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25.
Februar '16

Beitragsanpassungen bei dir DKV und HUK-was sie tun können und welche (Kündigung-) fristen zu beachten sind


Einige von Ihnen haben in der letzten Zeit unangenehme Post bekommen, der ein oder andere hat davon bereits auf meinem Twitter Account berichtet. Bei vielen „Betroffenen“ herrscht jedoch viel Unsicherheit über die Frage was jetzt zu tun ist, ob ein Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft oder vielleicht sogar ein Wechsel zu einer anderen Gesellschaft sinnvoll und überhaupt möglich ist.

Aus den E-Mails, Tweets und Nachrichten der letzten Tage werde ich einige Fragen herausnehmen und die sich hier für alle allgemein versuchen zu beantworten. Wobei eines klar sein sollte, eine generelle Antwort die allgemeingültig ist und auf jeden passt gibt es natürlich nicht. Gerade die private Krankenversicherung ist ein Beispiel für Individualität. Sie können sich die Leistungen je nach persönlichem Bedarf zusammenstellen und somit nur vorwiegend das absichern, was ihnen persönlich wichtig ist. Doch der Reihe nach:

Beitragsanpassung erhalten, wie lange kann ich reagieren?

Zunächst einmal sollten Sie sich den Erhalt der Beitragsanpassung, also das Datum an dem Sie den Brief erhalten haben notieren, um später ein konkretes Datum benennen und gegebenenfalls sogar nachweisen zu können. Beitragsanpassungen werden in den meisten Fällen nicht per Einschreiben verschickt, und oftmals tragen diese nicht mal ein konkretes Datum, sondern nur „im Februar“.

DKV Screenshot

Theoretisch kann das bedeuten, der Versicherer hat das Dokument am 1. Februar erstellt, dann wäre es normalerweise am 3. Februar bei Ihnen gewesen. Auf der anderen Seite kann es auch bedeuten, das Dokument ist am 29. Februar erstellt, dann käme es sogar erst im März bei Ihnen an.

Oftmals wollen Versicherte nach einer hohen Beitragsanpassung schnell kündigen. Natürlich besteht diese Möglichkeit, jedoch ist diese (gerade wenn sie übereilt getroffen wird) nicht unbedingt die richtige Entscheidung. Doch auch hierzu gibt es im Gesetz klare Regelungen, der Paragraf 205 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) regelt hierzu folgendes:

§ 205 Kündigung des Versicherungsnehmers

(…)
(4) Erhöht der Versicherer auf Grund einer Anpassungsklausel die Prämie oder vermindert er die Leistung, kann der Versicherungsnehmer hinsichtlich der betroffenen versicherten Person innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Änderungsmitteilung mit Wirkung für den Zeitpunkt kündigen, zu dem die Prämienerhöhung oder die Leistungsminderung wirksam werden soll.

In diesem Paragrafen finden sich viele wichtige Aussagen. Zunächst einmal bezieht sich eine mögliche Kündigung immer nur auf die versicherte Person, die auch von der Erhöhung betroffen ist. Werden also die Beiträge zum Beispiel nur für den Versicherungsnehmer erhöht, so kann ein (im gleichen Vertrag) mitversichertes Kind seinen Tarif nicht kündigen. Im Umkehrschluss darf der Versicherer den Vertrag für das Kind auch nicht beenden.

Kinder können auch dann alleinversichert bleiben, wenn der Versicherer sonst gar keine Kinder alleine versichert. (–> Übersicht Kinderalleinversicherung)

Auch wenn Versicherer es durchaus einmal versuchen, oder ein Berater genau dieses behauptet, es ist verkehrt. Der Vertrag des Kindes in der privaten Krankenversicherung besteht und endet keinesfalls dadurch, dass der bisherige Versicherungsnehmer seinen eigenen Vertragsteil beenden möchte.

