Archiv für März 2010

22.
März '10

Beitragsanpassungen der UKV zum 01. 05. 2010


Im letzten Jahr haben die meisten Gesellschaften die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) angepasst. Einige Gesellschaften fehlen aber noch. Dieses ist  auch die Union Krankenversicherung AG – UKV.

Deren Anpassungszahlen finden Sie heute hier. (Neugeschäftsanpassungen zum 01. 05. 2010)

Tarife BSS, BSZ bei Männdern und Frauen mehr als 20%

Tarife CompactPrivat bei Männern, Jugendlichen und Frauen bis zu 45% (ab 5%)

Tarife CompactPRIVAT/S bei Männern und Frauen 13- 18%

Tarife (Bausteine) VA… bei Männern, Frauen, Jugendlichen und zum Teil Kindern von 2 bis zum Teil 37%

Tarife der Krankentagegeldtarife bei Männern 9 bis 17%

Tarife für die Beitragsentlastung BEA65 ca.2%

Die Anpassungen im Bestand können abweichen. Generell gilt aber auch hier: bei einer Anpassung nicht voreilig handeln. Vielmehr ist es wichtig, das elementare Leistungen und existenzbedrohende Leistungslücken nicht bestehen. Dieses ist auch bei einigen der oben genannten Tarifen nicht so. Wussten Sie das? Haben Sie sich dennoch und bewusst dafür entschieden?

Weiterführende Informationen:

Beitragserhöhung- nicht voreilig handeln

Auswahlkriterien für eine individuell passende PKV

19.
März '10

Beitragsanpassung Continentale Krankenversicherung zum 01. 05. 2010


Im letzten Jahr haben die meisten Gesellschaften die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) angepasst. Einige Gesellschaften fehlen aber noch.

Die Anpassungszahlen der Continentalen Krankenversicherung finden Sie heute hier. (Neugeschäftsanpassungen zum 01. 05. 2010)

Tarife GS1Plus bei Männern zwischen 7 und 8%

weiterhin werden angepasst:

IM BESTAND:

GS1, GS1Plus, GS2 bei MÄNNERN

BSS und BSB bei Männern und Frauen

P21 und P22 bei FRAUEN

Bei den Tarifen mit hohen Beitragsrückerstattungen beachten Sie aber bitte die entsprechenden steuerlichen Besonderheiten gem. Bürgerentlastungsgesetz.

Die Anpassungen im Bestand können abweichen. Generell gilt aber auch hier: bei einer Anpassung nicht voreilig handeln. Vielmehr ist es wichtig, das elementare Leistungen und existenzbedrohende Leistungslücken nicht bestehen. Dieses ist auch bei einigen der oben genannten Tarifen nicht so. Wussten Sie das? Haben Sie sich dennoch und bewusst dafür entschieden?

Weiterführende Informationen:

Beitragserhöhung- nicht voreilig handeln

Auswahlkriterien für eine individuell passende PKV

18.
März '10

Beitragsanpassungen der Bayr. Beamtenkrankenkasse BBKK zum 01. 05. 2010


Im letzten Jahr haben die meisten Gesellschaften die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) angepasst. Einige Gesellschaften fehlen aber noch. Dieses ist unter anderem auch die Bayrische Beamtenkrankenkasse BBKK.

Die Anpassungszahlen der BBKK Krankenversicherung finden Sie heute hier. (Neugeschäftsanpassungen zum 01. 05. 2010)

Tarife A, A80, A1200, A420 bei Männdern und Frauen zwischen 2 und 32%

Tarife CompactPrivat bei Männern, Jugendlichen und Frauen bis zu 34%

Tarife S2 und S3 bei Frauen bis 25%

Tarife der Beihilfe bei Jugendlichen, Männern und Frauen zum Teil bis 42% in einzelnen Bausteinen

Die Anpassungen im Bestand können abweichen. Generell gilt aber auch hier: bei einer Anpassung nicht voreilig handeln. Vielmehr ist es wichtig, das elementare Leistungen und existenzbedrohende Leistungslücken nicht bestehen. Dieses ist auch bei einigen der oben genannten Tarifen nicht so. Wussten Sie das? Haben Sie sich dennoch und bewusst dafür entschieden?

Weiterführende Informationen:

Beitragserhöhung- nicht voreilig handeln

Auswahlkriterien für eine individuell passende PKV

17.
März '10

Barcode Lesegerät für Blinde (Einkaufsfuchs) für GKV Patienten – und was zahlt die PKV?


