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11.
Februar '14

Ist die private Krankenversicherung (PKV) beitragsfrei während der Elternzeit?


Gerade jüngere Versicherte beschäftigt diese Frage bei der Auswahl des richtigen Tarifes in der privaten Krankenversicherung regelmäßig. Es geht um die Frage wer die Beiträge während der Elternzeit übernimmt, damals das Einkommen entweder sehr gering oder nicht vorhanden ist. Für Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung ist die Elternzeit eine beitragsfreie Zeit in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV), was oftmals nicht beachtet wird ist jedoch der Fakt, dass dieses nicht für freiwillig versicherte Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung gilt.

Die unterschiedlichen Arten der Beitragsberechnung und die Höhe des jeweiligen Beitrages habe ich in meinem Beitrag „Elternzeit und die (nicht immer) beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse“ bereits ausführlich beschrieben, und dort auch ein Berechnungsschema zur Verfügung gestellt.

Welche Beiträge sind in der privaten Krankenversicherung während der Elternzeit zu zahlen?

Generell gilt, dass die Beiträge in der privaten Krankenversicherung auch dann weiterzuzahlen sind, wenn der/die Versicherte sich in Elternzeit befindet. Die Beiträge der privaten Krankenversicherung sind abhängig vom Alter, dem Gesundheitszustand bei Eintritt, dem gewählten Tarifumfang aber nicht von dem erzielten Einkommen oder dem Status des Versicherten. Daher findet eine Reduzierung des Beitrages zunächst einmal nicht statt.

Es gibt aber durchaus Gesellschaften, welche in ihren Tarifen besondere Regelungen haben, und den Tarif für eine begrenzte Zeit und/oder einen bestimmten Anteil beitragsfrei stellen. In diesem betrachten wir nur die Tarife der neuen Tarifgeneration Unisex, also Tarife welche nach 2012 geschlossen oder umgestellt wurden. In den alten Tarifen gab es auch schon solche Regelungen, diese habe ich in meinem Blogbeitrag „Beitragsfrei während der Elternzeit“ bereits beschrieben.

Da es sich um eine sehr überschaubare Anzahl von Versicherungstarifen handelt, habe ich mich entschlossen hier all die Tarife zu nennen, welche eine entsprechende Regelung in den Bedingungen haben. Daher finden Sie immer den Namen der Gesellschaft und des Tarifes und die Auszüge aus den jeweiligen Bedingungen.

AXA, Tarif: Vital-U

(6) Beitragsfreiheit während des Bezuges von Elterngeld

Während der ersten 6 Monate des Bezuges von Elterngeld besteht beitragsfreier Versicherungsschutz. Die Beitragsfreiheit gilt nur für die versicherte Person, die Elterngeld bezieht und nur, wenn für die Person keine besonderen Bedingungen für Personen in Berufsausbildung bestehen. Der Bezug von Elterngeld ist innerhalb von 3 Monaten nach Bezugsbeginn nachzuweisen. Die Beitragsfreiheit ist ausgeschlossen, wenn bei Beantragung des Tarifes Vital die Schwangerschaft nachweislich bereits festgestellt wurde oder die Entbindung bereits stattgefunden hat.

+ Beitragsfreiheit besteht hier also nur für den Tarif Bestandteil des Tarifes vital, nicht jedoch für Bausteine wie die Pflegeversicherung, den gesetzlichen Zuschlag oder das Krankengeld. Ebenfalls ist es auf einen Zeitraum von sechs Monaten beschränkt.

Barmenia, Tarifserie einsA (expert, prima, primex etc)

Bezieht die versicherte Person Elterngeld im Sinne des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG), besteht beitragsfreier Versicherungsschutz für den Tarif Barmenia einsA expert+ (Anm. oder andere aus der einsA Serie) für die Dauer des Bezugs von Elterngeld, wobei die Beitragsfreiheit insgesamt auf einen Zeitraum von maximal sechs Monaten begrenzt ist.