Weiter heißt es in dem Paragrafen, sie können innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Änderungsmitteilung kündigen, zudem Termin an dem die Erhöhung wirksam wird. Bezogen auf den Fall im oben genannten Bild, besteht also ein Kündigungsrecht, welches zum 1.4.2016 ausgesprochen werden kann. Bei einer Kündigung ist jedoch noch zu beachten, dass die Versicherungspflicht weiterhin erfüllt werden muss. Dazu steht im gleichen Paragrafen folgendes:

(6) Abweichend von den Absätzen 1 bis 5 kann der Versicherungsnehmer eine Versicherung, die eine Pflicht aus § 193 Abs. 3 Satz 1 erfüllt, nur dann kündigen, wenn er bei einem anderen Versicherer für die versicherte Person einen neuen Vertrag abschließt, der dieser Pflicht genügt. Die Kündigung wird nur wirksam, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb von zwei Monaten nach der Kündigungserklärung nachweist, dass die versicherte Person bei einem neuen Versicherer ohne Unterbrechung versichert ist; liegt der Termin, zu dem die Kündigung ausgesprochen wurde, mehr als zwei Monate nach der Kündigungserklärung, muss der Nachweis bis zu diesem Termin erbracht werden.

Damit es etwas verständlicher wird, hier ein Beispiel.Fristen Kündigung PKV bei BAP

Unser Versicherte in dem Bild, hat also bis zum 11. April Zeit seinen Vertrag zu kündigen, dieses kann dann auch noch rückwirkend zum1. April erfolgen. Der zweite wichtige Termin bis zu dem die Nachweise der Folge Versicherung erbracht werden müssen, ist in unserem Fall der 2. Mai, da in unserem Beispiel am 2. März gekündigt wurde.

Doch was passiert wenn ich meine Anpassung nicht erhalten habe?

Zunächst eines vorweg. Die Beitragsanpassung schreiben werden in Chargen verschickt und normalerweise kommen diese auch an. Nun gibt es dennoch verschiedene Gründe, warum eine solche Anpassung nicht im Briefkasten war. Spätestens mit der Abbuchung des Beitrages im April sollte dann auch dem letzten aufgefallen sein, dass der Beitrag plötzlich höher ist. Ich habe vor einiger Zeit schon einmal (mehr …)

08.
Februar '16

Beitragsanpassungen bei der DKV in der Krankenversicherung zum 01.04.2016 und was Sie jetzt tun können


Nachdem es in der letzten Woche schon die Anpassungen der HUK Coburg in der Krankenversicherung zu lesen gab, hier nun einige Informationen zum nächsten Kandidaten, der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Die DKV ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen, nicht zwingend wegen Neukunden aus dem eigenen Haus, auch durch Zukäufe und Eingliederungen anderer Unternehmen. So haben vor Jahren schon die Kunden der Globale KV, dann auch der Zürich und zuletzt der Karstadt Quelle Krankenversicherung den Weg in die DKV gefunden. Ob das nun für diese immer positiv war, das steht auf einem anderen Blatt, ist aber nicht (mehr) zu ändern.

Gerade das Konzept der Karstadt Quelle Krankenversicherung hätte, mit den Eingangsuntersuchungen und der Idee, ein großes werden können, wie gesagt: hätte.

Doch nun wird es zum 01.04.2016 einige viele unerfreuliche Briefe geben. Die Beiträge steigen nicht nur in den Tarifen der Krankenversicherung, auch in der Krankentagegeldversicherung sind Anpassungen erforderlich. In einigen Tarifen sind diese zudem nicht mehr mit wenigen Euro getan. Die DKV limitiert die Erhöhungen zum Teil, das bedeutet das die Anpassungen sogar höher sein müssten, viel höher. Aus vorhandenen Mitteln wird aber (ganz vereinfacht) Geld dazu gelegt und somit die tatsächliche Anpassung limitiert. Das muss nicht zwingend so sein und wird sich voraussichtlich auch nicht bei weiteren Anpassungen machen lassen, dennoch spart es den Kunden erstmal Geld, zumindest kurzfristig.

