedeutet das genau?

Nun, die Arbeitsunfähigkeit und die Berufsunfähigkeit sind „zwei verschiedene Paar Schuhe“. Während die Berufsunfähigkeit ein (voraussichtlich) dauernder Zustand ist und dieser auf die Frage „ob der Versicherte seine Tätigkeit noch zu 50% oder mehr ausüben kann“ abstellt, geht es bei der Arbeitsunfähigkeit um eine vorübergehende Einschränkung. Arbeitnehmer kennen das als „gelben Schein“ oder eben einfach als „Krankschreibung“. Hierbei dreht es sich um die Frage, ob in momentanen Zustand eine Ausübung der beruflichen Tätigkeit möglich ist.

Nur weil jemand arbeitsunfähig ist (und damit irgendwann wohl wieder arbeiten kann) ist dieser noch lange nicht berufsunfähig.

Lesetipp: „6 Monate arbeitsunfähig sind noch lange keine Berufsunfähigkeit“

Was bewirkt nun die Klausel?

Die AU Klausel in den Bedingungswerken zur Berufsunfähigkeit bewirkt nun eine solche Leistung (in höhe der Versicherten BU Rente) auch dann, wenn (noch) gar keine Berufsunfähigkeit besteht. Hier wird dann ebenfalls eine entsprechende Rentenzahlung ausgelöst und der Kunde steht nicht ohne Geld da. Dabei ist natürlich zu prüfen ob und wie diese Leistung bei dem Krankentagegeldversicherer berücksichtigt/ angerechnet werden kann.

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

Während die Alte Leipziger eine 4-6 Lösung hat, also vier Monate Arbeitsunfähigkeit

Lesetipp: Alte Leipziger führt AU Klausel ein

vorbei sein müssen und die Bestätigung das diese voraussichtlich noch zwei Monate dauert, schließt sich der HDI der Mehrheit der anderen Mitbewerber an.

  • – sechs Monate Arbeitsunfähigkeit müssen erreicht sein
  • – zudem muss zum Zeitpunkt der Anmeldung des Anspruches noch Krankschreibung bestehen
  • – es darf keine berufliche Tätigkeit ausgeübt werden
  • – Nachweis mit ärztlicher Bescheinigung
  • – mindestens ein Nachweis von einem Facharzt der Fachrichtung
  • – Arbeitsversuche im Rahmen einer stufenweisen Wiedereingliederung sind nicht schädlich

Wie viele andere Unternehmen ist ein entsprechender Nachweis zu führen. Dabei gilt eine Bescheinigung gemäß Paragraph 5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes als ausreichend bei den meisten Unternehmen. Der HDI geht aber hier noch einen Schritt weiter.

  • – Bescheinigung gem. §5 EntgFG auch wenn Versicherter NICHT Arbeitnehmer
  • – von zugelassenem und praktizierendem Arzt
  • – Bescheinigung muss den Bestimmungen der deutschen Krankenkassen genügen und die ICD Diagnose enthalten
  • – weitere, umfangreiche Auskünfte können vom Versicherer angefordert werden
  • – ausführliche Arztberichte, Berichte über berufliche Entwicklung und Werdegang, Nachweis über Betriebsstruktur (wenn selbstständig), wirtschaftlichen Verhältnissen und mehr.

hdi-hinweis-kt-anrechnungVereinfacht, der HDI will alles wissen und darf auch nach allem fragen.

Welche Leistungen erbringt der HDI bei Arbeitsunfähigkeit?

  • – versicherte BU Rente plus Beitragsbefreiung für den Vertrag
  • – frühestens ab dem Datum der 1. Krankschreibung
  • – maximal für 24 Monate während der gesamten Vertragslaufzeit (wird rückwirkend BU festgestellt und die Rente ausgezahlt und verrechnet, so zählt dieser Zeitpunkt NICHT mehr in die 24 Monate)
  • – es muss ein Antrag auf BU Rente gestellt werden, sonst keine AU Leistung
  • – Leistung erfolgt rückwirkend bei Nachweis bestehender AU
  • – garantierte Rentensteigerung  (WAS IST DAS?) auch während der AU Rentenzahlung

Die Klausel kann optional in die BU Verträge eingeschlossen werden und verursacht eine entsprechende Mehrprämie. Das positive an solcher Lösung ist der mögliche Ausschluss, falls diese Leistung nicht mehr benötigt wird.

