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25.
September '09

Grundregeln zum Abschluss der richtigen Privaten Krankenversicherung (PKV)


Eines gleich vorweg. Die beste und idealste geeignete PKV werden Sie auch hier nicht finden. Auch wenn Ihnen Zeitschriften, Tests und vermeintliche Berater das tollste aller Produkte verkaufen wollen, das gibt es eben gerade nicht und das ist auch verständlich.

Ich erkläre Ihnen auch gern warum:

Die Private Krankenversicherung (PKV) ist, anders als die gesetzliche Krankenkasse (GKV) fast vollständig frei kombinierbar. Sie können Leistungen auswählen, sich für oder gegen Leistungsbausteine entscheiden und so das für Sie geeignete Produkt finden.

Sie können Heilpraktiker, Zahnersatz und Brillenleistungen ab- oder anwählen, können sich entscheiden ob Sie im Ein- oder Zweibettzimmer liegen wollen und vom Chefarzt behandelt werden möchten. Das alles sind aber keine Kriterien die geeignet sind ein lebenslanges Produkt auszuwählen. Oh, werden Sie jetzt vielleicht denken, danach hat mich mein Berater aber gefragt.

Ich hoffe nicht das es die einzigen Fragen waren, denn dann hatte diese- so hart das klingen mag- keine Ahnung von dem was er erzählt. Wurden auch Fragen nach geplanten Auslandsaufenthalten, gezielter Behandlung(smöglichkeit) im Ausland, Gemischten Anstalten, Arzthonoraren, Transportkosten, Nährmitteln oder Heil- und Hilfsmitteln gestellt? Wenn nicht fragen Sie nach oder wechseln Sie Ihren Berater. Sie kaufen sonst schnell die „Katze im Sack“.

Der entscheidende Nachteil ist dabei aber, dass auch elementare und heute nicht zu übersehende Lücken in dem Versicherungsschutz auftauchen können. Dieses passiert zum einen dadurch, das Ihnen die Kosten in den einzelnen Leistungsbereichen gar nicht bewusst sein können- woher auch. Zum anderen wird die PKV immer als das „wir zahlen alles“ Produkt dargestellt und es gibt nicht wirklich viele Berater die Ihnen sagen was nicht im Versicherungsschutz eingeschlossen ist.

Schlimm ist das aber deshalb, weil Sie damit im schlimmsten Fall in ein finanzielles Loch rutschen und das dann, wenn ein Wechsel nicht mehr möglich ist.

Daher folgende Grundregeln:

– Fragen, Fragen, Fragen… fragen sie alles nach, was Sie nicht verstehen, wo Sie unsicher sind oder was Sie vom Umfang nicht überblicken können

– Bedienen Sie sich umfangreicher Kriterien und wählen Sie sorgfältig aus. (Link Kriterienkatalog und Fragebogen)

– Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Natürlich gibt es Termine und Fristen an die man sich halten muss, auch die GKV ist an bestimmte Kündigungsfristen gebunden wie die Private Krankenversicherung auch- aber eine Entscheidung unter Zeitdruck ist immer nachteilig

– Wenn Sie sich nicht sicher sind ob die Empfehlung richtig ist, fragen Sie einen zweiten Berater

– Achten Sie darauf das der Berater qualifiziert ist und Ihnen anhand der konkreten Bedingungen erklären kann welche Leistungen versichert oder ausgeschlossen sind

– Verlassen Sie sich keinesfalls auf Prospekte, blumige Aussagen oder ähnliches, sondern kämpfen sich durch die Bedingungen (auch wenn es schwer fällt)

Sie werden sehen, wenn Sie diese Ratschläge berücksichtigen und sich ausreichend Zeit nehmen, so wird es zu dem geeigneten Produkt führen und ihnen lebenslang eine für Sie passende Versorgung bescheren. Tun Sie es nicht und entscheiden sich kurzfristig für ein billiges Produkt, so werden Leistungsausschlüsse, Einschränkungen und versteckte Eigenbeteiligungen im „Worst-Case-FalL“ schnell zum finanziellen und im schlimmsten Fall auch gesundheitlichen Desaster.

06.
August '09

Berufsunfähigkeitsversicherung – Kriterien zur Auswahl und die ewige Preisdiskussion


Manchmal glaubt man kaum, was man da liest. Bei der Suche nach einem Urteil zu einer BU Entscheidung wurde bei google folgende Anzeige eingeblendet:

1.Platz Berufsunfähigkeit
Berufsunfähigkeitsversicherung ab 7,92 € mtl. für 500 € BU-Rente !

Aha, das ist also nun der Grund warum ich mich gegen Berufsunfähigkeit versichern sollte- und natürlich sind auch 500 EUR für alle und jeden die optimale Rente. Klickt man nun auf diese Anzeige, so kommt man zu einer Seite, welche mit

Hervorragende Produkte und Gesellschaften aus Testvergleichen

überschrieben ist. Betrieben wird die Seite von einem Versicherungsvermittler (LINK: gesetzliche Definition), ja- keinem Makler. Die Unterschiede hatte ich bereits in mehreren Beiträgen beschrieben und dabei klargestellt, wer auf welcher Seite steht. Wer auf Kundenseite? Wer ist dem Versicherer (mehr) verpflichtet? Beurteilen Sie selbst.
Dazu wird auf der entsprechenden Seite, die ich hier bewusst nicht verlinken werde ausgeführt,

Wichtig für unsere Gesellschafts- und Produktauswahl für Sie sind Testergebnisse und Leistungsvergleiche in der Fachpresse von Unternehmen mit langer Erfahrung am Markt.

