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20.
April '12

Was ändert sich beim Arztbesuch nach dem Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV)


Da sich die Fragen zur Abwicklung von Arztrechnungen und der Änderung der Abwicklung beim Arzt in letzter Zeit häufen, versuche ich mal hier eine kleine Zusammenfassung zu geben, was nach dem Wechsel zur privaten Krankenversicherung (PKV) zu beachten ist. Auf meiner Internetseite finden Sie in dem Bereich „Private Krankenversicherung“ und der unter Rubrik „Nach dem Abschluss“ bereits einige wichtige Informationen dazu.

Bei vielen Versicherten stellt sich die Frage, ob Sie Ihrem Arzt vor ab eine Information geben sollen oder müssen, dass sie nun privat versichert sind.  

Das müssen Sie jedoch nicht, nur bei der nächsten Behandlung sollten Sie den Arzt auf diesen Umstand hinweisen. Der Grund liegt auf der Hand. Der Arzt wird nun eine Rechnung nach den Vorschriften der Gebührenordnung erstellen, und ihnen diese zusenden. Das passiert bei einigen Ärzten einige Tage nach der Behandlung, bei anderen wiederum erst zum Monats-oder Quartalsende. Die Rechnung die sie dann vom Arzt erhalten, können Sie entweder direkt bezahlen oder aber auch zur Erstattung erst an den Versicherer senden. Aufgrund des normalerweise üblichen Zahlungsziel von 30 Tagen, haben Sie somit ihre Erstattung auf dem Konto bevor Sie diese an den Arzt überweisen müssen. In vielen Fällen macht es jedoch sind, die Rechnung zunächst einmal selbst zu bezahlen, um gegebenenfalls eine Beitragsrückerstattung zu erhalten oder einen im Tarif enthaltenen Bonus nicht zu verlieren.

Macht der Arzt jetzt mehr Behandlungen als vorher?

Natürlich sollte der Arzt nicht plötzlich, nur weil sie jetzt privat krankenversichert sind, alle möglichen Untersuchungen machen. Jedoch passiert es leider oft, dass Ärzte „überbehandeln“, schließlich kann man es ja nun abbrechen. Wenn Sie so ein Gefühl beschleicht, dann sprechen Sie den Arzt ruhig direkt darauf an, und hinterfragen auch einmal eine angedachte Untersuchung.
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