Dennoch: Der HDI hat im Vergleich der Mitbewerber deutlich mehr Nachforderungsmöglichkeiten, mehr Obliegenheiten sind zu erfüllen und mehr Unterlagen zu besorgen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, eine solche Leistung bietet man hier eher widerwillig an, weil der Markt der Mitbewerber das nun mal so macht und man hier nicht zurückstehen will. Eine Übersicht über Regelungen der anderen Mitbewerber erhalten Sie durch Klick auf die folgende Grafik oder mit der Übersicht zur

pdf mit den Regelungen zur Arbeitsunfähigkeit in Berufsunfähigkeitsversicherungen

bildschirmfoto-2016-09-15-um-20-36-06Eine BU sollte niemals nur anhand eines solchen optionalen Bausteins ausgewählt werden. Bitte berücksichtigen Sie dazu auch viele andere Kriterien, solche habe ich Ihnen zum Beispiel im

zusammengestellt. Bei Fragen senden Sie mir gern eine Mail.

Die Bedingungen können Sie als pdf im Downloadbereich heruntersagen

Versicherungsbedingungen HDI Ergo TOP, Stand 09/2016

04.
Mai '16

Produkteinführung: Allianz mit neuen Zahntarifen DentalPlus (DP02) und DentalBest (DB02) ab 01. Mai 2016


Alles neu macht der Mai, oder so ähnlich. Die Allianz führt zum 01.05.2016 zwei neue Produkte ein und bietet damit der Zielgruppe der Erwachsenden (jünger als 65 Jahre) zwei neue Möglichkeiten sich gegen unvorhergesehene Kosten bei nötigem Zahnersatz abzusichern.

DentalPlus (DP02) und DentalBest (DB02) – Zielgruppe und Versicherungsfähigkeit

Beide Tarife können nur von Personen abgeschlossen werden, welche in Deutschland gesetzlich in einer Krankenkasse versichert sind. Ebenso dürfen die Personen das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und der ständige Wohnsitz muss ebenfalls in Deutschland liegen. Grenzgänger sind in den Tarifen nicht versicherbar.

DentalPlus (DP02) und DentalBest (DB02) – Art der Kalkulation, Fakten

Die Tarife sind, anders als einige Mitbewerber, als Art der Schadenversicherung kalkuliert. Das bedeutet auch, eine Bildung von Altersrückstellungen erfolgt in den Tarifen nicht. Daher sind die Beiträge in unterschiedliche Altersstufen aufgeteilt und richten sich nach dem aktuellen Alter des Versicherten. Erreicht dieser eine neue „Altersstufe“, so wird der Beitrag entsprechend angepasst. Die genaue Übersicht der Beiträge habe ich unten in diesem Artikel eingefügt.

Frühester technischer Versicherungsbeginn ist der 1. Mai 2016.

Gesundheitsfragen

Für die Beantragung der Tarife sind zwei Gesundheitsfragen zu beantworten. Diese lauten:

Frage 1: Sind Sie in zahnärztlicher oder kieferothopädischer Behandlung (inkl. Kontrolle/ Wiedervorstellung) bzw. ist eine solche angeraten oder beabsichtigt?

Frage 2: Anzahl fehlender, nicht ersetzter Zähne

Müssen Sie die Fragen mit Ja beantworten, so führt dieses zur Einschränkung oder gar Niüchtversicherbarkeit. Im Detail bedeutet das: Wer die Frage 1 mit JA beantworten muss, der kann in den neuen Tarifen derzeit nicht versichert werden. Bei der Frage zwei führen ein bis drei fehlende, nicht ersetzte Zähne zu einem Zuschlag von 3,40 Euro monatlich im DentalPlus und 5,40 Euro im DentalBest pro fehlendem Zahn. Vier oder mehr fehlende Zähne führen auch hier zur Ablehnung des Antrages.

DentalPlus (DP02) und DentalBest (DB02) – Die Leistungen

Die beiden Tarife bieten unterschiedliche Leistungen. Zunächst wichtig sind die Höchstgrenzen, die in den ersten zwölf bis achtundvierzig Monaten gelten. Dabei werden im DentalPlus in den ersten zwölf Monaten maximal 800 Euro, in den ersten 48 Monaten maximal 3.200 Euro erstattet. Im DentalBest liegen die Grenzen mit 900 und 3.600 Euro etwas höher. Die genauen Grenzen finden Sie in der unterstehenden Tabelle.

Es gelten für Zahnersatz, Kieferorthopädie und Zahnbehandlung in den ersten 8 Monaten die üblichen Wartezeiten. Für Unfälle und Prophylaxe entfallen die Wartezeiten.

