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02.
April '15

Hallesche Krankenversicherung mit Verbesserungen und Optimierungen


Die Hallesche Krankenversicherung, einer der ältesten privaten Krankenversicherer, optimiert ihre Annahmepolitik und einige Modalitäten in der Privaten Krankenversicherung (PKV). Welche das genau sind und was diese für die Kunden bedeuten, das lesen Sie hier.

1. Kinder nun auch allein versicherbar 

Die alleinige Versicherung von Kindern und Neugeborenen ist nicht unbedingt die beliebteste Kundengruppe der Versicherer. Allein durch Impfungen und U-Untersuchungen werden die Prämien in den ersten Jahren oftmals aufgefressen. Daher versicherten und versichern viele Gesellschaften Kinder nur unter bestimmten Umständen, meist wenn ein Elternteil dort versichert ist. Hierbei geht es nicht um die so genannte Neugeborenennachversicherung (–> Was ist das?), sondern um die Versicherung mit einem Antrag und entsprechenden Gesundheitsfragen. Kleine Kinder werden hier oft zudem nur unter Vorlage der U Untersuchungsberichte versichert.

Die Hallesche Krankenversicherung versichert ab sofort (technisch erst ab 20.4. dokumentierbar) auch Kinder allein, also ohne das Vorhandensein einer PKV oder sonstigen Absicherung für die Eltern. Welche Gesellschaften das noch tun, das lesen Sie gern in meiner aktualisierten Übersicht nach.

Kinder-allein-ausschnitt2. Krankentagegeld ohne Gesundheitsprüfung nachversicherbar- besonders wichtig auch für Beamte

Das Krankentagegeld (–> Was ist das?) gehört zu einem der elementaren Bausteine der Privaten Krankenversicherung. Hiermit schützen Sie sich gegen die finanziellen Folgen der Krankheit. Sind nun jedoch Berufsgruppen versichert, welche derzeit keinen Bedarf haben (Schüler, Studenten), so kann dieses zum großen Problem werden. Entsteht nämlich später der Wunsch nach einer Absicherung gegen Krankentagegeld, so konnte diese bisher nur mit einer neuen Gesundheitsprüfung nachversichert werden. Wer nach seinem Studium einen Job bekam und in der PKV bleiben wollte, der musste ggf. aufgrund von Vorerkrankungen mit (hohen) Zuschlägen rechnen, oder zwangsweise zurück in die GKV, denn nur hier war eine solche Absicherung möglich.

Ab sofort ist eine Nachversicherung eines Krankentagegeldes ohne Gesundheitsprüfung bis zum Alter 35 möglich und sichert so die so wichtige Absicherung bei Krankheit. Ist in der Krankenvollversicherung ein Risikozuschlag vereinbart, gilt der Risikograd auch in der Tagegeldabsicherung. Auch wenn (bisher ohne KT) vollversicherte Kunden in die GKV zurück müssen (zum Beispiel bei Ende des Studiums), dann Versicherungspflicht eintritt, gilt bei „zurückwechseln“ in die PKV diese Möglichkeit der Nachversicherung.

Besonders wichtig ist dieses auch für Beamte. Diese benötigen während der Zeit als Beamte kein Krankentagegeld, da die Bezüge auch dann weitergezahlt werden. Wer nun aber als Beamter zum Beispiel in die freie Wirtschaft zurück wechseln möchte und ein entsprechenden Job-Angebot annehmen, der musste früher auf das KT verzichten oder teils hohe Zuschläge in Kauf nehmen. Damit ist nun Schluss. Die Hallesche Krankenversicherung gestattet den Beamten ohne Altersbegrenzung die Nachversicherung eines Krankengeldes in der PKV, sobald der Vertrag von Beihilfe auf Normaltarife umgestellt wird.