Der Anspruch auf beitragsfreien Versicherungsschutz besteht dann, wenn zum Zeitpunkt des erstmaligen Bezugs von Elterngeld die versicherte Person unmittelbar zuvor mindestens acht Monate im Tarif Barmenia einsA expert+ (Anm. oder andere aus der einsA Serie) versichert ist und eine Kopie des Elterngeldbescheids vorgelegt wird. Die Beitragsbefreiung gilt für den Beitrag des Tarifs Barmenia einsA expert+ einschließlich des ggf. zu zahlenden Risikozuschlags.

+++ Beitragsfreiheit besteht hier also auch für sechs Monate, wie bei dem Tarif der AXA zuvor. Jedoch ist hier eine weitere Voraussetzung zu erfüllen, die Vorversicherungszeit von acht Monaten. Sinngemäß war diese auch bei der AXA zu erfüllen, da wurde aber auf die bestehende Schwangerschaft abgestellt. Zusätzlich zum Beitrag für den eigentlichen Tarifbaustein einsA besteht die Befreiung auch für einen eventuell zu zahlenden Risikozuschlag.

INTER QualiMed Tarife (Finanznews 3-2012, zur Tarifeinführung INTER QualiMed)

Bezieht die versicherte Person Elterngeld im Sinne des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG), besteht Anspruch auf die Zahlung einer Leistung in Höhe von einem Monatsbeitrag für jeden Monat, für den Elterngeld bezogen wurde, maximal für sechs Monate. Monate, in denen der versicherten Person anzurechnende Leistungen (z.B. Mutterschaftsgeld) zustehen, gelten als Monate, für die die berechtigte Person Elterngeld bezieht.

Bemessungsgrundlage ist der Beitrag für die versicherte Person einschließlich des zu entrichtenden gesetzlichen Zuschlags nach § 12 Abs. 4a VAG und des ggf. zu zahlenden Risikozuschlags zum Zeitpunkt der Beantragung dieser Leistung.

Anspruchsvoraussetzungen sind:

– Der Elterngeldbescheid wird der INTER vorgelegt.

– Der Elterngeldbezug ist beendet. Bei einem ununterbrochenen Elterngeldbezug von länger als sechs Monaten besteht Anspruch auf diese Leistung nach Ablauf von sechs Monaten des Elterngeldbezugs.

Die versicherte Person ist zum Zeitpunkt der Beantragung der Leistung seit mindestens 12 Monaten im Tarif INTER QualiMed versichert.

– Für den Vertrag bestand seit Beginn der Elternzeit bis zur Beantragung der Leistung kein Zahlungsverzug.

– Der Anspruch muss spätestens zwei Monate nach Ende des Bezugs von Elterngeld, bei einem ununterbrochenen Elterngeldbezug von länger als sechs Monaten, spätestens zwei Monate nach Ablauf der ersten sechs Monate des Elterngeldbezugs, geltend gemacht werden. Diese Leistung fällt nicht unter die Selbstbeteiligung (siehe Nr. 2).

+++ Bei der Inter Krankenversicherung gelten somit auch die sechs Monate als maximaler Zeitraum. Zusätzlich zum Tarifbeitrag wird aber hier auch der Beitrag für den gesetzlichen Zuschlag und den Risikozuschlag übernommen. Zu beachten sind (mehr …)

10.
Februar '14

Elternzeit und die (nicht immer) beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse


Immer wieder folgt in der Beratung zur privaten Krankenversicherung (PKV) oder leider auch erst dann wenn die Kunden schon ihren Tarif ausgewählt haben die Frage, ob die private Krankenversicherung während der Elternzeit oder des Bezuges von Elterngeld beitragsfrei ist. Um diese Frage zu beantworten schauen wir uns einmal die einzelnen Tarife und die dort enthaltenen Regelungen genauer an (Beitrag erscheint hierzu in den nächsten Tagen). Doch hier zunächst ein Blick in das System der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) und hier in die einschlägigen Regelungen des Sozialgesetzbuches V.

