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15.
Juni '16

Unfallversicherung – brauche ich nicht, ich habe doch eine Berufsunfähigkeitsversicherung


Diese Aussage höre ich in der Beratung relativ häufig, denn oftmals werden die unterschiedlichen Versicherungssparten vermischt und es ist nicht klar welche Versicherungen für welche Leistungen verantwortlich sind. Aus diesem Grund nutze ich auch heute wieder einen Blogbeitrag um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

BU Unfall PflegeNatürlich gibt es Leistungsfälle, bei denen die Berufsunfähigkeitsversicherung, sondern auch die Unfallversicherung eine Leistung für ein und denselben Versicherungsfall erbringen muss. In vielen Fällen gibt es zwar Überschneidungen, nicht aber gleiche Leistungen. Daher fangen wir zunächst mit der unterschiedlichen Definition an.

Die Unfallversicherung

In der Unfallversicherung wird für Schadenfälle geleistet, die den Unfallbegriff erfüllen. Ein Unfall ist demnach ein festes Ereignis, welches in den Versicherungsbedingungen nach ganz speziellen Kriterien definiert ist.

„Ein Unfall ist demnach ein plötzlich und von außen auf den Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) welches unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung hervorruft.“

Dabei muss diese Gesundheitsschädigung in den meisten (anderweitige Leistungen mal außen vor gelassen) Unfallversicherungen eine Invalidität hervorrufen, um überhaupt eine Leistung zu erhalten. Eine Invalidität wiederum ist eine körperlich oder geistige dauerhafte Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit. Unfallversicherungen können Nebenleistungen erbringen, dazu gehört ein Unfallkrankenhaustagegeld, dazu gehören auch Bergungskosten oder Behandlungskosten bei kosmetischen Operationen. Das alles sind aber nicht die Kernthemen der Unfallversicherung, Kernthema ist die Absicherung der Invalidität. Haben Sie also einen schweren Autounfall, so spielt in der Regel keine Rolle was die Ursache dafür war, solange keine Ausschlüsse im Vertrag greifen. Hat dieser Unfall eine Gesundheitsstörung zur Folge, welche dauerhaft zur Invalidität führt, so bedingt dieses eine Leistung aus dem Unfallversicherungsvertrag. Natürlich kann durch so einen Unfall auch eine Berufsunfähigkeit ausgelöst werden, wobei wir schon beim nächsten Thema wären.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Anders als die Unfallversicherung, kennen wir hier nicht einen Unfall als Voraussetzung einer Leistungspflicht aus der Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Unfallversicherung hat also eine feste Vorgabe der Ursache, es muss zwingend ein Unfall als leistungsauslösender Faktor vorhanden sein, in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist der erreichte Zustand maßgebend. Daher gibt es auch hier eine feste Definition, aber keine Definition für die Ursache oder den auslösenden Faktor sondern eine Definition für den Zustand:

„Berufsunfähig ist, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann.“

Es spielt also keine Rolle warum Sie berufsunfähig geworden sind (ausgenommen natürlich Versicherungsausschlüsse in den Versicherungsbedingungen) sondern es geht vielmehr darum, dass Sie berufsunfähig sind. Dieser Zustand kann durch eine Krankheit, durch mehr als einen altersentsprechenden Kräfteverfall (bei einigen Versicherern reicht ein altersentsprechender Kräfteverfall) oder eben einen Unfall ausgelöst werden. Kehren wir zurück zu unserem Beispiel mit dem Autounfall von eben, so kann es natürlich passieren, dass ein Versicherter nach einem Unfall eine Leistung aus der Unfallversicherung bekommt und im Anschluss daran oder parallel dazu eine Leistung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Unfallversicherung, die Unterschiede

Die meisten Unfallversicherungen sind mit einer Invaliditätssumme ausgestattet, wobei es auch Verträge mit einer Unfallrente gibt. Schauen wir uns zunächst die Verträge mit der Invaliditätssumme an. Eine festgelegte und im Vertrag enthaltene Summe stellt die Grundleistung bei einer verbleibenden Invalidität dar. Zum besseren Verständnis auch hier ein Beispiel:

Der Verlust eines Armes (oder der vollständige Verlust der Gebrauchsfähigkeit des Armes) bedingt eine Invalidität von 70%. (Anmerkung: Es gibt durchaus Versicherungen, die andere Gliedertaxen für die Festlegung der Invalidität verwenden, die bestimmten Berufsgruppen eine spezielle Gliedertaxe anbieten und zudem eine Progressionsstaffel in ihre Bedingungen integrieren). Bei der Mehrheit der Verträge handelt es sich jedoch um eine Invaliditätsgrundsumme, welche nach unterschiedlichen Modalitäten gesteigert wird. Bei der vollständigen Verletzung des Armes werden also 70% der vereinbarten Invaliditätsgrundsumme geleistet.  (Ist eine Progression vorhanden kann dieser Satz um das 5-fache oder mehr gesteigert werden. ) das bedeutet, bei einer versicherten Invaliditätsgrundsumme von 100.000 Euro wär hier eine Leistung von 70%, also 70.000 Euro fällig. Ist der Arm allerdings nur zur Hälfte in seinem Gebrauch eingeschränkt, so besteht eine Invalidität von 35% (die Hälfte der 70%) und das führt zu einer einmaligen Leistung von 35.000,00 Euro.

