Archiv für Juni 2013

28.
Juni '13

Sind Sie Durchschnitt(skunde) – Testergebnis des Finanztest für die Masse


Vielleicht haben Sie in der dieser Woche die kritischen Stimmen meines Kollegen Helberg, meine ,oder die vieler anderer Kollegen mitbekommen, die sich insbesondere mit den Testkriterien der Finanztest und deren aktuellen Test zur Berufsunfähigkeitsversicherung auseinandersetzen. (Link zu den dazu gehörigen Beiträgen)

Aufgrund der vielen Fragen zu dem Test und der bis dahin nicht erfolgten Reaktion der Tester habe ich einen offenen Brief an die Redaktion Finanztest geschrieben. Am Freitag hat Hr. Sebastian Hirsch aus dem Team Versicherungen bei FT auf meine Fragen geantwortet (unten in den Kommentaren), dafür schon einmal vielen Dank, das ging dann binnen zwei Tagen doch recht zügig. Ebenfalls hat Finanztest bereits eine Stellungnahme online gestelt, in welcher die Tester einiges zum Test erklären.

Obwohl ich es löblich finde, überhaupt Position zu beziehen (das war in den letzten Jahren nicht so), um so mehr verwundert mich die Art und Weise. In der Stellungnahme klingt es eher nach „wir rechtfertigen das, was wir gemacht haben“ ohne auf die berechtigte Kritik einzugehen. Doch dazu einmal hier im Detail:

Der Test von Berufs­unfähigkeits­versicherungen soll Kunden eine Orientierung geben bei der Auswahl einer Berufs­unfähigkeits­police. Um sicher­zustellen, dass Verbraucher nach dem Test der Stiftung Warentest Policen mit guten Bedingungen erhalten, werden zahlreiche Kriterien in die Bewertung einbezogen.

Das ist aber einer der Hauptkritikpunkte. Wenn doch so ein Test dazu dient, dem (unbedarften) Kunden eine Orientierung beim Abschluss seines Vertrages zu geben, wie soll er dann eine fundierte Entscheidung treffen, wenn doch 75% aller Tarife „sehr gut sind“. Bereits in meinem Ursprungsbeitrag hatte ich genau diesen Punkt als kritisch gesehen, denn gerade so eine Orientierung gibt es hier nicht. Einem Endkunden (und Finanztest betont das Sie immer auf den Durchschnittskunden der „breiten Masse“ abstellen) bringen solche Ergebnisse in Summe gar nichts, denn oftmals ist dieser noch verwirrter als vorher. (Probieren Sie es aus, nehmen Sie die Tabelle und entscheiden sich für einen Versicherer Tarif).

Ebenso liegt genau in der Wahrnehmung des Kunden „ach die sind ja alle sehr gut“ die große Gefahr einer Fehlentscheidung. In der Antwort auf Frage drei in meinem offenen Brief schreibt die Finanztest Redaktion dann:

Unser Testfokus liegt ganz klar auf der Existenzsicherung im Falle der Berufsunfähigkeit und er ist deshalb so konzipiert, dass er auf eine Mehrzahl der Verbraucher anwendbar ist – quasi das „must have“. „Nice to have“ Kriterien, die vor allem in der Individualberatung relevant sind oder Kriterien, die aus Verbraucherschutzsicht schwer klar positiv oder negativ zu werten sind, flossen entsprechend nicht in die Note ein und wurden „nur“ auf gravierende Auffälligkeiten geprüft.

