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Artikel mit ‘Auswahlkriterien’ getagged
08.
April '11
Genau diese Aussage bekam ich heute von einem Kunden gesagt. Auf meine Frage warum, erzählte er mit folgende Geschichte:
Ich beschäftige mich nun schon 3 Tage mit dem Thema der Privaten Krankenversicherung (PKV) und habe vier Vergleichsrechner im Internet befragt, dazu noch zwei Berater gesprochen, die mich daraufhin angerufen hatten. Drei der Rechner haben mir diesen(Gothaer MediVita 500) Tarif empfohlen, ein anderer noch den Tarif KVE von der Hanse Merkur Krankenversicherung.
Ich fragte zurück, wie es denn zu der “Empfehlung” kam und welche Kriterien denn zu Grunde gelegt wurden. Die Antwort war “gar gruselig” aber wie erwartet. Der Interessent erzählte mir weiter folgendes:
“Es wurde gefragt wie hoch die Selbstbeteiligung sein soll, welche Versorgung bei Zahnbehandlung und -ersatz erstattet werden soll. Weiterhin wollten die von mir wissen ob mir eine Leistung für Brillen wichtig ist und natürlich auch noch ob ich angestellt oder selbstständig bin. Alle Fragen habe ich beantwortet und dann kam es zu der Empfehlung.”
Schauen wir uns nun einmal die Kriterien und die Vorgaben an und dazu passend die Tarife:
Beide Tarife bieten sicherlich eine Leistung bei Brillenersatz, auch bei Zahnersatz und Zahnbehandlung wird eine Summe X geleistet. Dazu ist sogar eine Selbstbeteiligung in verschiedenen Stufen wählbar. Damit wären die Kriterien wohl erfüllt, oder vielleicht doch nicht?
Die Kriterien hier sind völlig ungeeignet. Ungeeignet deshalb, weil diese zum einen nicht einmal ansatzweise ausreichen und auf der anderen Seite ungeeignet sind, eine Private Krankenversicherung als lebenslanges Produkt auszuwählen. Stellen Sie sich vor Sie wollten anstelle der PKV einen Vertrag für einen Hauskauf abschließen. Der Makler fragt Sie, was das Haus denn für Anforderungen erfüllen muss und Sie antworten: “Ein brauner Teppichboden muss drin sein, weiterhin mindestens ein Bad und… ach ja, ein Dach muss es auch haben.”
Komisch, oder? Würden Sie so ihr Haus aussuchen? Was ist mit Faktoren wie Lage, Größe, Ausstattung, Anzahl und Aufteilung der Räume und dergleichen? Alles unwichtig? Welches der Häuser hätten Sie denn gerne?

Das bunte finden Sie etwas wage? Etwas zu individuell? Genau das ist es, auch die Private Krankenversicherung (PKV) folgt keinem einheitlichen Muster, sondern ist individuell anzustimmen auf den persönlichen Bedarf.
Bezogen auf die private Krankenversicherung (PKV) bedeutet dieses Hausbeispiel: Wann und wo ist der Versicherungsschutz gegeben (Geltungsbereich und Erweiterungen), Welche Ärzte kann ich auswählen, sowohl ambulant wie stationär und welche Heilmittel sind versichert? Welche Hilfsmittel enthält der Tarif und stelle ich mich dabei schlechter als in der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) derzeit? Was für Beträge an offenen oder versteckten Selbstbeteiligungen kann ich mir finanziell leisten?
Doch wie ist es nun mit dem “besten Tarif”, dem MediVita der Gothaer Krankenversicherung? Ist dieser eher das individuelle Haus oder eher das, mit den Löchern im Dach? Ein gutes Beispiel dafür bieten die Hilfsmittel. So lautet die Formulierung dort:
3.3 Hilfsmittel sind Brillen, Kontaktlinsen, Hörgeräte, Sprechgeräte, Stützapparate, orthopädische Einlagen und Schuhe, Bandagen, Bruchbänder, Gummistrümpfe und gegen Verunstaltung und Verkrüppelung ärztlich verordnete Körperersatzstücke, Krankenfahrstühle.