Hier sehen wir schon einen elementaren Unterschied. Die Leistung aus der Unfallversicherung, wenn es sich um eine Invaliditätsleistung und nicht um eine Unfallrente handelt, als einmalige Zahlung erbracht. In den meisten Bedingungswerken ist zudem die Voraussetzung ganz klar geregelt, denn hier müssen die Ansprüche in einer bestimmten Frist geltend gemacht werden. So regeln viele Versicherungsbedingungen, dass der Kunde seinen Anspruch auf Invalidität (welcher innerhalb von zwölf Monaten nach dem Unfall eintreten muss) binnen weiterer drei Monate ärztlich nachweisen und geltend machen muss. Tritt also die Unfallfolge nach diesem Zeitpunkt ein, kann alleine deshalb die Leistung verwirkt sein.

In der Berufsunfähigkeitsversicherung ist das hingegen etwas anders, es geht hier um den Zustand der Berufsunfähigkeit, der auch durch eine schleichende, allmähliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eintreten kann. Auch wenn der Vertrag der Unfallversicherung eine Unfallrente enthält, und diese sogar dauerhaft/ bzw. lebenslang bezahlt werden könnte oder kann, ist immer noch der Unfall die zwingende Voraussetzung. Nur wenn der Nachweis einer Beeinträchtigung in einer bestimmten Frist erfolgen kann, löst dieses eine entsprechende Leistung aus. Der Vorteil der Unfallversicherung liegt sicherlich darin, verbessert sich der Zustand später und wird der Kunde nach Jahren wieder in der Lage sein seinen Arm oder seiner Schulter, vielleicht auf Grund neuer medizinischer Entwicklungen zu benutzen, so entsteht hier kein Rückforderungsgrund des Versicherers. Wäre der Kunde berufsunfähig wegen der gleichen Erkrankung, so würde die Rente irgendwann unter Umständen enden, wenn der Kunde durch eine medizinische Entwicklung und damit Verbesserung seines Gesundheitszustandes in der Zukunft wieder arbeiten gehen kann und geht. Die Unfallversicherung ist damit eine sogenannte Ausschnittsdeckung. Sie leistet für einen Ausschnitt der möglichen Erkrankungen und Beeinträchtigungen, wenn diese durch einen Unfall ausgelöst sind. Nun haben die verbesserten Bedingungswerke in der Unfallversicherung durchaus Klauseln, welche zum Beispiel auch das Verheben und damit die Schädigung des Rückens, oder die Infektionen durch den Stich eines Insektes als Unfall ansehen (und damit den Unfallbegriff etwas weiter fassen) dennoch bedarf es immer eines konkreten Anlasses der eine dauerhafte Beeinträchtigung nach sich zieht.

Wer hingegen Berufsunfähigkeit als Risiko versichert, der kann im Falle der eingetretenen Beeinträchtigung immer dann eine Leistung verlangen, wenn dieser Zustand zur Berufsunfähigkeit führt. Dabei ist immer der Beruf wirksam und maßgebend, (mehr …)

21.
Mai '15

Falls Sie bereits zu Beginn der Schwangerschaft bedenken sollten, zu spät bedeutet nie mehr


Manchmal häufen sich die weniger schönen Nachrichten, gestern war so ein Tag. Nachdem erst ein schwer kranker Mensch Hilfe benötigte, welche diese derzeit auch zu bekommen scheint, erreichte mich gestern noch ein anderer Fall. Auch hier ist eine Situation eingetreten, welche sich nicht mehr korrigieren lässt, gerade deshalb möchte ich aber unbedingt darauf hinweisen. Zunächst einmal sei jedoch klar, es lässt sich nicht jedes Lebensrisiko versichern, man kann sich nicht vor allem und jedem schützen, aber es gibt bestimmte Bereiche, da sichert ein rechtzeitiges Handeln die finanzielle Existenz.

In meinem etwas älteren Beitrag „Tun Sie Ihrem Kind und sich einen Gefallen, da habe ich bereits zum Thema der Pflegeergänzungsversicherung für Kinder geschrieben und (hoffentlich) deutlich machen können, wie wichtig diese Absicherung bzw. die Gedanken daran bereits weit vor der Geburt sind.

