Archiv für Januar 2014

30.
Januar '14

Ich will mich/ muss schnell entscheiden- der falsche Weg in die private Krankenversicherung


Stellen Sie sich vor Sie möchten sich ein Haus kaufen. Derzeit wohnen Sie in einer Wohnung die zwar nicht das Objekt ihrer Träume ist, welche aber durchaus in Ordnung ist, Ihnen ein Dach über dem Kopf bietet, eine funktionierende Heizung, keine Luxus aber im Großen und Ganzen in Ordnung.

Nun kommt jemand der ihnen rät ein Haus zu kaufen. Okay denken Sie das könnte durchaus eine interessante Option sein, denn schließlich können Sie sich ein solches Haus leisten, haben schon das eine oder andere mal darüber nachgedacht und nun ist es da, dass „unschlagbare“ Angebot. Doch die ganze Sache hat (wie so oft im Leben) einen Haken.

„Sie müssen sich schnell entscheiden“,

bis nächsten Montag erwartet der Verkäufer eine Antwort und schließlich wollen Sie nichts verpassen, denn vielleicht gibt es dieses Angebot morgen schon nicht mehr. Wie entscheiden Sie sich?

Was dieses Beispiel mit der privaten Krankenversicherung zu tun hat?

Nun, vor einigen Tagen bekam ich eine Anfrage zur privaten Krankenversicherung und ein Versicherter in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) beabsichtigte in die private Krankenversicherung zu wechseln. Er selbst war über die Jahresarbeitsentgeltgrenze gekommen, nun freiwillig versichert und hatte daher seit Januar die Möglichkeit sich in der PKV zu versichern. (Mehr Informationen zu diesem Thema: Zum Jahresbeginn die Grenze zur freiwilligen Versicherung überschritten- und nun?) Dieser Interessent, nennen wir ihn Herr I. hat zwei Kinder, welche derzeit bei ihm mitversichert sind. Auch diese sollen in die private Krankenversicherung wechseln.

Tarifauswahl_PKV

Herr I. hat sich schon etwas mit dem Thema beschäftigt und den Kriterienfragebogen zur privaten Krankenversicherung auch gleich per E-Mail mitgeschickt. Natürlich ließen sich nicht alle Fragen beantworten, so dass knapp zehn von 24 Fragen nicht beantwortet werden konnten. So war dem anfragenden Herr I. noch nicht klar, was es bei gemischten Anstalten zu beachten gibt, wie sich das genau mit den ärztlichen Honoraren im in-und Ausland verhält und einiges mehr.

Weiterhin fand sich eine für mich interessante Aussage in der Anfrage, diese lautete: „Die Thematik PKV ist für mich relativ neu. Mein Arbeitgeber erwartet bis zum Freitag kommender Woche (die Anfrage war von einem Samstag) eine Entscheidung.“ Ich schlug dem Interessenten vor, in der kommenden Woche einmal ausführlicher zu dem Fragebogen zu telefonieren und (mehr …)

28.
Januar '14

Erstattung von Medikamenten in der privaten Krankenversicherung – was ist mit Internet- und Versandapotheken? Was muss ich beachten?


In der privaten Krankenversicherung gibt es immer mal wieder Fragen meiner Kunden zur Erstattungsfähigkeit von Medikamenten und der Frage wie und wann diese eingereicht werden können. Daher habe ich mich entschlossen hier einmal wichtige Punkte zu diesem Thema zusammenzufassen und offene Fragen zu beantworten.

Wenn Sie eine spezielle Frage haben oder weitere Erläuterungen benötigen, so können Sie dieses gern in den Kommentaren vermerken und ich ergänze diesen Beitrag entsprechend.

Welche Medikamente werden in der privaten Krankenversicherung erstattet?

