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08.
Juli '17

Ups, da fühlt sich jemand auf den Schlips getreten. Einfach weitergehen. Bitte, danke, gerne.


Manchmal frage ich mich, aber das kennen andere Blogger auch, ich habe das zum Glück nicht so oft und lösche diese meist ungesehen. Heute morgen, wohlgemerkt am Samstagvormittag gegen  11:47 Uhr erreichte mich eine Mail, eine so genannte Offlinenachricht.

Das passiert immer dann, wenn einer der Besucher meiner Website diese besucht, auf „LiveChat“ klickt und auf der anderen Seite (also bei mir) niemand online ist. Eine zusätzliche Dienstleistung, eine die kostenfrei zur Verfügung steht, eine für Kunden und Nichtkunden und eine welche ich in meiner freien Zeit wirklich gern erbringe (sonst würde ich es ja nicht machen).

Manchmal sind es nur „ein paar schnelle Fragen“, Fragen die sich oft binnen Minuten in einem Chat erledigen lassen. Problem gelöst, ganz schnell und kostenfrei. Seit langem scheint es heute aber mal wieder einen/ eine getroffen zu haben, dem eine kostenfrei zur Verfügung gestellte Hilfe nicht passt. Denn er schrieb dann eine „Offline-Nachricht“.

Für den eigenen Namen hat es leider nicht gerreicht, so muss man sich zudem eine FakeE-Mail ausdenken, aber ich will es gern erklären. Direkt geht es ja nicht, Namen und E-Mail habe ich leider nicht, nur eine IP Adresse.„Wieso eine E-Mailadresse in einem Chat?“

Fangen wir mit der einfachen Frage an. Erstens ist es eine optionale Angabe, geht in jedem Fall auch ohne. Oftmals gibt es aber im Chat hilfreiche Informationen, Links und Erklärungen und die wären direkt danach weg. Daher lassen sich mit einer E-Mailadresse weitere Infos und insbesondere der Verlauf des Chats versenden. So können Sie, WENN SIE ES DENN WOLLEN, die Mailadresse genau dazu angeben. Falls nicht, auch gut, dann lassen Sie es einfach.

Wieso bieten sie eigentlich einen Live Chat an, wenn nie jemand online ist wenn ich drauf schaue?

Nun, das kann ich Ihnen auch nicht sagen, da ich nicht weis wann Sie „drauf schauen“. In der Regel bin ich die Woche über online, immer dann wenn ich im Büro bin, nicht gerade eine andere Beratung habe und die Zeit es erlaubt. Das sind im Durchschnitt (zumindest wenn ich mir die Statistik anschaue) in den letzten Wochen und Monaten ca. 35 Stunden die Woche.

Noch etwas Zahlen? Der frühste Login war 6:12 Uhr morgens, die letzte „Sitzung“ endete um 23:43 Uhr abends. Also waren sie wahrscheinlich immer dann online, wenn ich gerade nicht da oder mit anderen Beratungen beschäftigt war, aber hey…. dafür gibt es ja E-Mails und den Offline-Modus.

Was hat das hier mit live Unterhaltung zu tun?

Nichts, deswegen heisst es ja auch „Offline Nachricht“ und nicht Online Nachricht.

und jetzt wird es freundlich…

Nutzen Sie doch lieber die Zeit, die sie damit verbringen andere Mitbewerber unsachlich fertig zu machen,

Habe ich etwas verpasst? Wo war das denn? Also wenn es jemand findet, bitte einfach als „offline Nachricht“ oder auch gern per E-Mail oder als Kommentar unter diesen Beitrag schreiben, ich schaue mir das gern an und ändere es gern ab, also falls es so ist.

ihre Internetseite User freundlich zu gestalten und nicht mit pseudo features ausstatten….

Nun, mobil besser lesbar wird die Seite mit dem Relaunch Ende des Sommers/ Anfang Herbst, da gebe ich zu, das Felt. Wo Sie aber hier „pseudo-features“ sehen weiss ich nicht. Gleiches Angebot- entweder Sie schreiben mir als Kommentar, oder auch gern direkt mit einer Mailadresse, dann bekommen Sie auch gern eine Antwort.

