Archiv für September 2013

30.
September '13

Continentale mit neuem Vollversicherungstarif „BUSINESS“ und „Leuchtkraft für die Gesundheit“


Es gibt etwas neues, etwas innovatives, etwas mit „Leuchtkraft für die Gesundheit“, so beschreibt die Continentale Krankenversicherung in einer Broschüre für Makler ihren neuen Tarif BUSINESS, einen Tarif in der Krankenvollversicherung welcher Nachfolger der GS Tarife in der Unisexwelt wird. Nachfolger deshalb, weil des den Pauschalleistungstarif in der Unisexwelt so nicht mehr gibt und die Continentale derzeit (bis 1. Oktober 2013) nur ihre beiden Tarife ECONOMY und COMFORT im Angebot hat. Dieses reicht sicher einigen Kunden aus, andere wünschen sich einen hochwertigeren Versicherungsschutz welcher nun hiermit angeboten werden soll.

Ob dieser nun die versprochene „Leuchtkraft“ und Innovation hat? Schauen wir uns einmal die Bedingungen und den Aufbau des Tarifes dazu an. Grundlage für diese Finanznews sind die folgenden Druckstücke, welche ich im Downloadbereich verlinkt habe.

MB/KK 2009, Stand 01. 08. 2013, Druckstück Nr. 7e.10500/08.13
Tarifbedingungen Tarif Business, Stand 01. 10. 2013, Druckstück Nr. 7e.10104/10.13

Aufbau des Tarifes:

Bei dem Tarifwerk handelt es sich um einen so genannten Kompakttarif, also einem Tarif welcher die Leistungen für ambulante, zahnärztliche und stationäre Bereiche gemeinsam enthält. Anders als bei den Bausteintarifen ist hier ein Tarif vorhanden und kann nicht verändert werden. Das muss er aber im Falle der Continentalen auch nicht zwingend, denn der Versicherer hat ja mit dem ECONOMY und COMFORT auch zwei leistungsschwächere und damit preiswertere Tarife im Angebot.

Ebenfalls wird der Tarif auch nur mit einer, unveränderbaren Selbstbeteiligung angeboten. Die 500 EUR (für Kinder und Jugendliche 200 EUR) jährliche Selbstbeteiligung gilt dabei für alle Bereiche, also ambulante, stationäre und auch zahnärztliche Behandlung und wird jeweils auf das Kalenderjahr gerechnet. Bei unterjährigem Beginn wird diese anteilig berechnet, endet der Vertrag jedoch unterjährig (zum Beispiel bei Versicherungspflicht) so bleibt … WEITERLESEN in dem kompletten Artikel

24.
September '13

Arbeitgeberzuschuss, Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze 2014 als vorläufige Werte bekannt


photoUpdate 9.9.14: Die neuen Werte für 2015 sind (vorläufig) bekannt. Mehr Infos im Beitrag „Sozialversicherungswerte 2015

Anders als bisher erwartet ändern sich die Werte für 2014 nun doch. Wie der Haufe Verlag gestern unter Bezug auf einen Referentenentwurf bekannt gab, ergeben sich für 2014 weitere Steigerungen. Die Zahlen für die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung und die der Versicherungspflichtgrenze werden sehnsüchtig erwartet, richten sich doch nach diesen auch die Zahlen für den Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung für Privatversicherte. Ebenso entscheidet diese Grenze auch darüber, wer sich privat versichern darf und ob ein PKV Versicherter Angestellter ggf. wieder versicherungspflichtig wieder in die gesetzliche Krankenkasse (GKV) muss.

Die Versicherungspflichtgrenze 2014 wird vorr. bei 53.550 EUR (+ 1.350 EUR) liegen, ebenso ändert sich daher die besondere Versicherungspflichtgrenze (für alle bis zum 31. 12. 2002 PKV Versicherten) auf 48.600 EUR .