Zunächst einmal hängt eine Erstattung und deren Höhe unter anderem davon ab, welche Leistungen in Ihrem Tarif versichert sind. Daher ist es wichtig bei der Auswahl der privaten Krankenversicherung und des jeweiligen Tarifes die Auswahlkriterien genau zu überdenken. Weiterhin enthalten die Allgemeinen Versicherungsbedingungen zunächst einmal eine grundsätzliche Regelung zur Erstattungsfähigkeit von Medikamenten, diese lautet:

(3) Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel müssen von den in Abs. 2 genannten Behandlern (Anm. Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker) verordnet, Arzneimittel außerdem aus der Apotheke bezogen werden.

Die oben genannte Regelung enthält zwei wichtige Kriterien für die Erstattungsfähigkeit der Medikamente. Zum einen müssen diese von einem Versicherten Behandler verordnet und zum anderen aus der Apotheke bezogen werden. Für die private Krankenversicherung bedeutet das dann, der Versicherer muss erkennen können vorher und aufgrund welcher Diagnose die Verordnung kam. Dieses ist schon deshalb notwendig um zu überprüfen ob das Medikament für den Versicherten ist. Allein die Einreichung einer Rechnung der Apotheke ist daher (auch wenn dort der Name des Patienten drauf stehen würde) nicht ausreichend. Es könnte sonst passieren dass jemand zum Beispiel ein Erkältungsmittel in der Apotheke geholt und dieses jemand anders aus der Familie einnimmt.

Welche Unterlagen reiche ich dann bei der Versicherung ein?

Hier gibt es je nach Gesellschaft teilweise abweichende Regelungen, generell gilt aber das aus der eingereichten Rechnung die Information zur Verordnung und zu Diagnose hervorgehen müssen. Wenn der Arzt also auf dem grünen Rezeptformular die Diagnose bereits mit angibt, so reicht es dieses Rezept (wenn die Apotheke auch den Preis darauf gedruckt hat) einzureichen. Ist dieses nicht der Fall und der Arzt hat die Diagnose auf dem Rezept vergessen/oder gibt diese generell nicht darauf an, dann sollten Sie die jeweilige Arztrechnung zusammen mit dem Rezept einreichen.

Daraus kann der Versicherer dann erkennen welche Diagnose zu dem entsprechenden Rezept gehört. Bei Patienten welche dauerhaft Medikamente aufgrund einer chronischen Erkrankung bekommen ist dieses in der Praxis meist nicht mehr nötig da der Versicherer die Grunddiagnose bereits aus vorangegangenen Rechnungen kennt.

Medikamente_1

Kann ich mir selbst Medikamente kaufen ohne vorher beim Arzt gewesen zu sein?

Wie oben auf dem Bild zu erkennen (dieses stammt jedoch aus den vereinigten Staaten) gibt es immer mehr Medikamente, welche auch ohne Verordnung durch den Arzt gekauft werden können. Diese so genannten rezeptfreien Medikamente müssen in Deutschland in der Apotheke bezogen werden, im Ausland gilt dieses auch einfach im Supermarkt.

Wer sich so ein Medikament kauft, der wird dieses jedoch nicht bei der privaten Krankenversicherung einreichen können. Die Erklärung dafür ist relativ einfach, denn es fehlt (mehr …)

27.
Januar '14

Absicherung gegen das Risiko Berufsunfähigkeit und warum lieber jetzt als gleich sinnvoll ist


Dass die Absicherung der eigenen Arbeitskraft gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit richtig ist und neben der privaten Haftpflichtversicherung mit Abstand zu den wichtigsten Produkten überhaupt gehört, dass es mittlerweile hinreichend bekannt. Sogar die oft sehr versicherungskritischen Verbraucherschützer lassen hieran nicht ansatzweise einen Zweifel.