Wenn es um die Sicherheit der Existenz geht und um die „must have“ Kriterien, wie kann es dann sein das Versicherer mit schlechten Regelungen zur Nachversicherungsgarantie, garantierten Rentensteigerung im Leistungsfall oder aber der Möglichkeit andere Kriterien in der Nachprüfung als im Erstprüfungsverfahren anzuwenden „Testsieger“ werden? Gerade das sind (neben anderen) Kriterien, die über eine unter Umständen Lebenslange Leistung entscheiden, oder diese eben unmöglich machen. Und auch das Argument in einer Diskussion dazu, die Prämien müssen bezahlbar bleiben führt hier nicht zum Ziel. Was nützt eine Absicherung dem Endkunden, wenn er im Fall der Leistung keine Rente bekommt, dafür aber die letzten Jahre X Euro weniger an Prämien gezahlt hat? Und aufgrund der Einschränkungen in den Bedingungen hat der Versicherer die Leistung sogar zurecht verweigert, was er auch muss um das Kollektiv der anderen Versicherten vor unberechtigten Forderungen zu schützen.

Ein Beispiel aus den Bedingungen der Aachen Münchner BUZ:

b) Berufsunfähigkeit im Sinne dieser Bedingungen liegt ebenfalls nicht vor, wenn die versicherte Person nach Eintritt des in Absatz 1, 2 oder 3 beschriebenen Zustands als Selbstständiger oder Angestellter mit Weisungs- und Direktionsbefugnis nach wirtschaftlich angemessener Umorganisation innerhalb des Betriebes weiter tätig sein könnte. Eine Umorganisation ist angemessen, wenn

– sie keinen erheblichen Kapitaleinsatz erfordert,

– sich keine auf Dauer ins Gewicht fallenden Einkommenseinbußen ergeben, (…)

Das ist eine der Formulierungen, welche im Leistungsfall darüber entscheiden, ob eine Rente gezahlt wird, oder aber eben der Versicherer die Leistung verweigert. Isoliert betrachtet wäre das einzelne Kriterium nicht (kriegs-)entscheidend, in der Gesamtbetrachtung aber schon, zumal es eine Reihe von Versicherern gibt, welche so eine Formulierung in den Bedingungen abgedungen haben, aus gutem Grund. Und nein, das Argument „da gibt es BGH Rechtsprechung“ zu, bringt den Endkunden nicht weiter. Die Kritik ist nicht, das nicht alle Punkte bewertet wurden, die Kritik geht dahin, dass FR behauptet:

Die relevanten der als fehlend bean­standeten Prüf­punkte wurden in der Unter­suchung ebenfalls über­prüft. Im Ergebnis gab es hierbei aber keine gravierenden Auffälligkeiten.

Oder die Frage nach dem Ausschluss der Beitragsanpassung nach 163 VVG. Auch hier ist es m.E. ein ganz entscheidendes Kriterium, ob sich der Kunde darauf verlassen kann einen solchen Verzicht (und damit stabile Bruttobeiträge) über die gesamte Laufzeit zu haben, oder ob der Versicherer eben Anpassungen durchführen kann. Und nein, auch die Unternehmen die bewusst auf eine Beitragserhöhung verzichten, werden kaum alle gleich bei der Auffanggesellschaft Protektor landen. Aber selbst wenn ein Unternehmen (nach finanziellen Schwierigkeiten) (mehr …)

27.
Juni '13

Wo bekomme ich eine unabhängige Beratung zu Versicherungsfragen?


Eine immer wieder währende Frage, eine immer wieder interessante Antwort. So auch im Chat der Zeitschrift Finanztest zum Thema Berufsunfähigkeit am Mittwoch dieser Woche. Grade bei komplexen Themen, existenziellen Risiken oder der Vorsorge für einen sorgenfreien Lebensabend ist dem Verbraucher eines besonders wichtig, unabhängig und fair beraten zu werden.

Was genau ist „unabhängig“?

unabhängig„Seien wir ehrlich zueinander.“ Das trifft es ganz gut, hat einmal ein Kunde zu mir gesagt. Grundlage jeder fairen Beratung ist zunächst einmal Ehrlichkeit, Ehrlichkeit des Kunden gegenüber dem Berater, damit dieser die Situation und den Bedarf richtig einschätzen kann und seine Tipps und Ratschläge fundiert geben kann. Genau so aber Ehrlichkeit des Beraters, offene und nachvollziehbare Tipps und Ratschläge für die entsprechenden Produkte.