Doch mit welchem Haus lässt sich die zweite Alternative, der Tarif KVE der Hanse Merkur vergleichen? Auch hier zunächst die Formulierung der Hilfsmittel:
1.4 Hilfsmittel zu 90%
Als Hilfsmittel gelten ausschließlich: Bandagen; die aus medizinischen Fachgeschäften bezogenen Bruchbänder, Leibbinden und Gummistrümpfe, orthopädischen Rumpf-, Arm- und Beinstützapparate, orthopädischen Schuhe, Einlagen und Schuhzurichtungen; Orthesen und Prothesen, jeweils in funktionaler Standardausführung; Heimdialysegeräte und Krankenfahrstühle. Hör- und Sprechhilfen sind bis zu einem Rechnungsbetrag von 1.000 EUR je Versicherungsfall erstattungsfähig.
oder auch eine interessante Formulierung im Bereich der Zahn(ersatz)leistungen:
3.2 Zahnersatz und Kieferorthopädie
Erstattungsfähig im Rahmen dieser medizinisch notwendigen Heilbehandlung sind weiterhin zahntechnische Laborarbeiten und Materialien, soweit sie im Preis- und Leistungsverzeichnis des Versicherers aufgeführt sind und im Rahmen der dort genannten Höchstbeträge berechnet werden.
Der Versicherer kann das Preis- und Leistungsverzeichnis abändern, um die Erstattung der angemessenen Kosten für zahntechnische Leistungen (§ 9 GOZ) sicherzustellen.
Und da “kann” nicht “muss” heisst, aber das kennen Sie ja schon. Und meistens folgt nun das Argument, die Versicherer oder gerade der, bei dem mein Bekannter/ Freund/ Kollege versichert ist, der ist so kulant und die dort Versicherten sind ja sehr zufrieden. Dann sollten Sie aber genau hinterfragen, welche Leistungen bereits in Anspruch genommen wurden und wie und wann die Abrechnung erfolgte. Eine Aussage “ich bin zufrieden” von jemandem, der nie etwas hatte,ist nicht so viel wert und daher nicht aussagekräftig. Zum Thema Kulanz finden Sie weitere Erläuterungen im Blogbeitrag “Ich will einen Krankenversicherer, der kulant ist“.
Fazit:
Aussagen, das ein Tarif der beste ist, sind so nicht haltbar. Den besten Tarif kann es auch gar nicht geben, da dazu viel zu viele Auswahlkriterien zu beachten sind und viele Bereiche mit so unterschiedlichen Ansprüchen versehen, dass es keinen “besten” Tarif geben kann. Ein für mich persönlich guter Tarif, muss bei Ihnen noch lang nicht den Bedarf decken und somit “gut” sein.
Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl und überlegen sehr genau, welche Auswahlkriterien für Sie wichtig sind und welche Ansprüche Sie stellen. Was ist allein tragbar und finanziell zu verkraften? Die Brille oder anteilig der Zahnersatz schon, das Hilfsmittel für mehrere zehntausend Euro vielleicht nicht.
Tags: Auswahlkriterien, GKV, Gothaer, Hanse Merkur, PKV, Tarifanalyse
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04.
Oktober '10
Wie im Beitrag zur Gesundheitsreform und den damit verbundenen Änderungen berichtet, können Angestellte die bisher versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichert waren, unter Umständen nun schneller in die Private Krankenversicherung (PKV) wechseln.
Die dreijährige Wartefrist entfällt laut Kabinettsbeschluss zum 01. 01. 2011. Demnach ist das überschreiten der Jahresarbeitsentgeldgrenze (in 2010: 49.950 EUR) in einem Jahr und voraussichtlich für das kommende Jahr ausreichend um den Weg in die PKV gehen zu können.
Doch wie funktioniert das?
Ihr Arbeitgeber meldet Sie ab dem entsprechenden Termin (Bsp. 1.1.) nicht mehr als versicherungspflichtig, sondern als freiwilliges Mitglied in der GKV. Maßgebend ist das Sozialgesetzbuch V. Auf Ihrer Lohnabrechnung finden Sie nun eine “neue” Position. Diese ist mit “Zuschuss zur freiwilligen Krankenversicherung” betitelt. Damit bekommen Sie ab sofort, da Sie nicht mehr versicherungspflichtig sind, einen Zuschuss zu Ihrem Krankenkassenbeitrag. Auch wenn Sie nun in die PKV wechseln, bekommen Sie einen Teil erstattet. Wieviel lesen Sie hier unter dem Titel Arbeitgeberzuschuss.