Da auch die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung um 1.350 EUR pro Jahr oder 112,50 EUR pro Monat steigt, ändert sich auch der Höchstbeitrag zur Gesetzlichen Krankenkasse und der Arbeitgeberzuschuss. Dieser berechnet sich dann in 2014 wie folgt:

Arbeitgeberzuschuss zur Privaten Krankenversicherung 2014

Für das Jahr 2014 ergibt sich somit folgende Berechnung:

15,5% GKV Beitrragssatz, davon tragen Arbeitnehmer 7,3 + 0,9% und Arbeitgeber 7,3%

7,3% x 4.050 EUR = 295,65 EUR (bisher 287,44 EUR, +8,21 EUR) = AG Zuschuss zur Krankenversicherung 2014 

Der Zuschuss zur Pflegepflichtversicherung berechnet sich wie folgt:

2,05% Pflegevers. Beitragssatz, davon tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 1,025%

1,025% x 4.050 EUR = 41,51 EZR (bisher 40,36 EUR, +1,15 EUR) = AG Zuschuss zur Pflegepflichtversicherung 2014

Der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt demnach ebenfalls an und berechnet sich für das Jahr 2014 wie folgt:

Gesamtbetrag zur GKV:

Krankenversicherung: 4.050 EUR * 15,5% = 627,75 EUR (bisher 610,31EUR, + 17,44 EUR)

Pflegepflichtversicherung: 4.050 EUR * (2,05% + 0,25% (Kinderlose)) =  93,15 EUR (bisher 90,56 EUR, +2,59 EUR)

GESAMT sind in der Krankenversicherung dann 720,90 EUR pro Monat von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu entrichten und damit 20,03 EUR mehr als in 2013

Davon zahlt der (kinderlose) Arbeitnehmer allein:

KV: 4.050 EUR * (7,3%+0,9%) = 332,10 EUR (bisher 322,88 EUR, +9,22 EUR)

Pflege: 4.050 EUR * (1,025% + 0,25%)= 51,63 EUR (bisher 50,20 EUR, +1,43 EUR

GESAMTANTEIL Arbeitnehmer in 2014: 383,73 EUR (bisher 373,08 EUR, +10,65 EUR)

Damit ergeben sich für den Arbeitnehmer mit Höchstbeitrag Mehraufwendungen (KV+PV) von 127,80 EUR pro Jahr, Leistungsänderungen ergeben sich hierdurch jedoch nicht.

Hier noch einmal alle Zahlen im Überblick: (mehr …)

23.
September '13

RuV Krankenversicherung – Beitragsanpassung 2014 in Zahlen


Wie in den Vorjahren geben die Gesellschaften nunmehr den Anpassungsbedarf in den Tarifen bekannt und erneuern die bereits veröffentlichten Beitragsgarantien. Bei der RuV Krankenversicherung finden die Anpassungen nur in folgenden Tarifen im Neugeschäft statt, für das Bestandsgeschäft gibt es noch keine finalen Aussagen:

Erwachsene:

AGIL premium ohne SB (TN0U) ca. 3 – 3,5%;

AGIL comfort ohne SB (MP0U) ca. 2 – 3%;

AGIL classic 960 und 1920 SB (EP2U, EP3U) ca. 5 – 7%

Krankentagegelder TA6U, TA13U, TA26U werden um ca. 0 – 5% angepasst

Bei Kindern (0-16 J) sehen die Anpassungen etwas anders aus:

AGIL premium 960 SB (TN2U) ca. 3%;

AGIL comfort ohne und 1920 SB (MP0U, MP3U) ca. 4%;

AGIL classic 960 und 1920 SB (EP2U, EP3U) ca. 3%

Schüler und Studenten bekommen folgende Änderungen

Tarife siehe Erwachsene, teils Beitragssenkungen, teils -erhöhungen (ca – 1% bis + 7%)

In der Summe handelt es sich hier sicher um eher kleine Anpassungen, was aber auch daran liegt das die Tarife mit Einführung der Unisextarife neu kalkuliert wurden.

Welche Anpassungen im Bestandskundengesdchäft folgen oder ob dort welche notwenig sind, ist noch nicht bekannt.

 

16.
September '13

Noch ein Jahr jünger in die PKV? So geht’s!


Es ist bald Jahresende und der ein oder andere hat noch etwas zu erledigen. Auf der Liste einiger Versicherter stehen noch Punkte wie „Versichererwechsel“ oder Wechsel in die private Krankenversicherung. Ob das System der privaten Krankenversicherung überhaupt infrage kommt und Sinn macht, das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und ist generell nicht zu beantworten. (Link: Eine private Krankenversicherung muss man sich leisten können und wollen)  Auch wenn es in manchen Werbeanzeigen anders klingt, eine private Krankenversicherung ist sicher nicht für jeden geeignet und nicht jeder der darf ist dort auch gut aufgehoben.

Daher machen sich gerade jetzt zwei Gruppen von Versicherten Gedanken, ob sie noch etwas im Jahr 2013 ändern wollen oder müssen. Die erste Gruppe sind dabei diejenigen, die bereits in einer privaten Krankenversicherung versichert sind.

