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15.
Mai '17

Die neue private Vollversicherung der SDK – ein modulares Tarifwerk mit vielen Möglichkeiten (Teil I)


Wer „SDK – Süddeutsche Krankenversicherung“ hört, der denkt schnell an ein „altes Unternehmen“, welches in der Privaten Krankenversicherung durchaus positiv gemeint ist. Seit über 40 Jahren bietet die SDK im Rahmen der Vollversicherung ihre Modularen Tarifwerke an. Ambulant, stationär und Zahnschutz konnten schon immer in einzelnen Bausteinen nach dem eigenen Bedarf angepasst und abgeschlossen werden.

Dennoch, nach so langer Zeit sind die Tarifwerke nicht mehr up tp date und somit auch nicht mehr wirklich marktfähig. Viele Berater und Makler hatten daher Bedenken, ob und wie diese Tarife zeitgemäß umgestellt werden können, denn ein neues Tarifwerk war zwar mehrfach angekündigt, aber bisher nicht da.

Das ist nun anders.

Die SDK hat mit dem neuen Tarifwerk in der Vollversicherung ein innovatives Tarifwerk geschaffen und bietet wieder Modulare Aufteilung der einzelnen Bereiche. Neben ambulantem und stationären Schutz (welcher zur Erfüllung der Versicherungspflicht zwingend erforderlich ist) bietet sich auch im Zahnbereich mehr Leistung und bessere Möglichkeiten um den Schutz an den persönlichen Bedarf anzupassen.

Ambulanter Schutz mit hoher bis keiner Selbstbeteiligung

Im ambulanten Bereich kann sowohl eine „Grundabsicherung“ mit einer maximalen Selbstbeteiligung von 2.400 € gewählt werden, aber auch die Tarifstufe AM10 gänzlich ohne Selbstbeteiligung. Dazwischen sind sowohl weitere absolute, als auch prozentuale Selbstbeteiligungen (mit einem entsprechenden Maximalbetrag) möglich.

Stationär von Regel- bis Luxusleistung

Stationär hängt auch hier der gewünschte Schutz vom eigenen Bedarf ab. So sind sowohl Regelleistungen und die Unterbringung im Mehrbettzimmer als Basisleistung möglich, aber auch Einbettzimmer und chefärztliche Versorgung.

Dazwischen fällt jedoch eine andere Stufe auf, welche den Namen S1DD trägt, DD für Dread Disease, also eine Absicherung bei schweren Krankheiten) und genau so funktioniert der Schutz auch. Die Grundleistung wird bei bestimmten Erkrankungen auf eine chefärztliche Versorgung und das Einbettzimmer ausgedehnt. So besteht gerade bei schwerwiegenden Erkrankungen ein maximaler Schutz und eine bessere Absicherung, bei „Bagatellerkrankungen“ hingegen nicht. Damit reduziert sich der Beitrag, schafft aber dennoch eine erhöhte Sicherheit.

Zahnschutz mit oder ohne Selbstbeteiligung und 90% Zahnersatz

Im Bereich der Zahnvorsorge starten die Tarifmodelle bei einer Absicherung von 60% bei Zahnersatz und einer Selbstbeteiligung von 480 Euro, hier handelt es sich jedoch eher um einen absoluten Grundschutz und einen Tarif bzw. eine Tarifkombination, welche eher zum Einstieg gedacht ist. In Summe ergeben sich, gemeinsam mit der ambulanten Selbstbeteiligung hier beachtliche Eigenanteile, welche vorab kalkuliert und mindestes in doppelter Höhe vorhanden sein sollten.

In der bestmöglichen Versorgung sind hier 100% bei Zahnbehandlung aber auch weitere 90% bei Zahnersatz und zudem Leistungen über den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) möglich. Das dieses sinnvoll sein kann, zeigt meine eigene Erfahrung mit Implantaten, welche Sie hier im Beitrag „Implantate, Narkose und was die PKV zahlt“ nachlesen können.

Mit dem Beitragsrechner auf der SDK Internetseite finden Sie eine Möglichkeit, einen ersten Überblick über die Prämienunterschiede zu bekommen, wobei dieses natürlich keine individuelle Beratung ersetzen kann und soll.

Meine weitere fachliche Auswertung und Analyse zu dem Tarif werde ich in den nächsten Wochen ebenfalls hier veröffentlichen, dort geht es dann insbesondere um die Tarif- und Versicherungsbedingungen, die Ausgestaltung von Wechseloptionen und Wahlmöglichkeiten und die genauen Formulierungen und Ausschlüsse. Eine erste Übersicht über die Tarife und weiteres Infomaterial steht ebenfalls (hier jedoch speziell für die Makler) auf der Internetseite zur Verfügung.