„sie wollen doch nicht mit den Playern verglichen werden, die sie hier so offensichtlich diffamieren…..“

Hm, anscheinend haben wir eine unterschiedliche Auffassung. Aber was ist denn diffamieren aus Ihrer Sicht? Fragen wir doch einmal Wikipedia…

„Als Diffamierung (von lateinisch: diffamare = Gerüchte verbreiten) bezeichnet man heute allgemein die gezielte Verleumdung Dritter. Dies kann durch die Anwendung von Schimpfwörtern oder durch diverse Unterstellungen geschehen.

Vor allem im Bereich der Politik bezieht sich die Diffamierung auf die Ehrverletzung, Hetze sowie die Gerüchteverbreitung gegen partei- oder staatspolitische Gegner. Die dabei angewendeten Methoden können sowohl physischer als auch psychischer Natur sein und haben stets den Zweck, den Betroffenen gesellschaftspolitisch auszuschalten, mundtot zu machen oder gar zu ruinieren.

Eine moderne Form des Vertreibens einer Person aus der Zugehörigkeit und Anerkennung ist das sogenannte Mobbing, das sich u. a. durch öffentliche Diffamierung auszeichnet.“

Das wiederum setzt aber voraus, es müssten Gerüchte verbreitet worden sein. Von mir? OK, wo denn? Ich habe auch keine wirkliche Idee auf wen sich das bezieht, auch nicht mal eine auf was es sich beziehen könnte. Eines habe ich in 16 Jahren bloggen nie gemacht, Gerüchte zu verbreiten. Alle Aussagen zu Tarifen, Gesellschaften und Themen können Sie nachlesen, dazu sind meist sogar die entsprechenden Bedingungen hinterlegt und ein einfacher Klick bringt Sie genau dahin.

 

Den Rest erspare ich Ihnen

Weitere Aussagen aus der und einer weiteren Nachricht erspare ich Ihnen lieber, nicht jede Beleidigung und jeden Unsinn muss man aufgreifen. Aber eins möchte ich dennoch sagen:

Ich mache das gerne und kostenfrei. Dieser LiveChat ist eine Ergänzung zu dem normalen Beratungsangebot und kostet den Anfragenden nichts. Manches kann man dort beantworten, anderes wiederum nicht und am Ende jedes Chats steht Ihnen ein Sternesystem zur Bewertung und eine Kommentarfunktion zur Verfügung, einfach nutzen. Danke !

Und nun wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende. Dem der es nutzen möchte viel Spaß um Chat. Wer es nicht nutzen mag, dem stehen genug andere Wege zur Verfügung, auch passende Berater und Portale im Internet bieten Ihren Service an.

Nur eine Bitte an den Schreiber dieser Nachricht heute: Sparen Sie sich doch Beleidigungen und Behauptungen und nutzen Sie gern eine andere Seite. Und wenn Sie schon stänkern möchten, dann doch gern mit „offenem Visier“, also mit Namen und richtiger Mailadresse, dann kann (und werde) ich Ihnen auch antworten.

24.
April '14

Von „halb richtig“ bis zu Lügen, der Finanztest PKV Chat setzt den dilettantischen Test fort


Schon wieder Finanztest, schon wieder „ein bisschen richtige“, halb richtige und vollkommen falsche Aussagen und Lügen, welche die Stiftung Warentest, besser Finanztest in dem PKV Chat schrieb und damit leider die Katastrophen aus dem eigentlichen Test fortsetzt. Nun kann man darüber streiten ob es ein „kämpfen gegen Windmühlen“ ist, man es daher als „kleiner Makler“ besser lässt, oder eben etwas dazu schreibt.

Nach dem neuerlichen PKV Test, wo die Damen und Herren von Finanztest klar dokumentiert haben, dass die Zusicherungen nichts brachten, da muss man auch als Makler etwas dazu schreiben, oder gerade als solcher, der auf im Lager der Kunden steht. Hatte doch Hr. Tennhagen im vergangen Jahr nach heftiger Kritik zum Testergebnis Berufsunfähigkeit noch Besserung gelobt und „wir nehmen Kritik an und wollen besser werden“ vollmundig verkündet.