Bereits privat versichert? Im richtigen Tarif?

Wer bereits heute privat krankenversichert ist und mit dem Versicherungsumfang aber nicht so ganz zufrieden ist, weil die Auswahlkriterien bei Vertragsabschluss vielleicht nicht ganz so sorgfältig beachtet wurden, der sollte über eine Anpassung seines Versicherungsschutzes nachdenken. Eine solche Anpassung kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen. Der erste Ansatz dabei sollte immer ein Tarifwechsel nach Paragraph 204 VVG sein, denn bei einem solchen Tarifwechsel bleiben die erworbenen Rechte (das Eintrittsalter, die Alterungsrückstellungen, der Gesundheitszustand) fast vollständig erhalten und eine Risikoprüfung findet nur für die so genannten Mehrleistungen statt. Nun kann es jedoch auch passieren, dass bei der entsprechenden Gesellschaft kein Tarif vorhanden ist, der den Anforderungen und Bedürfnissen entspricht. Leider passiert es daher immer wieder, dass auch bestehende Kunden einer privaten Krankenversicherung nur durch einen Wechsel der Gesellschaft zu einem entsprechenden Tarif kommen.

Bevor das jedoch passiert, sollten immer alle anderen Möglichkeiten ausgelotet werden, denn ein solcher Wechsel der Gesellschaft ist nicht nur mit Vor-sondern auch mit Nachteilen verbunden. Insbesondere sind hier ein neuer Gesundheitszustand, ein neues Eintrittsalter und (je nach Beginn des Altvertrages) ein Wechsel in die aktuellen Unisextarife zu nennen.

PKV_GKV_Wahl_Grafik

Derzeit noch gesetzlich versichert?

Wer im Moment dagegen noch in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist und über einen Wechsel in die private Versicherung nachdenkt, für den gelten ebenfalls entsprechende Auswahlkriterien. Auch hier gilt es zunächst einmal zu prüfen, ob ein Versicherungsschutz der den eigenen Anforderungen entspricht überhaupt verfügbar ist und ob das Verlassen der gesetzlichen Krankenkasse möglich und gewünscht ist. Wer das für sich mit Ja beantworten kann und aufgrund seines Gesundheitszustandes auch in der Lage ist einen solchen Wechsel zu vollziehen, der sollte sich zeitnah mit der Auswahl des richtigen Versicherungsschutzes beschäftigen. (mehr …)

05.
September '13

Neugeborene Kinder in die Private Krankenversicherung – aber welche ist die passende?


Kindernachversciherung PKV GKV

Die Freude ist groß, die Eltern können es kaum noch erwarten bis es endlich so weit ist und endlich, endlich ist es dann da. Unmittelbar nach der Geburt stellt sich

dann auch die Frage, wo das Neugeborene nun zu versichern ist. Sind beide Eltern in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) so stellt sich die Frage nach der Versicherung nicht. Die Kinder haben dann einen Anspruch auf eine beitragsfreie Mitversicherung in der gesetzlichen Kasse.

Ist ein Elternteil jedoch privat versichert so ist genau zu prüfen wo das Kind zu versichern ist. Eine Übersicht finden Sie unter dem Link: Wo ist mein Kind zu versichern?

Doch auch wenn nun klar ist, dass ihr Kind in die private Krankenversicherung soll und sie es nicht gegen einen eigenen Beitrag in der gesetzlichen Krankenkasse versichern möchten, dann stellt sich die nächste Frage. Bei welcher Gesellschaft und in welchen Tarif soll das Kind versichert werden? Die Tarife in der privaten Krankenversicherung unterscheiden sich in vielen verschiedenen Bereichen und bilden ganz unterschiedliche

Leistungen ab. Daher ist eine pauschale Empfehlung für einen Tarif oder für eine Gesellschaft nicht zugeben und hängt von den persönlichen Auswahlkriterien zur privaten Krankenversicherung. Auch unterscheiden sich die Anforderungen an eine private Krankenversicherung für ein Kind zum Teil deutlich von denen für einen Erwachsenen.

Kann das Kind nicht einfach zur gleichen Gesellschaft wie ich?

Natürlich, und das sollte auch die erste Option der Prüfung sein. Wenn Sie sich bewusst für einen bestimmten Tarif entschieden haben, so ist es nahe liegend das Kind auch dort zu versichern. Anders als bei anderen Unternehmen haben sie dort einen Anspruch auf die so genannte „Kindernachversicherung“. Das bedeutet nichts anderes, (mehr …)