Zudem soll die Beratung „unabhängig“ sein. Doch was ist das eigentlich? Und kann ein Berater, der ja mit seiner Beratung Geld verdient oder für die Beratung Geld bekommt, unabhängig sein und neutral beraten? Dazu sind zunächst einige Begrifflichkeiten der unterschiedlichen Typen von Beratern zu klären, welche in der Praxis immer wieder einmal durcheinander geworfen werden. Da wird von „Mein Makler von der Gesellschaft XYZ“ genauso gesprochen, wie dem „unabhängigem Vertreter“.

Welche Arten von Beratern gibt es überhaupt?

BeratertypenDie Breite an Beratern ist schwer zu überblicken, zumal sich diese nach außen hin oftmals gleich anfühlen, es aber im Detail nicht sind. Dazu zunächst einmal ein kleiner schematischer Überblick über die Beratertypen. Jede Form von Berater hat neben einigen typischen Vorteilen auch Nachteile, die der Kunde kennen sollte bevor er entscheidet.

Der Versicherungsvertreter:

Der Vertreter ist, wie der Name schon sagt, ein Vertreter eines Unternehmens, hier eines Versicherungsunternehmens. Dieses beauftragt den Vertreter, die eigenen Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen, dafür erhält er eine Provision. Ob der Versicherungsvertreter bei dem Unternehmen angestellt, oder in Form eines Handelsvertreters bei dem Unternehmen unter Vertrag steht, das spielt bei der Ausübung seiner Tätigkeit eine untergeordnete Rolle. Rechtlich gesehen ist er jedoch auf der Seite des Versicherungsunternehmens und kann/ darf nur dessen Produkte vertreiben.

Eine Sonderform hiervon ist der Mehrfachagent. Grundsätzlich ist dieser auch auf der Seite des Unternehmens und vergleichbar mit dem Vertreter, jedoch ist er nicht auf eine Gesellschaft beschränkt, sondern vertreibt die Produkte mehrerer Unternehmen. Dabei ist noch wichtig zu wissen, dass dieser zwar aus mehreren Produkten auswählen kann, eine solche Beratung aber immer noch nicht unabhängig ist, denn hier besteht eine rechtliche Bindung an die Interessen des Versicherungsunternehmens.

Haftung: Für falsche Ratschläge, Fehlberatungen oder Entscheidungen die zum Nachteil des Kunden ausfallen, haftet der Berater und mit ihm die Gesellschaft. Dabei ist (soweit beweisbar) eine Kenntnis des

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26.
Juni '13

Offener Brief an Finanztest und „Gesprächsrundenangebot“


In den letzten Tagen hat es einiges an Diskussion um den aktuellen Test zur Berufsunfähigkeitsversicherung durch die Zeitschrift Finanztest gegeben. Angesprochen auf die Kritik, hat die Redaktion eine Stellungnahme veröffentlicht, welches es für mein Verständnis noch um einiges schlimmer macht, als der ursprüngliche Test war, daher dieser offene Brief:

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OFFENER BRIEF AN

Stiftung Warentest

Redaktion Finanztest

Lützowplatz 11-13, 10785 Berlin

 

Bergen, 26. Juni 2013

Test zur Berufsunfähigkeitsversicherung in der Ausgabe 07/2013 der Zeitschrift Finanztest

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in diesem Jahr hat die Redaktion mit dem Test der Produkte zur Berufsunfähigkeit ein heikles und für viele Kunden elementares Problemfeld angesprochen, denn nicht umsonst gehört die Absicherung gegen den Verlust der Arbeitskraft zu den wichtigsten Produkten in privaten Haushalten. Um so erschreckender sind die, von der Stiftung Warentest angewandten Kriterien, nach denen die Ergebnisse festgehalten wurden.