Für den Zahnersatz bei Regelversorgung werden in beiden Tarifen 100% inkl. der Vorleistung der GKV 100% erstattet, (mehr …)

01.
April '16

Produktnews: Private Krankenversicherer führen Schutz ohne Gesundheitsprüfung aber mit Beitragsgarantie ein für alle ein und implantieren die Versichertenkarte


UPDATE: Wie viele von Ihnen gemerkt haben erschien der Artikel am 1.4. und war somit -leider- ein Aprilscherz

Die Private Krankenversicherung, die zweite Säule im Versicherungssystem in Deutschland, ist nur für einen ausgewählten Personenkreis geöffnet. Wer genau sich in der Privaten Krankenversicherung (bisher) versichern durfte, das habe ich unter dem Punkt Private Krankenversicherung hier auf meiner Seite zusammengestellt. Bisher dürfen nur Beamte, Selbstständige oder Angestellte über der Jahresarbeitentgeldgrenze die gesetzliche Krankenkasse (GKV) verlassen und sich um ihren Versicherungsschutz selbst kümmern. Das ändert sich nun. Wie das Bundesgesundheitsministerium in Abstimmung mit dem Verband der Privaten Krankenversicherer heute bekannt gab, wird es ab sofort einen besonderen Tarif geben, mit dem auch alle bisher versicherungspflichtigen Personen in die PKV wechseln können. Heftiger Widerstand kam dagegen vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen. Dieser befürchtet eine massive Abwanderung von Versicherten und damit eine Schmälerung der Versichertenkollektive in der GKV. Damit wäre der Risikoausgleich im Umlageverfahren gefährdet, so eine Sprecherin des Verbandes. Doch schauen wir uns zunächst einmal die Details an.

H1: Wer darf den Tarif nutzen?

Die Erklärung ist simpel. ALLE. Jeder der in Deutschland einen Wohnsitz hat und damit auch der Versicherungspflicht in Deutschland unterliegt, kann zukünftig selbst entscheiden in welchem System er versichert sein möchte.
So wurde neben der bereits im Gesetz verankerten Kündigungsfrist (derzeit ist eine GKV zum Ende des übernächsten Monats kündbar) ein einmaliges Sonderkündigungsrecht zum 1. Juli 2016 eingeführt. Wer sich dann für den neuen Tarif entscheidet, kann vom 1.7. bis 31.12. jederzeit mit Frist zum Montag der kommenden Woche das System verlassen.

Welche Leistungen enthält der neue Tarif

Zunächst einmal wurde eine Grundleistung geschaffen. Jedwede Leistung, also auch das Krankengeld bei Erkrankung der Kinder, die Mutter-Kind-Kuren und sonstige Leistungen in der gesetzlichen Krankenkasse sind automatisch mitversichert. „Alle Leistungen, welche in der gesetzlichen Krankenkasse enthalten sind, waren oder sein werden sind automatisch auch in unserem Tarif mitversichert, so Stefan Reker, Sprecher des PKV Verbandes. Dazu haben wir den Tarif stark aufgewertet, da wir an das System der kapitalgedeckten Finanzierung glauben und allen Menschen in Deutschland die Möglichkeit geben wollen, sich mit umfangreichen Leistungen zu versichern und nicht mehr monatelang auf einen Arzttermin warten zu müssen.PKV Einheiutstarif ab 1.7.2016

Die genauen Leistungen finden Sie in den Versicherungsbedingungen, welche ebenfalls endlich stark vereinfacht und verständlich sein sollen. Diese werden nur noch drei Seiten umfassen und dabei ist das Deckblatt schon mitgezählt, so ein Sprecher weiter.

Wie hoch werden die Beiträge sein?

Auch wenn mir eine detaillierte Beitragsübersicht noch nicht vorliegt (die reiche ich umgehend nach Erhalt als Download nach), so stehen die Prämien bereits fest. Diese sind gestaffelt nach dem Eintrittsalter und verändern sich während der Laufzeit. Jeweils mit erreichen der nächsten Altersstufe steigt der Beitrag dann auf den neuen Betrag. Eine Anpassung oder sonstige Veränderung der Beiträge ist bis zum Jahr 2035 vertraglich ausgeschlossen.

