Private Krankenversicherung
Detaillierte Informationen finden Sie in meinem 21seitigen Leitfaden zur Privaten Krankenversicherung. (Download)
Grundsätzlich gibt es in Deutschland zwei völlig unterschiedliche Systeme zur Absicherung der Gesundheitskosten: die gesetzliche und die private Krankenversicherung.
Diese beiden Systeme unterscheiden sich grundlegend, da die GKV umlagefinanziert (monatliche Beitragseinnahmen werden dafür benötigt, die monatlichen Ausgaben zu decken) und die PKV kapitalgedeckt (ein Risiko wird kalkuliert und frühzeitig finanziell abgesichert, um später die Kosten im Alter zu decken) ist.
Beitragsfestsetzung PKV und GKV
Daraus ergibt sich auch, dass die Private Krankenversicherung den Beitrag individuell kalkuliert (aufgrund von Alter und Gesundheitszustand des Versicherten und somit Risiko des Versicherers) und die GKV ihre Beiträge nach dem Einkommen berechnet.
Bei der einkommensbasierten Beitragsfestsetzung gibt es eine Obergrenze, die so genannte Beitragsbemessungsgrenze. Diese liegt für das Jahr 2010 bei 3.750 EUR brutto pro Monat, oder 45.000 EUR pro Jahr.
Für gesetzlich Versicherte wird Krankengeld maximal bis zu 90% des Nettoeinkommens, oder 70% der Beitragsbemessungsgrenze/des Bruttoeinkommens gezahlt, wodurch sich im Krankheitsfall größere finanzielle Ausfälle ergeben.
Ob eine private Krankenversicherung für Sie möglich ist, lässt sich durch die "Prüfung der Versicherungspflicht" in der gesetzlichen Krankenversicherung ermitteln.
Weiterhin ist auch die Private Krankenversicherung nicht für jeden in jeder Situation die richtige Lösung. Gerne überprüfe ich, ob die Private Krankenversicherung für Sie geeignet ist. In einer ersten Analyse Ihrer Situation gebe ich Ihnen außerdem einen Überblick darüber, welcher Privat-Krankenversicherer für Sie geeignet ist.
Weitere Informationen zur PKV finden Sie im Downloadbereich.