In verschiedenen Beiträgen, sowohl von Maklerkollegen, als auch von mir (siehe Links) wurden neben den Methoden der Tests auch die Auswahl und die Kriterien, welche zu dem Ergebnis geführt haben, bemängelt.

Artikel des Kollegen Helberg – Avanti Dilettanti

Mein Artikel zu den Fragen im Finanztest BU – Tal der Ahnungslosen

und der Kollege Simonov hat noch eine interessante Feststellung zur Kompetenz eines- so Finanztest- Spitzentarifs gemacht, schon toll, wenn man exakt drei Leistungsfälle hatte. Link: Der FinanzREST: BUkompetenz

Den Originalen Test gibt es bei Finanztest LINK zu Finanztest

Insbesondere die Tatsache, das laut Meinung der Finanztest nahezu 3/4 und mehr der Tarife gut bis sehr gut sind, verwundet nicht nur Fachleute, sondern mehr und mehr auch den Laien. Das bedeute ja im Umkehrschluss, das die Kriterien für die Auswahl (bewusst?) so gewählt wurden, um eine möglichst breite Masse an Tarifen gut bewerten zu können?

Verglichen mit einem Kauf eines Autos (das kann sich jeder Laie gut vorstellen), (mehr …)

25.
Juni '13

Finanztest mit einem Chat – Fragen zur Berufsunfähigkeit und einige Hintergründe


(c) helberg.info

Avanti Dilettanti, so nannte der Kollege Helberg letzte Woche seinen Kommentar zum Finanztest Berufsunfähigkeitsversicherungen. Leider erfolgte auch bei Twitter, außer dem Hinweis man könne ihm Baldrian liefern, keine weitere Reaktion auf die fachlichen Fragen aus seinem Kommentar. Auch ich habe am Samstag nach einer Ladung Baldrian ausführlich Stellung genommen und erklärt, warum es leider auch von Jahr zu Jahr schlimmer statt besser wird, mit den Test’s der Finanztest.

Zum Einlesen hier noch einmal alle wichtigen Links:

Artikel des Kollegen Helberg – Avanti Dilettanti

Mein Artikel zu den Fragen im Finanztest BU – Tal der Ahnungslosen

und der Kollege Simonov hat noch eine interessante Feststellung zur Kompetenz eines- so Finanztest- Spitzentarifs gemacht, schon toll, wenn man exakt drei Leistungsfälle hatte. Link: Der FinanzREST: BUkompetenz

Den Originalen Test gibt es bei Finanztest unter dem folgenden Link (leider muss dazu dieser kostenpflichtig gekauft werden, aber warten Sie mal ab, es wird schnell Versicherer geben, die den als „Sonderdrucke“ verteilen) LINK zu Finanztest

Passend dazu, veranstaltet die Redaktion Finanztest morgen, am Mittwoch den 26. Juni 2013 zwischen 13 und 14 Uhr einen Chat, zu dem Sie Ihre Fragen stellen und Antworten zu dem Thema BU bekommen können. Link (oder einfach auf das Bild klicken)

Finanztest Chat

(c) Finanztest Homepage test.de, 25.06.2013

Werden Sie auch Fragen stellen- wird doch sicher lustig?!

Diese Frage habe ich seit Samstag so oft gehört und möchte daher meine Antwort hier geben und diese kurz erläutern. Bei dem Chat der Finanztest zur Berufsunfähigkeit am 26. 6. werde ich nicht aktiv teilnehmen. Ich werde keine Fragen stellen, (mehr …)

25.
Juni '13

Der Spiegel Online mit einer neuen Ausgabe seiner Serie „Die böse PKV“ und dem Lieblingsberater Garcia


Der Spiegel Online, einst eine Bastion der unabhängigen Journalismus und auch heute in vielen Themen eine gute Quelle. Leider schafft es der Autor Christian Teevs zum Thema Private Krankenversicherung immer wieder, nicht nur das Thema nicht vollständig zu beleuchten, sondern auch seinen Lieblingsberater immer und immer wieder in einem Artikel zu erwähnen und das jedes Mal auf’s Neue.