Ist die gesetzliche Krankenkasse beitragsfrei während der Elternzeit?

Hier muss zunächst einmal unterschieden werden, ob sie vorher pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenkasse waren oder als freiwilliges Mitglied dort versichert. Freiwilliges Mitglied sind Sie immer dann wenn Sie ein Einkommen haben welches die aktuelle Jahresarbeitentgeltgrenze überschreitet. Wer vor Beginn der Elternzeit also ein Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkasse war, nur der bleibt auch während der Elternzeit beitragsfrei dort versichert.

Wer hingegen ein freiwilliges Mitglied dort war, für den gilt diese Beitragsbefreiung nicht automatisch. Hier muss weiterhin geprüft werden welche Absicherung für einen eventuellen Ehepartner besteht. Ein freiwilliges Mitglied kann nur dann eine beitragsfreie Mitgliedschaft bekommen, wenn es verheiratet ist und der Ehepartner ebenfalls in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist. Voraussetzung ist hier das ein Anspruch auf Familienversicherung bestünde, die ja zu dem Zeitpunkt ebenfalls beitragsfrei wäre.

Ist der Ehegatte zu dem Zeitpunkt jedoch privat versichert, so sind die Regelungen etwas komplizierter. Zunächst einmal wird das Einkommen des Elternteils, welcher in Elternzeit ist, addiert mit dem Einkommen des privat versicherten Partners. Dieses wird jedoch um einen Abzugsbetrag vermindert. Dieser beträgt für familienversicherte Kinder 553 € und für Kinder die (auch theoretisch) nicht in die Familienversicherung können 921,67 €. Der nun ermittelte Betrag stellt das so genannte Familieneinkommen dar und wird nun halbiert. Somit beträgt diese in 2014 maximal 2.025 € pro Monat.

Auf diesen Betrag wird dann der Beitrag in der gesetzlichen Krankenkasse berechnet. Dabei fallen für die Krankenversicherung 14,9 % an, denn hier besteht kein Anspruch auf Krankengeld. Zusätzlich werden 2,05 % für die gesetzliche Pflegeversicherung fällig, da Kinder vorhanden sind entfällt der Aufschlag für Kinderlose.  Um das ganze etwas verständlicher zu machen hier ein Beispiel:

Bevor das Kind geboren wurde waren Vater und Mutter (verheiratet) und beide berufstätig. Beide hatten ein Einkommen über der JAEG und waren freiwillig versichert. Das Einkommen des Mannes beträgt weiterhin 4.500 € brutto pro Monat und er ist auch weiterhin privat krankenversichert. Die Mutter entscheidet sich für eine Elternzeit und hier stellt sich nun die Frage welche Beiträge anfallen. Während der Elternzeit erzielt sie kein Einkommen.

Einkommen des Versicherten in Elternzeit (hier der Mutter): 0.– Euro

Einkommen des anderen Elternteils (weiterhin berufstätig und privat versichert): 4.500 €

Das gesamte Familieneinkommen berechnet sich also mit 0 EUR + 4.500 EUR – 921,67 EUR (Abzugsbetrag für ein Kind ohne Anspruch auf Familienvers.) und beträgt damit 3.578,33 €. Dieser Betrag muss durch zwei geteilt werden und beträgt dann 1.789,17 €. Der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt also:

1.789,17 € * (14,9% KV+ 2,05% Pflege) =  303,26 EUR

Der maximal Betrag der für den Elternteil anfallen kann der in Elternzeit geht beträgt 343,24 €. Wer hingegen nicht verheiratet ist, für den ist das eigene Einkommen während der Elternzeit maßgebend. Anders als ein Pflichtversicherte, welcher beitragsfrei versichert ist, muss jemand der vorher freiwillig versichert war auch während der Elternzeit Beiträge zahlen. Hat der Versicherte jedoch kein eigenes Einkommen, so wird hier ein Mindestbemessungseinkommen zugrundegelegt. Um Ihnen die Berechnung etwas einfacher zu machen, habe ich Ihnen folgendes Schaubild erstellt.