Einige Beispiele:

Für die Tarife BM1, 2, BS5, 9, BSO, BSS, BS1, BSS1 sieht es so aus:Limitierung 1

Für den BM3 hingegen liegt die Limitierung für Kunden jünger 65J.bei Beiträgen unter 250,76€ bei monatlich 19,9%, darüber bei max. 49,90€.

Interessant sind auch die Limitierungen des alten Zürich Tarifes, dem M4-BR… Die Tarife mit den hohen Pauschalleistungen, also der Rückerstattung mit teilweise 1.260€ pro Jahr, können sich mE dauerhaft nicht tragen. Wer von dem eingezogenen Beitrag hunderte Euro wieder zurück gibt, der hat damit auch viel weniger Geld um es in die Rückstellungen und Stabilisierung der Beiträge zu investieren. Das muss irgendwann zur Folge haben, das Anpassungen in nicht unerheblicher Höhe anfallen.

Limitierung 1

Zudem „rechnen“ sich solche Tarife oft nur bis zu einem bestimmten Alter und nicht mal da, selbst wenn Leistungsfreiheit besteht. Zu beachten sind hier unter anderem steuerliche Fragen, die Gegenrechnung der Rückerstattung gegen laufende Aufwendungen und vieles mehr.

Doch nun zu den Anpassungen. Zunächst ein Beispiel zu dem M4-BR4, dem oben erwähnten Tarif mit der Anpassung. Zu erwähnen wäre hier noch das Alter, derzeit ist der Versicherte 41Jahre alt. Zudem ist die letzte Anpassung einige Jahre her, diese war bei diesem Versicherten in 2011.

DKV 3

Ein Leser schrieb mir am Wochenende dazu:

Der Tarif BestMed 4 beispielsweise erhöht sich (Anmerkung: bei ihm)um sagenhafte 49,9%!
Und das, obwohl es bereits *während* der Beitragsgarantie 2014 / 2015
jeweils schon Erhöhungen gab.

Kann ein so kleines (geschlossenes) Tarifsystem das überhaupt verkraften?

Was, wenn viele der damals ursprünglich ca. 50.000 BestMed 1-5
Versicherten in andere Tarife wechseln?

Dennoch ist hier einiges zu beachten. Die erste Frage ist die, nach der Finanzierbarkeit in den kommenden Jahren, schaut man sich hier den Endbeitrag an. Der Tarif war sicher die letzten Jahre zu billig, zudem die Frage was Versicherte mit der jährlichen Rückzahlung gemacht haben. Zukünftige Anpassungen werden Arbeitnehmer allein tragen, denn hier ist keine AG Beteiligung mehr möglich, das der Höchstzuschuss des Arbeitgebers erreicht ist.

Welche Tarife werden angepasst?

Ganz vereinfacht: sehr viele. In der Anpassung zum 01.04.2016 sind nahezu alle Tarife enthalten. Neben den Vollkostentarifen wie schon erwähnt auch die Krankentagegelder.

DKV 2016 _ 1DKV 2016 _ 2

Was müssen/ können Sie nach der Anpassung tun?

Zuerst einmal legen Sie die Anpassung einen Tag zur Seite und tun in keinem Fall etwas Unüberlegtes. Jede, egal in welche Richtung gehende Entscheidung, sollte wohl überlegt sein. Aus diesem Grund informieren Sie sich zunächst eimal über die Möglichkeiten. Sollten Sie den Service „meine DKV“ nutzen, so stehen Ihnen auch online erste Übersichten zu möglichen Tarifwechseln zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Eine solche Übersicht ersetzt niemals eine fundierte Beratung, kann aber einen Anhaltspunkt geben. Überlegen Sie sich zudem, ob die damals geltenden Kriterien noch aktuell sind. Haben sich persönliche Ansprüche geändert, gibt es einen neuen Familienstand oder hat sich eine neue berufliche Situation erheben?