Nachdem diese Meldung nun vollzogen ist, können Sie sich in Ruhe und ohne Stress entscheiden, ob Sie in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben wollen, oder in eine private Krankenversicherung wechseln wollen.
Was muss ich tun?
Wenn Sie bereits wissen, oder vorhersehen können, dass Sie in 2010 den Betrag von brutto 49.950 EUR überschreiten und ihr Einkommen auch in 2011 nicht sinkt, so werden Sie voraussichtlich zum 01. 01. 2010 versicherungsfrei. Doch Achtung! Was genau zur dem Einkommen zählt lesen Sie hier: “Was wird bei der Jahresarbeitsentgeldgrenze berücksichtigt?”
Und lassen Sie sich gesagt sein, nun kommt viel Arbeit auf Sie zu. Viel zu lesen, zu besorgen, verstehen, besprechen und und und.
Fallen Sie nicht auf scheinbar verlockende Werbeangebote herein, welche sich meist als Unsinn von Adresshändlern herausstellt.
1.) Lesen Sie zunächst den Leitfaden zur Privaten Krankenversicherung um einen Überblick und ein Verständnis für die völlig unterschiedlichen Systeme zu bekommen.
2.) Machen Sie sich ausführliche Gedanken, was Ihnen wichtig ist, was die Versicherung leisten muss und was optional drin sein sollte. Hilfe dazu finden Sie bei den Auswahlkriterien oder bei dem Kriterienfragebogen.
3.) Besorgen Sie sich Arztunterlagen, Befunde, Krankenhausberichte. (Ja, der Arzt muss es Ihnen aushändigen. Warum? Lesen Sie im Beitrag zur Auskunftspflicht) Auch hier stehen Ihnen im Downloadbereich Formulare zur Vorprüfung und auch Antragsunterlagen zur Verfügung, so sehen Sie schon jetzt was welche Gesellschaft für Fragen stellt.
4.) Jetzt ist es soweit. Nun können Sie sich perfekt vorbereitet an einen Berater wenden. An einen? Ja, aber achten Sie darauf das dieser spezialisiert ist. Spezialisiert auf das Thema PKV, erfahren und bereit Ihnen auch Referenzen zu nennen. Dabei denken Sie auch daran, ein Vertreter einer Gesellschaft kann und darf Ihnen nur das Produkt seiner Gesellschaft anbieten, ein Mehrfachagent mehrere und ein Makler ebenfalls verschiedene Gesellschaften. Letzter steht auf der Seite des Kunden, die anderen beiden im Lager des Versicherers.
Nun werden Sie in Stunden mühevoller Kleinarbeit und einem Mix aus Lesen – beraten – verstehen und wieder neue Fragen stellen, Lesen – beraten – verstehen langsam in die Richtung kommen, einen oder zwei Tarife herauszufiltern.
Diese werden nie 100% die besten Tarife sein, den gibt es nämlich nie. Sondern es werden die sein, die auf Ihre Situation, Ihren Anspruch und das was SIE FÜR SICH SUCHEN am besten sein.
Und ja, auch diese werden Leistungen nicht bieten, die jede GKV bietet. Aber dafür viele andere, so wie Sie es gern hätten.
Nun aber… viel Spaß bei der Auswahl, einen guten Berater und VIEL ERFOLG!
PS: und noch etwas zum Schluss.
Wenn Sie Tipps von Kollegen, Bekannten, Freunden bekommen, die da lauten “Geh zu Unternehmen XYZ, da bin ich seit Jahren und sehr zufrieden” dann hinterfragen Sie diese Aussagen.
Wie viele Rechnungen wurden eingereicht? Eine Aussage wie “die zahlen immer” ist meist auf wenige kleine Rechnungen gestützt und nicht maßgebend für eine Beurteilung.