Beiträge in der GKV während Elternzeit

Zusammenfassend kann man daher sagen, dass nur derjenige während der Elternzeit beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV bleiben kann, der vorher ein Pflichtmitglied war. Wer früher über der Versicherungspflichtgrenze verdient hat, der muss auch weiterhin während der Elternzeit Beiträge zahlen.

Das Argument „Ich bleibe in der gesetzlichen Krankenkasse weil ich dort auch während der Elternzeit beitragsfrei versichert bin“ trifft somit auf freiwillig Versicherte Mitglieder nicht zu. Dennoch ist dieses natürlich nur eines von sehr vielen Auswahlkriterien und keineswegs ausschlaggebend bei der Frage, ob eine private Krankenversicherung Sinn macht oder nicht.

 

12.
März '09

Beitragsfreiheit der PKV bei Elterngeld


UPDATE: Neue Regelungen in den Unisex Traifen der neuen Welt

Ist die private Krankenversicherung (PKV) beitragsfrei während der Elternzeit?

Immer wieder stellt sich, nicht nur bei Müttern, die Frage was mit der Privaten Krankenversicherung in der Elternzeit passiert. Generell gilt hier, dass der Vertrag mit dem Privaten Krankenversicherer während der Elternzeit oder dem Bezug von Elterngeld (früher Erziehungsgeld) uneingeschränkt weiter besteht und somit auch weiter zu bezahlen ist.

Dabei ist zu beachten, dass der Arbeitgeber während dieser Zeit keinen Zuschuss zur Privaten Krankenversicherung zahlt, denn ein Einkommen wird in diesem Zeitraum nicht erzielt, das Arbeitsverhältnis ist unterbrochen.

Dennoch gibt es einige Versicherer die das anders geregelt haben, zumindest in einigen Ihrer Tarife. Hier werden Regelungen getroffen, welche eine (teilweise) Beitragsfreiheit der entsprechenden Tarife regelt. In der folgenden, beispielhaften Übersicht möchte ich Ihnen einige Möglichkeiten aufzeigen:

Hanse Merkur: (durch den Zusatztarif VKE, welcher zu den ProFit und KV Tarifen abgeschlossen werden kann)

Die Aussage in den Tarifbedingungen des Tarifes lautet hier wie folgt:

5. Beitragsfreiheit bei Bezug von Elterngeld

Für die Dauer des Bezuges von Elterngeld i. S. d. Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes besteht nach Entbindungen ein Anspruch
auf Beitragsfreiheit von maximal zwölf Monaten, sofern das zu versteuernde Familien-Bruttoeinkommen im Jahr vor der Geburt für Ehegatten,
die nicht dauernd getrennt leben, für Lebenspartner oder in eheähnlicher Gemeinschaft lebende Eltern 40.000 EUR, für andere
Personen 30.000 EUR pro Jahr nicht übersteigt. Diese Leistung wird nur für Entbindungen gewährt, die frühestens acht Monate nach
Versicherungsbeginn eingetreten sind. Das Vorliegen der Voraussetzungen ist dem Versicherer auf Verlangen nachzuweisen.

Wir sprechen hier somit nicht von dem Bruttoeinkommen, sondern auch von weiteren Einkünften, welche die Eheleute haben können. Allein durch einen gut verdienenden Partner kann der Anspruch auf Beitragsfreiheit bereits verwirkt werden.