Doch was war passiert?

Ein Paar entschließt sich eine Familie zu gründen, ein Kind zu bekommen und auswärts Zweisam- eine Dreisamkeit werden zu lassen. Das ist nicht allzu ungewöhnlich und passiert, zum Glück, viele Male im Jahr. Gerade wenn die Schwangerschaft festgestellt wird und die werdenden Eltern das erste Ultraschallbild mit noch zittrigen Händen festhalten, dann beginnen auch die Wünsche und Gedanken, das hoffentlich alles gut geht.

Jede Entwicklung in der Schwangerschaft wird verfolgt, der Bauch wird größer, der Geburtstermin rückt näher und zwischendurch gibt es durchaus auch die Bedenken, dass etwas nicht ganz glatt laufen könnte. Aber natürlich passiert einem das selbst nicht, natürlich hofft man das alles gut geht und somit überwiegt die Freude und „schlechte Gedanken schnell verdrängt“. Sowas auch in dem Beispiel, von dem ich heute erzählen möchte, erzählen deshalb weil es so richtig ist sich rechtzeitig Gedanken zu machen und sprechende Vorkehrungen zu treffen.

Die Mutter des Kindes informierte also ihren Versicherungsvertreter bei einer großen Gesellschaft über die Schwangerschaft und fragte noch nach welcher Besonderheiten es für die Untersuchungen zu beachten gibt. Dabei sollte noch bedacht werden, für die Mutter bestand Versicherungsschutz für so genannte Regelleistungen, also Mehrbettzimmer und den Dienst habenden Arzt. Nachdem die Fragen geklärt waren, gibt es also nur noch abzuwarten bis zur Geburt.

Leider dann nicht so erfreulich

Neben der Freude über die Geburt des Kindes kam auch die bittere Wahrheit, dass das lang erwartete Baby leider nicht als kerngesundes Kind auf die Welt kam. Eine Vorerkrankung, mehrere kleinere Beeinträchtigungen und ein Tumor bedeuten auf jeden Fall, eine Reihe von weiteren Behandlungen wird nötig sein, Ärzte werden in den nächsten Jahren einer der ständigen Begleiter des kleinen Kindes und es wird natürlich eine ganze Reihe von Kosten verursachen.

Wie sich genau diese Kosten auswirken, ob es Kosten für ärztliche Behandlungen, Krankenhausaufenthalt, Heil-und Hilfsmittel oder gar Kosten bei Pflegebedürftigkeit sein werden, das ist heute noch endlich offen und überhaupt nicht zu sagen. Da bringt auch Spekulationen wenig, wichtig ist nur zu klären wie diese Kosten übernommen werden können.

… und hier liegt der Fehler

Das nun erkrankte Kind, oder besser das nicht vollständig gesund geborene Kind, kann natürlich im Rahmen eines normalen Antrages nicht mehr nachversichert werden. Die Anträge auf eine Kranken- oder Pflegezusatzversicherung werden bei bestimmten Vorerkrankungen schlichtweg abgelehnt. Aber da gibt es durch die Neugeborenennachversicherung, der Versicherer muss doch das Kind versichern? Vollkommen richtig, aber diese Nachversicherung erstreckt sich nun einmal (falls keine andere, verbesserte Regelung in den Bedingungen zu finden ist) nur auf den Versicherungsumfang, den die Eltern abgeschlossen haben.

Die (nun nicht mehr machbar) Lösung

In diesem Falle sind also stationäre Zusatzleistungen nicht nach versicherbar, da die Mutter diese nicht in ihren Versicherungsschutz eingeschlossen hat und der Vater gesetzlich krankenversichert ist. Auch eine stationäre Zusatzversicherung besteht hier leider nicht, auch hier wäre sonst die Option der Nachversicherung zu prüfen.

Leider hat der damalige Berater auch an die Pflegezusatzversicherung nicht gedacht. Wäre es ein Leichtes gewesen, bei Beginn der Schwangerschaft eine entsprechend umfangreiche Absicherung für die Eltern zu wählen. Es wäre simpel zu lösen gewesen, hätte man sich dort entweder um eine Verbesserung des Versicherungsschutzes der Mutter (was zu dem Zeitpunkt problemlos funktioniert hätte) oder um eine stationäre, ambulante und/oder zahnärztliche Ergänzungsvereinbarung zur gesetzlichen Krankenkasse des Vaters gekümmert. Und was noch viel wichtiger ist: die Absicherung der Eltern durch eine Pflegezusatzversicherung hätte auch hier eine Nachversicherung des Kindes und somit eine Absicherung ohne neue Gesundheitsprüfung ermöglicht.