Doch in vielen Fällen ist nicht alleine der Wunsch nach einer solchen Absicherung ausreichend, vielmehr ist es immer schwieriger eine entsprechende Versicherung zu bekommen, da die Versicherer zunehmend wählerischer werden. Der Grund ist auch relativ einfach, denn sprechen wir doch in der Risikoabsicherung über sehr hohe Versicherungssummen und am Ende im Vergleich doch geringe Prämien. (Auch wenn natürlich für den Einzelnen eine Berufsunfähigkeit Absicherung natürlich dennoch viel Geld kostet)

So ergab sich in der letzten Woche in einem Forum unter Maklerkollegen eine interessante Diskussion darüber, dass es doch in der Annahme immer öfter zu ausschließen oder relativ hohen Risikozuschlägen bei Anträgen auf Berufsunfähigkeit kommt. Eine sehr interessante Aussage eines Kollegen bewegte mich dann am Ende zu diesem Beitrag, denn er schrieb:

Mein Problem ist eher wie kann man das Problem lösen und auch Jungen Leuten eine BU ermöglichen bzw. den Zugang zu Ihnen finden. Das sollte wie schon oft erwähnt eigentlich in der Schule schon angesprochen werden…denn ich war auch mal jung und wollte nichts von BU etc. wissen

Doch warum ist eine frühzeitige Beantragung so wichtig?

Die Absicherung gegen das Risiko von Berufsunfähigkeit und den daraus resultierenden finanziellen Folgen ist natürlich nur dann möglich, wenn die Antragsprüfung positiv ausfällt. Das Ziel jedoch nur dann, wenn entweder keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bestehen, oder auf der anderen Seite diese so gering sind dass sie (statistisch gesehen) keine Auswirkungen auf den möglichen Eintritt eines Leistungsfalles haben. Eine frühzeitige Beantragung für die eigenen Kinder, Enkel und die Ansprache des Themas bei Eltern und jungen Leuten ist daher sicherlich unerlässlich. Es ist durchaus nachvollziehbar, das man mit dem ersten Geld genug andere Wünsche hat. Das eigener Auto, Motorrad, der erste Urlaub und auch sonst gibt es Tausende Wünsche. Wer denkt schon in jungen Jahren daran, dass es auch anders kommen könnte. Da kommt der „pessimistische Makler oder Berater“ und will nun etwas erzählen von Statistiken, Gefahren, und Risiken im Leben.

 „mir passiert schon nichts“ oder „in meinem Job werde ich nicht berufsunfähig

 aber auch: „Aus Kostengründen habe ich mich gegen eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden

Solche Aussagen höre ich nicht nur einmal, sondern oft und ich will und werde weder meine Kunden noch deren Kinder versuchen zu belehren oder bekehren, dass versicherbar dennoch versuche ist gezielt auf bestimmte Punkte hinzuweisen und die eigene Entscheidung in die richtige Richtung zu fördern.

Warum ist es so wichtig sich früh zu versichern?

Schauen Sie sich doch einmal in Ihrem Bekannten und Verwandtenkreis um. Da geht es schon bei Schülern in den unteren stufenlos, der eine hat Kopfschmerzen, steht unter „Stress“, Allergien gehören genauso zur Tagesordnung wie eine Vielzahl anderer Beschwerden. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie wären Versicherer und so ein junger Mensch will sich bei ihnen gegen das Risiko einer späteren Berufsunfähigkeit versichern. Nehmen wir auch nur eine kleine monatliche Rente von vielleicht 500 € zum Start, so reden wir bei einem Eintrittsalter von 15 Jahren und einer Laufzeit von über 50 Jahren auch hier schnell im Bereich von 300.000 € und mehr.

Doch dabei bleibt es natürlich nicht, denn wir alle wollen gute Bedingungswerke, umfangreiche Leistungen und Optionen und haben daher auch Nachversicherungsgarantien, Erhöhung Optionen und Veränderungsmöglichkeiten des geplanten Versicherungsschutzes. Gerade die Produkte im Bereich der „Einsteiger-BU“ bieten hier vielfältige Möglichkeiten den Versicherungsschutz später an das neue Leben, den neuen Bedarf anzupassen.