AXA: (in den Tarifen Vital)

Auch hier gibt es eine entsprechende Bedingungsaussage:

Während der ersten 6 Monate während des Bezuges von Elterngeld besteht beitragsfreier Versicherungsschutz. Die Beitragsfreiheit gilt nur für die versicherte Person, die Elterngeld bezieht. Der Bezug von Elterngeld ist innerhalb von 3 Monaten nach Bezugsbeginn nachzuweisen.
Die Beitragsfreiheit ist ausgeschlossen, wenn bei Beantragung des Tarifes Vital die Schwangerschaft nachweislich bereits festgestellt wurde oder die Entbindung bereits stattgefunden hat.

Auch hier finden wir eine zeitliche Begrenzung auf die ersten Monate, aber keine Einkommensbeschränkung.

Universa: (Tarife VF und Intro Privat)

Die Bedingungsaussage hier lautet ähnlich:

1.5.1 Beitragsfreistellung nach Entbindung
Solange im Anschluss an eine Entbindung keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird, längstens jedoch für sechs Monate, wird der Tarif für die
betroffene versicherte Person beitragsfrei weitergeführt. Der Leistungsumfang des Versicherers ändert sich in dieser Zeit nicht.
Diese Regelung gilt sinngemäß für den versicherten Vater, wenn er anstelle der Mutter in den ersten sechs Lebensmonaten des Kindes keine Erwerbstätigkeit ausübt.

Hier wird explizit auch der Vater in dieser Regelung einbezogen, auch dieser kann somit in den Genuß der Beitragsfreiheit kommen, wobei sich auch diese hier (wie bei allen anderen) nur auf den Tarif beschränkt. Das Krankengeld und die Pflegeversicherung sind auch hier ausgenommen.

Barmenia im easyflex Comfort:

Beitragsfreiheit bei Bezug von Elterngeld

Bezieht die versicherte Person Elterngeld im Sinne des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG), be- steht beitragsfreier Versicherungsschutz für den Tarif easyflex comfort für die Dauer des Bezugs von Eltern- geld, wobei die Beitragsfreiheit insgesamt auf einen Zeitraum von maximal sechs Monaten begrenzt ist.

Der Anspruch auf beitragsfreien Versicherungsschutz besteht dann, wenn zum Zeitpunkt des erstmaligen Be- zugs von Elterngeld die versicherte Person unmittelbar zuvor mindestens acht Monate im Tarif easyflex comfort versichert ist und eine Kopie des Elterngeld- bescheides vorgelegt wird.

Die Beitragsbefreiung gilt für den Beitrag des Tarifs easyflex comfort einschließlich des zu entrichtenden gesetzlichen Zuschlages nach § 12 Absatz 4a VAG und des ggf. zu zahlenden Risikozuschlages.

Und einen letzten haben wir noch im Bunde, die Würtembergische Versicherung. (Tarife: KN, EKN, GN, KS)

9. Beitragsfreiheit während des Bezuges von Elterngeld

Während der ersten 6 Monate des Bezuges von Elterngeld besteht beitragsfreier Versicherungsschutz. Die Beitragsfreiheit gilt nur für die versicherte Person, die Elterngeld bezieht. Der Bezug des Elterngeldes ist dem Versicherer innerhalb von zwei Monaten nach Bezugsbeginn nachzuweisen. Die Beitragsfreiheit ist ausgeschlossen, wenn bei Beantragung des Tarifes EKN die Schwangerschaft bereits durch einen Arzt oder Heilpraktiker festgestellt wurde oder die Entbindung bereits stattgefunden hat.

Alles in Allem sind die Regelungen doch recht identisch, manchmal mit Einkommensbeschränkung, manchmal ist auch der Vater explizit genannt. Ob es nun 12 oder 6 Monate sind kann zwar einerseits eine Menge Geld bedeuten, andererseits sollte man anhand dieses einen Kriteriums nicht den Versicherer und Tarif auswählen und die Entscheidung schon gar nicht davon abhängig machen.

Zu beachten sind eine Reihe von Auswahlkriterien welche Sie hier oder auch in dem Leitfaden zur Privaten Krankenversicherung nachlesen können. (UM)