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24.
April '13

Bundesärztekammer mit eigenem Entwurf für eine Gesundheitsreform


Die Bundestagswahl rückt näher, die Parteien positionieren sich so langsam auch in Richtung Gesundheitspolitik weiter, auch wenn niemand so richtig mit der Sprache raus rücken möchte. Doch noch ein anderer kommt mit einer „Idee“ wie die zukünftige Gesundheitspolitik aussehen soll. Auch wenn es kein direktes Thema für einen Versicherungsmakler ist, so wurde ich in den letzten Tagen oft gefragt, was genau „die“ denn eigentlich wollen. Nachdem mir der Entwurf nun vorliegt, hier einige Eckpunkte aus dem Papier der Bundesärztekammer. Quelle: Bundesärztekammer, „Anforderungen zur Weiterentwicklung des dualen Krankenversicherungssystems in Deutschland“, April 2013

1.) Einführung eines „Gesundheitsbeitrages“ und damit eine Finanzautonomie der gesetzlichen Krankenkassen

Aus dem derzeitigen Versichertenanteil soll sich ein fester, einkommensabhängiger Gesundheitsbeitrag entwickeln. Dieser soll nach derzeitigen Berechnungen lt. der BÄK bei monatlich 135- 170 EUR liegen. Der Arbeitgeberanteil soll aber weiter einkommensabhängig geregelt werden und bei den derzeitigen 7,3% bis zur heutigen Beitragsbemessungsgrenze bleiben.

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Damit einkommenschwache Versicherte nicht übermäßig belastet werden, schlägt die BÄK eine Belastungsgrenze von 9% des „gesamten Haushaltseinkommens“ vor. Der Ausgleich soll durch allgemeine Steuern über den Gesundheitsfond erfolgen. Auch wenn der Beitrag unabhängig von Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen erhoben wird, sollen die Kassen diesen in unterschiedlicher Höhe erheben dürfen, wobei er immer für alle Versicherten einer Kasse gleich ist.

2.) Änderungen bei der derzeitigen Familienversicherung nach §10 SGB V

Der Entwurf sieht weiter eine Neuregelung der Familienversicherung vor. Dabei sollen die Ausgaben der Kinder bis zur GKV Altersgrenze beitragsfrei mitversichert werden und ebenfalls über den Gesundheitsfond gedeckt werden. Erwerbstätige Erwachsene die die Kriterien nicht erfüllen, werden jedoch beitragspflichtig. (mehr …)

15.
Januar '09

Nicht krankenversichert? Jetzt aber schnell… Was Sie jetzt tun sollten!


Guten Abend liebe Leser,

die Gesundheitsreform hat mit weiteren Schritten am 01. 01. 2009 begonnen und es kam auch zu diesem Termin zu einigen gravierenden Änderungen.

Wie bereits berichtet fanden mehrere Änderungen statt, eine jedoch bleibt weitestgehend unberücksichtigt.

Auch für Privatversicherte oder solche die dem System PKV zuzuordnen sind (Selbstständige zum Beispiel) besteht ab Januar eine Versicherungspflicht für die Gesundheitsvorsorge. Somit sollten sich alle die es noch nicht getan haben, dringend mit dem Thema Krankenversicherung beschäftigen.

Denn tun Sie dieses nicht, so werden zum Teil drastische Strafen fähig und kann sich auf mehrere Tausend Euro summieren. Generell beträgt der Zuschlag für die ersten 6 Monate der Nichtversicherung in 2009 einen Monatsbeitrag pro nicht versichertem Monat. Erst danach wird es „günstiger“, es werden dann ein Sechstel des Beitrages als monatlicher Zuschlag fällig.

Für Personen die sich eine Krankenversicherung nicht leisten können und bei denen Hilfebedürftigkeit vorliegt, kann ein Zuschlag vom Staat beantragt werden.

Bitte beachten Sie auch das der Krankenversicherungsschutz keine höhere Selbstbeteiligung als 5.000 EUR enthalten darf.

Sollten Sie also noch nicht krankenversichert sein und der PKV zuzuordnen, so lassen Sie sich schnellstmöglich beraten und kümmern sich um eine entsprechende Absicherung.

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