Aufgaben für Kunden und Vermittler

Bereits bei der Familienplanung:

Schauen Sie sich unbedingt den eigenen Versicherungsschutz an. In welchem Umfang sind sie selbst versichert? Welcher Versicherungsschutz besteht für den Vater/die Mutter?

Spätestens bei Beginn der Schwangerschaft, besser vorher:

Jetzt geht es die letzten, wichtigen Vorkehrungen zu treffen. Ist die Mutter und/oder der Vater in der gesetzlichen Krankenkasse versichert, so prüfen Sie unbedingt die Möglichkeit einer ambulanten/stationären und/oder zahnärztlichen Ergänzungsvereinbarung zur GKV. Diese sichert entsprechende (Mehr-) Leistungen und ermöglicht Eltern wie auch dem Neugeborenen einen angepassten und umfangreichen Versicherungsschutz.

Denken Sie jetzt unbedingt an die Bereiche der Pflegeversicherung und sorgen Sie dafür das mindestens ein Elternteil eine entsprechende Absicherung mindestens drei Monate vor Geburt besitzt. Und nehmen Sie bitte nicht den errechneten Geburtstermin, sondern beantragen Sie den entsprechenden Versicherungsschutz sofort. Eine Frühgeburt torpediert sonst die Dreimonatsregel und verhindert den vielleicht dann doppelt wichtigen Versicherungsschutz.

Ist ein Elternteil privat krankenversichert (PKV) so machen sie sich noch einmal Gedanken zu den Auswahlkriterien der privaten Krankenversicherung und überlegen ob die Leistungen, die Selbstbeteiligung und der Versicherungsumfang dementsprechend, was aktuell für Sie wichtig und gewollt ist.

Die letzten Wochen vor der Geburt

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man es kaum erwarten kann das der/die Kleine nun endlich da. Man möchte das Lächeln sehen, es berühren und fühlen und einfach nur eine tolle Zeit zusammen verbringen. Daher bereiten Sie bereits jetzt alles notwendige vor, damit die entsprechende Nachversicherung reibungslos verläuft.

Schon jetzt können die notwendigen Tarife besprochen, nach Meldeformulare oder Anträge ausgefüllt werden und fertig vorbereitet zuhause liegen. Informieren Sie Ihren Berater oder nehmen Sie direkt Kontakt zu mir auf, sobald das Kind auf der Welt ist um alles notwendige zu veranlassen und keine wichtigen Schritte zu vergessen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass das Kind den passenden, notwendigen und vor allem zeitgemäßen Versicherungsschutz bekommt.

Und die Familie aus unserem Beispiel?

Durch die fehlerhafte nicht vollständige Beratung des damaligen Vertreters wurde hier nicht nur die Möglichkeit verspielt dem Kind weitere Leistungen (zum Beispiel gezielte, freie Krankenhauswahl, privatärztliche Behandlung, besondere Leistungen bei Alternativmedizin und vieles mehr) zu sichern, es wurde auch die Bilder zusätzliche Absicherung verschlafen. Dazu gehört neben der Absicherung bei Pflegebedürftigkeit auch zum Beispiel die Option auf eine Nachversicherung in einer Schwere-Krankheiten-Versicherung.

Nochmals und in aller Deutlichkeit. Man kann, muss und soll keineswegs jedes mögliche Lebensrisiko versichern. Aber gerade wenn das Kind krank oder mit Beeinträchtigungen/Behinderungen geboren wird, dann können alle betroffenen Eltern ein Lied davon singen wie schwer ist ohnehin schon ist, auch ohne zusätzlich finanzielle Probleme zu haben. Diese lassen sich auch nicht in jedem Fall mit einer Versicherung lösen, aber Geld zu haben sich mehr oder andere/bessere Behandlungsmethoden zu erkaufen oder sich finanzielle Freiräume für eine optimale Betreuung des Kindes zu sichern, sind zu diesem Zeitpunkt goldwert und sichern im schlimmsten Fall die Zukunft des Kindes.

Und falls Sie diesen Artikel bis hier gelesen haben, aber gar nicht Kunde sondern Berater oder Versicherungsvertreter sind, dann denken Sie bitte bei jedem Gespräch Ihrem Kunden, indem er eine Familienplanung, Schwangerschaft oder dergleichen erwähnt, daran diesen umfassend über seine Möglichkeiten aufzuklären. Die Entscheidung darüber, ob die zukünftigen Eltern bereit und in der Lage sind sich einen solchen umfassenden Versicherungsschutz zu erkaufen, überlassen Sie doch bitte den Eltern selbst und zeigen Ihnen die entsprechenden Möglichkeiten auf. Entscheidet sich der Kunde dagegen, ist auch dieses überhaupt kein Problem, aber informiert werden muss er erst einmal um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.