3. Kunden in Ausbildungstarifen mit Nachversicherung der Wahlleistungen stationär und mit mit JOKERflex kombinierbar

Wer bisher in den Ausbildungstarifen versichert war, hat sich aufgrund der finanziellen Belastung oft für Tarife mit Regelleistungen entschieden. Auf die Mitversicherung von Wahlleistungen wie Ein- oder Zweibettzimmer und der privatärztlichen (Chef-)Behandlung wurde verzichtet. Nach der Ausbildung und mit mehr Einkommen möchten viele Kunden diese jedoch haben- bisher nur mit Gesundheitsprüfung und dem Risiko von Zuschlägen oder Ablehnung. Ab sofort ist die Nachversicherung der Wahlleistungen stationär für Kunden in Ausbildungstarifen möglich mit einer Risikoprüfung möglich. Zum Ausbildungsbeginn kann diese Mehrleistung aber auch ohne Prüfung mitversichert werden, wenn zu dem Vertrag die Option JOKERflex versichert wurde, welche nun auch mit Ausbildungstarifen kombinierbar ist. Wie die genau funktioniert und was der Tarif bedeutet gibst –> hier nachzulesen.

4. Änderungen bei Eintritt der Versicherungspflicht 

Wer kurzzeitig arbeitslos wird oder in einer neuen Tätigkeit unter der Grenze verdient um in der PKV bleiben zu können, der kann seine PKV zum Eintritt der Versicherungspflicht kündigen. Das ist bei allen Unternehmen so und eine gesetzliche Garantie. Doch die Hallesche erweitert die Möglichkeiten der Umstellung oder des Erhaltes des höhenwertigen, privaten Schutzes bei Einritt der Versicherungspflicht in der GKV.

a) Eine Zusatzversicherung kann ohne Risikoprüfung fortgesetzt werden, sofern zur Vollversicherung keine Leistungserhöhung erfolgt.
b) Teile der Alterungsrückstellung aus der Vollversicherung werden in der Zusatzversicherung sofort beitragsmindernd angerechnet, sofern gleiche Leistungsbereiche weiter versichert werden (z.B. Zahn, Wahlleistungen).
c) Bislang mussten die Kunden die Fortführung einer Zusatzversicherung gemeinsam mit der Kündigung erklären. Nun haben sie bis 3 Monate nach Eintritt der Versicherungspflicht Zeit, sich für eine Zusatzversicherung zu entscheiden und von diesen Vorteilen zu profitieren.

5. Änderung bei GmbH Geschäftsführern und dem Krankengeld

Diese, letzte Änderung, betrifft einen kleinen Teil der Versicherten, ist aber für diese elementar. Die Rückversicherung der GmbH für das Krankengeld eines GmbH Geschäftsführers im Tarif KTAR wurde auf bis zu 500EUR/Tag erhöht. So lassen sich auch für GmbH’s und deren leitende GF die Ausgaben im Krankheitsfall rückversichern und die Kosten begrenzen.

Die Änderungen im Punkt 4, bei Eintritt der Versicherungspflicht sind ab sofort bereits gültig und werden schon angewendet. Alle anderen Änderungen sind ab dem 20. April 2015 technisch abzuwickeln und werden dann policiert.

Bei den Änderungen, insbesondere der Nachversicherung des KT ohne Gesundheitsprüfung (Nr. 2), aber auch den anderen Punkten sind es noch keine rechtsverbindlichen Versicherungsbedingungen. Für eine Verbindlichkeit und Einklagbarkeit bedarf es daher einer rechtsverbindlichen Erklärung oder Erwähnung in der Police.

28.
Juni '11

Hallesche mit Verbesserungen der Optionstarife OK und Joker


Bereits in der Vergangenheit hatte ich zum Thema Optionen und Erweiterungsmöglichkeiten geblogt. Wozu genau eine solche Option nötig ist, können Sie gern in meinem Beitrag „Optionstarife, Anwartschaften und wie man sich sonst die Möglichkeit der PKV sichern kann“ nachlesen.

Leider enden solche Optionstarife nach bestimmten Kriterien oder zu vorher festgelegten Terminen automatisch. Bei der Halleschen im Tarif Joker greifen folgende Beendigungsgründe:

B) Ende des Optionstarifs

Die Versicherung nach dem Optionstarif endet

1. mit dem Ende der Versicherungspflicht in der GKV oder des Anspruchs auf Familienversicherung

und/oder nach Ablauf einer evtl. Bindefrist (z.B. durch einen GKV-Wahltarif).