Schauen Sie sich einmal die heutigen Auswahlkriterien zur PKV an und überlegen, auf welche Leistungen Sie ggf. verzichten können und wollen. Weiterhin ist zu überlegen, den Vertrag hinsichtlich steuerlichen Gegebenheiten und der Nutzung des Arbeitgeberzuschusses zu überprüfen und anzupassen.

Eine Selbstbeteiligung sollten Sie nicht voreilig erhöhen, hier kommen Sie oft nicht mehr zurück und bleiben somit auch im Alter auf hohen Eigenanteilen sitzen, auch wenn sich der Wechsel auf den ersten Blick rechnen mag, zumindest kurzfristig.

Wenden Sie sich bitte in jedem Fall an einen qualifizierten Berater, bevor Sie eine Entscheidung treffen die sich nachher als suboptimal oder gar falsch herausstellt. Fragen? Gern nutzen Sie bitte das KONTAKTFORMULAR oder die Beratungsanfrage.

03.
Februar '16

Beitragsanpassung bei der HUK Coburg Krankenversicherung- und nun?


Beitragsanpassungen gehören in der PKV dazu. Bereits seit Jahren weise ich genau darauf hin, steigende Gesundheitskosten und eine höhere Lebenserwartung auf der einen Seite, falsche Kalkulation und in der Vergangenheit einfach „billig sein“ zu wollen auf der anderen Seite führen irgendwann bei jedem Unternehmen zu einer notwendigen Anpassung. Die HUK Coburg hat seit jeher das Ziel möglichst billig zu sein. Schaut man sich ältere Interviews mit den handelnden Personen an, so kommt immer wieder das Argument man benötige günstigen Versicherungsschutz. Doch in der privaten Krankenversicherung ist es gänzlich anders als bei anderen Versicherungssparten, denn Geld geht in der PKV nicht verloren, es fließt gegebenenfalls in Altersrückstellungen und sogenannte Limitierung.

In den vergangenen Jahren konnte sich die HUK immer wieder auf den Satz berufen, „wir haben ja nicht angepasst und sehen auch keinen Bedarf“ und nicht nur andere Marktteilnehmer, auch Aktuare haben die Art und Weise dieser Kalkulation oftmals infrage gestellt. Aus diesem Grund war es nur eine Frage der Zeit, bis auch hier Anpassungsbedarf besteht, in ungeachtet einer Kalkulation kann man sich Gegebenheiten des Marktes nicht entziehen. Anpassungsbedarf besteht somit zum 1. März 2016 in nahezu allen Tarifen der alten Tarifwelt, und dort teilweise deutlich spürbar.

Die folgende Tabelle gibt nur einen kleinen Ausblick und einige Beispiele für die Anpassungen in dem Bestand, diese stellt keineswegs einer vollständigen Liste da und bildet ebenfalls nur einen Durchschnitt ab. Anpassungen können im Einzelfall deutlich darüber liegen. Eines fällt jedoch auf, die Anpassungen sind (bezogen auf den Beitrag) nicht nur in absoluten Zahlen, sondern insbesondere prozentual betrachtet extrem hoch. Auch wenn Tarife zum Beispiel in den letzten Jahren nicht angepasst wurden, zeugt einer notwendige Anpassung größer 30 % nicht unbedingt von einer ausgewogenen Kalkulation. Natürlich muss hierbei berücksichtigt werden, was in den letzten Jahren an Anpassungen versäumt wurde, doch warten wir insbesondere die Zukunft ab, was sich da in den Beständen noch zusammen braut.

HUK BAP 2016Was können Sie als Versicherter tun?