Schnell steigen natürlich dann die möglichen Leistungen für den Versicherer problemlos auf siebenstellige Beträge und natürlich möchte der Versicherer bei Antragstellung so weit als möglich bewerben, wie hoch denn das mögliche Risiko sein kann.

Wie beschränken Versicherer das Risiko bei bekannten Vorerkrankungen?

Im Rahmen der Antragsprüfung gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten für den Versicherer.

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Die Normalannahme ist der Optimalzustand für den Antragsteller, denn hier bekommt er den vollen Versicherungsschutz zu der vom Versicherer kalkuliertem Prämie. Doch in vielen Fällen sprechen Vorerkrankungen und Einschränkungen gegen eine solche Annahmemöglichkeit und nun greifen zwei weitere Optionen. Die erste besteht in einem Ausschluss. Der Versicherer schließt also bestimmte Erkrankungen (mehr …)

23.
Januar '14

Rechnung-oder Behandlungsdatum? In welches Jahr gehört die Rechnung bei der privaten Kranken-(zusatz) Versicherung


Eine immer wiederkehrende Frage ergibt sich meist zum Jahresende. Dann werden die Rechnungen für die Versicherten in der privaten Krankenversicherung meist noch einmal angeschaut und es wird überlegt, welche Rechnungen einzureichen sind um erstattet zu werden.

Aber stellt sich immer wieder die Frage zu welchem Jahr die Behandlung, das Medikament oder die Krankenhausrechnung zuzurechnen ist. Daher hier einige kurze Zusammenfassungen wie die Rechnungen in der privaten Krankenversicherung, aber eben auch in Zusatzversicherungen zur gesetzlichen Krankenkasse zu behandeln sind.

Rechnungsdatum oder Behandlungsdatum?

Die Leistung in der privaten Krankenversicherung ist unter anderem davon abhängig, wann der Vertrag begonnen hat, ob Wartezeiten bestehen oder ähnliche Einschränkungen vorhanden sind. Daher ist es wichtig genau zu beurteilen, welche Rechnung in welchen Vertragszeitraum fällt.

Arztrechnungen: diese sind immer dem Jahr zuzurechnen, in welches die Behandlung fällt. Dabei ist es völlig unerheblich wann die Rechnung durch den Arzt ausgestellt wird, entscheidend ist das Datum der Leistung des Arztes, also der Behandlung. Wurde also eine ärztliche Leistung im Jahr 2013 erbracht, diese aber erst im Frühjahr 2014 abgerechnet, so ist sie versicherungstechnisch dem Jahr 2013 zuzuordnen. Selbst wenn der Kunde also seine Krankenversicherung zum 1. Januar gewechselt haben sollte, ist die alte Krankenversicherung für die Leistung verantwortlich.

Dies ist besonders dann interessant, wenn der Kunde beurteilen möchte auf das einreichen Sinn macht oder ob eine Beitragsrückerstattung gegebenenfalls die bessere Wahl ist.

Rechnung_einreichen_pkv

Zahnarztrechnungen: bei diesen verhält es sich zunächst einmal genauso, wie bei den Arztrechnungen. Die zahnärztlichen Leistungen sind also zunächst nach dem Kalenderjahr zu beurteilen in dem der Zahnarzt diese erbracht hat. Gerade bei Zahnersatzleistungen oder dem Setzen von Implantaten handelt es sich jedoch Umwandlungen welche über einen sehr langen Zeitraum stattfinden. Auch hier ist es so das die Einzelleistungen den jeweiligen Kalenderjahren zugeordnet werden.

Eine kleine Besonderheit ergibt sich bei den Leistungen für die Laborkosten. Diese werden oftmals nicht von den Zahnärzten selbst ausgeführt, sondern diese in Rechnung gestellt. Nimmt nun der Zahnarzt zum Beispiel einen Abdruck und lässt ein Modell anfertigen, dieses Modell wird im Jahr 2013 erstellt und der Zahnarzt (mehr …)

22.
Januar '14

Wann kann ich meine Private Krankenversicherung kündigen? Welche Fristen gelten?