2. mit dem Ablauf des Monats, in dem das 49. Lebensjahr vollendet wird.

3. mit dem Ablauf des Monats, in dem die für diese Versicherung vorgesehene Höchstvertragsdauer von 10Jahren erreicht ist.

Im Tarif OK, welcher eine Zusatzversicherung mit Optionsrecht darstellt, sind die Beendigungsgründe ähnlich und wie folgt definiert:

C) Ende des Optionstarifs

Die Versicherung nach dem Optionstarif endet

1. mit dem Ende der Versicherungspflicht in der GKV oder des Anspruchs auf Familienversicherung und/oder nach Ablauf einer evtl. Bindefrist (z.B. durch einen GKV-Wahltarif). 2. mit dem Ablauf des Monats, in dem das 45. Lebensjahr vollendet wird.

3. mit dem Ablauf des Monats, in dem die für diese Versicherung vorgesehene Höchstvertragsdauer von 15 Jahren erreicht ist.

Bisher waren die Tarife vorwiegend für Personen interessant, welche bereits heute wussten, irgendwann in die Private Krankenversicherung (PKV) zu können. Daher enthielten diese ein Optionsrecht in die geöffneten Tarife der Halleschen Krankenversicherung, im Segment der Vollversicherungen.

Doch ist und war es durchaus möglich, dass der Kunde sein Vorhaben ändert und aus welchem Grund auch immer in der Gesetzlichen Krankenkasse bleiben will oder muss. Bisher endete die Option nach der vereinbarten Höchstversicherungsdauer. Nun hat die Hallesche Ihre Bedingungen verbessert.

In der neuen Fassung der Versicherungsbedingungen Teil III für den Tarif OK und auch dem Teil III für den Tarif Joker, hat eine neue Regelung Einzug gehalten. Es ist ab sofort auch der Wechsel in Zusatzversicherungen möglich. Dazu heißt es im Tarif Joker:

2. Das Optionsrecht auf die Zusatzversicherung umfasst folgenden Versicherungsschutz:

* ambulante Heilbehandlung.

* stationäre Heilbehandlung (Wahlleistungen)

* Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie. (…)

* Krankentagegeld ab dem 43. Tag einer Arbeitsunfähigkeit bis zur Höhe des auf den Kalendertag umgerechneten und entfallenden Nettoeinkommens, inklusive GKV-Krankengeld max. 130% des GKV-Höchstkrankengeldes zum Zeitpunkt der Umstellung.

* Pflegetagegeld in Höhe von max. 50 €/Tag.

Bei einer Umstellung in die Vollkostenversicherung ist neben dem Abschluss der eigentlichen Krankenversicherung auch ein Pflegetagegeld bis maximal 50 EUR versicherbar. Was aber viel wichtiger ist, der Versicherer bietet auch den Abschluss eines Krankentagegeldes an.

Krankentagegeld für Selbstständige ab dem 22. Tag einer Arbeitsunfähigkeit bis zur Höhe des auf den Kalendertag umgerechneten und entfallenden Nettoeinkommens, max. in Höhe des GKV-Höchstkrankengeldes zum Zeitpunkt der Umstellung;

für Arbeitnehmer ab dem 43. Tag einer Arbeitsunfähigkeit bis zur Höhe des auf den Kalendertag umgerechneten und entfallenden Nettoeinkommens, max. 130% des GKV-Höchstkrankengeldes zum Zeitpunkt der Umstellung.

Diese Möglichkeiten stellen eine deutliche Verbesserung dar und bieten dem Kunden, welcher vielleicht heute noch gar nicht absehen kann, wie seine private und berufliche Zukunft aussieht umfangreiche Möglichkeiten.