Zunächst einmal stellt sich die Frage, wie hoch der neue Beitrag in absoluten Zahlen ist. Schauen Sie sich einmal die Höchstbeiträge in der gesetzlichen Krankenkasse für das Jahr 2016 an (–> GKV Höchstbeitrag und Arbeitgeberzuschuss 2016). Diese Zahl sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, denn ein privater Krankenversicherungsschutz mit umfänglicheren Leistungen kann gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse unmöglich dazu noch Geld sparen. Haben Sie also heute einen Gesamtbeitrag deutlich darunter, so richten sie sich langfristig darauf ein, dass noch deutliche Anpassungen zu erfolgen haben. Ja, auch 20,30 oder 50 € monatliche Beitragserhöhung sind viel Geld keine Frage, jedoch muss sich ein Versicherter durchaus die Frage gefallen lassen, warum er sich für einen preiswerten billigen Versicherungsschutz entschieden hat. Jeder einzelne Euro, den sie heute in der privaten Krankenversicherung nicht bezahlen, der muss irgendwann im Laufe ihres Versicherten Lebens nachgeholt werden und führt zwingend dazu, dass diese nicht als einzelner Euro sondern inklusive Zins und Zinseszinseffekt nachgezahlt werden muss. Dabei spielt es überhaupt gar keine Rolle, ob sie bei Versicherer A oder bei Versicherer B versichert sind, die (statistischen) Gesundheitskosten bleiben durchaus vergleichbar, die Stellschrauben für den Versicherer befinden sich in den Leistungen.

Falls Sie jetzt als versicherter Mann mit dreistelligen Anpassungen zu „kämpfen“ haben, dann gilt der gleiche Rat, wie er für Versicherte in anderen Gesellschaften auch gilt: Überprüfen Sie ob der Versicherungsschutz immer noch dem entspricht, was sie sich bei Abschluss vorgestellt haben. Überlegen Sie sich genau, welche Leistungen Ihnen wichtig sind und welchen Umfang der Versicherungsschutz zukünftig haben muss. Im Rahmen eines Tarifwechsels nach dem bekannten Paragrafen 204 des Versicherungsvertragsgesetzes ist eine Anpassung des Versicherungsschutzes innerhalb der Gesellschaft durchaus möglich und in vielen Fällen eine interessante Option.

Nur für den Fall, dass die damalige Entscheidung falsch war, unüberlegt getroffen wurde oder sonst gravierende Gründe dagegen sprechen nur dann sollten Sie sich aktiv um Alternativen bemühen Eine Beitragsanpassung ist generell kein Grund für eine geballte Kündigung eines bestehenden Vertrages, sie sollte aber dennoch Anreiz genug sein sich über den eigenen Schutz Gedanken zu machen.

Wer billig will, der kann das bekommen muss aber mit der Konsequenz leben

Der Wunsch nach einer günstigen Absicherung für die entstehenden Krankheitskosten ist durchaus legitim Anders als bei anderen Versicherungen geht jedoch in der privaten Krankenversicherung ein etwas anderes Prinzip Dort werden durch die sogenannten Alterungsrückstellungen Gelder für die Zukunft angespart und zurückgelegt und damit in (Renten-) Alter erhöhte Koste gegen zu finanzieren Fehlt dieses Geld, weil die Beiträge in den Jahrzehnten davor zu niedrig waren, so werden sich diese Anpassung später deutlich bemerkbar machen Will eine Gesellschaft dieses vermeiden, so kann sie natürlich die Leistungen in den Tarifen so weit beschränken, dass erhöhte Kosten bei Krankheiten im Alter begrenz oder Leistungen ausgeschlossen werden Dieses geht nur über die Gestaltung der Versicherungsbedingungen und die damit zusammenhängenden, vertraglich garantierte Leistungen. Sie bekommen in der privaten Krankenversicherung (wie überall sonst) nicht geschenkt. Leistungen für Gesundheitskosten müssen bezahlt werden und führe in der gesetzlichen wie privaten Krankenversicherung zu Beitragsanpassungen Will man diese im Rahmen halten und sich entspannt zurücklehnen, so bietet sich die sorgfältige Auswahl des richtigen Tarifes und die richtige Wahl der Gesellschaft für die private Krankenversicherung an.