Nicht nur zum Jahresende oder Jahresanfang wird diese Frage oft gestellt, auch mitten im Jahr häufen sich Anfragen dieser Art. Kernpunkt ist die Frage, wann eine private Krankenversicherung kündbar ist. Dabei geht es zum einen um die Kündigungsfrist, zum anderen aber auch um eine eventuell vereinbarte Mindestlaufzeit.

Um das ganze etwas übersichtlicher zu machen, gliedert sich dieser Beitrag in zwei Teile:

  •  im ersten Teil geht es um die generelle Kündigungsmöglichkeit einer privaten Krankenversicherung und
  • im zweiten Teil steht eine eventuell vereinbarte Mindestlaufzeit im Mittelpunkt.

Wann kann eine private Krankenversicherung gekündigt werden?

Wie jeder andere abgeschlossene Vertrag kann auch eine private Krankenversicherung gekündigt werden. Dabei muss man mehrere Fälle unterscheiden. Weiterhin muss beachtet werden, dass die Vorgaben der Versicherungspflicht weiterhin gelten und diese gesetzliche Pflicht dann durch einen anderen Vertrag erfüllt werden muss. Die Kündigung einer privaten Krankenversicherung ist oftmals nicht sinnvoll, dennoch ist es gut zu wissen zu welchem Termin eine solche Vertragsbeendigung möglich ist. Generell gibt es in der PKV zwei unterschiedliche Ansätze der Unternehmen.

Ein Teil der Unternehmen setzt das Vertragsjahr dem Kalenderjahr gleich, so dass die Hauptfälligkeit des Vertrages immer der 1. Januar ist. Das macht es etwas einfacher, da man sich immer am Jahresende orientieren kann. Eine Kündigung der Verträge ist generell immer zum Ablauf des jeweiligen Versicherungs-/Kalenderjahres möglich und zwar mit einer Frist von drei Monaten.

Kuendigung_PKV

Daneben gibt es bei einigen Altverträgen noch die Variante, dass eine Kündigung immer zum Versicherungsjahr möglich ist. Dieses hängt dann davon ab, in welchem Monat der Ursprungsvertrag damals begonnen hat. Diese Variante wird derzeit von Unternehmen wie der Alten Oldenburger, der Barmenia,  der Bayerischen Beamten Krankenkasse, der Central (für Verträge vor 1998), der Continentalen/Europa, der Debeka, der Halleschen (Altverträge), Inter, Janitos, Signal Iduna und der universa KV genutzt. Bei diesen Unternehmen ist es also erforderlich, sich vor einer Kündigung den Altvertrag genau anzuschauen und zu prüfen wann dieser begann.

Anders ist es jedoch bei einer Beitragsanpassungen, denn hier ist eine Kündigung unabhängig von dem Versicherungsjahr immer dann möglich, wenn sich der Beitrag durch diese Anpassung erhöht. Dabei ist dann der Termin zudem die Beitragsanpassungen wirksam wird entscheidend, hier gilt dann auch keine Dreimonatsfrist.

Wie lang sind die Mindestvertragslaufzeiten? Gelten diese auch bei Beitragsanpassung?

Aus verschiedenen Gründen legen die Versicherer unterschiedliche Laufzeiten ihrer Verträge fest. Gilt eine solche Mindestvertragslaufzeit in der privaten Krankenversicherung als vereinbart, so ist es nicht möglich, die PKV vor Ablauf dieser Zeit zu kündigen, es sei denn es findet eine Beitragsanpassung statt. Bei den meisten Gesellschaften gilt eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren als vereinbart, wobei sich hier um eine Kalenderjahresfrist handelt. Begann der Vertrag zum Beispiel zum 1. Juni 2012 (mehr …)