Kinder von 0 bis 3 Jahren zahlen monatlich 29 €
Kinder von 3 bis 14 Jahren zahlen 39 €
Jugendliche bis 21 Jahren werden mit 69 € berechnet
Studenten erhalten einen kostenfreien Versicherungsschutz für das 1. Semester
Erwachsene von 21 bis 41 müssen 139 € monatlich zahlen
für Versicherte ab dem 41. bis zum 67. Lebensjahr fallen 179 € an
67jährige bis 99 Jahren erhalten 40 € Nachlass von der Rentenversicherung und zahlen somit 139 €
ab dem 100. Geburtstag ist der Versicherungsschutz bis zum Lebensende kostenfrei

Wer sich für eine Selbstbeteiligung von 600 € pro Jahr entscheidet (das ist die einzig angebotene SB Stufe), der bekommt einen weiteren Rabatt in Höhe von 20 € monatlich.

Was zahlt mein Arbeitgeber?

Eine der einschneidendsten Veränderungen ist der WEGFALL des Arbeitgeberzuschusses, welcher derzeit 50% beträgt. Sowohl für Arbeitnehmer wird es eine spürbare Entlastung, aber auch für die Versicherten, so ein Sprecher der Barmenia Krankenversicherung. Hierbei spart uns allein die nicht mehr erforderliche Arbeitgeberbescheinigung jährlich über 100.000 € an Porto und Kosten für das Papier und den Druck.

Ich bin aber nicht gesund, kann ich dennoch wechseln?

Ja, eine Gesundheitsprüfung ist in dem neuen Einheitstarif ausgeschlossen, der Versicherungsschutz beginnt jedoch auch bei Vorerkrankungen erst am folgenden Montag nach dem Abschluss und gilt dann auch für vorhandene Krankheiten. Wer bereits in Behandlung ist, der sollte mit seinem Arzt besprechen ob diese Behandlung ggf. ein paar Tage unterbrochen oder ausgesetzt werden kann, damit ein reibungsloser Wechsel möglich ist.

Implantierter Chip statt Versichertenkarte.

Anstelle der bisher teuren Versichertenkarte, welche bei jeder Änderung von persönlichen Daten neu erstellt werden muss und enorme Kosten verursacht, wird dem Versicherten nach Abschluss des Vertrages ein kleiner, Stecknadelkopf großer Chip in die rechte Hand implantiert.FAZ Chip Implantieren Dieser kann von außen neu beschrieben und ausgelesen werden. Bereits auf der Cebit, der Messe für neue Technologien, wurde diese Möglichkeit im März gezeigt und erfolgreich praktiziert. Durch Klick auf das Bild unten kommen Sie direkt auf den FAZ Artikel, welcher in einem Video das implantieren zeigt.

Wie beantrage ich den Versicherungsschutz?

Ab dem 1.5. wird hier ein Antragsformular zur Verfügung stehen. Nur über dieses spezielle Formular ist ein Antrag und der Abschluss möglich. Benötigt werden neben den persönlichen Daten die Daten zur Krankenversicherung der letzten 3 Jahre. Wer bisher nicht versichert ist, kann gegen eine Zahlung von 50 € Strafbeitrag einmalig ebenfalls aufgenommen werden.

Für Angestellte und Selbstständige ist im Beitrag das Krankentagegeld in Höhe des Nettoeinkommens automatisch versichert. Die Pflegepflichtversicherung ist ebenfalls ab dem 1.7. kostenfrei enthalten.

Bitte gedulden Sie sich mit weiteren Anfragen zu diesem Tarif noch einige Tage, ich aktualisiere die Infos hier, sobald mir weiteres vorliegt.

23.
März '15

Alte Leipziger mit neuem Pflegerentenprodukt AL vita – auch mit vereinfachter Risikoprüfung


Das Thema Pflegezusatzversicherung ist und wird immer wichtiger. Die Leistungen der gesetzlichen und auch privaten Pflegepflichtversicherung sind keinesfalls ausreichend und Kinder haften zudem für ihre Eltern. (–> Link)

Um die Lücken auszugleichen ist neben eines Pflegetagegeldes auch die Pflegerentenversicherung eine Variante der Absicherung. (–> Mehr Infos zu Pflegepflicht vs. Pflegetagegeld)

Bereits im letzten Jahr hat die Hallesche Krankenversicherung, ebenfalls aus dem Konzern der Alten Leipziger, ihr neues Pflegetagegeldprodukt OLGAflex vorgestellt und nun folgt im gleichen Konzern die Pflegerente. Die Alte Leipziger ergänzt damit die eigene Vorsorge bei Berufsunfähigkeit um den wichtigen Baustein des Pflege(renten)schutzes.