Natürlich werde ich hier keine Abhängigkeiten unterstellen, steht mir ja auch nicht zu, sondern äußere nur meine Vermutung. In einem Artikel zur PKV und den Beitragsanpassungen war gar ein Link enthalten, welcher auf die Seite des Maklers verlinkte. Sauberer Journalismus sieht meines Erachtens anders aus, zumindest unabhängig ist das nicht. In dem aktuellen Artikel, hier geht es mal um den Tarifwechsel innerhalb der PKV, wird auch wieder der Berater gelobt und hervorgehoben, der doch von dem Traifwechsel und der Vermittlung eines solchen gegen Honorar lebt.

Nicht, dass die Tarifwechselberater generell genannt werden, davon gibt es am Markt ja nun so einige, nein, immer und immer wieder wird ein spezieller Berater hervorgehoben und damit entsteht ein Eindruck, der so sicher nicht gut zur „journalistischen Unabhängigkeit passt“. Aber das nur als Vorbemerkung, nun einmal etwas genauer zu dem, teilweise unvollständigen, Inhalt des Artikels.

Es geht um eine „Enthüllung“, ein internes Schreiben der Gothaer Krankenversicherung, welche den Mitarbeitern Arbeitsanweisungen zu einem Tarifwechsel und dem Umgang mit dem Kunden gibt und damit „verbraucherfeindlich ist“, wie Hr. Teevs meint.

Was genau ist dieser Tarifwechsel?

Wer heute in einer privaten Krankenversicherung versichert ist, für den kann es unter Umständen interessant sein, einen solchen Wechsel innerhalb des Unternehmens vorzunehmen. Grund hierfür sind neue Tarife, geänderte Kalkulationen oder einfach die Tatsache, dass sich der Anspruch an den eigenen Versicherungsschutz verändert hat. Dazu hat der Gesetzgeber eine Grundlage im §204 des Versicherungsvertragsgesetzes geschaffen. Hierin ist der Tarifwechsel nach §204 VVG eben geregelt und schreibt die Kriterien vor.

Bildschirmfoto 2013-06-25 um 12.30.26Dabei schreibt der Gesetzgeber vor, dass auch dann ein solcher Wechsel möglich sein soll, wenn der Gesundheitszustand nicht mehr dem entspricht, was den Versicherer zu einem Neuabschluss bewegen würde. Dazu muss der Kunde aber 1.) um dieses Recht wissen, und 2.) dieses auch durchsetzen.

Was passiert wenn der Kunde nicht mehr gesund ist?

Für den Fall, dass der neue Tarif Mehrleistungen enthält, also mehr Versicherungsumfang bietet als der bisher versicherte Tarif, kann und muss der Versicherer eine neue Risikoprüfung durchführen. Dieses sichert nicht nur den Beitragsverlauf in den neuen Tarifen, sondern ist auch nur gerecht gegenüber den neuen Kunden, die ja auch eine solche Prüfung und ggf. Risikozuschläge für die Tarife bekamen.

Der Kunde der aber schon älter und vielleicht krank(er) ist, auch der soll von den Vorteilen eines neuen Tarifs, ggf. mit einer neuen und verbesserten Kalkulation profitieren. Dieses würde aber verhindert, wenn der Gesundheitszustand gegen eine Versicherung im neuen Tarif sprechen würde.

Wie ist das lösbar?

Der Gesetzgeber hat hier nun zwei Möglichkeiten geschaffen, welche sich so in dem Wortlaut im §204 VVG steht. Genau heisst es da?

§ 204 Tarifwechsel

(1) Bei bestehendem Versicherungsverhältnis kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer verlangen, dass dieser (mehr …)