Auch Aussagen wie “die haben tolle Leistungen” sind eher schwer zu beurteilen. Neben Sie den Kriterienfragebogen und fragen den schon PKV versicherten wie es in seinem Tarif mit Leistungen so aussieht. Was ist wie versichert? Sollte er es nicht wissen, so mailen Sie mir gern die genauen Tarife, Sie bekommen gern eine Aufstellung der entsprechenden Leistungen als pdf.
Tags: Auswahl, Auswahlkriterien, PKV
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25.
August '10
Manchmal fällt mir wenig bis nichts mehr zu solchem Unsinn ein. Diese “Pressemitteilung” hat nur einen Sinn, Adressen erhaschen und den Kunden mit vermeintlichen Tests in die PKV zu locken. Gut das der Betreiber des “Infoportals” nicht Makler ist und laut Impressum keinerlei Zulassung hat.
In der Pressemitteilung vom heutigen Tage kann man folgendes nachlesen:
Während sich die gesetzliche Krankenkasse in erster Linie für kinderreiche Familien und Menschen mit chronischer Erkrankung eignet, ist die private Krankenversicherung für junge und/oder Gutverdiener die beste Wahl.
In einigen vergangenen Blogbeiträgen hatte ich bereits über den Unsinn solcher Tests und vermeintlich tollen Beratungen geschrieben. Auch diese Seite gehört wohl in diese Schublade. Dabei wird es leider zum Jahresende eher mehr solchen Unsinns. Auch hier wird wieder ein “Vergleich” angeboten, der so oberflächlich ist, dass eine vernünftige Aussage unmöglich ist.

Tun Sie sich also am besten einen großen Gefallen und nehmen sich ausreichend Zeit und lassen sich nicht unter zeitlichen Druck setzen. Im Zweifel sind sie eben ein Jahr älter und haben ein höheres Eintrittsalter. Das ist dann eben so. Besser als in einem Tarif zu sein, der unpassend und ungeeignet ist, ist das allemal.
Einen weiteren Artikel zur Suche der geeigneten Privaten Krankenversicherung (PKV) finden Sie im Blog.
Tags: Auswahlkriterien, PKV, Unsinn
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21.
Juli '10
oder: Wo sind Sie denn selbst versichert?
Diese oder so ähnliche Fragen werden immer wieder gestellt und auch wurde ich im Blogbeitrag “Die unendliche Geschichte mit einem Kölner Krankenversicherer” von einer Beraterin gefragt was ich gegen die Central hätte.
Die Frage ist einfach zu beantworten. Nichts! Machen wir einen kleinen Exkurs ins Alltagsleben. Viele meiner Kunden und Interessenten kennen dieses Beispiel aus der Beratung. Nicht weil ich Autos so toll finde, weil es aber genau das zeigt was ich hier demonstrieren will.
Stellen Sie sich vor Sie gehen in ein Autohaus. Der Verkäufer kommt auf Sie zu und bietet Ihnen ein tolles Auto zu einem unschlagbaren Preis an. Die Ausstattung ist toll, der Verbrauch auch, ja- Ihnen gefällt das Fahrzeug sogar. Auch viele unabhängige Tests von Zeitschriften oder Verbraucherzentralen haben gezeigt- das Auto ist Testsieger. Nur leider hat die Sache einen Haken. Es handelt sich um einen Smart und Sie haben Frau und zwei kleine Kinder.
Was soll Ihnen dieses Beispiel nun sagen?
Natürlich ist wichtig und entscheidend das ein Produkt gut ist, Kriterien passen und keine gravierenden Mängel aufweisen. Wichtiger oder mindestens genau so wichtig ist aber die Abstimmung auf den persönlichen Bedarf. Nur wenn das Produkt, egal ob Kranken-, Berufsunfähigkeitsversicherung oder Auto auf den Bedarf und die individuellen Anforderungen passt, dann noch marktfähig ist, nur dann ist es “das richtige Produkt”.
Daher ist die Frage nach meiner eigenen Krankenversicherung (es ist übrigens die Hallesche mit dem NK Tarif) völlig sinnlos und hilft in der Beratung und bei der Suche nach einer eigenen Absicherung nicht weiter.