Finanztest PKV  Chat

Nun testete die Finanztest Redaktion die private Krankenversicherung (PKV) und ich habe bereits in meinem 11seitigen Kommentar zum PKV Test dargelegt, wie unsinnig die Testergebnisse sind und die Frage gestellt, ob diese gewürfelt wurden. Finanztest verunsichert Verbraucher erneut mit dilettantischem Test zur Privaten Krankenversicherung (PKV)

Auch die Kritik vieler Kollegen und die Berichterstattung in der Presse (nachzulesen unter „Finanztest- Kritik an vielen Ecken… hoffentlich fruchtet diese auch bei den “Testern„) scheint nicht zu fruchten, aber gut. Dennoch möchte ich einige Aussagen des gestern stattgefundenen Chats zur PKV so nicht stehen lassen. Einige Aussagen und Fragen können Sie auf der Seite von Finanztest nachlesen, andere hier in meinem Chatprotokoll und einige werde ich hier weiter ausführen.

Doch kommen wir nun zu einigen Fragen und Antworten, welche im Chat fielen und so falsch sind, das diese nicht umkommentiert so stehen können, nicht das noch jemand auf die Idee käme, es stimmt.

Frage: „Wie kann die Concordia und auch die HUK auf den Plätzen 1 und 2 sein, wenn doch diese die von FT gewählten MINDESTkriterien nicht erfüllen? Stichwort hier: Psychotherapie und Hilfsmittel? Wo liegt der Fehler?“

Antwort: test.de: (Cornelia Nowack) Die entsprechenden Tarife erfüllen die Mindestkriterien von Finanztest.

Das ist so nicht nur ein bisschen falsch, sondern glatt gelogen. Als Mindestkriterium setzte Finanztest an: „Hilfsmittel (außer Sehhilfen): mindestens 75% für technische Hilfsmittel und Prothesen in einfacher Ausführung bei offenem Hilfsmittelkatalog der Neuentwicklungen einschließt.“

Bei der HUK Coburg heisst es in den Bedingungen des zweitplatzierten Tarifs nun aber:

Erstattet werden medizinisch notwendige Hilfsmittel bis zu einem Rechnungsbetrag von 1.200 € zu 100 %. Hilfsmittel, die einen Rechnungsbetrag von 1.200 € pro Hilfsmittel übersteigen, werden zu 90 % im tariflichen Umfang erstattet. Sofern das Hilfsmittel über den »Hilfsmittelservice«“ (siehe Nr. 6. h)) des Versicherers beschafft wird, werden diese Hilfsmittel zu 100 % erstattet.

Für einzelne Hilfsmittel gelten folgende Höchstrechnungsbeträge:

– Perücken bei krankhaftem Haarausfall bis zu einem Rechnungsbetrag von 500 €,
– Hörhilfen bis zu einem Rechnungsbetrag von 1.500 € pro Hörhilfe. Als Hörhilfen gelten Hörgeräte apparativ einschließlich dazugehöriger Ohranpassstücke,
– Sehimplantate bis zu einem Rechnungsbetrag von 20.000 €,
– Anschaffungskosten eines Blindenführhundes inklusive Einführungstraining,
Schlafapnoe-Geräte (z.B. CPAP-/BiPAP-/Bilevel-Geräte) bis zu einem Rechnungsbetrag von 1.250 €,
– Prothesen bis zu einem Rechnungsbetrag von 15.000 € pro Prothese,
– C-LEG-Prothesen bis zu einem Rechnungsbetrag von 30.000 €,
– Individuell angepasste Sitzschalensysteme bis zu einem Rechnungsbetrag von 5.000 €,
Krankenfahrstühle (ggf. inkl. Zubehör und Antrieb) bis zu einem
Rechnungsbetrag von 2.500 €,
– Orthopädische Schuhe bis zu einem Rechnungsbetrag von 1.500 € pro Kalenderjahr.

Liest man nur den ersten Teil der Bedingungen, so könnte man meinen es würden mehr als 75% erstattet. Dumm nur, das erst danach die Begrenzungen folgen. Gehen Sie mal in ein Sanitätshaus und fragen nach den Kosten für einen normalen und einen elektrischen Rollstuhl, gleichzeitig nach den Kosten für ein Schlafapnoe Gerät. Dieses Gerät verhindert Atemaussetzer im Schlaf und rettet nachweislich Leben.