Das Produkt wird in zwei Varianten, mit und ohne Wartezeit angeboten, welches sich daher auch in den Gesundheitsfragen unterscheidet und für unterschiedliche Zielgruppen angeboten werden soll.

AlteLeipziger_ALvita_ÜbersichtWer sich für die Option mit der verkürzten Risikoprüfung entscheidet, dem stehen entweder 100% Leistung bei Pflegestufe III, oder die Abstufung 100% PT III und 50% PT II zur Verfügung. Dieses Modell wird gegen Einmalbeitrag angeboten und steht somit Kunden zur Verfügung, welche mit den Mitteln, z.Bsp. aus einer freiwerdenden Lebensversicherung die Pflegeversorgung sicher stellen möchten.

In der Variante mit monatlicher Zahlung kann zwischen drei Möglichkeiten gewählt werden. Neben einer reinen Leistung bei Pflegestufe 3 ist auch eine zusätzliche Zahlung bei Pflegestufe II (50%) oder II und I mit 75 und 25% versicherbar.

Pflegebedürftigkeit aufgrund einer mittelschweren oder schweren Demenz wird in die Pflegestufe II eingestuft. Bei leichten oder mäßigen Demenz werden keine Leistungen fällig.

(mehr …)

19.
Februar '14

ARAG Krankenversicherung mit zwei neuen Pflegeprodukten- Tarif PI als Pflegetagegeld und ein PflegeBahr Produkt


Die Produkte zur Pflegeergänzung sind heute vielleicht das, was die Berufsunfähigkeitsversicherung vor einigen Jahren war. Jeder weiß, das die gesetzliche Versorgung nicht ausreicht, aber so richtig Gedanken über eine ergänzende Vorsorge machen sich leider die Wenigsten. In der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit hat sich dieses zum Glück in den letzten Jahren gewandelt und so sehen die Kranken- und Lebensversicherer durchaus einen steigenden Bedarf im Bereich der Pflegeergänzungsversicherungen.

Auch die ARAG Krankenversicherung hat diesen steigenden Trend erkannt und wird ab dem 17. Februar 2014 mit zwei neuen Produkten für die ergänzende Absicherung der Pflegerisiken an den Markt gehen. Dabei handelt es sich zum einen um ein steuerlich gefördertes Produkt (Tarifbezeichnung wird PF sein) und um ein ungefördertes Produkt mit der Tarifbezeichnung „PI“.

Um das Produkt besser einschätzen zu können und es mit Mitbewerbern vergleichbar zu machen, schauen wir uns hier also einmal die Regelungen in den Versicherungsbedingungen an. Hierbei geht es in diesem Beitrag ausschließlich um das steuerlich ungeförderte Produkt.

• Aus den Absicherungsniveaus Basis-, Komfort-, Premium wählen oder Versicherungsschutz individuell zusammenstellen

Der Versicherer hat drei unterschiedliche Stufen der Absicherung geschaffen, diese unterscheiden sich in der Höhe der Versicherten Tages-/Monatssätze. In der Basisabsicherung geht es mit einer Pflegetagegeld Zahlung von 150 € in der Pflegestufe null bis zu 1.050 € in der Pflegestufe drei los, in der Premiumvariante sind es 600 € in der Pflegestufe null und 1.950 € in der Pflegestufe drei. Ungeachtet dieser drei Stufen ist eine individuelle Kombination unterschiedlicher Tagegelder in den verschiedenen Pflegestufen möglich.

ARAG_PI_Uebersicht

• Beitragsbefreiung im Leistungsfall ab Pflegestufe 0

Weiterhin findet sich in den Versicherungsbedingungen einer positive Formulierung zur Beitragsbefreiung. Sobald eine Leistungspflicht besteht und der Versicherer ein Pflegetagegeld gewährt, wird der Versicherungsnehmer von der Beitragszahlung für den Tarif PI befreit. Natürlich bezieht sich die Beitragsbefreiung nur auf die danach anfallenden Beiträge und nicht auf eventuelle Rückstände. Dieser Leistungsbaustein ist sicher angenehm, kann aber bei Anbietern die das nicht anbieten ggf. durch ein höheres Pflegetagegeld ausgeglichen werden.

• Keine Wartezeiten

Auf die Einhaltung von Wartezeiten verzichtet der Versicherer vollständig, so dass nach Versicherungsbeginn vollständiger Versicherungsschutz nach diesen Tarif besteht.

• Dynamik in Inflationshöhe ohne Endalter auch im Leistungsfall

Versicherungsschutz ist immer nur so gut, wie er zum aktuellen Bedarf passt. Darum (mehr …)