Da habe ich wohl was verpasst. Die VersicherungsVermittlungsVerordnung und weiter der Vorgaben des Gesetzgebers im Versicherungsvertragsgesetz schreiben unter anderem vor das der Rat zu einem bestimmten Tarif auf eine hinreichende Auswahl und Analyse zu stützen ist. Dabei ist das Ziel den, für den jeweiligen Interessenten, geeigneten Tarif und Versicherten zu finden.
Wie das eine nun mit dem anderen hier zusammen passen soll ist mir völlig unklar. In einem Telefonat mit einem Kunden heute morgen, machte mich dieser auf ein Zitat aufmerksam, welches hierzu am besten passt. John Ruskin hat bereits vor vielen Jahren geschrieben:

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.“

Aber kommen wir nun zum Thema Berufunfähigkeit zurück. Glauben Sie das ein Test oder eine kurze Übersicht dazu geeignet ist, um sich für die finanzielle Absicherung für den Rest seines Lebens zu informieren und sich daraufhin zu entscheiden? Ich nicht.

Bei der Auswahl der richtigen Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit sind zunächst grundsätzliche Voraussetzungen zu klären. Erst wenn diese besprochen und klar sind, kann man mit den weiteren Kriterien weiter machen. Also klären Sie bitte erst Fragen wie die „Definition des Berufes„, welche Geschehnisse und Ereignisse sind versichert und welche nicht. Wie lange muss BU bestanden haben und wer kann diese feststellen? Geklärt und besprochen- dann gehts weiter mit den „weichen Kriterien“. Dazu kommen dann Fragen zur Verweisung und Umorganisation um sicherzustellen das die Rente auch bei der vorgenannten Erfüllung der grundsätzlichen Voraussetzungen gezahlt wird.

Also: Was ist bei einer Veränderung des Berufes, was passiert beim Ausscheiden aus dem Beruf, in der Elternzeit, bei Arbeitslosigkeit oder aus sonstigen Gründen? Auch geklärt- was nun wenn der Leistungsfall eintritt? Wo und wie kann ich nun noch verwiesen werden? Wird die Berufsunfähigkeit dauerhaft oder nur befristet anerkannt und wann kann der Versicherer neu prüfen und vor allem welche Kriterien gelten dann, die gleichen wie bei der Erstprüfung?

Wenn Sie dann noch über Einschränkungen des Versicherungsschutzes hinsichtlich Geltungsbereich, Ausschlüssen bei Straftaten, Vergehen oder Unfällen im Strassenverkehr gesprochen haben und sich auch über die Dauer des Schutzes, die Rentenhöhe und die Anpassungsmöglichkeiten während der Laufzeit Gedanken gemacht haben- dann sind Sie auf dem richtigen Weg.

Glauben Sie ernsthaft das dieses im Rahmen einer kurzen Beratung und aufgrund von Testergebnissen aus der „Fachpresse“ geht?

Weitere Infos zur Berufsunfähigkeit und eine Grundlage für die Beratung finden Sie auch in meinem Kriterienfragebogen zur Berufsunfähigkeit. Nehmen Sie diesen zu Ihrer Beratung mit und besprechen Sie alle Punkte mit Ihrem Berater.

08.
August '08

Kriterienfragebogen jetzt auch für die Berufsunfähigkeitsabsicherung


Liebe Leser,

hier finden Sie die Pressemitteilung von heute.

Nachdem bereits im Bereich der Privaten Krankenversicherung ein umfangreicher Kriterienfragebogen existiert, welcher Interessenten wie auch bereits Versicherten die Auswahl oder Überprüfung Ihres Vertrages ermöglicht, folgt nun ein weiterer Schritt. Auch im Bereich der so wichtigen Absicherung gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit ist die Suche meist mühevoll und nicht gerade spannend für den Laien.

Das hat auch die S.H.C. GmbH erkannt und liefert nun auch für diese Auswahl einen entsprechenden Kriterienfragebogen.

Dabei werden wichtige Punkte wie die Verweisbarkeit, die Frage nach Arztanordnungsklauseln, Laufzeiten und Berufswechseln und Vieles mehr in einer übersichtlichen pdf Datei dargestellt.

Bei der Auswahl eines lebenslangen Produktes ist Sorgfalt und Fleiß erforderlich.

Um bei dieser so wichtigen Auswahl nichts zu vergessen bietet die S.H.C. GmbH mit Ihrem Spezialisten Sven Hennig nun einen individuellen Fragebogen an.

Mit dem sofort online ausfüllbaren Fragebogen kann jeder für sich die Bedürfnisse festlegen und diese zu seinem Berater mitnehmen.

Den kostenfreien Fragebogen finden Sie per Direktlink unter www.online-pkv.de/files/formular_bu_kriterienfragebogen.pdf oder weitere Erläuterungen unter www.online-pkv.de/119-0-Auswahlkriterien-BU.html