So manches Mal wird ja die Private Krankenversicherung mit den Worten “immer besser als GKV” verkauft. Das dieses so nicht richtig ist habe ich bereits mehrfach beschrieben und belegt. Leider verlassen sich oftmals Versicherte darauf und lassen sich von vagen “Einsteigertarifen” oder Angeboten a la “59 EUR für Ihre PKV” täsuchen.

Ein gutes Beispiel für oben geschilderten Sachverhalt lässt sich am Urteil des Landessozialgerichtes Niedersachsen (Az. L 4 KR 17/08) deutlich machen. Dabei ging es um den Streit zwischen einer gesetzlich versicherten Kundin und ihrer Krankenkasse (GKV). Die sehbehinderte Kundin, welche bereits einen Blindenstock und ein Blindenlesegerät besitzt, verlangte die Erstattung eines Barcodelesegerätes mit Sprachausgabe.

Damit ist es möglich, so die Klägerin, allein und ohne fremde Hilfe einkaufen zu gehen und bei der “häuslichen Vorratshaltung” zu erkennen, welche Lebensmittel zum Verbrauch anstehen.

Die gesetzliche Krankenkasse lehnte dieses zunächst aufgrund des Wirtschaftlichkeitsgebotes ab. Das Gerät “helfe nur in besonderen Lebenssituationen” und die Kosten von ca. 2.500 EUR sind somit nicht erstattungsfähig.

Dieser Auffassung widersprach das niedersächsische Landessozialgericht , da die Klägerin “Anspruch auf eine Versorgung mit diesem Hilfsmittel habe, denn der (s.g.) Einkaufsfuchs diene der Wahrnehmung eines Grundbedüftnisses im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung.”

Doch wie wäre das nun in der PKV?

Generell werden in den Tarifen der privaten Krankenversicherung (PKV) die offenen und geschlossenen Hilfsmittelkatalogen unterschieden. Bei den so genannten geschlossenen Katalogen, welche in der Masse der Tarife enthalten sind, wird nur das bezahlt, was tatsächlich in den Bedingungen genannt ist. Hilfsmittel die dort nicht aufgeführt sind werden nicht erstattet. Auch Hilfsmittel die heute noch gar nicht bekannt sind, später aber noch entwickelt werden, sind so nicht erstattungsfähig.

Anders bei den so genannten offenen Hilfsmittelkatalogen. Dort ist es eben “offen” formuliert und es werden somit auch solche Hilfsmittel ersetzt die medizinisch nötig sind und vielleicht erst später entwickelt werden. Oftmals sind hier dann Zusätze wie “einfache Ausführung” oder “mittlere Preislage” enthalten, was auch bei solchen Katalogen zu Unstimmigkeiten führen kann.

Daher ist pauschal nicht zu sagen welche Art des Hilfsmittelkataloges nun “besser” ist. Entscheidend sind die Formulierungen und der umfang des unter Umständen geschlossenen oder halboffenen Kataloges. So können Sie sich unter einem halboffenen Katalog einen mit definierten Hilfsmitteln aber dem Zusatz “auch alle lebenserhaltenden Hilfsmittel” vorstellen.

Achten Sie daher bei der Auswahl der Privaten Krankenversicherung auf die Kriterien zum Versicherungsschutz.

17.
März '10

Barmenia mit Mitgliederschwund (FTD)


Gerade in der Bahn fiel mir der folgende Artikel in der heutigen FinancialTimes Deutschland auf.

Erstaunlich ist der Wunsch von dem Vorstand Hr. Beutelmann “die Umdeckungen können nur die Aufsicht bekämpfen“. Warum wird hier wieder einmal mehr Regulierung verlangt? Klar, weil dem eigenen Unternehmen Kunden verloren gehen. Zum einen werden die Bestände in der PKV älter, so dass auch hier mit “natürlichen Abgängen” zu rechnen ist, zum Anderen aber werden die Interessenten und Kunden sensibler.

Das Wechseln der Privaten Krankenversicherung hat immer den Verlust der (oft nicht definierbaren) Rückstellungen, eine neue Gesundheitsprüfung und ein neues Eintrittsalter zur Folge.

Dennoch:

Was nützt es dem Kunden (im übertragenen Sinne) wenn er einen Smart fährt und eigentlich einen Familienwagen braucht?

Daher ist weit wichtiger der Bedarf. Ist der bei dem “eigenen” Unternehmen durch einen Tarifwechsel zu realisieren? Dann sollte immer erst dieser Weg ins Auge gefasst werden. Aber auch vor Alternativen sollte man sich nicht pauschal verschießen.

Achten Sie dabei auch auf die Erfüllung der Kriterien zur Privaten Krankenversicherung. Dabei meine ich die persönlichen und individuellen, nicht irgendwelche Testergebnisse.