Diese können heute bereits „gesichert“ werden und gelten für die kommenden 10 (Joker) oder gar 15 Jahre (OK) und sind auf das Alter 49 oder 45 begrenzt.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in folgenden Beiträgen:

Option für die Übergangszeit im Basistarif

Krankentagegeld für Selbstständige in der GKV III

Optionstarife, Anwartschaften und wie man sich sonst die Möglichkeit der PKV sichern kann

Option auf Zusatz- oder Vollkostenversicherung – Teil II

24.
August '09

Option auf Zusatz- oder Vollkostenversicherung – Teil II


Guten Tag,

hier hatte ich bereits über den Tarif JOKER flex der Halleschen Krankenversicherung geschrieben, mit dem war zusammen mit dem Abschluss einer Vollkostenversicherung auch eine Option zur späteren Verbesserung des Versicherungsschutzes möglich.

Nun hat die Hallesche den Schutz erweitert. Lesen Sie selbst:

Für Studenten und Auszubildende bietet der Tarif JOKER ab sofort zusätzlich die Möglichkeit, nach Ende des Studiums oder der Ausbildung eine Zusatzversicherung bei der HALLESCHE ohne erneute Gesundheitsprüfung abzuschließen. Ein optimaler Zeitpunkt, da in der Regel dann auch die finanzielle Möglichkeit für eine Zusatzversicherung gegeben ist.

Für nur 5,- € im Monat hat Ihr Kunde nach dem Ende des Studiums oder der Ausbildung die Wahl

– eine Zusatzversicherung der HALLESCHE zu ergänzen (die Option zum späteren Wechsel in die Vollversicherung bleibt erhalten) oder
– in Tarif OK umzustellen. Auch bei dieser Umstellung können weitere Zusatzversicherungen ergänzt werden.
Künftig können Sie Tarif JOKER auch solo abschließen, ohne Kombination mit einem anderen Zusatzversicherungstarif der HALLESCHE.

Bei dem angesprochenen Tarif OK handelt es sich um eine stationäre Zusatzversicherung mit der Option auf Vollkostenschutz zu definierten Terminen. (stationär: Zweibettzimmer und Privatarztversorgung)

Auch bei anderen Gesellschaften gibt es entsprechende Optionen. Daher ist dieses keine Tarifempfehlung, diese kann nur nach Analyse per persönlichen Situation gegeben werden.

AKTUALISIERT:

Hallesche mit Verbesserungen der Optionstarife OK und Joker

02.
März '09

Option für die Übergangszeit im Basistarif


Wie bereits in verschiedenen Beiträgen berichtet, ist ein Wechsel für bisher privat krankenversicherte Kunden nur mit einem Umweg über den Basistarif möglich.

Somit besteht das Risiko für den privat versicherten Kunden darin, nach den 18 Monaten im Basistarif nicht mehr in einen verbesserten Versicherungsschutz wechseln zu können. Die Gefahr besteht somit darin, dass der Gesundheitszustand sich bis zum Ablauf der 18 Monate Pflichtversicherungszeit im Basitarif verschlechtert und ein geplanter Versicherungsschutz nicht mehr erreicht werden kann.

Die Hallesche Krankenversicherung hat nun ein Produkt mit dem Namen Joker auf den Markt gebracht. Ähnlich wie bereits weitere Versicherer zuvor ist es nun möglich diese Option nach 18 Monaten (oder alternativ nach 3 und 5 Jahren) zu nutzen um seinen Versicherungsschutz zu verbessern oder aus dem Basistarif in den Vollkostenschutz zu wechseln.

Somit haben auch privat Versicherte, welche Ihre Altersrückstellungen nicht verlieren möchten, die Möglichkeit einen planbaren und überschaubaren Versicherungsschutz zu erhalten.

Aus der Produktbeschreibung:

JOKERflex kann für nur 3,50 €/Monat zu jedem Vollversicherungstarif (auch dem Basistarif) der HALLESCHE abgeschlossen werden. Mit JOKERflex sichern Sie Ihren Kunden jetzt die Entscheidungsfreiheit, nach 3 oder 5 Jahren in einen anderen Tarif zu wechseln – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Der Wechsel kann in alle verkaufsoffenen Vollversicherungstarife erfolgen, sofern Versicherungsfähigkeit besteht.

Die Sonderbedingungen können Sie hier als pdf herunter laden.