Ich habe auch nichts gegen den einen oder anderen Krankenversicherer. Auch wenn ich über einige mehr und andere weniger schreibe. In der Vergangenheit haben immer mal wieder einzelne Unternehmen versucht sich mit Prospektaussagen, vermeintlichen Hilfsmittelgarantien oder Erklärungen in ein besseres Licht zu rücken. Dieses finde ich nicht gut, kann und werde solche Unternehmen nicht empfehlen und kommentiere dieses.
So oder ähnlich ist es auch bei vermeintlichen Tests in Zeitschriften, Zeitungen oder dergleichen. Auch hier wird suggeriert man habe die beste, passendste oder idealste PKV oder Berufsunfähigkeitsversicherung gefunden, die es so aber nicht gibt. (Lesen Sie hierzu auch die Presseerklärung aus Juli 2010)
Sollten Sie also auf der Suche nach der FÜR SIE passenden und geeigneten Krankenversicherung, Absicherung bei Berufsunfähigkeit oder Altersvorsorge sein, so tun Sie sich einen großen Gefallen.
1.) Lesen Sie den Leitfaden um die Unterschiede der Modelle und Systeme zu verstehen.
2.) Beantworten Sie die Auswahlkriterien und den Fragebogen
3.) Suchen Sie sich einen qualifizierten Berater
4.) Lassen Sie sich- wenn die Beratung für Sie passt- komplett beraten und verfallen Sie nicht irgendwelchen tollen Tipps und Ratschlägen die das eine oder andere Produkt viel besser aussehen lassen.
5.) Denken Sie auch in der PKV an das “danach” bzw. anstehende oder mögliche Veränderungen im Leben
Und als letztes sei noch erwähnt, dass für den Betroffenen Kunden aus dem Bericht über die Central, das ganze noch deutlich zu harmlos dargestellt war und auf emotionale Panikmache bewusst verzichtet wurde. Dieses können Sie in seinem Kommentar unter dem Blogbeitrag nachlesen.
Tags: Auswahl, Auswahlkriterien, Berufsunfähigkeit, BU, PKV, Tests
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23.
Juni '10
Des Öfteren habe ich Anfragen von Empfehlungen oder Besuchern der Website mit der Bitte “mal ein Angebot” zuzusenden.
Als erstes antworte ich dann immer, man möge bitte den Kriterienfragebogen zur Krankenversicherung ausfüllen und einmal den Leitfaden zur PKV kostenfrei downloaden.
Manchmal wünscht der Anfragende dennoch ein unverbindliches Angebot. So aus diesmal. Ich hatte den Kriterienfragebogen bereits erhalten und dann nach einem Telefontermin gefragt. Die Antwort kam heute:
ich hatte Sie um ein unverbindliches Angebot via mail gebeten, Sie schicken mir eine mail, dass wir telefonieren müssten.
Sie fragen in Ihrer zweiten mail “wollten wir nicht telefonieren”, nein wollten wir nicht, Sie wollten telefonieren, ich wollte ein unverbindliches Angebot via Mail.
Das ist jedoch nicht möglich. Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt und schildern diesem Ihre Beschwerden. Als Antwort bekommen Sie einige Fragen gestellt und dann gesagt “nehmen Sie mal hier die blauen Tabletten”. Ist das seriös? Ist das vertrauenserweckend?
Nein, eine Untersuchung hätte ich von dem Arzt schon erwartet.
Ähnlich ist es mit der Privaten Krankenversicherung (PKV). Ohne ausführliche “Untersuchung” der Situation und besprechen der Kriterien aus dem Fragebogen ist eine Empfehlung nicht möglich.
Was Sie tun können:
Wenn Sie sich für die Private Krankenversicherung interessieren, so lesen Sie den Leitfaden, machen sich Gedanken zur privaten und beruflichen Zukunft und füllen dann (soweit Sie können) den Fragebogen aus.
Lesen Sie parallel bitte die Auswahlkriterien.
Nachdem dieses geschehen ist telefonieren wir gern und besprechen alles Weitere. So kommen Sie, mit mir gemeinsam, zu dem für Sie passenden Tarif in der PKV.
Tags: Auswahlkriterien, PKV
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