So ein Gerät ist heute mit um die 2.000 EUR nicht gerade günstig und das weiss auch Finanztest. Das paradoxe daran? Selbst 2004 hat die Stiftung Warentest solche Geräte schon getestet. Lesen Sie mal:.

Schlafapnoe Gerät FT

Schauen wir mal in die Erstattung der HUK:

1.200 EUR zu 100% = 1.200 EUR

50 EUR zu 90% = 45 EUR

750 EUR zu 0%, da Grenze überschritten

Von dem Rechnungsbetrag von 2.000 EUR (dabei war es nicht das teuerste Gerät und es sind Preise von 2004) werden dann 1.245 EUR übernommen, also 62,25% des Rechnungsbetrages.

Bei einem elektrischen Rollstuhl (Preise hier) sieht es noch schlimmer aus. Da rutschen wir schnell unter die 50% Erstattung, schnell sind einige Hundert oder gar tausende Euro an Eigenanteilen angehäuft. Bei der Concordia heisst es in den Bedingungen auch gleich:

Hilfsmittel mit einem Rechnungsbetrag oberhalb von 2.000 € bedürfen der vorherigen Zusage durch den Versicherer.

Da sind diese also erst einmal gar nicht versichert, wenn die Zusage nicht kommt. Nachzulesen in den Bedingungen der Tarife BV. Die Antwort von Finanztest ist also eindeutig und belegbar eine glatte Lüge.

Nächste Frage: 

Welche Vorteile bringt es, wenn ich als Beamter in GKV versichert bin?

test.de: (Cornelia Nowack) Bei Vorerkrankungen fallen keine Beitragszuschläge an. … (Ulrike Steckkönig) Eine ganze Reihe privater Krankenversicherer bieten jedoch bei Neuverbeamtungen an, die Risikozuschläge für Vorerkrankungen auf maximal 30 % zu begrenzen. Dafür muss man sich aber bei Neuverbeamtung schnell entschließen.

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25.
Juni '13

Finanztest mit einem Chat – Fragen zur Berufsunfähigkeit und einige Hintergründe


(c) helberg.info

Avanti Dilettanti, so nannte der Kollege Helberg letzte Woche seinen Kommentar zum Finanztest Berufsunfähigkeitsversicherungen. Leider erfolgte auch bei Twitter, außer dem Hinweis man könne ihm Baldrian liefern, keine weitere Reaktion auf die fachlichen Fragen aus seinem Kommentar. Auch ich habe am Samstag nach einer Ladung Baldrian ausführlich Stellung genommen und erklärt, warum es leider auch von Jahr zu Jahr schlimmer statt besser wird, mit den Test’s der Finanztest.

Zum Einlesen hier noch einmal alle wichtigen Links:

Artikel des Kollegen Helberg – Avanti Dilettanti

Mein Artikel zu den Fragen im Finanztest BU – Tal der Ahnungslosen

und der Kollege Simonov hat noch eine interessante Feststellung zur Kompetenz eines- so Finanztest- Spitzentarifs gemacht, schon toll, wenn man exakt drei Leistungsfälle hatte. Link: Der FinanzREST: BUkompetenz

Den Originalen Test gibt es bei Finanztest unter dem folgenden Link (leider muss dazu dieser kostenpflichtig gekauft werden, aber warten Sie mal ab, es wird schnell Versicherer geben, die den als „Sonderdrucke“ verteilen) LINK zu Finanztest

Passend dazu, veranstaltet die Redaktion Finanztest morgen, am Mittwoch den 26. Juni 2013 zwischen 13 und 14 Uhr einen Chat, zu dem Sie Ihre Fragen stellen und Antworten zu dem Thema BU bekommen können. Link (oder einfach auf das Bild klicken)

Finanztest Chat

(c) Finanztest Homepage test.de, 25.06.2013

Werden Sie auch Fragen stellen- wird doch sicher lustig?!

Diese Frage habe ich seit Samstag so oft gehört und möchte daher meine Antwort hier geben und diese kurz erläutern. Bei dem Chat der Finanztest zur Berufsunfähigkeit am 26. 6. werde ich nicht aktiv teilnehmen. Ich werde keine Fragen stellen, (mehr …)